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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Aug 2018 18:22 
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[quote="12. Aug 2018, 16:52 » adoptivWärst du selbst wirklich ein Adoptivkind, hättest du bestimmt für andere, die hier schreiben, Verständnis und könntest verstehen, dass sie dieses Forum dazu nutzen möchten um sich auszutauschen, Rat zu suchen etc.


Hallo "adoptiv",

Du meinst, für andere Adoptierte zu sprechen, obgleich Du nur einen Standpuntk vertrittst. Und doch, LEIDER bin ich adoptiert. Andere Erfahrungen und Meinungen respektiere ich, obwohl Du es gegenteilig darstellst.

Obgleich mir Dein ständiges "Mein Adoptivstatus interessiert mich doch gar nicht!" penetrant erschien und mich die Ungereimtheiten in dem Initial-Thread "Auf Adoption reduziert" wunderten, hatte ich Dich - wie alle anderen auch - willkommen geheißen. Der Krach - hervorgerufen durch eine falsche Reaktion Amys in einem anderen Thread - kam erst Wochen später.

Trotzdem hatte ich noch versucht, die Sache mit Dir per PN beizulegen. Statt dessen hast Du öffentlich nachgelegt und mit Beschimpfungen wie "abartig" und "pervers" um Dich geschmissen. Wer andere Erfahrungen/Meinungen so abbügelt, darf sich über unfreundliche Reaktionen nicht wundern. Genau der Vortrag also, den andere mir jetzt halten, die gar nicht dabei waren.

Eigene Screenshots aus der Zeit habe ich nicht mehr. Amy - ich sage nicht, dass Du das bist - erwirkte seinerzeit bei Cornelia die Löschung sie selbst belastender Teile des Threads. Dieser Sachverhalt harrt immer noch einer glaubhaften Erklärung. Amy manipulierte später mit Photoshop die Screenshots, so dass ein anderer Verlauf suggeriert wurde. Das kann es natürlich nicht sein.

Wenn Le00 und Du einverstanden seid, nehme ich das mit der Abtreibung usw. zurück und legen wir die Angelegenheit hiermit bei. Aber vielleicht wäre es wirklich besser, wenn Ihr Euch hauptsächlich über PN austauscht. Euer Glück gönne ich Euch ja, aber so, wie Ihr das bisher ausgebreitet habt, ist das ein Schlag ins Gesicht für andere.

Nichts für ungut.

Harald

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Aug 2018 18:49 
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Welches Glück denn? Ich kann von Glück bei mir nicht reden. Wüsstest du, wenn du dir meine Threads anschauen würdest. Und wenn mal EINE Sache etwas besser läuft nach der ganzen Scheiße, wieso darf ich das dann nicht mitteilen? Andere interessiert es hier. Und wenn dich nicht, musst du es halt nicht lesen! Und ich trete mein Glück hier auch nicht breit oder gebe damit an. Ich habe mich hier euch anvertraut und meine Geschichte erzählt und den Verlauf mitgeteilt. Und wenn das nun mal der Stand der Dinge ist, dann ist das so. Und nur weil andere das nicht haben, lasse ich mir hier nicht den Mund von dir verbieten!!!

Und eine Sache würde mich noch interessieren. Was genau hat dich am Anfang in meinem Beitrag so massiv gestört, dass es zu den Beleidigungen kommen musste? Meine andere Meinung? Das ich deine Meinung nicht Teile? Das meine andoptiv Eltern meine echten Eltern sind? Das ich keine schlechte Kindheit hatte?
Was ist der Grund?

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Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden; doch eigentlich gewöhnt man sich nur an den Schmerz.


Zuletzt geändert von Le00 am 12. Aug 2018 18:53, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Aug 2018 19:16 
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[quote="12. Aug 2018, 16:52 » adoptivWärst du selbst wirklich ein Adoptivkind, hättest du bestimmt für andere, die hier schreiben, Verständnis und könntest verstehen, dass sie dieses Forum dazu nutzen möchten um sich auszutauschen, Rat zu suchen etc.


Hallo "adoptiv",

Du meinst, für andere Adoptierte zu sprechen, obgleich Du nur einen Standpuntk vertrittst. Und doch, LEIDER bin ich adoptiert. Andere Erfahrungen und Meinungen respektiere ich, obwohl Du es gegenteilig darstellst.

Obgleich mir Dein ständiges "Mein Adoptivstatus interessiert mich doch gar nicht!" penetrant erschien und mich die Ungereimtheiten in dem Initial-Thread "Auf Adoption reduziert" wunderten, hatte ich Dich - wie alle anderen auch - willkommen geheißen. Der Krach - hervorgerufen durch eine falsche Reaktion Amys in einem anderen Thread - kam erst Wochen später.

Trotzdem hatte ich noch versucht, die Sache mit Dir per PN beizulegen. Statt dessen hast Du öffentlich nachgelegt und mit Beschimpfungen wie "abartig" und "pervers" um Dich geschmissen. Wer andere Erfahrungen/Meinungen so abbügelt, darf sich über unfreundliche Reaktionen nicht wundern. Genau der Vortrag also, den andere mir jetzt halten, die gar nicht dabei waren.

Eigene Screenshots aus der Zeit habe ich nicht mehr. Amy - ich sage nicht, dass Du das bist - erwirkte seinerzeit bei Cornelia die Löschung sie selbst belastender Teile des Threads. Dieser Sachverhalt harrt immer noch einer glaubhaften Erklärung. Amy manipulierte später mit Photoshop die Screenshots, so dass ein anderer Verlauf suggeriert wurde. Das kann es natürlich nicht sein.

Wenn Le00 und Du einverstanden seid, nehme ich das mit der Abtreibung usw. zurück und legen wir die Angelegenheit hiermit bei. Aber vielleicht wäre es wirklich besser, wenn Ihr Euch hauptsächlich über PN austauscht. Euer Glück gönne ich Euch ja, aber so, wie Ihr das bisher ausgebreitet habt, ist das ein Schlag ins Gesicht für andere.

Nichts für ungut.

Harald



Ok Harald, meinetwegen legen wir die Angelegenheit bei.

Ich möchte hiermit jedoch nochmal klarstellen:

- Ich habe nur einen Account, nämlich "adaptiv" (von dem schreibe ich jetzt) und ich bin kein Fake, Troll oder sonst was

- Ich bin selbst adoptiert und nehme das Thema und das Forum voll und ganz ernst

- Ich habe leider negative Erfahrungen mit dem Thema gemacht und möchte mich, u.a. darüber, mit anderen hier austauschen


Ich fasse nochmal kurz zusammen, was mich an meinen Erfahrungen mit dem Thema Adoption am meisten gestört und geärgert hat:

Ich finde, der Sinn einer Adoption besteht darin, mit einem nicht leiblichen Kind eine Familie zu gründen, die dem 'leiblichen Familiengefühl' so nah wie möglich kommen soll; dabei soll dem Kind eine Familienzugehörigkeit den leiblichen Eltern statt gegeben werden.

Dabei soll, meiner Meinung nach, versucht werden, dem 'natürlichen Familienverhältnis und Gefühl' so viel wie möglich zu entsprechen.

Es soll ein normaler Alltag möglich sein und das Kind soll, auf jeden Fall in der Gesellschaft, als Kind und Nachkomme seiner Adoptiveltern akzeptiert werden. Nur so ist ein normaler Alltag, ein normales 'Familiengefühl' und eine (annähernd) normale Identitätsentwicklung des Kindes möglich.

Und das Adoptivkind (das natürlich aufgeklärt werden sollte) soll selbst frei entscheiden können, wie und in welchem Umfang es sich mit der Thematik auseinandersetzen will.

Zwängt man nämlich dem Adoptivkind ständig(!) das Thema (auf unschöne Art und weise auf), leidet darunter die Struktur der Adoptivfamilie, das Zugehörigkeitsgefühl des Kindes wird ständig hinterfragt und auf die Probe gestellt und die Identität des Kindes nimmt Schaden. (So ähnlich war es bei mir ....

Kurz: Das Kind ist unglücklich und die Adoption irgendwie gescheitert !

Gerade weil es ja schon schwer genug ist und Adoptiveltern nie ganz wie leibliche Eltern sein können, ist ja gerade die Adoptivfamilie sehr anfällig für Konflikte und muss gerade aus diesem Grund geschützt, gefördert und gefestigt werden.

Und das widerspricht doch nicht der Tatsache, dass das Kind, wenn es das irgendwann *selbst* will, Kontakt zu seiner leiblichen Mutter aufbauen dürfen soll ....

Aber, wie gesagt:

*Meine* Meinung !

Ich hoffe, das jetzt auf friedliche Art und Weise klar gestellt zu haben.

adoptiv


Zuletzt geändert von adoptiv am 12. Aug 2018 19:18, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Aug 2018 19:57 
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Wüsstest du, wenn du dir meine Threads anschauen würdest. (...) Und wenn es dich nicht interessiert, musst du es halt nicht lesen!


Ähm, soll ich nun anschauen/lesen oder nicht? Wie kann ich überhaupt vorher sagen, ob es mich interessiert? Und interessieren tut es mich schon, sonst hätte ich mich ja gar nicht zu Wort gemeldet.

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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Aug 2018 20:03 
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Ok Harald, meinetwegen legen wir die Angelegenheit bei.

(...)

Ich hoffe, das jetzt auf friedliche Art und Weise klar gestellt zu haben.

adoptiv


Yepp. Dir und Le00 wünsche ich noch einen schönen Sonntagabend.

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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Aug 2018 23:26 
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@adoptiv schreibt unter anderem:

Ich finde, der Sinn einer Adoption besteht darin, mit einem nicht leiblichen Kind eine Familie zu gründen, die dem 'leiblichen Familiengefühl' so nah wie möglich kommen soll; dabei soll dem Kind eine Familienzugehörigkeit den leiblichen Eltern statt gegeben werden.
Es soll ein normaler Alltag möglich sein und das Kind soll, auf jeden Fall in der Gesellschaft, als Kind und Nachkomme seiner Adoptiveltern akzeptiert werden.
Und das Adoptivkind (das natürlich aufgeklärt werden sollte) soll selbst frei entscheiden können, wie und in welchem Umfang es sich mit der Thematik auseinandersetzen will.
Kurz: Das Kind ist unglücklich und die Adoption irgendwie gescheitert !"

Adoption ist ein Geschaeftsprozess, der im Endeffekt (egal wie oft das Gegenteil beteuert wird) nicht das geringste mit Liebe zu tun hat- Der Sinn einer Adoption - ja, und da fehlen dir elementarische Ueberlegungen. Zur Adoption gehoeren drei Beteiligte.

a)Das Kind. Das hat gar nichts zu sagen sondern nur zu erdulden. Ob es aus fremder Kutur gerissen wird, ob die praenatalen, also vorgeburtlichen Erfahrungen der leiblichen Mutter zerstoert werden, ob es ein Leben lang halb traumatisch die leiblichen Eltern sucht, das alles juckt nicht. Schon da zeigt sich das ein "normales " Familienleben gar nicht machbar ist.

b)Dann die leiblichen Eltern. Bei denen interessiert es die Adoptionswilligen einen Kehrricht warum Mama und Papa ihr Kind weg geben und welche Schmerzen sie dabei erleiden und ob sie ihr Leben lang ungluecklich darueber sind.

c)Die Adoptionsmenchen, die etwas haben wollen, was die Natur bei ihnen nicht vorsah, und die deshalb, weils technisch machbar ist, es erzwingen wollen. Ob diese Leute hochneurotisch sind und ihre Neurosen, Psychosen, Borderlins an dem Kind mal austoben, das juckt doch kein Schwein. Oder, wie eine Userin hier mal schrieb: "Du hast doch dein Kind aus dem Fenster geworfen".
Hauptsache: Ich habe! Aetsch, auch ich habe ein Kind. Ginge es um Liebe koennte man ganz anders vorgehen, aber darum geht es nicht, es geht um Eigentum.


Drei Beteiligte die, wenn man es nuechtern betrachtet, allesamt ungluecklich sind oder werden. Und was heisst hier "Glueck"? Niemand kann jemals sagen wie gluecklich ein Mensch werdne koennte, der bei den leiblichen Eltern bleibt. Da kommt so Argumente wie Suff, Drogen, Verwahrlosungen udn was es alles fuer Diskriminierungen gibt, aber dass sogar besoffene Muetter ihr Kind lieben koennen, auf so einen Gedanken will man nicht mal kommen, das wuerde ja den schoenen Schein, die Selbstzufriedenheit in der sich viele suhlen, stoeren. Und vergessen wir nicht den gesellschaftlchen Druck dem ein 17 jaehriges Maedchen ausgesetzt ist: Was ein Kind? Bist du noch ganz dicht, man erstmel eine Lehre, ein Studium, sonstwas, das Kind gibts du frei zur Adooption und dein Leben ist auch wieder frei.
In all den vielen vielen Jahren, so an die 15, in denen ich hier bin, habe ich eine Fuelle ungluecklicher adoptierter "Kinder" erlebt, und sie alle wurden als "Einzelschicksale" abgewertet von jenen die ein Kind adoptiert haben. Einzelshicksale, so etwas wie ein Kollateralschaden, Pech gehabt, kann ja mal geschehen.

Harry weiss schon warum er so Wut in sich traegt. Die von Jahr zu Jahr waechst. Zumal all die "Neuen" eben nicht z. B. seine Erfahrungen hoeren wollen, sondern, sorry, ihr Leid klagen und keine Konsequenzen daraus ziehen. Und nebenbei, mir ist ein offen und ehrlicher Harry tausendfach lieber als eine dieser heuchelnden Adoptionsfrauen, die, dei die dei, nur glueckliche Kinder haben.

Ich habe hier, wer wirklich Interesse am Problem der Adotion hat, eine Fuelle von Sachlich fundierten und wissenschaftlich bewiesenen Berichte geliefert. Stoebert mal. Ob Homo-Adoption, ob fremde Kulturen oder was auch immer. Resultat: Ich wurde uebelst beschimpft, ausgelacht, verhoehnt. Von jenen die Adoptiert haben.

Ja das tut weh, die Erkenntnis die Ursache der Zahnfaeule liegt im Wesen des "haben wollens", egal aus welchem Land, egal aus welcher Kultur,hauptsache man kann der Nachbarschaft vorgauckeln man habe ein "eigenes "Kind wie einen eigenen Merzedes.

Muetter leiden ihr Leben lang unter der Weggabe ihres Kindes. Auch wenn man es ihnen nicht ansieht. Adoptierte Kinder leiden ein Leben lang unter Entwurzelung, traumas, seelische Vereinsamung. Denn das, was Mutter und Kind, ich sagte es, bereits praenatal verbindet, die Stimme, die Gefuehle, die Atmosphaere, ist im Nichts einer fremden Grosstadt bei doch fremden Menschen verloren gegangen.
Das alles ist bewiesen. Und doch gibt es Adoptionen.
Und warum?
Weils ein dickes Geschaeft ist. Wer in Deutschland kein Kind bekommt, geht ins Ausland und zahlt tausende Euros. Der Rubel rollt. Das Kind aber bleibt auf der Strecke. Es wird bestochen mit Geschenken, so dass es denkt es werde geliebt.
Auch die leiblichen MUetter haben nach Jahren Angst ihr eigenes Kind wieder zu sehen, so gerne sie es wollen. Schuldgefuehle tauchen auf, die sie verwirren, mit denen sie irgendwie einsam klar kommen muessne, ihr bis dahin nach aussen"ruhiges"Leben (so wie man ruhig mit Zahnschmerzen lebt weil man sich dran gewoehnt hat) wird jaeh aus der Bahngerissen. Dessen sollten sich alle adoptierten bewusst sein udn nicht nur fordern. Es erfordert von beiden Seiten Geduld und mut. Viel Mut.
Im uebrigen bin ich ein Gegner sichueber P.N. auszutaschen, Dies hier ist ein Forum fuer alle. Und jeder soll am Schicksal und am Gedanken des andren partizipieren.

Unmenschlich ist es, dass eine fremde Frau das Kind einer Mutter als "eigenes" an sich nimmt, ungeachtet des Mutterschmerzes, der gnadenlos kommt.
Wer ist hier Pervers??

_________________
Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
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Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


Zuletzt geändert von hans1 am 12. Aug 2018 23:29, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Aug 2018 17:43 
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@adoptiv schreibt unter anderem:

Ich finde, der Sinn einer Adoption besteht darin, mit einem nicht leiblichen Kind eine Familie zu gründen, die dem 'leiblichen Familiengefühl' so nah wie möglich kommen soll; dabei soll dem Kind eine Familienzugehörigkeit den leiblichen Eltern statt gegeben werden.
Es soll ein normaler Alltag möglich sein und das Kind soll, auf jeden Fall in der Gesellschaft, als Kind und Nachkomme seiner Adoptiveltern akzeptiert werden.
Und das Adoptivkind (das natürlich aufgeklärt werden sollte) soll selbst frei entscheiden können, wie und in welchem Umfang es sich mit der Thematik auseinandersetzen will.
Kurz: Das Kind ist unglücklich und die Adoption irgendwie gescheitert !"

Adoption ist ein Geschaeftsprozess, der im Endeffekt (egal wie oft das Gegenteil beteuert wird) nicht das geringste mit Liebe zu tun hat- Der Sinn einer Adoption - ja, und da fehlen dir elementarische Ueberlegungen. Zur Adoption gehoeren drei Beteiligte.

a)Das Kind. Das hat gar nichts zu sagen sondern nur zu erdulden. Ob es aus fremder Kutur gerissen wird, ob die praenatalen, also vorgeburtlichen Erfahrungen der leiblichen Mutter zerstoert werden, ob es ein Leben lang halb traumatisch die leiblichen Eltern sucht, das alles juckt nicht. Schon da zeigt sich das ein "normales " Familienleben gar nicht machbar ist.

b)Dann die leiblichen Eltern. Bei denen interessiert es die Adoptionswilligen einen Kehrricht warum Mama und Papa ihr Kind weg geben und welche Schmerzen sie dabei erleiden und ob sie ihr Leben lang ungluecklich darueber sind.

c)Die Adoptionsmenchen, die etwas haben wollen, was die Natur bei ihnen nicht vorsah, und die deshalb, weils technisch machbar ist, es erzwingen wollen. Ob diese Leute hochneurotisch sind und ihre Neurosen, Psychosen, Borderlins an dem Kind mal austoben, das juckt doch kein Schwein. Oder, wie eine Userin hier mal schrieb: "Du hast doch dein Kind aus dem Fenster geworfen".
Hauptsache: Ich habe! Aetsch, auch ich habe ein Kind. Ginge es um Liebe koennte man ganz anders vorgehen, aber darum geht es nicht, es geht um Eigentum.


Drei Beteiligte die, wenn man es nuechtern betrachtet, allesamt ungluecklich sind oder werden. Und was heisst hier "Glueck"? Niemand kann jemals sagen wie gluecklich ein Mensch werdne koennte, der bei den leiblichen Eltern bleibt. Da kommt so Argumente wie Suff, Drogen, Verwahrlosungen udn was es alles fuer Diskriminierungen gibt, aber dass sogar besoffene Muetter ihr Kind lieben koennen, auf so einen Gedanken will man nicht mal kommen, das wuerde ja den schoenen Schein, die Selbstzufriedenheit in der sich viele suhlen, stoeren. Und vergessen wir nicht den gesellschaftlchen Druck dem ein 17 jaehriges Maedchen ausgesetzt ist: Was ein Kind? Bist du noch ganz dicht, man erstmel eine Lehre, ein Studium, sonstwas, das Kind gibts du frei zur Adooption und dein Leben ist auch wieder frei.
In all den vielen vielen Jahren, so an die 15, in denen ich hier bin, habe ich eine Fuelle ungluecklicher adoptierter "Kinder" erlebt, und sie alle wurden als "Einzelschicksale" abgewertet von jenen die ein Kind adoptiert haben. Einzelshicksale, so etwas wie ein Kollateralschaden, Pech gehabt, kann ja mal geschehen.

Harry weiss schon warum er so Wut in sich traegt. Die von Jahr zu Jahr waechst. Zumal all die "Neuen" eben nicht z. B. seine Erfahrungen hoeren wollen, sondern, sorry, ihr Leid klagen und keine Konsequenzen daraus ziehen. Und nebenbei, mir ist ein offen und ehrlicher Harry tausendfach lieber als eine dieser heuchelnden Adoptionsfrauen, die, dei die dei, nur glueckliche Kinder haben.

Ich habe hier, wer wirklich Interesse am Problem der Adotion hat, eine Fuelle von Sachlich fundierten und wissenschaftlich bewiesenen Berichte geliefert. Stoebert mal. Ob Homo-Adoption, ob fremde Kulturen oder was auch immer. Resultat: Ich wurde uebelst beschimpft, ausgelacht, verhoehnt. Von jenen die Adoptiert haben.

Ja das tut weh, die Erkenntnis die Ursache der Zahnfaeule liegt im Wesen des "haben wollens", egal aus welchem Land, egal aus welcher Kultur,hauptsache man kann der Nachbarschaft vorgauckeln man habe ein "eigenes "Kind wie einen eigenen Merzedes.

Muetter leiden ihr Leben lang unter der Weggabe ihres Kindes. Auch wenn man es ihnen nicht ansieht. Adoptierte Kinder leiden ein Leben lang unter Entwurzelung, traumas, seelische Vereinsamung. Denn das, was Mutter und Kind, ich sagte es, bereits praenatal verbindet, die Stimme, die Gefuehle, die Atmosphaere, ist im Nichts einer fremden Grosstadt bei doch fremden Menschen verloren gegangen.
Das alles ist bewiesen. Und doch gibt es Adoptionen.
Und warum?
Weils ein dickes Geschaeft ist. Wer in Deutschland kein Kind bekommt, geht ins Ausland und zahlt tausende Euros. Der Rubel rollt. Das Kind aber bleibt auf der Strecke. Es wird bestochen mit Geschenken, so dass es denkt es werde geliebt.
Auch die leiblichen MUetter haben nach Jahren Angst ihr eigenes Kind wieder zu sehen, so gerne sie es wollen. Schuldgefuehle tauchen auf, die sie verwirren, mit denen sie irgendwie einsam klar kommen muessne, ihr bis dahin nach aussen"ruhiges"Leben (so wie man ruhig mit Zahnschmerzen lebt weil man sich dran gewoehnt hat) wird jaeh aus der Bahngerissen. Dessen sollten sich alle adoptierten bewusst sein udn nicht nur fordern. Es erfordert von beiden Seiten Geduld und mut. Viel Mut.
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Wenn du wüßtest wie Recht du hast.
Treffend und neutral perfekt formuliert.
Respekt.
Liebe Grüße von Sherry :jc_doubleup: :handshake:

_________________
Ich hab mir diesen Weg hier ausgesucht.
Du wirst geliebt wirst gehasst und wirst auch verflucht.
Doch ich hab nur auf mein Herz gehört und wusste dann,
Du gehst den Weg eines Kriegers bis zum Schluss verdammt.



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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Aug 2018 14:19 
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"Liebe Grüße von Sherry :jc_doubleup: :handshake:

Danke !

Je aelter ich werde, desto mehr spuere ich, wie verlogen das Geschaeft mit der angeblichen Kinderliebe ist. Es ist nur traurig.

Woher weiss ein adoptiertes Kind dass die Adoption sein Glueck war? Hat es Vergleichsmoeglichkeiten? Weiss er, wie er sich entwickelt haette?
Nein. Alles baut auf aeusserlichkeiten.

Als ich meine Tochter traf und sie sagte, sie bekam alles was sie wollte, spuerte ich, wie kurz ihr Atem stockte. Und ich fragte: Und Liebe?
Sie begann zu weinen.

Na ja, ich werde das System nicht aendern koennen. Aber den Finger in die Wunde legen, das sollte man.

Saludos. Ich danke dir auch Sherry.

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 Betreff des Beitrags: Namensverwechslung
Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Aug 2018 23:24 
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