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 Betreff des Beitrags: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Nov 2016 18:34 
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Neuling
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Hallo Forum :)

Mein Mann und ich wünschen uns ein weiteres Kind, möchten aber aus bestimmten Gründen kein weiteres leibliches bekommen. Komplett als Familie fühlen wir uns noch nicht. Möglichkeiten für ein zweites Kind wären räumlich, finanziell und vor allem gefühlsmäßig mehr als vorhanden. Wir drehen und wenden diese Möglichkeit seit Monaten im Kopf umher, haben noch viele viele Fragen:

Wer von euch hat eine Adoption angedacht, wer hat es durchgezogen?
Was waren eure Beweggründe?
Liebt ihr die Kinder exakt so wie eure eigenen?
Wie lange zieht ein solches Verfahren sich?
Inwieweit hat man ein Mitspracherecht, was das Kind angeht, darf man sich ein Geschlecht/ein ungefähres Alter wünschen?
Wie alt müssen/dürfen Adoptiveltern sein?
Welche Kriterien muss man erfüllen?
Bekommt man staatliche Unterstützung in finanzieller Form?
Müssen bestimmte Altersabstände zu leiblichen Kindern vorhanden sein?
Habt ihr ein Urlaubsjahr genommen oder wie ist das praktikabel zu lösen, wenn man berufstätig ist?

Ich würde mich über Erfahrungen sehr freuen


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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Nov 2016 19:50 
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EDIT: Irrtum ;)


Zuletzt geändert von Tallianna am 2. Nov 2016 19:51, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Nov 2016 00:01 
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Hallo Forum :)

Mein Mann und ich wünschen uns ein weiteres Kind, möchten aber aus bestimmten Gründen kein weiteres leibliches bekommen. Komplett als Familie fühlen wir uns noch nicht. Möglichkeiten für ein zweites Kind wären räumlich, finanziell und vor allem gefühlsmäßig mehr als vorhanden. Wir drehen und wenden diese Möglichkeit seit Monaten im Kopf umher, haben noch viele viele Fragen:

Wer von euch hat eine Adoption angedacht, wer hat es durchgezogen?
Was waren eure Beweggründe?
Liebt ihr die Kinder exakt so wie eure eigenen?
Wie lange zieht ein solches Verfahren sich?
Inwieweit hat man ein Mitspracherecht, was das Kind angeht, darf man sich ein Geschlecht/ein ungefähres Alter wünschen?
Wie alt müssen/dürfen Adoptiveltern sein?
Welche Kriterien muss man erfüllen?
Bekommt man staatliche Unterstützung in finanzieller Form?
Müssen bestimmte Altersabstände zu leiblichen Kindern vorhanden sein?
Habt ihr ein Urlaubsjahr genommen oder wie ist das praktikabel zu lösen, wenn man berufstätig ist?

Ich würde mich über Erfahrungen sehr freuen


Einige hier hassen mich dafuer. Das sind einige sogenannten Adoptionsmuetter, die aber weder biologisch noch genetisch die Muetter dieser Kinder sind. Vielleicht hasst ihr mich jetzt auch.

Nach der UN-Kinderrechtskonvention haben Kinder das Recht auf Eltern.
Von einem Recht Erwachsener auf Kindern steht dort nichts. Ich habe es von unten nach oben durchgeforscht. Da ist gar nix.
Egal wie eure Gefuehle sind.
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Art. 3 Das Kindeswohl ist vorrangig, nicht das Erwachsenenewohlsein.

Bevor ihr euch das Kind backt, wuerde ich den Rat geben, nochmal darueber zu reflektieren, ob ihr einem Kind das Elternteil geben wollt, oder ob ihr als Erwachsene noch zusaetzlich ein Kind wollt, damit euer Erwachsenengefuehl befriedigt ist.

Ist nicht boese, aber ehrlich.
Man kann dann auch besser miteinander sprechen

_________________
Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
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Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Nov 2016 16:58 
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Neuling
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Hallo Klaus,

Ähm, deine Vorwürfe sind weder gerechtfertigt noch angebracht. Ein "Kind backen", was ist das denn für eine groteske Beleidigung??
Wenn du so auf Menschen zugehst, bezweifle ich wirklich stark, dass jemand noch viel "besser mit dir sprechen will"?

Wäre es dir angenehmer gewesen, wenn mein Post zuerst einen langen Monolog über unser Verlangen, einem zweiten Kind Mutter und Vater zu sein, ihm alles zu geben, ein Zuhause, usnere ganze Liebe, Schutz enthalten hätte? Hätte ich machen können. Aber ich hatte rein nach Fakten gefragt und Emotionen weitestgehend hier außer Acht gelassen, immerhin kennt mich hier kein Mensch, waurm um Himmels willen, soll ich euch so private Dinge offen legen, wenn es nicht nötig ist??

Dass du aus nüchtern gestellten Fragen direkt herausliest, dass man nur seine eigenen Gefühle befriedigen will, finde ich erschreckend und abschreckend.

Und noch etwas: Das "Erwachsenengefühl", wie du es nennst, dieses "Ich möchte ein Kind haben" enthält bei den allermeisten Menschen per definitionem das, was du verlangst, nämlich den Wunsch, einem Kind alles zu geben, was es braucht und es zu lieben und zu schützen, zu halten. Das ist untrennbar miteinander verbunden. Kinder anschaffen nur um Kinder zu haben und zu präsentieren macht nur ein winziger Bruchteil der Menschen. Im Endeffekt geht das eine ohnehin nur, wenn das andere auch vorhanden ist. Kinder adoptieren oder bekommen, weil man einfach nur ein Kind haben will alleine kann nicht funktionieren. Und Kinder bekommen oder adoptieren, nur weil man dme Kind Eltern geben will, kann auch nciht funktionieren. Beides muss gleichzeitig da sein, das innere Verlangen nach Elternschaft, nach einem Kind UND das innere Verlangen, einem Kind diese Elternschaft mit allem zu geben, was dazugehört. Ich halte beides für nicht trennbar.
Ich finde deine Voreingenommenheit hier nicht schön.

Ah und noch was: Wir leben hier Attachment parenting. Wir leben Beziehung, nicht Erziehung. Unser Kind hat ALLE Rechte die auch wir haben und sie werden be- und geachtet. Unsere Bedürfnisse hier in der Familie werden nach Dringlichkeit befriedigt, nicht nach Alter des Familienmitglieds. Wenn du um Rechte und das Wohl von Kindern kämpfst, bellst du hier den falschen Baum an, wirklich.


Zuletzt geändert von Tallianna am 4. Nov 2016 17:41, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Nov 2016 21:48 
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Hallo Klaus,

Ähm, deine Vorwürfe sind weder gerechtfertigt noch angebracht. Ein "Kind backen", was ist das denn für eine groteske Beleidigung??
Wenn du so auf Menschen zugehst, bezweifle ich wirklich stark, dass jemand noch viel "besser mit dir sprechen will"?

Wäre es dir angenehmer gewesen, wenn mein Post zuerst einen langen Monolog über unser Verlangen, einem zweiten Kind Mutter und Vater zu sein, ihm alles zu geben, ein Zuhause, usnere ganze Liebe, Schutz enthalten hätte? Hätte ich machen können. Aber ich hatte rein nach Fakten gefragt und Emotionen weitestgehend hier außer Acht gelassen, immerhin kennt mich hier kein Mensch, waurm um Himmels willen, soll ich euch so private Dinge offen legen, wenn es nicht nötig ist??

Dass du aus nüchtern gestellten Fragen direkt herausliest, dass man nur seine eigenen Gefühle befriedigen will, finde ich erschreckend und abschreckend.

Und noch etwas: Das "Erwachsenengefühl", wie du es nennst, dieses "Ich möchte ein Kind haben" enthält bei den allermeisten Menschen per definitionem das, was du verlangst, nämlich den Wunsch, einem Kind alles zu geben, was es braucht und es zu lieben und zu schützen, zu halten. Das ist untrennbar miteinander verbunden. Kinder anschaffen nur um Kinder zu haben und zu präsentieren macht nur ein winziger Bruchteil der Menschen. Im Endeffekt geht das eine ohnehin nur, wenn das andere auch vorhanden ist. Kinder adoptieren oder bekommen, weil man einfach nur ein Kind haben will alleine kann nicht funktionieren. Und Kinder bekommen oder adoptieren, nur weil man dme Kind Eltern geben will, kann auch nciht funktionieren. Beides muss gleichzeitig da sein, das innere Verlangen nach Elternschaft, nach einem Kind UND das innere Verlangen, einem Kind diese Elternschaft mit allem zu geben, was dazugehört. Ich halte beides für nicht trennbar.
Ich finde deine Voreingenommenheit hier nicht schön.

Ah und noch was: Wir leben hier Attachment parenting. Wir leben Beziehung, nicht Erziehung. Unser Kind hat ALLE Rechte die auch wir haben und sie werden be- und geachtet. Unsere Bedürfnisse hier in der Familie werden nach Dringlichkeit befriedigt, nicht nach Alter des Familienmitglieds. Wenn du um Rechte und das Wohl von Kindern kämpfst, bellst du hier den falschen Baum an, wirklich.

Das sind keine Vorwuerfe sondern Tatsache, UN Richtlinien, die eigentlich fuer alle Menschen gelten, auch fuer Adoptionswillige. Das ist auch deutsches Gesetz, so nebenbei. Kinder haben recht auf Eltern. Erwachsene aber haben nicht das recht auf Kinder oder Adoption. Das ist eine Wirklichkeit die anscheinend euch nicht passt und das sagt mir dann alles.
Geht es euch darum einem Kind ein Zuhause zu geben, oder eure eigenen Sehnsuechten nachzugehen. Mir schien und scheint letzteres. Es sollte zum denken anregen. Das zu sagen ist mein Recht auf freie Meinungsaeusserung und niemand darf es mir verbieten wollen oder mich deshalb beschimpfen.
Guten Tag noch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Nov 2016 22:27 
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Neuling
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Zitat:
Das sind keine Vorwuerfe sondern Tatsache, UN Richtlinien, die eigentlich fuer alle Menschen gelten, auch fuer Adoptionswillige. Das ist auch deutsches Gesetz, so nebenbei. Kinder haben recht auf Eltern. Erwachsene aber haben nicht das recht auf Kinder oder Adoption. Das ist eine Wirklichkeit die anscheinend euch nicht passt und das sagt mir dann alles.


Wo du das letzte herausliest, ist mir ein absolutes Rästel, denn eigentlich drückt mein kompletter Post aus, dass ich Die Rechte von Kindern in jeglicher Hinsicht achte und beachte.
Und doch, wenn du schreibst, wir würden "ein Kind backen" und nicht genügend über unsere Beweggründe reflektieren, dann sind das Vorwürfe, in diesem Fall ungerechte und ungerechtfertigte.

Zitat:
Geht es euch darum einem Kind ein Zuhause zu geben, oder eure eigenen Sehnsuechten nachzugehen.


Du hast meinen Post nicht gelesen, gell? Anders kann ich mir die erneute Nachfrage nicht erklären, die bereits ausführlich beantwortet wurde.

Ich habe den deutlichen Eindruck, dass du diese Worte gerne mehrfach schreibst, es liest sich alles sehr auswendig gelernt an und dann überall dort postest, wo es passen oder auch nicht passen könnte. Hier paßt es nicht. Auch nicht in Fettschrift und unterstrichen. Und was ich geschrieben habe, hast du nicht verstanden. Ich gehe sogar so weit, zu vermuten, dass du es gar nicht verstehen willst. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Nov 2016 01:03 
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Zitat:
Das sind keine Vorwuerfe sondern Tatsache, UN Richtlinien, die eigentlich fuer alle Menschen gelten, auch fuer Adoptionswillige. Das ist auch deutsches Gesetz, so nebenbei. Kinder haben recht auf Eltern. Erwachsene aber haben nicht das recht auf Kinder oder Adoption. Das ist eine Wirklichkeit die anscheinend euch nicht passt und das sagt mir dann alles.


Wo du das letzte herausliest, ist mir ein absolutes Rästel, denn eigentlich drückt mein kompletter Post aus, dass ich Die Rechte von Kindern in jeglicher Hinsicht achte und beachte.
Und doch, wenn du schreibst, wir würden "ein Kind backen" und nicht genügend über unsere Beweggründe reflektieren, dann sind das Vorwürfe, in diesem Fall ungerechte und ungerechtfertigte.

Zitat:
Geht es euch darum einem Kind ein Zuhause zu geben, oder eure eigenen Sehnsuechten nachzugehen.


Du hast meinen Post nicht gelesen, gell? Anders kann ich mir die erneute Nachfrage nicht erklären, die bereits ausführlich beantwortet wurde.

Ich habe den deutlichen Eindruck, dass du diese Worte gerne mehrfach schreibst, es liest sich alles sehr auswendig gelernt an und dann überall dort postest, wo es passen oder auch nicht passen könnte. Hier paßt es nicht. Auch nicht in Fettschrift und unterstrichen. Und was ich geschrieben habe, hast du nicht verstanden. Ich gehe sogar so weit, zu vermuten, dass du es gar nicht verstehen willst. :)

Ja ich habe einen Schreib-Beantworter der ganze Bloecke automatisch beantwortest, bloeder kann man gar nicht was vorbringen wie du mit deinen "ueberall hinpostet". Wahrheiten bleiben Wahrheiten, sogar ueber Jahre, wer haette das gedacht?

Ich beziehe mich auf dein erstes Posting und du fragst als wolltet ihr euch ein Kind backen, es soll genau euren Wuenschen entsprechen und darauf habe ich erwidert . Alles was du dann geschrieben hast, ist ein abwiegeln und abwedeln, ein verfaelschen, was solls?
Und wenn du kommst und nun sagst ein Kind habe alle Rechte wie du, und ich wuerde Baeume anpinkel, zeigt es mir wes Geistes Kind du bist. Du bist modern, du bist hip und du bastelst halt gerne und suchst das ideale.
Ein Kind hat nie alle Rechte wie du, ein Kind hat mehr Rechte als du. Ein Kind hat das Recht dass du es beschuetzt, behuetest und ihm Urvertrauen gibst. Dieses Recht hast du nicht. Als Beispiel.

Adoptionen geschehen immer aus rein egositischen Gruenden, es gibt ausreichend Untersuchugen dazu, also erzaehl mir nichts von gewuenschter Sehnsucht einem Kind Liebe zu geben. Selbstbetrug, um sich den Egoismus, etwas mehr zu haben, nicht einzugestehen. Mal mir keinen Mondmann an die Backe, das kannst du mit Jugendlichen tun, nicht mit jemand der ausreichend Erfahrung hat und auch hinter den Worten lesen kann.
Voreingenommen? Ja, ueber den Selbstbetrug jener die Aoptieren wollen und tun als sei es alturistisch.
Das beste aber ist dieser Satz " Wir leben Beziehung, nicht Erziehung."

Ein Kind moechte aber Erzogen werden, ein Kind will aber die Richtung gezeigt bekommen, ein Kind will aber sich anlehnen koennen, und nicht mit Mama und/oder Papa ausdiskutieren, ein Kind will Vertrauen in Mama und Papa haben und nicht in die demokratische Grundrechte die ausdiskutiert werden. Du hast wohl zuviel Summerhill und zuwenig Alice Miller gelesen. Ja, hip, modern, aufgeschlossen, aber keine Einfuehlung in das Wesen und in die Sehnsucht eines Kindes. Das klingt mir wie die alten 68er die meinten, ein Kind brauche keine Eltern sondern nur Bezugspersonen und wie in Summerhill, wo Kinder entscheiden durften ob sie zum Unterricht gehen oder nicht und Jahre spaeter klagten dass sie keien Autoritaeten vor sich hatten.

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Nur damit wir uns verstehen: du hast hier keinen Doeddel vor dir, ich habe zwar leider mal zugestimmt eine Tochter adoptieren zu lassen,aber sechs weitere Kinder, ich weiss wovon ich rede. Du auch?
Saludos

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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Nov 2016 07:47 
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Neuling
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Kinder brauchen Autoritäten genausowenig wie sie Erziehung brauchen. ;)
Ganz ehrlich: Ich halte dich für einen vergangenheitsgeschädigten Fanatiker mit hochselektiver Lesetechnik. Das ist für mich wertlos.


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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Nov 2016 09:46 
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Wer ist Klaus???? :augenzucken:


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 Betreff des Beitrags: Re: Allgemeine Fragen zu Adoption
Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Nov 2016 10:55 
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Zitat:
Liebt ihr die Kinder exakt so wie eure eigenen?
Wovor hast Du Angst? Glaubst Du nicht, dass Du ganz selbstverständlich dein angenommenes (fremdes) Kind wie dein eigenes lieben/betrachten/behandeln würdest?

Zitat:
Inwieweit hat man ein Mitspracherecht, was das Kind angeht, darf man sich ein Geschlecht/ein ungefähres Alter wünschen?
Mitspracherecht? Ich glaube Du unterschätzt den Pool an Kindern die zu vermitteln sind.

Zitat:
Möglichkeiten für ein zweites Kind wären räumlich, finanziell und vor allem gefühlsmäßig mehr als vorhanden. [...] Bekommt man staatliche Unterstützung in finanzieller Form?
An welche Art von staatlicher Unstertützung hast Du denn gedacht, wenn Du Platz, Geld und Gefühl ausreichend zur Verfügung hast?

Zitat:
Habt ihr ein Urlaubsjahr genommen oder wie ist das praktikabel zu lösen, wenn man berufstätig ist?
Wie habt ihr es denn bei dem leiblichen Kind gehandhabt? Ein angenommenes Kind braucht sicher noch mehr Aufmerksamkeit nach der Ankunft in zuhause als ein leibliches.

Zitat:
Kinder anschaffen nur um Kinder zu haben und zu präsentieren macht nur ein winziger Bruchteil der Menschen. Im Endeffekt geht das eine ohnehin nur, wenn das andere auch vorhanden ist. Kinder adoptieren oder bekommen, weil man einfach nur ein Kind haben will alleine kann nicht funktionieren. Und Kinder bekommen oder adoptieren, nur weil man dme Kind Eltern geben will, kann auch nciht funktionieren. Beides muss gleichzeitig da sein, das innere Verlangen nach Elternschaft, nach einem Kind UND das innere Verlangen, einem Kind diese Elternschaft mit allem zu geben, was dazugehört. Ich halte beides für nicht trennbar.
Wie trennbar das ist, kannst Du an den Berichten über misslungene Adoptionen sehen. Ob das nur ein "winziger Bruchteil" ist, vermag ich nicht einzuschätzen, denn mir liegen dazu keine Zahlen vor; hast Du welche?

Zitat:
Wir leben hier Attachment parenting. Wir leben Beziehung
Irgendwie bemerkenswert, dass man heute extra darauf hinweisen muss. Eigentlich sollte es ganz normal sein, dass auch kleine Kinder eigenständige Persönlichkeiten sind, die Freiraum zum Entwickeln brauchen.

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