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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Apr 2007 20:13 
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Hallo Brigitte,
Du bist aber heute besonders gut drauf. [smilie=sm_01.gif]

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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Apr 2007 21:11 
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Eltern für Kinder e.V.
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Sehr geehrte Frau Bege

Sie glauben, auf der Webpage *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** auf unseren Verein gestoßen zu sein.

Tatsächlich sind Sie aber auf o.g. Webpage auf eine private Einzelmeinung eines Ehepaares über unseren Verein gestoßen.

Wenn sie sich die Mühe machen, auf *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** zu schauen, werden Sie feststellen, dass wir unseren Namen zu recht tragen.

Eltern für Kinder e.V. ist vor 20 Jahren von ehemaligen Mitgliedern bei "terre des hommes" gegründet worden, um die Auslandsadoption als
individuelle Hilfe für verlassene Kinder fortzuführen.

Wir sind genau wie Sie der Meinung es wäre das Beste, wenn jedes Kind die Chancen, die es zu einer gesunden und menschenwürdigen Entwicklung braucht, in der Familie finden würde, in die es hineingeboren wird. Dies ist leider nicht der Fall. Das Ziel der Adoptionsarbeit von Eltern für Kinder e.V. ist, elternlosen Kindern wieder eine Familie zu geben. Wenn dies im Herkunftsland nicht möglich ist, dann in einem anderen Land. Wir sind überzeugt, dass kein noch so gut geführtes Heim ein vollwertiger Ersatz für eine Familie ist, auch wenn diese Familie im Ausland lebt und das Kind dann "sein" Land verlässt.

Dabei sehen wir aber Adoption nicht als "Allheilmittel" an. In vielen Fällen ist die Adoption, zumal eine Auslandsadoption, nicht das Mittel der Wahl. So wägen wir in jedem Einzelfall sorgfältig ab, ob es eine bessere Alternative gibt. Immer, wenn ein Verbleiben in der Herkunftsfamilie möglich ist,
versuchen wir, diesen Weg zu unterstützen. Zu diesem Zweck unterhält Eltern für Kinder e.V. zahlreiche Hilfsprojekte in den Herkunftsländern der Kinder.

Dass die auf Ihrer Webpage durchgängige Darstellung von Adoption nicht der Realität entspricht, zeigt auch die Tatsache, dass wir unter unseren
Bewerbern zahlreiche Bewerber haben, die selbst Adoptierte sind.

Erik Baus

Vorstand Eltern für Kinder e.V.


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 Betreff des Beitrags: Eltern für Kinder
Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Apr 2007 11:49 
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Ja, ja! Da gibt es noch mehr von diesen Seiten! Da wird gehandhabt wie auf einen Viehmarkt!
Wenn das Fussvolk sich verringert, holt man die Ausländer, und dann noch die Baby von den Ausländern!
Wie wäre es wenn ihr aus Liebe verzichten würdet und diesen Menschen spendet? Oh verzeihung! zu nahe getreten!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Apr 2007 12:46 
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Sehr geehrter Herr Baus,

Zunächst muß ich persönlich offen zugeben, daß mir die HP von Eltern für Kinder doch gefällt.
Sie formulieren dort, daß Adoption nur Einzelhilfe sein kann, und es Ihnen wichtig ist, auch den Kindern vor Ort zu helfen.
Für mich hört sich das wirklich sehr aufgeschlossen an.
Auch anderweitig scheinen Sie sich ja mit Hilfe für Kinder zu beschäftigen (Ich fand im www die HP über Down-Syndrom).
Auch, daß Sie hier im Forum mit Ihrem vollen Namen schreiben, zeichnet sie aus!

Nun ist es aber so, daß Brigitte Bege, wie im obigen Beitrag zu lesen, ein eMail-error von der Mailadresse ihrer Seite bekommen hat.
Die darin enthaltene IP entspricht einer IP, von der aus einige Mitglieder dieses Forums vor einiger Zeit unerwünscht Mails bekamen, die doch sehr beleidigend waren.

Es wäre schön, wenn Sie dazu Stellung beziehen würden.

Mit freundlichen Grüßen, Bianka

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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Apr 2007 20:40 
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"Kosten einer Adoption
Eltern für Kinder e.V. ist eine nach dem Adoptionsvermittlungsgesetz staatlich anerkannte Adoptionsvermittlungsstelle/Auslandsvermittlungsstelle. Grundvoraussetzung hierfür ist die Beschäftigung von zwei erfahrenen Sozialarbeiter/innen, welche nach dem Adoptionsvermittlungsgesetz die Verantwortung für die Vermittlung tragen. Unsere beiden Sozialarbeiterinnen und unsere Sachbearbeiterinnen - ohne deren Arbeit eine Adoptionsvermittlung nicht möglich wäre - sind hauptberuflich beschäftigt.

Staatliche Zuschüsse bekommen wir leider nicht. Unsere Adoptionsbewerber müssen deshalb zur Finanzierung der rechnerisch auf die einzelne Bewerbung entfallenden Verwaltungskosten (als größte Positionen eben die Unterhaltung der Auslandsvermittlungsstelle in Berlin und der örtlichen Repräsentanzen in den Ländern) beitragen. Der Verwaltungskostenbeitrag beträgt derzeit € 4.000 und wird in vier Raten im Verlauf des Adoptionsverfahrens fällig.


Die Kosten für ein psychologisches Gutachten sowie für die Erstellung, Übersetzung und Beglaubigung der notwendigen Papiere, variieren - abhängig von den Bewerbern und vom Land, aus dem ein Kind adoptiert werden soll."


Das ist sehr sehr sehr hoch.
4000 euro plus anfallende gebühren bei auslandsabhokung ist kinderhandel.
Echt grauenvoll.
aber leider nicht zu ändern.
Die Seiten erschrecken mein REchtsbedürfnis immer mehr.
Leider
:(



Die Kinder werden von ihren neuen Eltern in den Ländern abgeholt. Deshalb stellen Flug und der Aufenthalt im Ausland den größten Kostenblock dar. Die Aufenthaltsdauer ist je nach Land verschieden und mit sehr unterschiedlichen Kosten verbunden.

Vor Ort können noch Aufwandsentschädigungen für Dolmetscher und EfK-Repräsentanten (z.B. bei Behördengängen


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Apr 2007 23:41 
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Zitat:
4000 euro plus anfallende gebühren bei auslandsabhokung ist kinderhandel.
Echt grauenvoll.


Wie es zu dieser Einschätzung kommt, kann ich nicht nachvollziehen, wenn oben angegeben ist, dass das Geld überwiegend zur Fianzierung der Vermittlungsstelle verwendet wird - [smilie=confused.gif] also für Gehälter, "Lohnnebenkosten", Miete, Betriebskosten des Büros, vielleicht auch mal eine Reise in die Vermittlungsländer, um dort nach dem Rechten zu sehen...
Was hat das mit Kinderhandel zu tun?

Wenn man qualifiziertes Personal beschäftigt und gewisse Ansprüche an die eigene Tätigkeit hat - nämlich, Kinderhandel auszuschließen - kostet das halt.

Dieter


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Apr 2007 23:48 
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Zitat:
Wie erfahren Sie denn von den Herkunftsfamilien und in welcher Form werden diese Familien durch Sie unterstützt? Unterhält "Eltern für Kinder" diese zahlreichen Hilfprojekte oder terre des hommes?


Es werden nicht die Herkunftsfamilien der Kinder unterstützt, das wäre doch sehr nahe am Kinderhandel. Die Hilfsprojekte unterstützen auch nie die Heime, aus denen die vermittelten Kinder stammen (auch wenn viele Adoptiveltern hier gern konkrete Hilfe leisten würden), sondern unterstützen Kinder im Ausland auf andere Weise.
Die gelisteten Hilfsprojekte werden direkt über "Eltern für Kinder" - oft persönlicher Einsatz einzelner Vereinsmitglieder - unterstützt und nicht von terre des hommes (natürlich hilft auch tdh, aber das steht dann nicht bei Eltern für Kinder).

Dieter


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Apr 2007 23:48 
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Dieter hat geschrieben:
Zitat:
4000 euro plus anfallende gebühren bei auslandsabhokung ist kinderhandel.
Echt grauenvoll.


Wie es zu dieser Einschätzung kommt, kann ich nicht nachvollziehen, wenn oben angegeben ist, dass das Geld überwiegend zur Fianzierung der Vermittlungsstelle verwendet wird - [smilie=confused.gif] also für Gehälter, "Lohnnebenkosten", Miete, Betriebskosten des Büros, vielleicht auch mal eine Reise in die Vermittlungsländer, um dort nach dem Rechten zu sehen...
Was hat das mit Kinderhandel zu tun?

Wenn man qualifiziertes Personal beschäftigt und gewisse Ansprüche an die eigene Tätigkeit hat - nämlich, Kinderhandel auszuschließen - kostet das halt.

Dieter


Findest du es nicht sehr skurill soviel Geld ausgeben zu müssen wenn du einem Kind ein Gutes Zuhause bieten möchtest?
Warum muss man 4000 @ bezahlen und besonders für WAS:)
Nicht falsch verstehn!
Is nix gegen dich .

sherry



Herzlich Willkommen auch [smilie=lustig_a020.gif]


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Apr 2007 23:54 
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Ich habe nichts dagegen, dass man sich mit dem Thema Auslandsadoption kritisch auseinandersetzt - und was man mit dem dort ausgegebenen Geld vielleicht an anderer Stelle Gutes tun könnte (sofern man die Mittelverwendung im Ausland selbst kontrollieren kann oder weiß, dass der Empfänger vertrauenswürdig ist). Diese Überlegungen sind berechtigt. Mich stört hier nur die Verwendung des Begriffs "Kinderhandel" im Zusammenhang mit den 4000 Euro, denn das hat nix damit zu tun.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Apr 2007 23:57 
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Dieter hat geschrieben:
Ich habe nichts dagegen, dass man sich mit dem Thema Auslandsadoption kritisch auseinandersetzt - und was man mit dem dort ausgegebenen Geld vielleicht an anderer Stelle Gutes tun könnte (sofern man die Mittelverwendung im Ausland selbst kontrollieren kann oder weiß, dass der Empfänger vertrauenswürdig ist). Diese Überlegungen sind berechtigt. Mich stört hier nur die Verwendung des Begriffs "Kinderhandel" im Zusammenhang mit den 4000 Euro, denn das hat nix damit zu tun.


Lieber dieter :)
Mit was hat es denn zu tun in deinem Augen ?
Warum muss man überhaupt zahlen für ein Menschenleben?
Sidn Menschenleben etwa bezahlbar?:)

Liebste Grüsse Sherry


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