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 Betreff des Beitrags: Respekt für Herkunftsfamilie und Adoptivfamilie
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jun 2017 20:15 
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Hallo zusammen,
ich habe hier ein wenig herum gestöbert und leider ein paar verstörende Beiträge von Forumsnutzern gefunden.
Ganz besonders von jmd. der sich hier als "Herkunftsvater" bezeichnet.
Das finde ich recht schade, da ich mich hier angemeldet habe um mich niveauvoll auszutauschen. Auch wenn der
Großteil dem folgt, stören diese unangemessenen und teils angreifende Beiträge einen vernünftigen Austausch.
Daher möchte ich für eben diese Menschen den Kurzaufruf starten, sich doch bitte einmal zu besinnen, warum es dieses Forum gibt und daran zu denken, dass besonders beim Thema Adoption ein hohes Maß an Akzeptanz und Respekt verlangt wird.
Wir als Adoptivbewerber/familie sollen die Herkunftsfamilien, die aus bestimmten Gründen nicht mehr für ihre Kinder angemessen sorgen können oder dürfen, respektieren, aber genauso haben wir von eben diesen Herkunftsfamilien ebenfalls den nötigen Respekt verdient. Schließlich nehmen wir die Kinder auf, integrieren sie in unsere Familie und schenken ihnen den Halt, die Liebe und Geborgenheit die sie benötigen. Das Hauptziel ist doch das Kindeswohl!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Respekt für Herkunftsfamilie und Adoptivfamilie
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Jun 2017 16:45 
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Hallo Muck,

zum Thema Kindeswohl sei soviel gesagt, dass nicht nur viele Herkunftseltern, sondern auch Adoptierte wie ich sich veräppelt vorkommen, wenn dieses Wort fällt.

Ansonsten: Dieses Forum hier ist tot und sollte meiner Meinung nach abgeschaltet werden. Deine Rede hat hier kein Publikum und könnte zudem als Metadiskussion - i.e. eine Diskussion über die Diskussion - angesehen werden.

LG

Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Respekt für Herkunftsfamilie und Adoptivfamilie
Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Jun 2017 19:44 
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Ok, verstehe. Dann hab ich das hier wohl falsch eingeschätzt. Danke für die Antwort.


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 Betreff des Beitrags: Re: Respekt für Herkunftsfamilie und Adoptivfamilie
Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Jun 2017 01:35 
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Zwischen leiblichen Eltern und Menschen die adoptieren wollen gibt es keinen "Austausch", Illusionen gibts kostenlos in der Kirche, es gibt nur den Handel. Auf Kosten der Kinder und der leiblichen Eltern.
Im uebrigen stimme ich Harry zu.

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Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


Zuletzt geändert von hans1 am 30. Jun 2017 01:36, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Respekt für Herkunftsfamilie und Adoptivfamilie
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Jul 2017 14:17 
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Vielleicht fangt ihr lieber einmal an darüber nachzudenken, wieso es Adoptiv- und Pflegeeltern geben MUSS, auch wenn die leiblichen Eltern noch leben. Hier in Deutschland werden sicher keine Kinder aus ihrer Familie geholt, wenn es ihnen dort gut ginge.
Ihr zwei bestätigt wirklich die negativen Vorurteile Herkunftsvätern gegenüber. Aber sicher, ich weiss schon was ihr sagen wollt: alle anderen sind Schuld - die Behörden, die Adoptiv- und Pflegeeltern etc etc etc. Nur ihr natürlich nicht - nein wie auch. Es ist kein Wunder, dass dieses Forum weder aktuell noch viel Besucht ist, denn wer will sich schon mit Menschen auseinander setzen, deren Horizont beschränkt ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Respekt für Herkunftsfamilie und Adoptivfamilie
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Jul 2017 17:20 
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Lieber Muck,

zunächst einmal bin ich selber Adoptierter - adoptiertes Stiefkind, genauer gesagt - und kein Herkunftsvater. Ansonsten solltest Du selber erst einmal anfangen, nachzudenken und Dich über die Adoptionsrealität in Deutschland kundig zu machen, die nichts - aber auch wirklich gar nichts - mit dem vielbemühten Thema Kindeswohl zu tun hat.

In meinem Fall war die Adoption nicht durch die Behörden selbst ergangen, jedoch hatten sie sich dazu missbrauchen lassen. Und heute darf ich dieses eklige Rechtsgeschäft nicht einmal mehr rückgängig machen - mit der lächerlichen Begründung, dass leibliche Kinder ihren Eltern ja auch nicht kündigen könnten.

Eigentlich hatte ich Deinen Eintrag als Erkundigung missverstanden, weshalb hier so viele gegen Adoption sind. Martina (eine Adoptivmutter) wird Dir sicher bestätigen, dass ich stets um sachliche Diskussion mit und Objektivität gegenüber Andersdenkenden bemüht war, was mir aber nicht immer leicht gemacht wurde - zumal sich hier auch zuhauf Infiltranten des blauen Forums mit provokativen Fake-Einträgen herumtrieben. Das blaue Forum leidet allerdings an ähnlichen Verfallserscheinungen wie dieses Forum hier. Beide wohl verdientermaßen. Der Mangel unseres Forums ist die Anarchie (überhaupt keine Moderation mehr), der Fehler der Blauen ist die Willkür der Forenbetreiber, die Leuten mit ihnen genehmer Meinung alles erlauben, hingegen Andersdenkende schikanieren und sperren.

Das, was Du da in Sachen beschränkter Horizont geschrieben hast, möchte ich Dich bitten, zurückzunehmen.

LG

Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Respekt für Herkunftsfamilie und Adoptivfamilie
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Jul 2017 21:18 
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Hallo Harald,

Du begehst wieder einmal den Fehler, Deine Vita mit der von anderen angenommenen Kindern zu vergleichen. Es gibt durchaus nicht wenige Adoptierte, die mit ihrem Status zufrieden, ja sogar glücklich sind, wie z. B. mein Sohn und etliche in unserem Umfeld, die mit Schaudern daran denken, was aus ihnen geworden wäre, wenn ....... Selbstverständlich hatten wir hier auch Adoptierte, die mit ihrem Schicksal hader(ten)n, aber auch solche, die nach Kennenlernen ihrer Herkunftsfamilie erkannten, dass sie es doch gar nicht so schlecht getroffen haben. In diesem Zusammenhang muss man jeden Fall einzeln betrachten und kann keine Pauschalurteile abgeben, wie z. B. ein "Herkunftsvater". Zum anderen kenne ich etliche in einem Heim Aufgewachsene, die als Kind und auch jetzt noch als Erwachsene über eine Adoption glücklich gewesen wären, darunter auch solche Menschen, die zu Hause aufwachsen "durften".

Natürlich haben es nicht ausnahmslos alle Angenommenen super getroffen und sind mit ihrem Geschick glücklich. Auch hier gilt das gleiche, wie im 'richtigen Leben': der eine hat mit seiner Familie das große Los gezogen, der andere nicht. Aber es sind doch viele Kinder, die in irgendeiner Form verwahrlosen und eigentlich aus den Herkunftsfamilien herausgenommen werden müssten wie eine gute Bekannte (Sozialarbeiterin) ständig erzählt. Sie wurde durch die nie endende Konfrontation mit diesem Elend bereits psychisch krank, weil ihr die in großem Stil erforderlichen Hilfsmöglichkeiten fehlen. Und wie Muck (übrigens weiblich) bereits erwähnte, wo sollen die Kinder, die von ihrer Familie nicht gewollt sind, leben, wenn sich keiner zu einer Adoption oder Pflege bereitfindet? Das äußern die Adoptionsgegner - auch auf mehrmaliges Nachfragen - nicht.

LG

Martina

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- Respekt vor Dir selbst,
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Zuletzt geändert von Martina am 1. Jul 2017 21:20, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Respekt für Herkunftsfamilie und Adoptivfamilie
Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Jul 2017 10:52 
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Hallo Harald,

Du begehst wieder einmal den Fehler, Deine Vita mit der von anderen angenommenen Kindern zu vergleichen.


Durchaus nicht. Es verhält sich nach meiner Beobachtung eher sorum, dass andere mir ihre Meinung aufzudrängen versuchen. Ähnlich wie der Gesetzgeber, der sich weigert, extreme Missgriffe zu berichtigen. Meine Frage ist ja seit jeher: Wem schadet es, wenn ich meine Adoption aufhebe? Es ist nicht einzusehen, dass - weil angeblich alle anderen Adoptierten glücklich mit ihrem Los sind - ich darunter leiden soll. Für übergangene oder betrogene Herkunftseltern kann ich natürlich nicht sprechen, aber hier fließen aus zwei verschiedenen Perspektiven Erkenntnisse zusammen, die letzten Endes deckungsgleich sind.

Außerdem lies Dir einmal Mucks beleidigenden Eintrag vom gestrigen Samstag durch. Jeder hat hier ein Recht auf seine Meinung, aber Muck versucht, uns dieses Recht abzusprechen. Wenn ihm andere Meinungen nicht passen, kann er ja in den Ignoriermodus gehen. Aber wie gesagt: Da dieses Forum so gut wie tot ist, braucht man diese Streitereien hier nicht wieder von vorne anzufangen. Man kommt doch zu keinem Ergebnis und dreht sich nur im Kreise. Dass sich mal wirklich etwas bewegt, habe ich den mittlerweile fast fünfzehn Jahren, die ich mich im Net herumtreibe, noch nie erlebt. Es wäre sicher möglich, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, aber die meisten wollen das leider gar nicht. Muck behauptet das von anderen, hat dabei aber vergessen, in den Spiegel zu schauen.

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Zuletzt geändert von Harry4244 am 2. Jul 2017 10:54, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Respekt für Herkunftsfamilie und Adoptivfamilie
Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Jul 2017 16:31 
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Es "muss" keine geben.
Keine Mutter gibt ihr Kind leichten Herzens weg und alle Muetter weinen ihr Leben lang ihren Kindern nach.
Denk mal darueber nach, bevor du "muss" sagst, was dahinter stecken koennte.
Ueber den Rets lohnt nicht zu schrieben.

Du hast erwartet das nun alle dich loben und preisen. So ist es aber nicht im Leben.

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