Adoptionsforum

Austausch und Info von und für Betroffene rund um das Thema Adoption
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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 11. Apr 2015 17:38 
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Dieser Thread wurde auf den Seiten 13 und 14 aus verschiedenen Strängen sinnentstellend zusammengekittet. Mehrere Einträge von mir wurden genau an der Klebestelle wegen angeblicher Beleidigung gemeldet und geleert bzw. entfernt, damit es nicht so auffällt. Mein Unverständnis geht hier in Richtung Forenleitung.

Es wäre nett, wenn dieser Thread gelöscht und - seinem eigenen Wunsch entsprechend - auch der Account des Verfassers gesperrt würde. Die in meine Richtung gehenden Anzüglichkeiten von "adoptiv" gegen Ende des Fadens sind nahezu oder völlig wortgleich mit denen in seinem anderen Account "adoptiert".

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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 11. Apr 2015 18:44 
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Dieser Thread wurde auf den Seiten 13 und 14 aus verschiedenen Strängen sinnentstellend zusammengekittet. Mehrere Einträge von mir wurden genau an der Klebestelle wegen angeblicher Beleidigung gemeldet und geleert bzw. entfernt, damit es nicht so auffällt. Mein Unverständnis geht hier in Richtung Forenleitung.

Es wäre nett, wenn dieser Thread gelöscht und - seinem eigenen Wunsch entsprechend - auch der Account des Verfassers gesperrt würde.

Von wegen "seinem eigenen Wunsch entsprechend". Nach einer Sperrung kann man keine PNs mehr schreiben und erhalten.

So, ich ziehe mich jetzt hier erst mal zurück und werde mich, ggf. über private Nachrichten weiter mit anderen
Austauschen.


Was ist nur schon wieder los, Harald?


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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 11. Apr 2015 19:56 
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Von wegen "seinem eigenen Wunsch entsprechend". Nach einer Sperrung kann man keine PNs mehr schreiben und erhalten.


Dann meinetwegen freiwilliger Rückzug für ihn und zwangsverordnete unbegrenzte Sperre für Dich! Die Sperre hatte er dann wohl als Siebzehnjähriger angefordert. Ist ja gleichgültig, solange dem Forum nur seine - und am besten auch Deine - weitere Anwesenheit erspart bleibt.

Nachtrag: Dass das "Bürschchen"-Zitat nicht aus diesem Faden stammen kann, sieht man an einer ganz einfachen Sache - die ich aber nicht verrate, weil Dir darauf auch wieder eine Ausrede einfallen würde. Ich warte einfach ab, bis Cornelia wieder da ist. Und dann wird hoffentlich dieser unsägliche Thread außerhalb des lesbaren Bereichs verschoben. Wäre das Mindeste.

Nachtrag 2: Ach guck doch mal, was der liebe "Adoptiv" am Mo 28. Apr 2014 um 16:25 Uhr geschrieben hat. Was ist nur los, nancy?

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Last edited by Harry4244 on 11. Apr 2015 20:02, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 12. Apr 2015 11:33 
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Ach guck doch mal, was der liebe "Adoptiv" am Mo 28. Apr 2014 um 16:25 Uhr geschrieben hat. Was ist nur los, nancy?


Falls Du es noch nicht gefunden hast, ich meine das hier:

Cornelia, melde Dich doch bitte mal hier und sperr mich !


Wenn Du das anders in Erinnerung hattest – das Gedächtnis spielt einem ja bisweilen Streiche. So glaubte im selben Thread eine Userin namens „strampelhexe“, sich an folgende Begebenheit zu erinnern. Sie schrieb:

Sei mir nicht böse, Harry. Aber was Trolle angeht, scheinst Du ein wenig paranoid. Ich kann mich an mindestens 3 User erinnern, denen Du erstmal vorgeworfen hast, als Zweit-Nick hier aufzutauchen um Stimmung zu machen.


Meine – damals natürlich wegen Beleidigung umgehend gelöschte – Aufforderung an sie, mir nur einen konkreten Fall zu benennen, blieb (wie nicht anders zu erwarten) unbeantwortet.

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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 12. Apr 2015 14:22 
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Meine – damals natürlich wegen Beleidigung umgehend gelöschte – Aufforderung an sie, mir nur einen konkreten Fall zu benennen, blieb (wie nicht anders zu erwarten) unbeantwortet.

Das hat nichts mit mir zu tun, strampelhexe ist in meiner Ignorierliste.

Meintest du diese Aussage von Mike?
Und nein, ich bin nicht 'nancy'.

Wenn du jemanden ernst nehmen und dich für die Erfüllung seiner Wünsche einsetzen willst, warum dann so einseitig, Harald?


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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 12. Apr 2015 17:45 
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Meine – damals natürlich wegen Beleidigung umgehend gelöschte – Aufforderung an sie, mir nur einen konkreten Fall zu benennen, blieb (wie nicht anders zu erwarten) unbeantwortet.

Das hat nichts mit mir zu tun, strampelhexe ist in meiner Ignorierliste.


Na und? User wie diese tragen auch nicht zum Forumsfrieden bei.

[Meintest du diese Aussage von Mike?
Und nein, ich bin nicht 'nancy'.


Unsinn. Selbstverständlich bezog mich auf seinen - von Dir abgestrittenen - Sperrantrag, den ich ja im darauffolgenden Eintrag auch mit demselben Datum und derselben Uhrzeit zitiert habe. Wenn Du da nicht selber wieder rumgemacht hast, dann liegt es wohl an der Technik.

Nachtrag: Nein, es steht aber im selben Eintrag.

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Last edited by Harry4244 on 12. Apr 2015 18:02, edited 2 times in total.

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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 12. Apr 2015 20:03 
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User wie diese tragen auch nicht zum Forumsfrieden bei.

Ganz deiner Meinung, wobei ich ja unstreitig jemand bin, der den "Forumsfrieden" nicht unbedingt über alles hebt.


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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 13. Apr 2015 10:41 
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Dass das "Bürschchen"-Zitat nicht aus diesem Faden stammen kann, sieht man an einer ganz einfachen Sache - die ich aber nicht verrate, weil Dir darauf auch wieder eine Ausrede einfallen würde. Ich warte einfach ab, bis Cornelia wieder da ist. Und dann wird hoffentlich dieser unsägliche Thread außerhalb des lesbaren Bereichs verschoben. Wäre das Mindeste.
Dieser Thread wurde auf den Seiten 13 und 14 aus verschiedenen Strängen sinnentstellend zusammengekittet. Mehrere Einträge von mir wurden genau an der Klebestelle wegen angeblicher Beleidigung gemeldet und geleert bzw. entfernt, damit es nicht so auffällt. Mein Unverständnis geht hier in Richtung Forenleitung.

Es wäre nett, wenn dieser Thread gelöscht und - seinem eigenen Wunsch entsprechend - auch der Account des Verfassers gesperrt würde. Die in meine Richtung gehenden Anzüglichkeiten von "adoptiv" gegen Ende des Fadens sind nahezu oder völlig wortgleich mit denen in seinem anderen Account "adoptiert".

Du bist sehr erpicht darauf, dass dieser Thread aus dem öffentlichen Adoptionsforum verschwindet. Das fällt auf. Unten habe ich mal alle deine Beiträge aus diesem Faden von Anfang an bis hin zum ersten, der zensiert wurde, kopiert. Man erkennt deutlich, dass du adoptiv von Anfang an massive Vorbehalte und Unverständnis entgegengebracht hast. Du bist bis heute nicht davon abgewichen, sein persönliches Urteil, seine Empfindung als Adoptierter und seine Erfahrungen mit anderen Menschen als unrealistisch und/ oder krankhaft zu bezeichnen. Ich glaube, dass du diesen Faden gelöscht wissen willst, weil du die Diskussion darin nicht gewonnen hast. Im Kern ging es darum, ob ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern für Adoptierte generell mit Kindesannahmen vereinbar sind. Du und Cornelia sagten "Ja!", adoptiv und ich sagen "Nein!". Man kann nicht beides haben. Wer sich mit Annehmenden identifiziert, kann meiner Meinung nach nicht ein gesundes Verhältnis zu seinen Eltern entwickeln. Darum ging es. Und darum wird es weiterhin gehen - in den meisten Threads.

Worauf solltest Du denn untersucht werden, wenn die Frage gestattet ist? Und wenn es Dir in Deiner Umgebung so schlecht gegangen ist, weshalb fühlst Dich weiterhin Deiner Adoptivfamilie zugehörig? Der Kram mit Deinen leiblichen Eltern klingt wie aus einem Groschenroman. Anscheinend bist Du nicht gerade eine Intelligenzbestie, während Deine Adoptivfamilie recht patent ist. Und Du redest Dir jetzt ein, in Wahrheit kämest Du aus dem edleren, wenngleich menschlich kälteren Genpool und alles andere läge nur an der Adoption. Um das zu rechtfertigen, legst Du Deiner gesamten Umgebung eine gegenteilige Äußerung in den Mund, die vermutlich (so) nie gemacht wurde. Wenn Du mit Dingen (beispielsweise Jugenddiabetes) erblich vorbelastet bist, die in Deiner Ado-Familie nicht vorkommen, sagt man halt, dass das an den Genen liegt und Du nicht schuld bist. Das ist doch keine Diskriminierung. Die aber willst Du da unbedingt heraushören.

Was glaubst Du eigentlich, wie es anderen Adoptierten (darunter mir) gegangen ist? Meine Jugend dürfte um einiges beschissener als Deine gewesen sein. Und finde Dich jetzt damit ab, dass Du das Schwulengen in Dir trägst. Kein Mensch hat Dir verboten, mit Mädchen umzugehen.
Untersucht werden? Auf Allergien z.B.! Oder auf Depressionen, die ja angeblich auch mit den Genen zusammen hängen und nicht mit dem Alltag!

Depressionen können duchaus genetisch bedingt sein. Wo keine äußere Ursache erkennbar ist, muss diese Möglichkeit zumindest berücksichtigt werden.
Weißt Du, was ich furchtbar finde ? Die ganzen umverschämten Vorwürfe und die Heuchelei zu dem Thema.
Auch z.B. der Umgangston, der hier im Forum herrscht. Genau so ist das immer bei dem Thema Adoption; immer nur Vorwürfe, Frustabbau, Aggressionsabbau etc.

Wenn Du wüsstest, was ich mir im Leben schon alles habe gefallen lassen müssen, würdest Du staunen.
Und ja: Die Gene meiner leiblichen Mutter waren nicht so, wie viele sie gerne gehabt hätten, nämlich 'krank, kaputt' oder mit der ein oder anderen Krankheit behaftet. Warum auch ? Immerhin gabs einige deutliche Anzeichen dafür, dass sie sicher auch nicht gaaaanz so dumm gewesen sein konnte. . .

Mag sein, mag nicht sein. Aber allein schon, um Dir ein stimmiges Bild von ihr zu machen, solltest Du sie unbedingt mal kennenlernen.
Auch ich habe keine genbedingten Krankheiten; zumindest keine, die der Medizin bekannt sind. . .
Warum auch? Was soll das bringen, wenn ich welche hätte ?!

Aber irgendetwas in der Richtung musst Du doch haben, wenn der Arzt so etwas äußert.
Ich kann doch nun wirklich nichts dafür, dass ich genetisch nicht vorbelastet bin und nicht 'rausgeholt' worden bin. Und ich finde, jemand der das Gegenteil behauptet, soll es auch beweisen.

Anscheinend verhält es sich aber gerade so, dass Deine Umgebung eine gewisse Vorbelastung zu erkennen meint. Das ist Deine eigene Schilderung.
Und das mit der Intelligenzbestie kannst du dir gerne sparen, das spricht nicht gerade für dich.

Jetzt bin ich aber tödlich getroffen!
Ich als Adoptivkind muß überhaupt nichts; ich konnte mir nicht aussuchen, ob ich adoptiert worden bin oder nicht und nich muß nicht mehr oder weniger dankbar oder respektvoll mit anderen Leuten umgehen als ein nicht adoptiertes Kind auch. Ich bin doch der jenige, der mit der ganzen Sache im Endeffekt am wenigsten zu tun hat; ich bin nur der passive Teil, das Objekt.

Der erste Teil ist richtig. Dem letzten Satz vermag ich nicht zu folgen. Passiv warst Du nur zum Zeitpunkt Deiner Adoption. Und bei der Adoption ging es um Dich.
Was mich an dem ganzen Thema Adoption stört ist die Tatsache, dass das Thema immer noch aktuell ist, nach 30 Jahren. Warum kann ich nicht einfach ganz normal gesehen werden, wie jeder andere auch ? Warum kann ich nicht einfach ein ganz normaler Mensch sein, der einfach nach dem beurteilt wird, wie er vor einem steht und wie er hier und jetzt erscheint ?
Warum muss das immer eine Rolle spielen, dass man adoptiert ist?

Aktuell ist das Thema nur für Dich selber. Sieh mal, ich bin zwei Jahrzehnte meines Lebens nur belogen worden. Glaubst Du wirklich, dass Totschweigen biologisch unabänderlicher Tatsachen etwas bringt? Als Sch... wurde ich immer angesehen, obgleich mir der Grund lange Jahre unklar war. Gedanken - auch falsche - lassen sich nunmal nicht verbieten. Und wenn sie schon einmal da sind, sollte man sie ruhig auch aussprechen.
Und zu dem Thema Groschenroman: Das arme Adoptivkind, was der armen, überforderten, leiblichen Mutter vom Amt weggenommen wurde und was dann sein Leben lang nach seiner Adoptivmutter sucht, bis es ihr dann nach 50 Jahren endlich um den Hals fällt und sagt: "Mami, was habe ich dich vermisst . . ." und die Mutter sagt dann "Ich dich auch, aber die bösen Behörden . . ", ist doch eine viel bessere Handlung für einen Groschenroman, oder etwa nicht?

Das ist das andere Extrem. Brigitte hat uns seinerzeit davon zahlreiche Kostproben gegeben.
Ach so: Du fragtest, weshalb ich mich mit meiner Adoptivfamilie verbunden fühle. Na gut, die Antwort kann ich dir gerne geben: Ganz einfach, weil es von Geburt an meine Familie ist und weil ich nie eine andere hatte!

Das hattest Du ja schon geschrieben. Aber ich tue mich schwer, das zu verstehen, wenn Du mit Deiner Umgebung so unzufrieden bist oder warst.
Und zu meiner Adoptivfamilie: Ja, es sind finanziell gut gestellte, kompetente Leute, die in ihrem Umfeld viele Neider haben. Meine Mutter erzählte mir dann, dass sie, als sie mich gerade hatte, oft belächelt wurde. Eine Nachbarin sagte, als ich so 2 Monate alt war: "Na warten sie mal ab. wer weiß, was sie mit dem da noch für Probleme kriegen, sie kennen ja die Gene nicht . . ."

Was kümmert Dich das dumme Geschwätz einer Nachbarin? Wer hat Dir davon eigentlich erzählt, und warum?
Und man hat mir nicht wirklich verboten, Mädels zu treffen. Aber wenns welche aus unserem Umfeld waren, dann hieß es schnell: "Du weißt doch, dass wir nicht zusammen passen, also lass bitte unsere Tochter links liegen . . ." Ich wurde einfach immer gemieden.

Aber weshalb? Doch nicht nur wegen Deiner Adoption.

Nachtrag: Hier ist wieder mächtig was beim Zitieren schiefgegangen. Sorry!
Meine Herkunft beschäftigt mich eigentlich nicht - ausschließlich dann, wenn man sie thematisiert und 'missbraucht', um daraus Geschichten zu spinnen oder Vorwürfe zu machen.
Ich hätte mir ein normales Leben gewünscht, ohne immer diesen Mist vorgesetzt zu bekommen und immer wieder mit dem Thema in Verbindung gebracht zu werden.
Aus freien Stücken hätte ich das Thema wohl längst vergessen. Und ich wäre auch nie zum Amt gegangen, hätte mir sicher nicht das Haus angeschaut, in dem die LM damals eine Zeit lang wohnte und die Nachbarn gefragt, was hier damals war. So dumm war nich noch mit 16. Übrigens wurde mir hier klar, dass sie offensichtlich nicht gerade in sozial schwachen Kreisen verkehrte . . .

Wie gesagt, hätte ich alles wegen der LM nicht gemacht und ich würde es auch nie wieder tun. Ist mir heute alles sehr peinlich.


Den Stab über Deine "LM" hast Du erkennbar schon vor langer Zeit gebrochen und bist durch nichts mehr von Deiner gefestigten Meinung abzubringen. Was können Dir da schon die Erfahrungen anderer helfen? Kläre das bitte mit Deinem eigenen Umfeld ab oder verschließe die Ohren, wenn das Thema dort wieder aufgebracht wird! Alt genug für eigene Entscheidungen bist Du ja.
'Stab gebrochen über meine LM' ? Um die gehts doch gar nicht, es geht darum, wie man *mich* behandelt (der ja eigentlich mit dem Thema Adoption gar nichts zu tun hat)

Als Adoptierter hast Du nun einmal mit dem Thema Adoption zu tun - ob es Dir in den Kram passt oder nicht. Dass Du - damals im Säuglingsalter - in die Entscheidung nicht persönlich einbezogen wurdest, liegt in der Natur der Sache. Daraus zu folgern, dass Du mit der Sache nichts zu tun habest, ruft bei mir aber schon ein fettes "Hä?" hervor.

Deine so zur Schau gestellte Gleichgültigkeit nehme ich Dir nicht ab, da Du sonst nicht überall in Deinem Umfeld etwas zu dem Thema heraushören würdest. Wahrscheinlich fragen die sich gerade, warum Du immer damit anfängst. Da Dich Deine biologische Mutter nun einmal ausgetragen hat, nicht zu vergessen auch Dein halbes Genom von ihr stammt, ist sie aus der Geschichte rein technisch nicht wegzudenken. Ob sie Dich nun unter Zwang (Armut oder gesellschaftliche Konventionen) und unter Tränen oder ohne eigentliche Notwendigkeit und eiskalt hergab und welche Konsequenzen Du daraus für Dich ziehst, ist eine andere Frage.

Da die meisten hier ihre leiblichen Eltern kennenlernen woll(t)en - was nichts darüber aussagt, wie gut oder schlecht sie zu ihren Adoptiveltern stehen - und die von Dir geschilderte Situation insgesamt sehr ungewöhnlich ist, kann Dir hier wohl niemand mit Erfahrungen dienen, die Dir irgendwie weiterhelfen.

Weiters stellt sich mir die Frage, weshalb Du (nach meiner Überzeugung nur vermeintlich Deine Umgebung) Dich bei der Fragestellung so stark auf Deine Mutter konzentrierst. Da ist ja auch noch Dein - wenngleich offiziell unbekannter - Vater, der an der Sache auch nicht ganz unbeteiligt war und von dem die andere Hälfte Deines Genoms stammt. Der Unterschied ist allein der, dass Du nur über Deine Mutter an herankämest. Aber auch er gehört zu der Geschichte. Und solange Du beide Deine Eltern nie persönlich kennenlernst, bleiben sie beide unbekannte Größen, über die sich niemand ein Urteil erlauben sollte. Du allein darfst es, obgleich ich es unter den gegebenen Umständen für wenig ratsam halte. Versuche, wenigstens Deine Mutter kennenzulernen oder mehr über sie herauszufinden. Hinterher kannst Du dann trotzdem der Meinung sein, dass es sich nicht gelohnt hat. Aber dann wärest Du nicht mehr im Ungewissen.
Also adoptiv, je mehr ich von deinen posts lese, kommt mir bei dir alles nicht ganz koscher vor tut mir leid aber ich glaube das du uns was vorspielst.....
wünsche dir trotzdem schöne ostern


Was soll ich den vorspielen ?

Ich hatte schon denselben Gedanken wie berlin. Deiner Geschichte fehlt die innere Stimmigkeit. Es gibt leider Leute, die sich gerne einen Spaß erlauben und sehen, wie viele Leute sich ehrlich abmühen, einem Ratschläge zu erteilen und andere sich untereinander zoffen. Ein Beispiel ist die immer wiederkehrende Sache mit dem Stiefkind, das adoptiert werden soll und der böse leibliche Vater gibt sein Einverständnis nicht, obgleich er sich nicht für das Kind interessiert und sich um den Unterhalt drückt. Das war in mindestens drei Fällen erkennbar dieselbe Troll-Gruppe, die sich immer wieder durch Unkenntnis in Dingen eine Blöße gab, die sie - unabhängig vom Bildungsstand - als Betroffene längst gewusst oder sich an einen Anwalt (anstelle eines Laienforums) zwecks Klärung gewendet hätten.

Kannst Du uns vielleicht etwas näher erklären, was Du von uns erwartest? Dein Fall erscheint mir aus psychologischer Hinsicht sehr absonderlich und widersprüchlich. Gleichfalls Deine Absichten hier sind unklar. Wie stellst Du Dir unter diesen Voraussetzungen einen Erfahrungsaustausch mit anderen vor?
@ adoptiv

Mittlerweile sollte Dir aufgefallen sein, dass Dich hier niemand richtig versteht.

Du wiederholst Dich ständig und willst Dir gar nicht helfen lassen. Ohne jede Anzüglichkeit empfehle ich Dir dringend, Dir anderweitig Hilfe zu holen und den Psychologen/die Psychologin nicht erneut zu brüskieren, indem Du ihm/ihr Mundverbote auferlegst.
Harald, schließe bitte nicht von dir auf andere.
Ich bezweifle stark, dass jemand, der nicht fähig ist, die Meinung und die Privatsphäre eines Anderen zu respektieren, Hilfe auf psychischer Ebene leisten kann.

Wie meinst Du das?

Ganz allgemein: Jemand, der Hilfe sucht, muss sich auch helfen lassen wollen. Das ist nicht immer einfach, aber Grundvoraussetzung für die Beziehung zwischen Behandelndem und Patient. Der Patient muss willens und in der Lage sein, sich geistig-seelisch zu bewegen. Er darf nicht sagen, dass er hiervon und davon nichts hören will. So geht das eben nicht. Sogar jemand, der selber Fachkenntnisse in dem Bericht hat, ist mangels Objektivität nur bedingt Experte in eigener Sache. Auch ein Arzt operiert sich schließlich nicht selber, um mal diesen Vergleich anzubringen.
Der Patient muss gar nichts. Eine Behandlung, die dem Willen des Patienten widerspricht, nennt man Zwangstherapie. Das kannst du nicht ernsthaft (dazu in der virtuellen Welt) einem anonymen User anraten. Davon distanziere ich mich. Außerdem hat Adoptiv uns hier überhaupt nicht um Hilfe gebeten.

Hier geht wohl einiges durcheinander. Ich habe "adoptiv" so verstanden, dass er sich (freiwillig) in psychologische oder psychotherapeutische Behandlung begeben hat, diese aber abbrach, weil die Hilfestellung dort nicht zu seinen bereits festgelegten Ansichten passte. Sein Problem - und das hat der Psychologe/die Psychologin vermutlich schnell erkannt - ist in Wahrheit nicht die Thematisierung des Adoptiertseins in seiner Umgebung, sondern ein tiefsitzendes, wenngleich verleugnetes Problem mit seiner Herkunft, welches bei ihm infolge wenig behutsamer Auskünfte entstanden ist, die ihm ein möglicherweise verzerrtes Bild von seiner Mutter vermittelt haben. Vielleicht würde er sich in Grund und Boden schämen, wenn er ihr persönlich begegnen würde und sein Bild zu ihrem Vorteil revidieren müsste. Natürlich kann es auch umgekehrt sein und alles stellt sich als genau richtig heraus - aber das weiß er eben nicht, solange er diesen Teil geradezu zwanghaft ausblendet und bei dem Thema abblockt.

Zum Thema "Hilfe": Weshalb sonst sollte - die Möglichkeit eines (leider schon oft gehabten) schlechten Scherzes mal außer Acht gelassen - sich hier ein User melden und den Austausch suchen? Die Ebenen, auf denen hier Hilfe gesucht wird, sind unterschiedlich. Die einen haben ein konkretes Anliegen (beispielsweise Personensuche), andere suchen juristischen Rat, wieder andere versuchen "nur", ein Trauma zu bewältigen. Und dazwischen gibt es zahlreiche Schattierungen. Auch ich suche hier immer noch Hilfe, obgleich ich sie nie erhalten habe und - da bin ich mittlerweile realistisch - wohl auch nie erhalten werde.
@ adoptiv

Akzeptiere jetzt bitte, dass Du mit Deiner betonten Unlust, Dich mit Deinen Wurzeln zu befassen, eine große Ausnahme bildest. Es fällt auf, dass Du mit Deinem Adoptiertenstatus hausieren gehst, indem Du gerade behauptest, dass es für Dich gar keine Rolle spielt. Es ist geradezu kindlich, wie Du versuchst, Dich in den Mittelpunkt zu stellen. Wie ein kleines Mathe-Genie, das jeden darauf anspricht, dass es doch viel lieber im Sandkasten spiele und sich gar nicht über all die dummen Kinder um es herum erhaben dünke, die ja nur zu blöd oder zu faul seien, eins und eins zusammenzuzählen.
Was sollen eigentlich immer diese Vorwürfe ? Mensch Leute, akzeptiert doch endlich mal dass es Menschen gibt, die anders denken als ihr!
Dass es solche Menschen gibt, weiß zumindest ich - und vermutlich auch der Großteil der Forennutzer - weit länger als Du. Niemand wirft Dir hier irgendetwas vor - außer vielleicht, dass Du allmählich nervst.

Adoptiert sein ist keine Lebensphilosophie und kein Beruf, es ist noch nicht mal ein 'Status'.
Sagen wir dann anstelle von "Status", dass Adoptiertsein ein Zustand ist. Und es steht Dir frei, Deine Philosophie und Deinen Beruf selber auszusuchen. Du benutzt hier großartige Worte völlig deplatziert.

Sinn einer Adoption ist es doch, als Familie mit Eltern und Kindern ein ganz normales Leben führen zu können, wie nicht-adoptierte auch. Und das funktioniert nur, wenn sich das Kind als Kind der Eltern fühlt und die Eltern sich als Eltern des Kindes fühlen !!
Das muss auch so sein, sonst kann sich das Kind nicht normal entwickeln ! Von Natur aus ist der Mensch darauf ausgelegt.
Was der Sinn einer Adoption sein soll, ist eine andere Frage als die nach der Alltagsrealität, die diesem idealisierenden Anspruch meistens nicht gerecht wird. Im Übrigen verstehe ich nicht, was Du im Zusammenhang überhaupt aussagen willst. Auch erkenne ich keinen direkten Widerspruch zwischen familiärer Integration einerseits und Wurzelsuche andererseits. Es wurde hier bisweilen schon ein Loyalitätskonflikt seitens der Adoptierten erwähnt, obgleich sie von den Adoptiveltern sogar ermutigt (aber nicht gedrängt, wie Du es darstellst) wurden. Genau wie in der späteren Liebe ist eben auch im Eltern-Kind-Verhältnis nicht alles logisch. In der Regel ringt sich das Kind zur Kontaktaufnahme durch und bereut dies auch meistens nicht. Denn entweder ist das Kennenlernen sehr positiv oder umgekehrt so negativ, dass das Kind merkt, dass es wirklich Glück gehabt hat, nicht dort geblieben zu sein. Eine paradoxe Situation, weil zwei völlig gegenteilige Situationen zum selben Ergebnis, nämlich der Zufriedenheit führen. Unwissenheit dagegen hinterlässt immer eine Lücke im Leben - und irgendwann ist es zu spät, diese Lücke zu schließen. Das - und nichts anderes - wollte Dir vermutlich auch der Psychologe klarmachen. Aber Du hältst Dir die Ohren zu und schreist "NEIN! NEIN! NEIN!"

So, wenn man aber immer das Thema 'Adoption' in den Mittelpunkt stellt wird das Familiengefühl und damit auch die Entwicklung des Kindes erheblich gestört, der 'Familienfrieden' hängt damit doch ständig schief!!
Es ist klar ersichtlich, dass Du selber gerne im Mittelpunkt stehst und Dir zu diesem Zweck einen Scheinkonflikt aufbaust, für den der Umstand Deines Adoptiertseins einen guten Anknüpfungspunkt darstellt. Nachdem vermutlich die Mehrheit in Deinem Umfeld das Thema längst satt hat und Dich fragt, warum Du jetzt nicht damit aufhören kannst, hast Du Dir hier nun einen neuen Tummelplatz ausgesucht.

Komisch, ich glaube, ich bin der erste, der das hier mal so klar formuliert.
Aber sicher! Du bist der nächste Sprung in der menschlichen Evolution. Darwin war gestern.


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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 13. Apr 2015 13:31 
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Ein etwas älteres Statement von dir klingt so:
"mike" jedenfalls suchte keine Hilfe, wie Du ja merkwürdigerweise von Anfang an wusstest. Statt dessen hast Du mit einem ohne Referenz reinkopierten Eintrag von mir der Diskussion eine schwer nachvollziehbare Wendung gegeben.

Hier wird klar, dass du adoptiv, der hier nie um Hilfe gebeten hat, letztes Jahr noch nicht mit einem anderen Mitglied verwechselt hast. Unverständlich bleibt bei deiner Version außerdem noch immer, welche Aussage von dir denn manipuliert und aus einem anderen Faden herüberkopiert sein soll - die "Bürschchen"-Aussage oder mein Hinweis an Mike mit Link zu einem BVerfG-Beschluss.


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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 13. Apr 2015 14:40 
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Baeh, Du willst ja nur gewinnen, Harry! (da hat mincy aber guuut aufgepasst waehrend der therapeutischen Stuhlkreissitzungen!)


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