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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 29. Jan 2014 19:13 
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Ich wünschte mir (...) mehr Verständnis gegenüber Adoptiveltern.


Du solltest erst einmal mit Dir selbst ins Reine kommen, ehe Du ohne erkennbaren Anlass hier um Verständnis bittest und dazu noch so tust, als würdest Du damit Adoptiveltern im Allgemeinen repräsentieren.

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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 29. Jan 2014 19:33 
Ich wünschte mir (...) mehr Verständnis gegenüber Adoptiveltern.


Du solltest erst einmal mit Dir selbst ins Reine kommen, ehe Du ohne erkennbaren Anlass hier um Verständnis bittest und dazu noch so tust, als würdest Du damit Adoptiveltern im Allgemeinen repräsentieren.



Harry

Ohne erkennbaren Anlass? Mein Anlass war, dass ich die dauernden Anfeindungen hier anstrengend und unnötig finde. Man muss nicht immer alles gut finden, was andere sagen. Aber einmal reflektieren und dann sachlich und fair antworten, würde keinem schaden. Daher wünschte ich mir etwas mehr Verständnis und zwar gegenseitiges. In diesem Sinne bin ich weit davon entfernt, um Verständnis gegenüber Adoptiveltern zu bitten. Wie kommst du darauf, dass ich mit mir selber nicht im Reinen bin? Das nähme mich sehr wunder.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 29. Jan 2014 21:46 
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Hallo Laurianne,

vielleicht täusche ich mich, aber ich hatte den Eindruck, dass Du nur eine andere Inkarnation der Teilnehmerin "LaLena" bist. Deine umfassenden Rechtskenntnisse, Dein Stil und Deine Argumentationsweise erinnern mich sehr an sie.

Da ich den Eindruck hatte, dass Du als Laurianne noch nie angefeindet wurdest, schloss ich daraus, dass Du Dich auf alte Streitereien bezogst, die nancy, Hans, ich und noch mehrere andere Alt-Foris mit der Userin LaLena hatten, die mal die Berufsjuristin (vermutlich Amtsrichterin) herauskehrte, dann aber wieder abstritt, auch nur im Entferntesten mit diesem Berufsstand zu tun zu haben.

Wenn es nicht stimmt, dann entschuldige ich mich selbstverständlich. Auch habe ich durchaus Verständnis für Adoptiveltern, was aber nichts daran ändert, dass Adoption für mich eine heikle Angelegenheit bleibt. Und wenn ich jetzt zu jedem sagen würde, ich verstehe ihn, dann habe ich Angst, dass daraus irrtümlich gefolgert wird, dass ich meine Meinung insgesamt geändert hätte, was aus meiner persönlichen Betroffenheit als adoptiertes und misshandeltes Stiefkind wohl niemals der Fall sein wird.

Mit freundlichen Grüßen

Harald

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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 29. Jan 2014 22:42 
Hallo Laurianne,

vielleicht täusche ich mich, aber ich hatte den Eindruck, dass Du nur eine andere Inkarnation der Teilnehmerin "LaLena" bist. Deine umfassenden Rechtskenntnisse, Dein Stil und Deine Argumentationsweise erinnern mich sehr an sie.

Da ich den Eindruck hatte, dass Du als Laurianne noch nie angefeindet wurdest, schloss ich daraus, dass Du Dich auf alte Streitereien bezogst, die nancy, Hans, ich und noch mehrere andere Alt-Foris mit der Userin LaLena hatten, die mal die Berufsjuristin (vermutlich Amtsrichterin) herauskehrte, dann aber wieder abstritt, auch nur im Entferntesten mit diesem Berufsstand zu tun zu haben.

Wenn es nicht stimmt, dann entschuldige ich mich selbstverständlich. Auch habe ich durchaus Verständnis für Adoptiveltern, was aber nichts daran ändert, dass Adoption für mich eine heikle Angelegenheit bleibt. Und wenn ich jetzt zu jedem sagen würde, ich verstehe ihn, dann habe ich Angst, dass daraus irrtümlich gefolgert wird, dass ich meine Meinung insgesamt geändert hätte, was aus meiner persönlichen Betroffenheit als adoptiertes und misshandeltes Stiefkind wohl niemals der Fall sein wird.

Mit freundlichen Grüßen

Harald


Hi Harry

Ja, da täuschst du dich. Ich bin einfach ich. Schwamm drüber. Ich habe Freude an der juristischen Argumentation. Leider muss ich aber ab und zu passen, weil ich nicht in Deutschland ausgebildet wurde. Ich kann mich zwar einlesen und folgern, aber das braucht auch viel Zeit.

Deinen Standpunkt kann ich nachvollziehen. Die persönliche Situation ist immer wesentlich und es wäre merkwürdig, wenn sie in der Meinungsbildung keine Rolle spielte. Ich selber bin ja auch bei meinem Stiefvater gross geworden und habe diese Situation aber als positiv erlebt. Es ist sehr traurig, was du erleben musstest.

Jedenfalls muss ich auch zugeben, dass ich durch all diese Diskussionen hier viel gelernt habe, vor allem was die Herkunftsseite betrifft. Ich finde eine solchen Austausch sehr wertvoll und darum stört es mich, wenn er aufgrund sich im Kreise drehenden Streitigkeiten nicht mehr möglich ist.

Beste Grüsse!


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 30. Jan 2014 00:00 
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Die ganz grosse Mehrheit der Frauen leiden aufgrund der Abgabe. Das steht ihnen zu. [?]
mehr Verständnis gegenüber Adoptiveltern. Sie sind Teil der Geschichte.
Ich finde es falsch, den Adoptiveltern ... zu unterstellen.
Dass diese Freude nur möglich ist, weil ein anderer Leid erfährt, ist eine Tatsache.
Es macht die Adoptiveltern nicht für das Leid verantwortlich.
So ist es. Wende dich diesbezüglich an deinen Rechtsanwalt.
In diesem Sinne bin ich weit davon entfernt, um Verständnis gegenüber Adoptiveltern zu bitten.

Da du angibst, Schwierigkeiten mit dem Deutschen zu haben, erlaube ich mir einmal, dich zu belehren. Was du hier von dir gibst, bezeichnet man als Hochmut und hat nichts mit Toleranz oder Verständnis zu tun. Du liest gerade von meinem Anwalt.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 30. Jan 2014 09:21 
Die ganz grosse Mehrheit der Frauen leiden aufgrund der Abgabe. Das steht ihnen zu. [?]
mehr Verständnis gegenüber Adoptiveltern. Sie sind Teil der Geschichte.
Ich finde es falsch, den Adoptiveltern ... zu unterstellen.
Dass diese Freude nur möglich ist, weil ein anderer Leid erfährt, ist eine Tatsache.
Es macht die Adoptiveltern nicht für das Leid verantwortlich.
So ist es. Wende dich diesbezüglich an deinen Rechtsanwalt.
In diesem Sinne bin ich weit davon entfernt, um Verständnis gegenüber Adoptiveltern zu bitten.

Da du angibst, Schwierigkeiten mit dem Deutschen zu haben, erlaube ich mir einmal, dich zu belehren. Was du hier von dir gibst, bezeichnet man als Hochmut und hat nichts mit Toleranz oder Verständnis zu tun. Du liest gerade von meinem Anwalt.



Nancy

Ich möchte dich doch bitten, nicht alles immer alles aus dem Zusammenhang zu reissen. Dass wir nicht die exakt gleichen Ansichten haben ist schon klar. Dass mich das hochmütig macht, stimmt einfach nicht. Nun lass gut sein.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 30. Jan 2014 09:36 
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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 30. Jan 2014 10:37 
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Ohne Kenntnis des konkreten Falles und Akteneinsicht ist es nicht möglich, eine Auskunft zu geben.
Ich habe Freude an der juristischen Argumentation. Leider muss ich aber ab und zu passen, weil ich nicht in Deutschland ausgebildet wurde.
Dass wir nicht die exakt gleichen Ansichten haben ist schon klar. Dass mich das hochmütig macht, stimmt einfach nicht.

Darauf können wir uns ausnahmsweise mal einigen. Du bist nicht hochmütig. Entschuldige den Euphemismus.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 30. Jan 2014 11:29 
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Du weißt also (ohne Akteneinsicht sic.) nicht, ob hier das Subsidiaritätskriterium erfüllt und eine Verfassungsbeschwerde zulässig wäre? Dann danke ich für den Einblick in deine Seele bezüglich dessen, was du persönlich bereit bist, für mehr Toleranz gegenüber Eltern zu leisten.

Erstaunlich, wie man aus konkreten Fakten psychische Zulänglichkeiten stricken kann.
Laurianne muss diesbezüglich zu gar nichts "persönlich bereit" sein, das ist Angelegenheit von vom Mandanten beauftragten Anwälten.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 30. Jan 2014 12:35 
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Laurianne muss diesbezüglich zu gar nichts "persönlich bereit" sein, das ist Angelegenheit von vom Mandanten beauftragten Anwälten.

Du hast offensichtlich meine Kritik nicht verstanden. Toleranz bedeutet die Abwesenheit von Vorurteilen und das kann ich hier bei Laurianne nicht erkennen. Sö, wie sie sich in diesem Faden über Eltern äußert, hegt sie meiner Ansicht nach Vorurteile. Jedenfalls kann ich mir kein Verhalten vorstellen, das Eltern noch deutlicher verurteilt.


Last edited by nancy on 30. Jan 2014 12:53, edited 1 time in total.

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