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 Post subject: Re: Adoptiveltern
Unread postPosted: 5. Jan 2015 01:51 
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Vielleicht ist die Mutter weggezogen? Und wenn nicht,muss niemand irgendwelche Gründe dafür angeben.


Ja, vielleicht ist die Mutter 800 km weit weg gezogen, aber das würde die Situation eher verkomplizieren, d.h. man müsste sich der Tatsache stellen, dass da etwas zum Himmel stinkt und ich würde weiter fragen, aus welchen Gründen man ihr nicht hinterher zieht. Warum sollte man sich vor der Analyse solcher Zustände scheuen, davor, nach Gründen zu suchen, sie zu benennen, auch öffentlich? Würde man etwa versuchen, die Leute für dermaßen dumm zu verkaufen, dass man behaupten will, eine solche Ignoranz diene dem Kindeswohl - glaubst du, Käfer, dass es dem Kindeswohl dient, wenn die Erwachsenen ihre Konflikte nicht austragen, sondern auf die Psyche des Kindes abwälzen? Ist die Tatsache, dass eine Mutter sich vielleicht geweigert hat, jede Unabhängigkeit für immer aufzugeben, sich finanziell und rechtlich vom unzureichend ausgebildeten Jugendamt abhängig zu machen und in einer ausweglosen, klosterartigen Einrichtung einweisen zu lassen, tatsächlich ein akzeptabler Grund, um ein Kind festzuhalten, obwohl es regelmäßig wegzulaufen versucht, und auch anders rebelliert, und obwohl man sich heillos überfordert fühlt?


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 Post subject: Re: Adoptiveltern
Unread postPosted: 5. Jan 2015 02:19 
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@nancy
Na Du hast ja ne bunte Fantasie :)


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 Post subject: Re: Adoptiveltern
Unread postPosted: 5. Jan 2015 02:45 
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Vielleicht ist die Mutter weggezogen? Und wenn nicht,muss niemand irgendwelche Gründe dafür angeben.


Ja, vielleicht ist die Mutter 800 km weit weg gezogen, aber das würde die Situation eher verkomplizieren, d.h. man müsste sich der Tatsache stellen, dass da etwas zum Himmel stinkt und ich würde weiter fragen, aus welchen Gründen man ihr nicht hinterher zieht. Warum sollte man sich vor der Analyse solcher Zustände scheuen, davor, nach Gründen zu suchen, sie zu benennen, auch öffentlich? Würde man etwa versuchen, die Leute für dermaßen dumm zu verkaufen, dass man behaupten will, eine solche Ignoranz diene dem Kindeswohl - glaubst du, Käfer, dass es dem Kindeswohl dient, wenn die Erwachsenen ihre Konflikte nicht austragen, sondern auf die Psyche des Kindes abwälzen? Ist die Tatsache, dass eine Mutter sich vielleicht geweigert hat, jede Unabhängigkeit für immer aufzugeben, sich finanziell und rechtlich vom unzureichend ausgebildeten Jugendamt abhängig zu machen und in einer ausweglosen, klosterartigen Einrichtung einweisen zu lassen, tatsächlich ein akzeptabler Grund, um ein Kind festzuhalten, obwohl es regelmäßig wegzulaufen versucht, und auch anders rebelliert, und obwohl man sich heillos überfordert fühlt?

Lebe einfach weiter in deiner schwarz-weissen Welt. In der nur das Jugendamt und die Adoptiveltern schwarz sind.

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 Post subject: Re: Adoptiveltern
Unread postPosted: 5. Jan 2015 03:28 
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@nancy
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 Post subject: Re: Adoptiveltern
Unread postPosted: 5. Jan 2015 15:53 
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@ nancy
Was soll ich Dir antworten? Für mich ist's kein Thema auf Deine starren Vortellungen einzugehen. Du drehst Dir's doch dann zurecht und das ist in der Tat blühende Fantasie.
Meine Ansprache war Dir gegenüber immer freundlich und Du bist derart auf Krawall gebürstet....
Selbstverständlich darfst Du alles in Frage stellen, aber es wäre dann gut, dann auch mal zu glauben, daß alles zum Wohle des Kindes geschieht.


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 Post subject: Re: Adoptiveltern
Unread postPosted: 5. Jan 2015 18:27 
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@ nancy
Was soll ich Dir antworten? Für mich ist's kein Thema auf Deine starren Vortellungen einzugehen. Du drehst Dir's doch dann zurecht und das ist in der Tat blühende Fantasie.
Meine Ansprache war Dir gegenüber immer freundlich und Du bist derart auf Krawall gebürstet....
Selbstverständlich darfst Du alles in Frage stellen, aber es wäre dann gut, dann auch mal zu glauben, daß alles zum Wohle des Kindes geschieht.


Um mich für auf Krawall gebürstet zu halten, braucht man eine blühende Fantasie, denn ich bin überaus freundlich, oft viel zu freundlich, nur der Zensur wegen. Ich bin hier ja schon länger registriert als du und schätze die Administration so ein, dass lieber auf Beschwerde hin zensiert wird, als für verfassungsgemäßes Handeln einzutreten, sprich, berechtigte Anprangerungen als Ausdruck von Zivilcourage werden größtenteils durch Zensur vertuscht.
Was du mir antworten sollst, kann ich dir nicht vorgeben. Ich weiß nur, was ich fragen muss.
Starre Vorstellungen - dafür magst du ein Paradebeispiel sein, ich sicherlich nicht, sonst wäre ich nicht so einfühlsam und aufmerksam. Dann würde ich auch barsch offene Fragen von tatsächlich allgemeinem Interesse zurückweisen, so wie du es hier versuchst. Ich habe hier gar nichts in Frage gestellt. Sämtliche deiner Angaben habe ich für bare Münze genommen, deine verkürzte Adoptionsbewerbungszeit ohne jegliche Vorbereitung, die psychologische Behandlung des betroffenen Kindes unter deiner Vormundschaft vom Kleinkindalter an, deine Verzweiflung und offenen Hilferufe in diesem Forum, deine Berichte vom häufigen Weglaufen des jetzigen Grundschulkindes, welches du so auslegst, dass dies ein Liebesausdruck sei. Mag sein, dass der Junge tatsächlich abgeholt werden möchte, wenn er vor dir weg läuft, aber bist du dir sicher, dass es nicht vielleicht nur dein Wunschdenken ist, dass du es bist, von der er abgeholt werden möchte? Was weißt du über das Mutter-Kind-Heim, das damals seiner Mutter angeboten wurde? Hat sie davor, währenddessen oder irgendwann in der Zwischenzeit eine Rechtsberatung erhalten? Hat sie staatliche, finanzielle Zuwendungen erhalten? Hat sie die psychologische Unterstützung und Pflege (du erwähntest Ergotherapie, Tagesstätte) erhalten, die du erhältst? Wie würdest du reagieren, wenn man dich vor die Wahl stellen würde, entweder Sorgerechtsentzug wegen Überforderung mit der Möglichkeit, einen zukünftigen Sorgerechtsstreit zu gewinnen, oder Einweisung zu zweit ohne Aussicht auf jemalige Zurückgewinnung von rechtlicher Souveränität sowohl für das Kind, als auch für sich selbst?
Ich zwinge hier niemanden, auf meine Fragen zu antworten.
Im Übrigen habe ich keinesfalls genug Fantasie, um mir vorstellen zu können, dass es überhaupt jemanden gibt, der in dem von dir geschilderten Fall davon ausgehen könnte, dass "alles zum Kindeswohl" geschieht. Hättest du dieses Kind geboren und dieselben Aussagen gemacht, wäre aller Wahrscheinlichkeit nach bereits eine einstweilige Anordnung gemäß Gewaltschutzgesetz gegen dich ergangen, da du offenbar nicht gewillt oder in der Lage bist, dieses Kind im Alltag angemessen zu beaufsichtigen und vor Gefahr zu schützen, geschweige denn, es in wenigstens durchschnittlichem Maße zu fördern.


Last edited by nancy on 5. Jan 2015 19:00, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: Adoptiveltern
Unread postPosted: 5. Jan 2015 22:14 
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Ja, vielleicht ist die Mutter 800 km weit weg gezogen, aber das würde die Situation eher verkomplizieren, d.h. man müsste sich der Tatsache stellen, dass da etwas zum Himmel stinkt und ich würde weiter fragen, aus welchen Gründen man ihr nicht hinterher zieht.

Warum sollten die Ado-Eltern hinterherziehen???? Deine Logik erschließt sich mir hier überhaupt nicht.

Quote:
Warum sollte man sich vor der Analyse solcher Zustände scheuen, davor, nach Gründen zu suchen, sie zu benennen, auch öffentlich?

Damit wieder einmal Deine Neugier befriedigt wird?
Quote:
Würde man etwa versuchen, die Leute für dermaßen dumm zu verkaufen, dass man behaupten will, eine solche Ignoranz diene dem Kindeswohl - glaubst du, Käfer, dass es dem Kindeswohl dient, wenn die Erwachsenen ihre Konflikte nicht austragen, sondern auf die Psyche des Kindes abwälzen?

Woher willst Du wissen, dass Konflikte des Ehepaares vorhanden sind und auf die Psyche des Kindes abgewälzt werden? Warum arbeitest Du nicht als Psychoanalytikerin, wenn Du Diagnosen so schnell und treffsicher raushauen kannst? Es gibt 1000 andere Umstände, die die Psyche eines Kindes belasten, als nur Konflikte in der Familie! Und woher willst Du wissen, dass die Psyche des Kindes belastet ist?
Quote:
Ist die Tatsache, dass eine Mutter sich vielleicht geweigert hat, jede Unabhängigkeit für immer aufzugeben, sich finanziell und rechtlich vom unzureichend ausgebildeten Jugendamt abhängig zu machen und in einer ausweglosen, klosterartigen Einrichtung einweisen zu lassen, tatsächlich ein akzeptabler Grund, um ein Kind festzuhalten, obwohl es regelmäßig wegzulaufen versucht, und auch anders rebelliert, und obwohl man sich heillos überfordert fühlt?

Ehrlich gestanden verstehe ich den Sinn dieses Satzes überhaupt nicht. Das Kind ist adoptiert und kann nicht zurückgegeben werden, wie Du vielleicht schon mitbekommen hast. Du darfst nicht von Dir auf andere schließen, es existieren auch unzählige andere Konstellationen, die dem Kind den Anstrich eines etwas außerhalb der Norm agierenden Kindes geben.

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Last edited by Martina on 5. Jan 2015 22:16, edited 2 times in total.

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 Post subject: Re: Adoptiveltern
Unread postPosted: 5. Jan 2015 22:17 
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So Leutchen,

Ich danke Euch, daß ihr Euch für mich ein paar Gedanken gemacht habt.
Es gab tatsächlich die eine oder andere hilfreiche Idee und Erzählung.

Ich finde es prima, daß es Möglichkeiten gibt sich über spezielle Themen auszutauschen. Und ich ziehe meinen Hut vor denen, die solcher Ausdauer und Liebe solche Seiten pflegen.
Für mich muß ich feststellen, obwohl es mir egal sein sollte, daß mir richtig übel ist und traurig bin solche derartigen Behauptungen lesen zu müssen. Das hat bei mir nichts mit Respektvollen Umgang zu tun.
Der Weg des Forums ist für mich keine Möglichkeit, hin und wieder Kraft und Unterstützung zu holen.

Ich wünsche Euch alles Gute und danke!


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 Post subject: Re: Adoptiveltern
Unread postPosted: 5. Jan 2015 22:41 
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Quote:
Nancy schrieb:
Um mich für auf Krawall gebürstet zu halten, braucht man eine blühende Fantasie, denn ich bin überaus freundlich, oft viel zu freundlich, nur der Zensur wegen. Ich bin hier ja schon länger registriert als du
Was du mir antworten sollst, kann ich dir nicht vorgeben. Ich weiß nur, was ich fragen muss.
Starre Vorstellungen - dafür magst du ein Paradebeispiel sein, ich sicherlich nicht, sonst wäre ich nicht so einfühlsam und aufmerksam. Dann würde ich auch barsch offene Fragen von tatsächlich allgemeinem Interesse zurückweisen, so wie du es hier versuchst. Ich habe hier gar nichts in Frage gestellt. Sämtliche deiner Angaben habe ich für bare Münze genommen, deine verkürzte Adoptionsbewerbungszeit ohne jegliche Vorbereitung, die psychologische Behandlung des betroffenen Kindes unter deiner Vormundschaft vom Kleinkindalter an, deine Verzweiflung und offenen Hilferufe in diesem Forum, deine Berichte vom häufigen Weglaufen des jetzigen Grundschulkindes, welches du so auslegst, dass dies ein Liebesausdruck sei. Mag sein, dass der Junge tatsächlich abgeholt werden möchte, wenn er vor dir weg läuft, aber bist du dir sicher, dass es nicht vielleicht nur dein Wunschdenken ist, dass du es bist, von der er abgeholt werden möchte? Was weißt du über das Mutter-Kind-Heim, das damals seiner Mutter angeboten wurde? Hat sie davor, währenddessen oder irgendwann in der Zwischenzeit eine Rechtsberatung erhalten? Hat sie staatliche, finanzielle Zuwendungen erhalten? Hat sie die psychologische Unterstützung und Pflege (du erwähntest Ergotherapie, Tagesstätte) erhalten, die du erhältst? Wie würdest du reagieren, wenn man dich vor die Wahl stellen würde, entweder Sorgerechtsentzug wegen Überforderung mit der Möglichkeit, einen zukünftigen Sorgerechtsstreit zu gewinnen, oder Einweisung zu zweit ohne Aussicht auf jemalige Zurückgewinnung von rechtlicher Souveränität sowohl für das Kind, als auch für sich selbst?
Ich zwinge hier niemanden, auf meine Fragen zu antworten.
Im Übrigen habe ich keinesfalls genug Fantasie, um mir vorstellen zu können, dass es überhaupt jemanden gibt, der in dem von dir geschilderten Fall davon ausgehen könnte, dass "alles zum Kindeswohl" geschieht. Hättest du dieses Kind geboren und dieselben Aussagen gemacht, wäre aller Wahrscheinlichkeit nach bereits eine einstweilige Anordnung gemäß Gewaltschutzgesetz gegen dich ergangen, da du offenbar nicht gewillt oder in der Lage bist, dieses Kind im Alltag angemessen zu beaufsichtigen und vor Gefahr zu schützen, geschweige denn, es in wenigstens durchschnittlichem Maße zu fördern.

Was ich hier wieder feststelle, dass Deine Fantasie mit Dir in einem Maße durchgeht, die hier niemand nachzuvollziehen in der Lage ist. Du prangerst nur an und ich wette, Du meldest diesen Beitrag wieder, weil Du die wirkliche Wahrheit nicht ertragen kannst. Aber Deine ureigensten, durch das Forum geschleuderten empörenden "Wahrheiten" muss jeder schlucken, weil Du ja in Deinen eigenen Vorstellungen "zu freundlich" bist, so freundlich, dass die Forumsteilnehmer schnellstens das Weite suchen, wie oben.

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 Post subject: Re: Adoptiveltern
Unread postPosted: 5. Jan 2015 23:51 
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Woher willst Du wissen, dass Konflikte des Ehepaares vorhanden sind und auf die Psyche des Kindes abgewälzt werden? Es gibt 1000 andere Umstände, die die Psyche eines Kindes belasten, als nur Konflikte in der Familie! Und woher willst Du wissen, dass die Psyche des Kindes belastet ist? Das Kind ist adoptiert und kann nicht zurückgegeben werden, wie Du vielleicht schon mitbekommen hast.


Wer redet denn hier von einem Ehepaar? Ich meinte einen Konflikt zwischen kretschi und der Mutter des Kindes. Kretschi hat ja offenbar größte Vorbehalte gegen die Mutter. Das fängt an mit der herablassenden Koseform "Bauchmama", geht mit dem Entsetzen darüber weiter, das Kind könnte versuchen, die ungeheuerliche Distanz zwischen ihm und seiner Mutter zu überwinden, und hört mit der Andeutung, die Trennung und aktive Entfremdung des Kindes von seiner Mutter geschehe zum Wohle des Kindes, wahrscheinlich noch lange nicht auf.
Woher ich wissen will, dass die Psyche des Kindes belastet ist? Nun, vielleicht entspringt es ja meiner blühenden Fantasie, die Psyche eines so jungen Kindes für belastet zu halten, wenn ich erfahre, dass es seit fünf Jahren in psychologischer Behandlung ist? Was sagt eigentlich so ein behandelnder Psychologe zu den Weglaufversuchen?
Was soll ich mitbekommen haben? Dass "das Kind nicht zurückgegeben werden kann"? Das klingt, als würde jemand zähneknirschend von der Reklamation eines Baumarktes zurückgewiesen werden. Ein Mensch kann nur nicht zurück in den Mutterleib, frei nach Nikodemus, ansonsten kann er überall hin, wenn er in einem freien Land lebt. Und Verwandtschaft ist kein Geben-und-Nehmen-Spiel, meine Liebe.


Du prangerst nur an und ich wette, Du meldest diesen Beitrag wieder, weil Du die wirkliche Wahrheit nicht ertragen kannst.


Was genau prangere ich denn an? Und wieso "nur"? Ich stelle doch zahlreiche, freundliche Fragen, um möglichst gut helfen zu können.
Was hältst denn du für die "wirkliche Wahrheit"? Ich denke, dass Wahrheit für jeden Menschen ganz leicht zu ertragen ist. Es gibt wohl nichts Angenehmeres und Erhebenderes als Wahrheit - Wahrheit und Liebe - auf jeden Fall für rechtschaffene Menschen.


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