Adoptionsforum

Austausch und Info von und für Betroffene rund um das Thema Adoption
Aktuelle Zeit: 24. Nov 2017 17:26

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 29 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3  Nächste
AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 2225

AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Nov 2016 23:31 
Offline
Forumseigener Vielschreiber
Forumseigener Vielschreiber

Registriert: 12.2013
Beiträge: 585
Danke gegeben: 1
Danke bekommen: 36x in 33 Posts
Geschlecht: männlich
Geschlecht: Mann
ich bin: Herkunftsvater
Kinder brauchen Autoritäten genausowenig wie sie Erziehung brauchen. ;)
Ganz ehrlich: Ich halte dich für einen vergangenheitsgeschädigten Fanatiker mit hochselektiver Lesetechnik. Das ist für mich wertlos.

Findest du es nicht ein bisschen arg Dreist, jemanden, der sich sich Jahre damit auseinander gesetzt hat, und eine Fuelle Erfahrungen sammeln konnte, derartigen Verunglimpfung zu zu unterstellen, nur weil ich dir nicht nach dem Maul rede?
Ich brauche nicht jedes Wort von dir zu analysieren, wenn ich deinen Eingangspost lese, der ja, davon gehe ich aus, ehrlich war. Alles weitere hast du nach Kritik nachgeschoben.
Ja, kam mir vor als wolltest du dir ein Kind backen, wie es sein soll, darf man es sich aussuchen, kann man so und hier - Mensch Junge, zuallererst hat das Kind Recht auf Eltern und erst viel spaeter kommt ihr.

Die Verfechter des wechselhaften Zeitgeistes, die keine Standpunkte mehr haben, kennen auch nur zwei Begriffe: Hass und Nazi. Na, jetzt kommt ein Dritter Hinzu: Fanatiker. Noch dazu "Vergangenheitsgeschaedigter". Du hast vergessen "Trigger" zu sagen, das gehoert ja auch dazu!
Gehabe dich wohl.

_________________
Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


Zuletzt geändert von hans1 am 6. Nov 2016 23:56, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Nov 2016 23:33 
Offline
Forumseigener Vielschreiber
Forumseigener Vielschreiber

Registriert: 12.2013
Beiträge: 585
Danke gegeben: 1
Danke bekommen: 36x in 33 Posts
Geschlecht: männlich
Geschlecht: Mann
ich bin: Herkunftsvater
Wer ist Klaus???? :augenzucken:

Dett soll icke sein! :biggrinn:

So jut liest der , der bringt eh allet durcheinanda, und dann will er ernst jenommn wern.

Geh ma schwofen uebam Damm.....
Saludos

_________________
Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Nov 2016 14:58 
Offline
Forumseigener Vielschreiber
Forumseigener Vielschreiber

Registriert: 06.2012
Beiträge: 824
Danke gegeben: 57
Danke bekommen: 33x in 30 Posts
Geschlecht: weiblich
Geschlecht: Frau
ich bin: Adoptivmutter
Hallo Talliana,

wir haben vor einigen Jahren ein Kind aus dem Ausland adoptiert. Deine Fragen will ich so weit wie möglich beantworten.

- Über die Beweggründe möchte ich mich hier im öffentlichen Raum nicht äußern.
- Ob man adoptierte Kinder exakt so liebt wie die eigenen ist nicht einfach zu beantworten. Erst einmal ist exakt ein Begriff, der für mich schlecht zu dem Wort lieben passt. Ferner sind Adoptivkinder eigene Kinder wie leibliche Kinder. Ob meine Tochter adoptiert ist oder nicht, spielt in unserem Alltag kaum eine Rolle, nur in bestimmten Gesprächen. Ich habe meine Tochter einfach lieb. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich ein leibliches Kind lieber hätte, kann das aber nur mutmaßen.
- Die Verfahrensdauer ist unterschiedlich, im Ausland einige Jahre, im Inland ist von einigen Monaten bis gar nicht alles drin.
- Da Eltern für ein Kind und nicht ein Kind für Eltern gesucht werden, ist das mit einem Wunschzettel so eine Sache. Man bespricht ein Kinderprofil, natürlich wird dabei auch über das Geschlecht gesprochen, aber in erster Linie über Alter des Kindes und welche Krankheiten man sich zutraut.
- Das Alter sollte nicht darf nicht mehr als 40 Jahre Altersunterschied betragen
- Die Kriterien besser Voraussetzungen sind gesicherte Einkommens- und Vermögensverhältnisse, keine lebensverkürzenden, Sucht- oder psychische Krankheiten, kindgerechte Umgebung
- Altersabstände: Das adoptierte Kind sollte immer das jüngste Kind sein, dazwischen wären 2 Jahre von Vorteil.
- staatliche Unterstützung: Was stellst du dir vor? Kindergeld bekommen alle Eltern, eine Familienhebamme oder Therapeuten gibt es auch für alle Eltern
- Urlaub: Es wird eine Auszeit von mind. 1 Jahr gefordert, die man auch wirklich braucht, natürlich sollte man vorher einen tollen Job gehabt haben.

Ich hoffe, ich konnte dir ein bißchen weiterhelfen.

Golfi


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Nov 2016 14:13 
Offline
Schreiberling
Schreiberling

Registriert: 08.2015
Beiträge: 27
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 8x in 5 Posts
Geschlecht: nicht angegeben
ich bin: Adoptivvater
Hallo Talliana,

sry, für die späte Antwort, aber ich bin nicht sehr oft hier, da dieses Forum leider durch Menschen bestimmt wird, die mit ihren eigenen Fehlern im Leben nicht klar kommen.
Für mich persönlich hat jemand, der sein Kind wegen eines Missverständnisses abgegeben hat, kein Recht hier als moralische Instanz aufzutreten.

Zu Hans sei gesagt, dass er immer sehr gerne so dinge schreibt, wie "Eltern haben kein Recht auf Kinder". Da hat er auch vollkommen recht. Aber ich habe in meiner Zeit hier im Forum auch noch nie jemanden erlebt, der ein "Recht auf ein Kind" eingefordert hätte.
Ein Kind hat ein "Recht auf Eltern" auch hier hat Hans vollkommen recht! Er hat aber noch nie etwas dazu geschrieben, was denn passieren soll, wenn - wie in meinem persönlichen Fall - die leibliche Mutter jeglichen Kontakt zum Kind ablehnt, und den Vater nicht kennt, oder nicht bekannt gibt? Dürfen dann adoptionswillige Menschen einspringen. Ich glaube, Hans wäre es lieber sie dürften nicht, obwohl er aber vollmundig verkündet: "jedes Kind hat ein Recht auf Eltern".

Das alles aber nur nebenbei. Natürlich möchte ich auch gerne auf Deine Fragen eingehen.

Wer von euch hat eine Adoption angedacht, wer hat es durchgezogen?
Durchgezogen finde ich den vollkommen falschen Ausdruck. Wir haben uns um eine Adoption (in unserem Fall nur um eine Inlandsadoption) beworben, und wurden vom JA ausgewählt

Was waren eure Beweggründe?
Wir können keine eigenen Kinder bekommen. So haben wir beschlossen einem elternlosen Kind zu ermöglichen sein "Recht auf Eltern" zu erhalten.
(sry für die Formulierung ich weiss natürlich, dass es strenggenommen keine elternlosen Kinder gibt)
Dass wir uns nur für Inlandsadoption beworben haben und eine Auslandsadoption für uns nicht in Frage gekommen wäre liegt daran, dass nicht 100% versichert werden kann, dass "alles mit rechten Dingen" zugeht. Bei Auslandsadoptionen sind hohe Geldbeträge im Spiel. und wo viel Geld fliesst, sind eben oft schwarze Schafe nicht weit.
Das war aber unsere rein persönliche Sichtweise, wir lehnen Auslandsadoptionen definitiv nicht kathegorisch ab. Für uns persönlich war es halt nicht der Weg.

Liebt ihr die Kinder exakt so wie eure eigenen?
Uns fehlt leider erstens ein Vergleich und zweitens ein Messgerät und eine Masseinheit für Liebe. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass wir jemanden mehr lieben könnten, als unseren Kleinen.

Wie lange zieht ein solches Verfahren sich?
Das kann sehr schnell gehen, kann aber auch sehr lange dauern, oder eben nie eintreten.das Bewerberverfahren dauert ungefähr ein Jahr, danach wird ein Sozialbericht erstellt und man kommt auf die Bewerberliste. Das ist das einzige, das man ungefähr zeitlich sagen kann.
Ich kenne ein Paar, die haben nach elf Jahren adoptiert, bei uns war es nicht einmal ein Jahr. Unser Sohn war bei unserem Ja die erste Adoption seit 8 Jahren. Diese Dinge geben vielleicht einen Eindruck , wie schwierig es ist im Inland zu adoptieren und wieviel Glück man braucht


Inwieweit hat man ein Mitspracherecht, was das Kind angeht, darf man sich ein Geschlecht/ein ungefähres Alter wünschen?
Klar. Du kannst bis ins kleinste Detail wünsche abgeben, aber die Frage wird sich dann stellen ob eine Vermittlung zu solchen "Wunschzetteleltern" tatsächlich das beste für ein Kind ist. Bestimmte Dinge muss man festlegen (z.B.:Bis zu welchem Grad einer Behinderung man sich selbst in der Lage sieht ein Kind aufzunehmen).
Mitspracherecht hast du aber in jedem Fall, denn du kannst natürlich eine angebotene Adoption ablehnen, wenn du dir nicht sicher bist tatsächlich für dieses Kind die beste Lösung zu sein.

Wie alt müssen/dürfen Adoptiveltern sein?
Ich glaube nicht, dass das gesetzlich geregelt ist. Wir bekamen die Aussage, dass ein Elternteil max. 40 Jahre Altersunterschied zum Adoptivkind haben darf.

Welche Kriterien muss man erfüllen?
Dinge wie Wohnsituation, Einkommensverhältnisse, Gesundheit, Unbescholtenheit, werden wohl immer geprüft, und dann kommen je Einzelfall individuelle Dinge hinzu. Auch abgebende Eltern dürfen Wünsche äussern, wie Vorhandene Geschwister, wohnhaft aufm Land, und solche Dinge

Bekommt man staatliche Unterstützung in finanzieller Form?
Nein, keine spezielle für Adoptivkinder. Es gibt genau die gleichen Förderungen wie sie alle Eltern für ihre leiblichen Kinder erhalten.

Müssen bestimmte Altersabstände zu leiblichen Kindern vorhanden sein?
Das weiß ich nicht. Sicher ist nur, dass die natürliche Geschwisterfolge eingehalten werden sollte.
d.h. wenn bereits ein 3 jähriger in dem Haushalt lebt, kann kein 5 jähriger dazu adoptiert werden.

Habt ihr ein Urlaubsjahr genommen oder wie ist das praktikabel zu lösen, wenn man berufstätig ist?
Es gelten die gleichen Regelungen wie für leibliche Eltern und deren Kinder.
Es gibt Anspruch auf Elternzeit, Elterngeld, in Bayern Betreuungsgeld usw....
Wie lange die Eltern bereit sind, die Betreuung des Kindes selbst zu Hause durchzuführen, ist mMn. ein wichtiges Kriterium bei der Suche nach Eltern.
Es soll das beste für das Kind gefunden werden. Und das beste ist sicher nicht, im Alter von 6 Monaten in eine Krippe gegeben zu werden.

Viel Erfolg auf eurem Weg


Nach oben
 Profil  
 
folgende User möchten sich bei Sarastro bedanken:
 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Nov 2016 19:57 
Offline
Forumseigener Vielschreiber
Forumseigener Vielschreiber

Registriert: 12.2013
Beiträge: 585
Danke gegeben: 1
Danke bekommen: 36x in 33 Posts
Geschlecht: männlich
Geschlecht: Mann
ich bin: Herkunftsvater
Hallo Talliana,

sry, für die späte Antwort, aber ich bin nicht sehr oft hier, da dieses Forum leider durch Menschen bestimmt wird, die mit ihren eigenen Fehlern im Leben nicht klar kommen.
Für mich persönlich hat jemand, der sein Kind wegen eines Missverständnisses abgegeben hat, kein Recht hier als moralische Instanz aufzutreten.

Zu Hans sei gesagt, dass er immer sehr gerne so dinge schreibt, wie "Eltern haben kein Recht auf Kinder". Da hat er auch vollkommen recht. Aber ich habe in meiner Zeit hier im Forum auch noch nie jemanden erlebt, der ein "Recht auf ein Kind" eingefordert hätte.
Ein Kind hat ein "Recht auf Eltern" auch hier hat Hans vollkommen recht! Er hat aber noch nie etwas dazu geschrieben, was denn passieren soll, wenn - wie in meinem persönlichen Fall - die leibliche Mutter jeglichen Kontakt zum Kind ablehnt, und den Vater nicht kennt, oder nicht bekannt gibt? Dürfen dann adoptionswillige Menschen einspringen. Ich glaube, Hans wäre es lieber sie dürften nicht, obwohl er aber vollmundig verkündet: "jedes Kind hat ein Recht auf Eltern".

Das alles aber nur nebenbei. Natürlich möchte ich auch gerne auf Deine Fragen eingehen.

Wer von euch hat eine Adoption angedacht, wer hat es durchgezogen?
Durchgezogen finde ich den vollkommen falschen Ausdruck. Wir haben uns um eine Adoption (in unserem Fall nur um eine Inlandsadoption) beworben, und wurden vom JA ausgewählt

Was waren eure Beweggründe?
Wir können keine eigenen Kinder bekommen. So haben wir beschlossen einem elternlosen Kind zu ermöglichen sein "Recht auf Eltern" zu erhalten.
(sry für die Formulierung ich weiss natürlich, dass es strenggenommen keine elternlosen Kinder gibt)
Dass wir uns nur für Inlandsadoption beworben haben und eine Auslandsadoption für uns nicht in Frage gekommen wäre liegt daran, dass nicht 100% versichert werden kann, dass "alles mit rechten Dingen" zugeht. Bei Auslandsadoptionen sind hohe Geldbeträge im Spiel. und wo viel Geld fliesst, sind eben oft schwarze Schafe nicht weit.
Das war aber unsere rein persönliche Sichtweise, wir lehnen Auslandsadoptionen definitiv nicht kathegorisch ab. Für uns persönlich war es halt nicht der Weg.

Liebt ihr die Kinder exakt so wie eure eigenen?
Uns fehlt leider erstens ein Vergleich und zweitens ein Messgerät und eine Masseinheit für Liebe. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass wir jemanden mehr lieben könnten, als unseren Kleinen.

Wie lange zieht ein solches Verfahren sich?
Das kann sehr schnell gehen, kann aber auch sehr lange dauern, oder eben nie eintreten.das Bewerberverfahren dauert ungefähr ein Jahr, danach wird ein Sozialbericht erstellt und man kommt auf die Bewerberliste. Das ist das einzige, das man ungefähr zeitlich sagen kann.
Ich kenne ein Paar, die haben nach elf Jahren adoptiert, bei uns war es nicht einmal ein Jahr. Unser Sohn war bei unserem Ja die erste Adoption seit 8 Jahren. Diese Dinge geben vielleicht einen Eindruck , wie schwierig es ist im Inland zu adoptieren und wieviel Glück man braucht


Inwieweit hat man ein Mitspracherecht, was das Kind angeht, darf man sich ein Geschlecht/ein ungefähres Alter wünschen?
Klar. Du kannst bis ins kleinste Detail wünsche abgeben, aber die Frage wird sich dann stellen ob eine Vermittlung zu solchen "Wunschzetteleltern" tatsächlich das beste für ein Kind ist. Bestimmte Dinge muss man festlegen (z.B.:Bis zu welchem Grad einer Behinderung man sich selbst in der Lage sieht ein Kind aufzunehmen).
Mitspracherecht hast du aber in jedem Fall, denn du kannst natürlich eine angebotene Adoption ablehnen, wenn du dir nicht sicher bist tatsächlich für dieses Kind die beste Lösung zu sein.

Wie alt müssen/dürfen Adoptiveltern sein?
Ich glaube nicht, dass das gesetzlich geregelt ist. Wir bekamen die Aussage, dass ein Elternteil max. 40 Jahre Altersunterschied zum Adoptivkind haben darf.

Welche Kriterien muss man erfüllen?
Dinge wie Wohnsituation, Einkommensverhältnisse, Gesundheit, Unbescholtenheit, werden wohl immer geprüft, und dann kommen je Einzelfall individuelle Dinge hinzu. Auch abgebende Eltern dürfen Wünsche äussern, wie Vorhandene Geschwister, wohnhaft aufm Land, und solche Dinge

Bekommt man staatliche Unterstützung in finanzieller Form?
Nein, keine spezielle für Adoptivkinder. Es gibt genau die gleichen Förderungen wie sie alle Eltern für ihre leiblichen Kinder erhalten.

Müssen bestimmte Altersabstände zu leiblichen Kindern vorhanden sein?
Das weiß ich nicht. Sicher ist nur, dass die natürliche Geschwisterfolge eingehalten werden sollte.
d.h. wenn bereits ein 3 jähriger in dem Haushalt lebt, kann kein 5 jähriger dazu adoptiert werden.

Habt ihr ein Urlaubsjahr genommen oder wie ist das praktikabel zu lösen, wenn man berufstätig ist?
Es gelten die gleichen Regelungen wie für leibliche Eltern und deren Kinder.
Es gibt Anspruch auf Elternzeit, Elterngeld, in Bayern Betreuungsgeld usw....
Wie lange die Eltern bereit sind, die Betreuung des Kindes selbst zu Hause durchzuführen, ist mMn. ein wichtiges Kriterium bei der Suche nach Eltern.
Es soll das beste für das Kind gefunden werden. Und das beste ist sicher nicht, im Alter von 6 Monaten in eine Krippe gegeben zu werden.

Viel Erfolg auf eurem Weg


sry, für die späte Antwort, aber ich bin nicht sehr oft hier, da dieses Forum leider durch Menschen bestimmt wird, die mit ihren eigenen Fehlern im Leben nicht klar kommen.
Für mich persönlich hat jemand, der sein Kind wegen eines Missverständnisses abgegeben hat, kein Recht hier als moralische Instanz aufzutreten
.

Und wer ist das? Oder meintest du mich, um mich zu diffamieren? Mich kannst du nicht meinen, da es bei mir kein "Missverstaendnis" gab. Und wenn es dann gaebe: du hast also nie im leben etwas falsch gemacht? Dich sollte man in die Halle der Goetter aufnehmen. Wirklich, einfach diffamierender Bloedsinn den du da absonderst. Unreifer Mist.

Dürfen dann adoptionswillige Menschen einspringen. Ich glaube, Hans wäre es lieber sie dürften nicht, obwohl er aber vollmundig verkündet: "jedes Kind hat ein Recht auf Eltern".

Es sind ja keine Eltern. Ich habe oft genug und ausfuehrlich dargelegt, dass kein Mensch eine Insel ist, niemand vom Himmel faellt, es also immer Verwandte gibt, die man staerken sollte, um Adoptionen durch fremde Menschen (oft auch kulturell verschiedene Strukturen) zu vermeiden.
Das hast du sicher ueberlesen, um weiter in deiner Blase zu sein und dich im Selbstbetrug zu suhlen ein richtiger Vater zu sein, Erzeuger, also, der kulturelle, genetische, soziale und biologische Eigenschaften weitergegeben hat.
Glueckwunsch.

Und was das "Recht" auf Kinder betrifft - nun, schon der Satz "wir wollen ein Kind adoptieren" beinhaltet dass "wir" das Recht haben. Und hier liegt der Knackpunkt: Nicht der Erwachsene hat das Recht, sondern die Perspektive des Kindes muss gesehen werden. Aus dieser Perspektive ist zu aller erst die Frage, was gehoert zum Kindeswohl. Nicht was gehoert zum Gefuehl fuer eine Familie, wie es die oben erwaehnten im Eingangspost geschrieben haben. Sie haben ganz allein einzig nur sich wahr genommen, wie sie es sich vorstellen, wie sie es sich wuenschen.
Und es stoert auch sehr, dass hier im Grunde eine Auswahl getroffen wird (duerfen wir Wuensche aeussern, haben wir Mitspracherecht, ach, ein behindertes Baby, ach neee, das lassen sie mal lieber in der Kiste!) ) eine im Grunde also eugenische Deutungshoheit ueber Babys die adoptiert werden koennen, und Babys die in der Klappe, dem Heim bleiben sollten.
Das zu bemaengeln waere sogar einem Rabenvaeter erlaubt.

Aber ich weiss mittlerweile, dass, wer Adoptieren will, sich von Moral oder Kindeswohl niemals leiten laesst, sondern einzig von egoistischen Gruenden, die natuerlich nicht zugegeben werden, um sich im Selbstbetrug zu suhlen der bessere Mensch zu sein.

Lasst euch mal von diesem Artikel bewegen ueber sogenannten Altruismus, Uneigennuetzigkeit, nachzudenken:
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Aber ich denke es wird hier keinen Adoptionswilligen interessieren aus welchen Motiven er ein Kind will. Hauptsache er kriegts.

_________________
Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Nov 2016 09:12 
Offline
Schreiberling
Schreiberling

Registriert: 08.2015
Beiträge: 27
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 8x in 5 Posts
Geschlecht: nicht angegeben
ich bin: Adoptivvater
Hans Du kannst nicht nur lesen, sondern das gelesene auch verstehen, oder?
Wenn ich hier etwas allgemeines schreibe, um kurz danach, klar durch einen Absatz und durch Namensnennung kenntlich gemacht, auf eine spezielle Person einzugehen, sollte eigentlich jeder in der Lage sein zu erkennen welcher Teil allgemein und welcher Teil auf diese Person bezogen ist.

Auf Deinen weiteren Text einzugehen, wäre total vergebens, da Du auf Deiner Meinung beharrst und neben dieser keine andere gelten lässt. Deine ständig wiederholten Plattitüden werden durch die Häufigkeit ihrer Nennung nicht wahrer oder besser.

Noch ein Hinweis zur Benutzung eines Forums:
Man darf auf Beiträge auch antworten, ohne sie vorher zu zitieren. Das macht es für die Leser wesentlich einfacher.
Aber auch hier wird man wohl keine Einsicht oder gar Besserung erwarten dürfen.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Nov 2016 21:40 
Offline
Forenfamilie
Forenfamilie

Registriert: 02.2008
Beiträge: 2233
Danke gegeben: 34
Danke bekommen: 42x in 37 Posts
Geschlecht: weiblich
Geschlecht: Frau
ich bin: Adoptivmutter
Hallo Sarastro,

mein Sohn, bereits über 30 Jahre alt, bedankt sich sehr oft spontan dafür, bei uns aufgewachsen zu sein.

Meine Einwände in diesem Forum, dass letztlich der Adoptierte darüber entscheidet, ob eine Adoption "gelungen" ist oder nicht, wen der Adoptierte als "seine Eltern" ansieht und wahrnimmt, dass es außer biologischen auch soziale Eltern gibt, die juristisch auch als Eltern benannt werden, stellt er in Abrede, Kein anderer als die biologischen Eltern dürfen als Eltern bezeichnet werden, von wem auch immer, ist seine Ansicht. Meine Frage, wer denn seiner Meinung nach die von ihren biologischen Eltern (und auch deren Verwandte) nicht gewollten Kinder aufziehen sollte, ließ er bis jetzt unbeantwortet; statt dessen hagelt es ständig Vorwürfe in Richtung Adoptiveltern, sich widerrechtlich einen Status anzueignen, der widernatürlich ist und ihnen absolut nicht zusteht. Vermutlich ist er der Ansicht, Ehepaare sollten zunächst ungewollte Kinder aufnehmen, sie aufziehen, bis die biologischen Eltern bereit sind, die Kinder auf- und anzunehmen. Das Bestimmungsrecht über die Kinder sollte immer bei den Herkunftseltern bleiben, auch die Kinder hätten kein Mitspracherecht. Vielleicht sollte der Herr diese Ansicht mittels einer Petition beim Deutschen Bundestag durchsetzen, vielleicht kann er mit seinen fundierten wissenschaftlichen Ausarbeitungen diese Institution zu einer Gesetzesänderung bewegen. :boybrief:

_________________
Habe stets Respekt:
- Respekt vor Dir selbst,
- Respekt vor anderen,
- übernimm Verantwortung für Deine Taten. (Dalai Lama)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Nov 2016 22:04 
Offline
Forumseigener Vielschreiber
Forumseigener Vielschreiber

Registriert: 12.2013
Beiträge: 585
Danke gegeben: 1
Danke bekommen: 36x in 33 Posts
Geschlecht: männlich
Geschlecht: Mann
ich bin: Herkunftsvater
Hans Du kannst nicht nur lesen, sondern das gelesene auch verstehen, oder?
Wenn ich hier etwas allgemeines schreibe, um kurz danach, klar durch einen Absatz und durch Namensnennung kenntlich gemacht, auf eine spezielle Person einzugehen, sollte eigentlich jeder in der Lage sein zu erkennen welcher Teil allgemein und welcher Teil auf diese Person bezogen ist.

Auf Deinen weiteren Text einzugehen, wäre total vergebens, da Du auf Deiner Meinung beharrst und neben dieser keine andere gelten lässt. Deine ständig wiederholten Plattitüden werden durch die Häufigkeit ihrer Nennung nicht wahrer oder besser.

Noch ein Hinweis zur Benutzung eines Forums:
Man darf auf Beiträge auch antworten, ohne sie vorher zu zitieren. Das macht es für die Leser wesentlich einfacher.
Aber auch hier wird man wohl keine Einsicht oder gar Besserung erwarten dürfen.

Ich bin nicht dazu da, dir dein Leben "einfacher" zu machen, also streng dich gefaelligst an. Alt genug solltest du sein.
Natuerlich bestehe ich auf meine Meinung, wenn es dir nicht passt, dein Problem. saludos
(2 mal geeandert wegen 2 mal vertippt auf spanischer maschine)

_________________
Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


Zuletzt geändert von hans1 am 12. Nov 2016 22:05, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Nov 2016 22:11 
Offline
Forumseigener Vielschreiber
Forumseigener Vielschreiber

Registriert: 12.2013
Beiträge: 585
Danke gegeben: 1
Danke bekommen: 36x in 33 Posts
Geschlecht: männlich
Geschlecht: Mann
ich bin: Herkunftsvater
Hallo Sarastro,

mein Sohn, bereits über 30 Jahre alt, bedankt sich sehr oft spontan dafür, bei uns aufgewachsen zu sein.

Meine Einwände in diesem Forum, dass letztlich der Adoptierte darüber entscheidet, ob eine Adoption "gelungen" ist oder nicht, wen der Adoptierte als "seine Eltern" ansieht und wahrnimmt, dass es außer biologischen auch soziale Eltern gibt, die juristisch auch als Eltern benannt werden, stellt er in Abrede, Kein anderer als die biologischen Eltern dürfen als Eltern bezeichnet werden, von wem auch immer, ist seine Ansicht. Meine Frage, wer denn seiner Meinung nach die von ihren biologischen Eltern (und auch deren Verwandte) nicht gewollten Kinder aufziehen sollte, ließ er bis jetzt unbeantwortet; statt dessen hagelt es ständig Vorwürfe in Richtung Adoptiveltern, sich widerrechtlich einen Status anzueignen, der widernatürlich ist und ihnen absolut nicht zusteht. Vermutlich ist er der Ansicht, Ehepaare sollten zunächst ungewollte Kinder aufnehmen, sie aufziehen, bis die biologischen Eltern bereit sind, die Kinder auf- und anzunehmen. Das Bestimmungsrecht über die Kinder sollte immer bei den Herkunftseltern bleiben, auch die Kinder hätten kein Mitspracherecht. Vielleicht sollte der Herr diese Ansicht mittels einer Petition beim Deutschen Bundestag durchsetzen, vielleicht kann er mit seinen fundierten wissenschaftlichen Ausarbeitungen diese Institution zu einer Gesetzesänderung bewegen. :boybrief:

Ach was redest du wieder fuer einen Stuss, ich habe oft genug Psychologen und Paedagogen zitiert und Quellen genannt, aber du hast nur dummdreist reagiert "du mit deiner Wissenschaft", also belueg dich und andere weiter.
Du aergerst dich ja tot weil du nicht als Mama anerkannt und akzeptiert wirst, darum geht es dir, gestreichelt werden von anderen, wie toll du bist, das bist du aber nicht du Adoptionsfrau aber nicht Mama. Egal was ein Gesetz sagt, ein Gesetz kann nie die Naturwissenschaft aushebeln. Und das haettest du gerne.

Wer nur das Schnitzel sieht, aber nicht dass es aus einem Rind stammt, wird das Schnitzel als eigenstaendiges Tier sehen.
Wer nur das Kind sieht, aber nicht dass dieses Kind bereits im Mutterleib Erfahrungen und Eigtenschaften der biologischen Mutter uebernimmt, der glaubt wirklich wenn er ein Kind adoptiert, er sie Elternteil.
Falls es dir zu hoch ist, bin ich bereit dir diesen Beitrag in platter Sprache zu uebersetzen:
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Besonders Absatz 3 "3. Ebene: Kulturelle Evolution" sei dir ans adoptivherz gelegt.

Oder dies: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Erfahrungen Praenataler Art also, damit auch kulturelle Eigenarten - praegen den Menschen (Epigenetik) und nicht jemand von aussen, der das ;Kind annimmt und nun sagt sie sie Mama....oder Papa....

Und als kleine Beigabe ein Zitat: "Denn während klassische genetische Umwelt- und Kulturvererbung hieb- und stichfest bewiesen sind,...", Zitatende
Du hast ja immer darueber gelacht und gehetzt, es gaebe keine kulturelle Vererbung, das sagen die Bildleser und Dumpfbacken auch.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

_________________
Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


Zuletzt geändert von hans1 am 12. Nov 2016 22:30, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Nov 2016 21:25 
Offline
Forenfamilie
Forenfamilie

Registriert: 02.2008
Beiträge: 2233
Danke gegeben: 34
Danke bekommen: 42x in 37 Posts
Geschlecht: weiblich
Geschlecht: Frau
ich bin: Adoptivmutter
Zitat:
Du hast ja immer darueber gelacht und gehetzt, es gaebe keine kulturelle Vererbung, das sagen die Bildleser und Dumpfbacken auch.

Da wird mir zum x-male etwas untergejubelt, was nicht von mir stammt. Natürlich gibt es kulturelle?? (eher genetische, wenn die Kinder als Säuglinge adoptiert wurden, werden sich die kulturellen Prägungen wohl sehr in Grenzen halten) Vererbung, die kann ich an meinem Sohn auch erkennen, weil ich Kontakt mit der Herkunftsfamilie habe. Aber trotzdem gibt es unübersehbar Prägungen von der Ado-Familie, was der Herr aus Mittelamerika immer in Abrede stellt (alle Verhaltensweisen sind ausschließlich genetischer Herkunft)

_________________
Habe stets Respekt:
- Respekt vor Dir selbst,
- Respekt vor anderen,
- übernimm Verantwortung für Deine Taten. (Dalai Lama)


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 29 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  
Beteilige Dich mit einer Spende
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker