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 Betreff des Beitrags: Re: Von Adoptionsbewerbung zu Dauerpflege und Glücklich
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jun 2014 12:48 
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Ich persönlich hätte kein Kind in Pflege genommen und bin der Mutter unseres Sohnes sehr dankbar, dass sie für ihn ganz offensichtlich Adoptiveltern wollte. Für mich hätte es nicht gepasst, irgendjemandem in dieser Form "Hilfe zur Erziehung" zu geben und so eng mit dem Amt zusammenzuarbeiten.

Da muss ich mal nachfragen. Heißt das, der Sohn wurde erst an dich übergeben, nachdem es einen rechtskräftigen Annahmebeschluss auf Veranlassung der Mutter hin gab?


Pflege ist nicht gleich Pflege.
Eine Adoptionspflege ist ja rechtlich ganz anders geordnet als eine Dauerpflege. So oblag bei uns beispielsweise die Sorge einem bestellten Vormund, der die Einverständnisse zur Gesundheitssorge und die Reiseerlaubnisse erteilte. Der Sohn wurde direkt nach der Geburt abgegeben. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Adoptionsbewerbung zu Dauerpflege und Glücklich
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jun 2014 15:16 
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Eine Adoptionspflege ist ja rechtlich ganz anders geordnet als eine Dauerpflege.
Der Sohn wurde direkt nach der Geburt abgegeben.

Das Kind einer vermutlich Deutschen kam also am Tag seiner Geburt auf Anordnung eines (Amts?-)Vormunds in deine Obhut, ohne dass du "Hilfe zur Erziehung" leisten wolltest und auch im Nachhinein glaubst, das nicht getan zu haben? Gab es demnach einen Sorgerechtsentzugsbeschluss im Eilverfahren, sodass der Mutter "direkt" keine schützenswerten Elternpflichten zu standen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Adoptionsbewerbung zu Dauerpflege und Glücklich
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jun 2014 17:02 
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Für mich hätte es nicht gepasst, irgendjemandem in dieser Form "Hilfe zur Erziehung" zu geben und so eng mit dem Amt zusammenzuarbeiten.
Eine klare und legitime Aussage, die sicher auch daraus resultiert, dass im deutschen Familienrecht Pflegeverhältnisse teilweise nicht optimal geregelt sind und potentiellen Pflegefamilien wenig Anreiz zum Pflegekind bieten.

Auf der anderen Seite spricht aus deinen Worten ("keine Hilfe zur Erziehung geben", gemäß dem Motto: Wenn ich schon mache, dann für mich und "unser" Kind ...) aber auch, dass Du dabei nicht primär an das betroffene Kind denkst, sondern Du dessen (womöglich?) "unfähige" Eltern im Fokus hattest.

So gesehen, ziehe ich einmal mehr meinen Hut vor Kimba und ihrem Mann, die den kleine Mann aufgenommen haben, obwohl es nicht sicher waren, dass er bei ihnen bleiben darf.

Cornelia

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 Betreff des Beitrags: Re: Von Adoptionsbewerbung zu Dauerpflege und Glücklich
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jun 2014 17:21 
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Eine Adoptionspflege ist ja rechtlich ganz anders geordnet als eine Dauerpflege.
Der Sohn wurde direkt nach der Geburt abgegeben.

Das Kind einer vermutlich Deutschen kam also am Tag seiner Geburt auf Anordnung eines (Amts?-)Vormunds in deine Obhut, ohne dass du "Hilfe zur Erziehung" leisten wolltest und auch im Nachhinein glaubst, das nicht getan zu haben? Gab es demnach einen Sorgerechtsentzugsbeschluss im Eilverfahren, sodass der Mutter "direkt" keine schützenswerten Elternpflichten zu standen?


Deine Frage ist sehr privat. Ich versuche sie so zu beantworten, wie ich es allen Beteiligten gegenüber verantworten kann, denn die genauere Geschichte unseres Sohnes gehört nur ihm allein und geht nur diejenigen an, die er später mal einweihen will:

Nein, so wie oben vermutet war es nicht.
Der Vormund wurde bestellt, weil seine Mutter keine offizielle Identität preisgegeben hat. Sie hat ihn - nach einer offensichtlich sehr belasteten "Konfliktschwangerschaft" - so gut sie eben konnte zur Welt gebracht und um ein Zuhause für ihn gebeten. Ein Leben mit diesem Kind mit besonderen Bedürfnissen konnte oder wollte sie nicht führen.
Mein Kind kam also nach seiner Geburt auf Vermittlung der Adoptionsvermittlerin des Jugendamts in Adoptionspflege bei uns. Das stellt keine sogenannte "Hilfe zur Erziehung" dar, sondern verfolgt von Anfang an vorrangig den Zweck des Bindungsaufbaus in der neuen Familie.

Ich hätte kein Kind angenommen, das nicht von seiner Mutter (oder, je nach Geschichte, seinen Eltern) mit genau dieser Voraussetzung abgegeben worden wäre.

Ich kann mir nicht vorstellen, Entscheidungen des Jugendamtes mitzutragen, die meinem Kind nicht gut tun. Genauso wenig kann ich mir aber vorstellen, um das Wohl meines Kindes erbittert streiten zu müssen - und dazu muss man eben als Pflegefamilie bereit sein. Respekt vor allen, die es können und tun.

Und vor allem: Respekt für Kimba, ich glaube, ihr seid sehr tolle Eltern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Adoptionsbewerbung zu Dauerpflege und Glücklich
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jun 2014 17:26 
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[quote="[url=../post93828.html#p93828]"keine Hilfe zur Erziehung geben", gemäß dem Motto: Wenn ich schon mache, dann für mich und "unser" Kind ...


Nein, eher gemäß dem Motto: "Ich werde nicht Teil einer weiteren Leidensgeschichte des Kindes, auf die ich keinen Einfluss habe." Ich wollte Teil einer "hellen Geschichte" sein; ich wollte zudem ein Kind, das wirklich eine Mama braucht.
Würde das Wohl des Kindes und nicht finanzielle Erägung im Fokus des Pflegekinderwesens stehen, wäre die Aufgabe mir viel sympathischer. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Adoptionsbewerbung zu Dauerpflege und Glücklich
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jun 2014 19:05 
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die genauere Geschichte unseres Sohnes gehört nur ihm allein und geht nur diejenigen an, die er später mal einweihen will:

Der Vormund wurde bestellt, weil seine Mutter keine offizielle Identität preisgegeben hat. Sie hat ... um ein Zuhause für ihn gebeten.
Das stellt keine sogenannte "Hilfe zur Erziehung" dar, sondern verfolgt von Anfang an vorrangig den Zweck des Bindungsaufbaus in der neuen Familie.

Ich hätte kein Kind angenommen, das nicht von seiner Mutter (oder, je nach Geschichte, seinen Eltern) mit genau dieser Voraussetzung abgegeben worden wäre.

Wieso genau stellt eine Inpflegenahme eines anonym entbundenen Kindes auf Anordnung seines Amtsvormunds hin keine Hilfe zur Erziehung unter der gesetzlichen Maxime der schnellstmöglichen Rückführung dar?
Hat es von Seiten des Jugendamts die gesetzlich vorgeschriebe Suche nach Mutter und Vater gegeben und verstehe ich es richtig, dass du selbst die Geschichte ihres Sohnes nicht kennst?


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Adoptionsbewerbung zu Dauerpflege und Glücklich
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jun 2014 19:53 
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[quote="[url=../post93828.html#p93828]"keine Hilfe zur Erziehung geben", gemäß dem Motto: Wenn ich schon mache, dann für mich und "unser" Kind ...


Nein, eher gemäß dem Motto: "Ich werde nicht Teil einer weiteren Leidensgeschichte des Kindes, auf die ich keinen Einfluss habe." Ich wollte Teil einer "hellen Geschichte" sein; ich wollte zudem ein Kind, das wirklich eine Mama braucht.
Würde das Wohl des Kindes und nicht finanzielle Erägung im Fokus des Pflegekinderwesens stehen, wäre die Aufgabe mir viel sympathischer. ;)
Ja, so geht das auch besser in meinen Kopf :floet2: :-))

Cornelia

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 Betreff des Beitrags: Re: Von Adoptionsbewerbung zu Dauerpflege und Glücklich
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jun 2014 20:00 
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Wieso genau stellt eine Inpflegenahme eines anonym entbundenen Kindes auf Anordnung seines Amtsvormunds hin keine Hilfe zur Erziehung unter der gesetzlichen Maxime der schnellstmöglichen Rückführung dar?
Hat es von Seiten des Jugendamts die gesetzlich vorgeschriebe Suche nach Mutter und Vater gegeben und verstehe ich es richtig, dass du selbst die Geschichte ihres Sohnes nicht kennst?


Es gibt diese "Maxime der schnellstmöglichen Rückführung" nicht, wenn einfach keine der Seiten an einer Rückführung ein Interesse hat. Die Auffassung, ein Kind gehöre ungeachtet jeder Willenserklärung und jeder Umstände zu seinen leiblichen Eltern, liegt der Adoptionspflege nun mal nicht zugrunde. Im Mittelpunkt der Adoptionspflege steht darum der Aspekt des entstehenden Eltern-Kind-Verhältnisses zwischen Kind und Adoptiveltern.

Adoptionspflege ist keine Pflege im Sinne der "Hilfe zur Erziehung" - deshalb trägt man beispielsweise als Adoptiveltern in der Adoptionspflegezeit von Beginn an alle Kosten und erhält kein Pflegegeld.

Die oben benannte Suche gibt es immer, die Kripo wird immer eingeschaltet. Das geschieht aber nicht, um die abgebende Mutter zur Rücknahme ihrer Entscheidung zu drängen, sondern um dem Kind die Kenntnis seiner Abstammung zu ermöglichen.

Ich selbst kenne die Geschichte der Schwangerschaft der Mutter meines Sohnes und bin für ihn im Besitz einiger Gegenstände, die ihm ein bisschen Aufschluss geben können. Wie oben geschrieben finde ich das zu persönlich, um es ohne sein Einverständnis "öffentlich" zu machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Adoptionsbewerbung zu Dauerpflege und Glücklich
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Jun 2014 10:31 
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Es gibt diese "Maxime der schnellstmöglichen Rückführung" nicht, wenn einfach keine der Seiten an einer Rückführung ein Interesse hat. Die Auffassung, ein Kind gehöre ungeachtet jeder Willenserklärung und jeder Umstände zu seinen leiblichen Eltern, liegt der Adoptionspflege nun mal nicht zugrunde. Im Mittelpunkt der Adoptionspflege steht darum der Aspekt des entstehenden Eltern-Kind-Verhältnisses zwischen Kind und Adoptiveltern.

Adoptionspflege ist keine Pflege im Sinne der "Hilfe zur Erziehung" - deshalb trägt man beispielsweise als Adoptiveltern in der Adoptionspflegezeit von Beginn an alle Kosten und erhält kein Pflegegeld.

Die oben benannte Suche gibt es immer, die Kripo wird immer eingeschaltet. Das geschieht aber nicht, um die abgebende Mutter zur Rücknahme ihrer Entscheidung zu drängen, sondern um dem Kind die Kenntnis seiner Abstammung zu ermöglichen.

Ich selbst kenne die Geschichte der Schwangerschaft der Mutter meines Sohnes und bin für ihn im Besitz einiger Gegenstände, die ihm ein bisschen Aufschluss geben können. Wie oben geschrieben finde ich das zu persönlich, um es ohne sein Einverständnis "öffentlich" zu machen.


Allerdings gibt es diese Maxime in Deutschland und man ist in Deutschland erst nach einem rechtskräftigen Beschluss ein Annehmender, was mich dazu zwingt, die Frage, ob am Tag der Geburt dieser Beschluss vor lag, zu wiederholen. Auch im Internet sind zahlreiche Beschlüsse veröffentlicht, in denen die deutsche Justiz die Müttern per Gesetz eingeräumte Frist für die beurkundete Unterschrift des einzigen Dokuments, das Eltern von ihrer Unterhaltspflicht unter Vorbehalt befreit, erklärt. Was auch immer eine Mutter in einem deutschen Kreissaal äußert oder unterschreibt, es hat de facto keine rechtswirksamen Auswirkungen auf ihre Unterhaltspflicht.
Das Stichwort "Kripo" lässt vermuten, dass das genannte Dokument gar nicht von der Mutter unterschrieben wurde und kannst du beweisen, dass der Vater gesucht wurde?
Wie kann es auch sein, dass du Details über die Schwangerschaft einer Unbekannten weißt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Adoptionsbewerbung zu Dauerpflege und Glücklich
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Jun 2014 11:38 
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Adoptionspflege ist keine Pflege im Sinne der "Hilfe zur Erziehung" - deshalb trägt man beispielsweise als Adoptiveltern in der Adoptionspflegezeit von Beginn an alle Kosten und erhält kein Pflegegeld.

Die oben benannte Suche gibt es immer, die Kripo wird immer eingeschaltet. Das geschieht aber nicht, um die abgebende Mutter zur Rücknahme ihrer Entscheidung zu drängen, sondern um dem Kind die Kenntnis seiner Abstammung zu ermöglichen.

Ich selbst kenne die Geschichte der Schwangerschaft der Mutter meines Sohnes und bin für ihn im Besitz einiger Gegenstände, die ihm ein bisschen Aufschluss geben können. Wie oben geschrieben finde ich das zu persönlich, um es ohne sein Einverständnis "öffentlich" zu machen.


Allerdings gibt es diese Maxime in Deutschland und man ist in Deutschland erst nach einem rechtskräftigen Beschluss ein Annehmender, was mich dazu zwingt, die Frage, ob am Tag der Geburt dieser Beschluss vor lag, zu wiederholen. Auch im Internet sind zahlreiche Beschlüsse veröffentlicht, in denen die deutsche Justiz die Müttern per Gesetz eingeräumte Frist für die beurkundete Unterschrift des einzigen Dokuments, das Eltern von ihrer Unterhaltspflicht unter Vorbehalt befreit, erklärt. Was auch immer eine Mutter in einem deutschen Kreissaal äußert oder unterschreibt, es hat de facto keine rechtswirksamen Auswirkungen auf ihre Unterhaltspflicht.
Das Stichwort "Kripo" lässt vermuten, dass das genannte Dokument gar nicht von der Mutter unterschrieben wurde und kannst du beweisen, dass der Vater gesucht wurde?
Wie kann es auch sein, dass du Details über die Schwangerschaft einer Unbekannten weißt?


An diesem Punkt lasse ich Dich mit Deinen Fragen und Unsicherheiten unsere persönliche Geschichte betreffend allein. Ich finde, ich habe wirklich sehr ausführlich und viel erklärt. Was Dir jetzt noch unklar ist, bleibt eben unklar.

Nur ein sachlicher Widerspruch: Nein wirklich, es gibt diese "Maxime" nicht. Die Adoptionspflegezeit wird nicht zum Zweck der schnellstmöglichen Rückführung, sondern zum Zweck des Bindungsaufbaus für das Kind eingeräumt.


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