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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 15. Jan 2014 19:07 
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Danke für die vielen Antworten, die doch sehr unterschiedlich sind. "Brauchbar" waren davon leider nicht viele.
Wenn Du die meinst, die auch ich als unbrauchbar ansehe, dann hast Du recht. Wenn Du aber auch die für unbrauchbar hältst, die nicht deinen Erwartungen entsprechen, dann bin ich anderer Meinung.

Quote:
Ich denke nicht, dass sich User wie Moonshine überhaupt ein Bild machen können zu der Situation ohne diese zu erleben.
Von dem Bild einer unglücklich Schwangeren sicher nicht, aber er spricht als Adoptierter, der seit Jahren verzweifelt versucht Kontakt zu den Menschen zu bekommen, denen er sein Leben verdankt.

Quote:
Abgesehen davon beeinflussen irgendwelche Kommentare auch eine Entscheidung nicht. Ich habe hier nach Erfahrungen gesucht, bzw. Erfahrungsaustausch zu dem Ablauf und nicht nach Kommentaren die mich umstimmen sollen oder irgendwelchen Meinungen die gebildet werden ohne Hintergrundwissen.
Entscheiden kannst/musst eh nur Du alleine. Da Du aber über einen Menschen entscheidest, der diese Entscheidung sein Leben lang wird mit tragen müssen, macht es durchaus Sinn auch dessen mögliche Belange in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen. Um das zu können, sind die Erfahrungsberichte von Adoptierten wie "moonshine" sehr wertvoll!

Quote:
Ein "behalten" oder Offene Vermittlung ect. ist absolut unmöglich, daher habe ich nach Infos / Erfahrungen zu dieser Möglichkeit gesucht.
Das ist deine eigene Sicht der Dinge, die für Außenstehende schwer nachvollziehbar ist und deswegen ist es müßig darüber zu diskutieren.

Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du die richtige Entscheidung triffts und auch dein Leben lang dahinter stehen kannst.

Cornelia

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Eine Herkunftsmutter, die die Weggabe von Anfang an bereut hat
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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 15. Jan 2014 19:23 
Danke für die vielen Antworten, die doch sehr unterschiedlich sind. "Brauchbar" waren davon leider nicht viele.
Ich denke nicht, dass sich User wie Moonshine überhaupt ein Bild machen können zu der Situation ohne diese zu erleben.

Abgesehen davon beeinflussen irgendwelche Kommentare auch eine Entscheidung nicht. Ich habe hier nach Erfahrungen gesucht, bzw. Erfahrungsaustausch zu dem Ablauf und nicht nach Kommentaren die mich umstimmen sollen oder irgendwelchen Meinungen die gebildet werden ohne Hintergrundwissen.

Ein "behalten" oder Offene Vermittlung ect. ist absolut unmöglich, daher habe ich nach Infos / Erfahrungen zu dieser Möglichkeit gesucht.
Trotzdem danke.



Liebe Fenja

Nun will ich dir doch noch auf deine Frage antworten. Eine eigene Erfahrung als Adoptierte oder Herkunftsmutter kann ich dir nicht geben. Ich glaube dir, dass es tatsächlich Situationen gibt, die es nicht zulassen, ein Kind zu behalten. Die Gründe dafür kennst nur du und es steht auch niemandem zu, darüber zu urteilen. Nichts desto trotz bitte ich dich darüber nachzudenken, eine Kontaktmöglichkeit offen zu halten. Vielen Erfahrungen hier kannst du entnehmen, dass betroffenen Adoptierten besonders darunter leiden, wenn ihnen eine Kontaktaufnahme zu der leiblichen Familie gänzlich unterbunden ist. Ebenso berichten viele Herkunftseltern, dass sie ebenso unter einer solchen Situation leiden. Das mag jetzt vielleicht für dich noch nicht denkbar sein. Was später sein wird, weiss niemand. Wenn du dich für eine Adoption entscheiden solltest, dann lass doch bitte diese Türe irgendwie offen. Es geht hier überhaupt nicht darum, dich umzustimmen. Ich will dich nur darauf aufmerksam machen, dass es eben viele Erfahrungen gibt, die dafür sprechen. Du es nicht nur deinem Kind zu liebe, sondern eben auch dir. Es muss doch irgendwie möglich sein.

Alles Liebe und Gute für dich und dein Kind


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 15. Jan 2014 19:45 
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Hallo,

jeder von euch hat irgendwie Recht. Aber um fair Fenja gegenüber zu sein, muss man auch sagen das nicht alle Adoptierten darunter leiden, geschweige auf die Suche gehen. Laut einer Studie sind es nur 5% aller. Wenn es stimmt was Fenja mir im Vorstellungsfaden geantwortet hat und wenn es das ist was ich vermute, dann kann ich es verstehen wenn sie für das Kind keine Kraft hat. Man kann nicht in jemanden reinschauen wenn man nicht weiß was derjenige alles mitgemacht hat. Nix für ungut :aufgeben:


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 15. Jan 2014 19:56 
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Danke für die vielen Antworten, die doch sehr unterschiedlich sind. "Brauchbar" waren davon leider nicht viele.
Ich denke nicht, dass sich User wie Moonshine überhaupt ein Bild machen können zu der Situation ohne diese zu erleben.

Abgesehen davon beeinflussen irgendwelche Kommentare auch eine Entscheidung nicht. Ich habe hier nach Erfahrungen gesucht, bzw. Erfahrungsaustausch zu dem Ablauf und nicht nach Kommentaren die mich umstimmen sollen oder irgendwelchen Meinungen die gebildet werden ohne Hintergrundwissen.

Ein "behalten" oder Offene Vermittlung ect. ist absolut unmöglich, daher habe ich nach Infos / Erfahrungen zu dieser Möglichkeit gesucht.
Trotzdem danke.


Du klingst besorgt um deine Persönlichkeitsrechte und so als wenn du nicht für dich selbst sprechen würdest, sondern unter dem Einfluss anderer Menschen stehen würdest. Du klingst nicht neugierig, gut informiert und entschlossen, sondern verängstigt und zweifelnd.
Unter Angst oder aus Not solltest du so einen Kuhhandel ablehnen, weil er deinen Zustand einfrieren wird und du noch in Jahrzehnten so reagieren wirst, wie hier. Wenn du jetzt einen negativen Eindruck von Müttern bekommen hast, dann merke ihn dir ganz genau, lass ihn wirken und frage dich im entscheidenden Moment, ob du so werden willst. Ich kann dir sagen, dass es hier keine aktiv schreibenden Mütter gibt, die eine anonyme Geburt hinter sich haben, und, dass die aktiven user hier mehr Hintergrundwissen und Willen und Muße haben, dir entsprechend deiner Wünsche zu helfen, als du denkst.

Berlin, kannst du die Studie verlinken?


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 15. Jan 2014 20:58 
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Tut mir leid Nancy, habe jetzt bei goggle nochmal nachgeschaut, aber die entsprechende Seite leider nicht mehr wiedergefunden. Wenn ich durch Zufall wieder dahin komme dann schick ich ihn dir.


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 15. Jan 2014 21:24 
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Danke Berlin, dann eventuell einfach in den Statistikfaden unter der Rubrik "Wissensswertes" damit, weil ich meine PN-Funktion nicht aktivieren möchte.


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 16. Jan 2014 10:37 
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Hallo,

jeder von euch hat irgendwie Recht. Aber um fair Fenja gegenüber zu sein, muss man auch sagen das nicht alle Adoptierten darunter leiden, geschweige auf die Suche gehen. Laut einer Studie sind es nur 5% aller. Wenn es stimmt was Fenja mir im Vorstellungsfaden geantwortet hat und wenn es das ist was ich vermute, dann kann ich es verstehen wenn sie für das Kind keine Kraft hat. Man kann nicht in jemanden reinschauen wenn man nicht weiß was derjenige alles mitgemacht hat. Nix für ungut :aufgeben:

Richtig, berlin.
Wenn Fenja stark traumatisierende Erlebnisse mit dem ungeborenen Kind verknüpft, dann ist es auch zu ihrem eigenen seelischen Schutz, wenn sie so entscheidet. Zudem ist Fenja bereits Mutter eines Sohnes. Es ist also nicht so, dass sie keine Ahnung hätte, wie ihr hier teilweise unterstellt wird.


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 16. Jan 2014 18:14 
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Hallo,

jeder von euch hat irgendwie Recht. Aber um fair Fenja gegenüber zu sein, muss man auch sagen das nicht alle Adoptierten darunter leiden, geschweige auf die Suche gehen. Laut einer Studie sind es nur 5% aller. Wenn es stimmt was Fenja mir im Vorstellungsfaden geantwortet hat und wenn es das ist was ich vermute, dann kann ich es verstehen wenn sie für das Kind keine Kraft hat. Man kann nicht in jemanden reinschauen wenn man nicht weiß was derjenige alles mitgemacht hat. Nix für ungut :aufgeben:



Und wegen den laecherlichen 5 % so einen Aufriss? Koennen sich die 5 % Adoptierte nicht auch so verhalten wie sich ein anstandiger Aoptierter zu verhalten hat: Dankbar und Blind.

Klingt mir doch etwas Veraechtlich die "nur 5 %" Klausel.
Und waere es auch nur ein einziger adoptierter Mensch, der darunter leidet,dann lohnt es bereits ueber dessen Schickal nachzudenken und ueber seine eigene Entscheidung ebenso.

Da Fenja nicht wissen kann, was die Zukunft bringt sollte sie sich tatsaechlich diese Tuer offen halten.
Es gibt genuegend Frauen, die aus der "ueberlegten" Spontaneitaet einen Abort oder eine Adoption durchgezogen haben und es spaeter bereuten.
Auch Maenner haben es schon bereut, das soll bitte nicht vergessen sein.

_________________
Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 16. Jan 2014 19:00 
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Hallo Nancy, habe jetzt leider nur etwas über Grossbritanien gefunden.....das andere muss ich noch suchen


. In Großbritannien wird nach verläßlichen Hochrechnungen von 7 bis 15% aller Adoptierten ausgegangen (Triseliotis 1984).


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