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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Apr 2018 10:07 
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Neuling
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wenn draußen in der natur ein junges geboren wird, um das sich die elterntiere nicht kümmern, stirbt das junge.

wenn unter menschen ein baby geboren wird, um das sich die eltern nicht kümmern, stirbt das baby ebenfalls.

vielleicht nicht körperlich, weil es krankenhäuser, heime, pflegepersonal gibt -

aber das eltern-kind-verhältnis stirbt ab dem zeitpunkt, an dem die eltern das kind verlassen, oder das kind den eltern weggenommen wird.
dabei ist es egal, ob es sich um ein neugeborenes handelt, oder ob es bereits ein paar, oder viele jahre alt ist.


wann immer ein elternteil sich nicht durchgehend um sein kind kümmert, stirbt das eltern-kind-verhältnis.
es kann dann später nie wieder aufgebaut werden,
weil nicht nachzuholen ist, was nicht gelebt wurde.


adoptiveltern können nie den platz der leiblichen eltern einnehmen. denn sie sind es nicht und werden es niemals sein.

sie können im günstigesten fall freunde sein. aber niemals eltern.
elternschaft kann nicht durch adoptionsverträge erzwungen werden.
aus einem baum kan auch nicht durch einen vertrag ein gänseblümchen gemacht werden.

leider versauen viele adoptiveltern das mit der freundschaft, denn auch die kann nicht erzwungen werden.
das resultat dessen ist abwehr, ablehnung, bis hin zu verachtung und hass.


ein kind, welches von seinen leiblichen eltern verlassen wird, egal wie klein es ist, bleibt dann ein verlassenes kind.
es wird zu einem individuum, welches alleine ist und alleine bleibt.
sein gesamtes leben lang.

es lernt nie was es heißt familie zu haben, wie das ist, wie es sich anfühlt.
man kann nicht lernen, was nicht vorhanden ist.

ein solches kind/individuum zu zwingen, so zu tun, als könne es familie leben, wird in einem desaster enden.

was falsch ist, kann nicht richtig sein und nicht richtig werden.
das ist simple mathematik.

das ist zu akzeptieren.

hört auf euch selbst zu belügen.


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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Apr 2018 16:51 
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Und nun .....???

Was sollen die Adoptiveltern von schon älteren Kindern machen? Die Beziehung zu den Adoptivkindern aufkündigen, obwohl sich die Adoptierten (in vielen Fällen) wohlfühlen, dankbar für die An-/Aufnahme sind, sich gut entwickelt haben, fröhlich sind und erkennen, dass sie mit ihrem Schicksal gar nicht so schlecht gefahren sind?

Natürlich gibt es Adoptionen, die nicht gelungen sind und die Adoptierten und auch die Ado-Eltern leiden, weil keine herzliche Beziehung aufgebaut werden kann. Aber auch bei leiblichen Kindern gibt es mißglückte Eltern-/Kindbeziehungen, wo Kinder leiden. In unserem Umfeld gibt es Jemanden, der in seiner Kindheit von Bekannten zu Bekannten gereicht wurde, weil die Eltern nicht fähig waren, ein entwicklungsförderndes Zuhause zu schaffen. Ist das vielleicht besser. als eine Adoption? Oder andere Bekannte erziehen ihre Kinder zu schwer gestörten Menschen, die sich im Leben nie zurechtfinden werden. Das ist für diese Menschen besser, als Ado-Eltern, die sich nach besten Kräften um ihre Kinder bemühen? Das alles ist und bleibt richtig, im Vergleich zu Adoptionen?

Meine Meinung: jeder einzelne Adoptierte kann für seinen Fall nur selber entscheiden, kein anderer! Wie bereits geschrieben, gibt es auch missglückte Adoptionsfälle, was mit unendlich leid tut, weil es mir leid tut, wenn Menschen leiden. Aber hätten sie bei ihren leiblichen Eltern weniger gelitten? Warum wurden sie adoptiert, weil die Adoptiveltern ganz versessen, gerade auf dieses Kind waren und es den leibklichen Eltern quasi entrissen haben oder durch Beziehungen das Jugendamt dazu brachten, das Kind aus der Familie herauszunehmen und ihnen zu geben?

Auch darf niemand seinen eigenen Fall anderen pauschal überstülpen und alles auf eine Gleichung bringen. Das Leben ist bunt und vielfältig, genau so die Adoptionsverläufe.

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- Respekt vor Dir selbst,
- Respekt vor anderen,
- übernimm Verantwortung für Deine Taten. (Dalai Lama)


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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Mai 2018 08:08 
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manchmal hilft eine brille, um die dinge zu sehen, die man nicht sehen kann.
manchmal ist es aber auch gut so, dass man die dinge nicht sieht, die man nur mit einer brille sehen könnte.
vielleicht würde man nicht verkraften, was man dann sehen muss.


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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Jul 2018 16:45 
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Ich bin Adoptierter und habe zu dem Thema Adoption in meinem Leben viel Negatives erlebt - das meiste davon 'künstlich und willkürlich erfunden', also überflüssig.

Warum ich das so schreibe ? ich will es in ein paar Zeilen erklären:

Ich selbst bin von Geburt an adoptiert worden. Ich erfuhr als kleines Kind, dass ich adoptiert bin.

Meine Adoptiveltern waren meine Eltern, ich liebte meine Adoptivmutter über alles und hing an ihr. Es war einfach meine Mutter für mich ! Ich dachte nie darüber nach, dass ich adoptiert war und sprach auch nie darüber. Warum auch ? Mich selbst hat es nie wirklich beschäftigt, ich hatte ja meine Familie. Ich sah sogar meiner Adoptivmutter auffallend ähnlich, das viel gerade Leuten auf, die nicht wussten, dass ich adoptiert war.

Im Laufe der Zeit jedoch wurde das Thema mehr und mehr zur Belastung und das Familienverhältnis wurde mehr und mehr geschädigt. Nicht etwa durch meine Ansicht zu dem Thema, mehr oder weniger durch andere Leute:

Mindestens jeden dritten Tag wurde ich auf das Thema angesprochen !!! In der Schule, im Umfeld, bei Ärzten etc. Immer wieder wurde ich angehalten, doch mal "in mich hinein zu horchen und darüber nachzudenken, ob ich nicht doch meine leibliche Mutter kennenlernen möchte und ob ich sie nicht vermisse" und eben noch so andere, typische Sätze.

Es nervte mich mehr und mehr, ich wollte es nicht mehr hören ! Ich hatte doch meine Mutter !

Es war so verletzend für mich ! Es zerstörte meine Identität und meine Familienzugehörigkeit wurde ständig in Frage gestellt !

Nach und nach wurde ich dann offiziell zum Problemkind erklärt, mir wurden z.B. "vererbte Krankheiten" angedichtet (ohne Befunde !), "adoptionskindertypische Probleme" nachgesagt etc.

Eigentlich war ich nur der Spiegel der Sichtweisen und Probleme meines Umfeldes, quasi ein Sündenbock oder eine Projektionsfläche für die Probleme anderer Eltern mit ihren Kindern !

Und nein, ich mache mir nichts vor, verdränge nichts und sehe meine Adoptiveltern als meine Eltern ! warum auch nicht ?


Was ich sagen will:

In vielen Fällen, wie bei mir, hat die Adoption an sich gut funktioniert und ist nur durch das ständige in Frage stellen der anderen 'getrübt' worden.

Meiner Meinung nach ist es der Verstand, der oft die Sache künstlich schädigt: Als kleines Kind zum Beispiel wusste ich es zwar, war aber aufgrund meines kindlichen Gemüts irgendwie immun gegen das 'Geschwätz' der anderen: Mama war Mama und ich war glücklich.

Erst später, als man mich immer wieder mit dem Thema konfrontierte und ich darüber nachzugrübeln begann, wurde meine Identität in Frage gestellt.

Auch meine Eltern wurden immer wieder verunsichert und die Freude an ihrem Kind so lange getrübt, bis sie kaum mehr Spaß an der Sache hatten. (Und bitte, schreibt hier jetzt nicht im Forum, das 'ich wohl Gründe dafür geliefert hätte' oder so, dann muss man sie konkret nennen können).

Beispiel: Meine Eltern gingen mit mir, so mit 14, zum Arzt, da ich Schlafstörungen hatte und mich in der Schule nicht konzentrieren konnte. es dauerte keine 10 Minuten, da fragte mich der Arzt wieder, ob ich über meine Adoption nachgrübeln würde und meine leibliche Mutter vermissen würde ! In den Nächten danach grübelte ich erst Recht ....

Achso, ja: es waren die Nebenwirkungen von einem Antiallergikum gegen Heuschnupfen.

Versteht ihr, was ich sagen will ?


Das Gefühl sagt oft ja zur Adoption, der Verstand nein ! zumindest in meinem Fall war es so ...

Adoptiv


@Martina

Stimme Dir zu ! Gut geschrieben !


Zuletzt geändert von adoptiv am 31. Jul 2018 17:27, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Aug 2018 01:23 
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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Aug 2018 14:47 
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:boys_0274: :boys_0274: :boys_0274: :midi27: :midi27: ahahahahahaha ahahahahahahahaha "....weil es mir leid tut, wenn Menschen leiden. "


Hallo Hans,

also, ich finde das gar nicht so zum Lachen.

Es ist katastrophal, wie in einem angeblich freien Land Menschen völlig sinnlos Meinungen von oben als unabänderliche Realität aufgezwungen werden. Wer als Opfer dieses diktatorischen Systems damit nicht einverstanden ist, kommt eben in die Klapse.

Ich verurteile Adoptionen nicht völlig grundsätzlich, weil man sich irgendwie arrangieren muss. Insofern sehe ich durchaus eine gemeinsame Schnittmenge mit Martina, die ja Adoptivmutter und damit selbstverständlich Adoptionsbefürworterin ist.

Aber einen Ausweg sollte es nach meinem Wunsch immer geben. Da einem das jedoch vom Staat mit unsinnigen Rechtfertigungen ("Biologische Kinder können ihren Eltern die Verwandtschaft auch nicht aufkündigen.") und ansonsten unbegründet verwehrt wird, kann ich nicht umhin, unseren Staat wegen klaren Verstoßes gegen das Grundgesetz als teilweise verbrecherisch einzustufen. Und ich denke, das werden auch viele so sehen, die ihre Adoption (als Kind und/oder Elter) positiv bewerten und darin freiwillig verbleiben möchten.

Wie ist das Wetter in der Karibik? Wahrscheinlich genauso warm, aber viel feuchter als in Deutschland - stimmt's?

LG

Harald

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Zuletzt geändert von Harry4244 am 4. Aug 2018 15:24, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Aug 2018 14:50 
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Hola Harry, nein, es geht doch nicht um Adoption mein lachen.....da gibt es nichts zu lachen.
Es geht um das geheuchelte mitleid, das wir hier ja oft genug durch diese alte. selbstgefaellige und selbstzufriedene Frau erfahren durften. Wie man sich doch selber beluegen kann.

Das Wetter? Ich bin seit 3 Monaten auf der Isla Arube mitten in der karibischen See. Gluehende hitze, Tag fuer tag. 20 km entfernt vom kommunisten Madura der dem Volk Hunger und Tod schenkt. Fluechtlinge in Schnellboten, die - wenn sie nicht ausreichend Geld haben, gnadenlos zurueck geschickt werden. Na, die Hollaender waren schon immer im Sklavenhandel eifrig taetig.
Demnaechst geht es zurueck nach CR.
Saludos.

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Zuletzt geändert von hans1 am 5. Aug 2018 14:55, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Aug 2018 18:06 
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"Zitat"
adoptiveltern können nie den platz der leiblichen eltern einnehmen. denn sie sind es nicht und werden es niemals sein.

So sehe ich das allerdings nachwievor auch, und werde nie von der bedrückenden Sichtweise abrücken.
Viele "Adoptivkunstgebilde"eltern" bilden sich ein, dass sie fortan nun "echte" Eltern sind, und erdrücken das Kind mit Liebe , Aufmerksamkeit und Lob. Ein für sich 0 Problem, denn jedes Baby /Kind braucht elemantare Liebe zum Wachsen, ABER dieses tun sie meistens nur für ihr eigenes Ego, und die Kids haben zuu parieren UND gefälligst "dankbar" sein zu müssen, dass sie aus dem elend von glorreichen Helden gerettet wurden... Die Kinder selbst sind nur Mittel zum Zweck, das eigene narzisstische Selbst zu befriedigen. Viele haben sogar Angst , das fremde Kind ( es gehört ihnen nicht) zu verlieren, und hassen die leibliche Familie. Sie tun alles , um eine Reunion zu verhindern. Das Kind bzw der junge Erwachsene hat ALLES Recht ab 18 wieder zurück zu den leiblichen echten (!) Eltern zu gehen und das ist ein Glück schon öfters so gekommen. im Forum hatten wir ja allerhand Adoptivkinder, die endlich dahin zurückgingen wo sie auch hingehören. Die Adoptiveltern sind "nur" eine vorrüberghende "Hilfe" bis das Kind wieder reunieren kann. Das raffen die meisten aber NICHT. Sie hegen Besitzansprüche, und verhindern emotional eine echte Reunion mit den richtigen Eltern. :aufgeben:

_________________
Ich hab mir diesen Weg hier ausgesucht.
Du wirst geliebt wirst gehasst und wirst auch verflucht.
Doch ich hab nur auf mein Herz gehört und wusste dann,
Du gehst den Weg eines Kriegers bis zum Schluss verdammt.



Zuletzt geändert von SherrySt am 7. Aug 2018 18:08, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Aug 2018 23:14 
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Ich sehe das etwas anders.
Nur weil es Adoptiveltern sind, heißt es nicht, dass es nicht die echten Eltern sind.
"Echte Eltern"definieren sich nicht über Eigenschaften, DNA oder Blutsverwandtschaft, sondern über Liebe!
Vielleicht gibt es ado-Eltern, die ihr Kind mit übermäßig viel Liebe überhäufen, doch das ist nicht die Regel.
Niemand würde nur an Hand des Maßes der Liebe von den Eltern erkennen, ob eine Familie auf "normalem" Weg oder durch eine Adoption zusammengekommen ist!
Ebenfalls gibt es auch leibliche Eltern, die ihr Kind mit übermäßig viel Liebe überhäufen.

Und ist es nicht verständlich, dass ado-Eltern dies tun? Immerhin mussten sie einen Harten Weg gehen um eine Familie gründen zu können. Sie haben es nicht "normal" geschafft und sind deshalb umso glücklicher es durch eine Adoption geschafft zu haben und das möchten Sie ihrem Kind dann halt durch Liebe zurück geben. Da ist nichts verwerfliches dran. Und das Glück sei Ihnen gegönnt!
Die Liebe ist gleich stark, egal ob leibliche Kinder oder adoptierte Kinder! Und Höhenflieger gibt es auf beiden Seiten!

Ich sage nicht, dass die ado-Eltern den Platz der leiblichen Eltern einnehmen können aber sie können sich trotzdem wie leibliche Eltern verhalten. Das Thema der Herkunft wird sowieso irgendwann kommen. Aber die ado-Eltern sind die Eltern der adoptiv-Kindern!
Liebe Grüße

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Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden; doch eigentlich gewöhnt man sich nur an den Schmerz.


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 Betreff des Beitrags: Re: die realität der konsequenz - hört auf euch zu belügen
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Aug 2018 17:16 
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In dem alle als "Eltern" bezeichnet werden, ob Adoptiensmenschen ob homopaare ob Lesben, ob heute dies und mrgen jenes, wird der Begriff "Eltern" natuerlich verwaessert und verschwindet in der bedeutugslosigkeit.
Das ist ja auch gewollt, damit wirklich alle und jeder eltern spielen duerfen.

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