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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 11. Feb 2014 21:31 
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Ah, jetzt verstehe ich: Jugendamt und Gericht wussten dank ihrer hellseherischen Fähigkeiten von dem späteren Mord an einem Kind, ließen eines annehmen und das andere, leider leider von allen anderen Bewerbern zurückgewiesene Kind überließen sie dem sicheren Tod. Logisch.
Es gibt immer Kinder, die mehrmals vermittelt werden. Ich erinnere mich an einen anderen Mordfall, von dem als Familientat berichtet wurde und erst nach Monaten und einer Klage der Eltern korrigiert wurde, dass dem Jugendamt lange vor dem Mord Misshandlungen durch seine Pfleger bekannt waren.
Meine Fresse, bist du widerwärtig. Keinen Funken Mitleid.

Nicht wegen der "hellseherischen" Fähigkeiten, sondern weil die Tante das Jugendamt informierte. Da hatten die Eltern den Jungen sehr krank "abgestellt", nachdem er beinahe in der eigenen Sch... verkommen wäre.
Nicht anders bei den beiden nächsten Kindern, die beim leiblichen Vater aufwachsen dürfen. Die sogenannte Mutter hatte beide Kinder während der Arbeitszeit des Mannes nicht versorgt.
Das dritte, wieder von einem anderen Mann, war das verhungerte Kind. 7 Jahre alt, mit 9 kg verstorben. Aber das ist dir völlig egal, dass ein Kind über viele Jahre zu Tode gequält und vernachlässigt wurde.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 11. Feb 2014 21:36 
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[quote="11. Feb 2014, 12:47 » Laurianne

OK. Das ist sinnvoll. Jedoch verhindert es denn Fall nicht, dass Eltern ihr Kind zB im Krankenhaus zurücklassen und sich dann nicht mehr melden. Oder das Kind nach der Entlassung abgeben und sich dann nicht mehr melden. Was dann?[/quote]Wir werden es, wie immer, nie erfahren.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 11. Feb 2014 21:46 
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[quote="11. Feb 2014, 12:47 » Laurianne

OK. Das ist sinnvoll. Jedoch verhindert es denn Fall nicht, dass Eltern ihr Kind zB im Krankenhaus zurücklassen und sich dann nicht mehr melden. Oder das Kind nach der Entlassung abgeben und sich dann nicht mehr melden. Was dann?
Wir werden es, wie immer, nie erfahren.[/quote]

Denen wurde das ganz bestimmt verwehrt. Die Eltern wollten gaaaanz bestimmt zum Kind,aber plötzlich stand da so ein böses Jugendamt.

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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 12. Feb 2014 05:22 
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Du fragst nach meinem Mitleid? Ich verstehe nicht, warum du immer meinst, meine Fragen mit dem Schwelgen in Mordfällen beantworten zu müssen. Das hast du hier dermaßen zusammenhanglos erwähnt, dass man meinen könnte, dass du der Überzeugung bist, dass ausnahmslos alle Mütter früher oder später ihr Kind oder ihre Kinder ermorden werden.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 12. Feb 2014 08:49 
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Nein, ich frage nicht nach deinem Mitleid. Ich weiss, dass dir Empathie völlig fremd ist.
Ich beantworte nicht "immer deine Fragen mit dem Schwelgen in Mordfällen", wie kommt man denn auf das schmale Brett?
Das ist hier zum ersten mal geschehen und keinesfalls aus dem Zusammenhang gerissen.
Deine beleidigende Unterstellung kannst du dir also sparen.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 13. Feb 2014 13:25 
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Ich dachte dabei an das hier:
nancy wrote:
die gottgewollt Eltern geworden sind, .

Dass Eltern ihre Kindern töten, aus Überforderung oder absichtlich, ist also "gottgewollt"???
Du macht Menschen, die sich um vernachlässigte Kinder kümmern, die Leben retten, zu Tätern?


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 13. Feb 2014 14:52 
Ich dachte dabei an das hier:
nancy wrote:
die gottgewollt Eltern geworden sind, .

Dass Eltern ihre Kindern töten, aus Überforderung oder absichtlich, ist also "gottgewollt"???
Du macht Menschen, die sich um vernachlässigte Kinder kümmern, die Leben retten, zu Tätern?



Was implizierst du mir "gottgewollt"? Macht die schiere Tatsache, dass Eltern Kinder zeugen und gebären sie unangreifbar? Haben sie alleine gestützt auf ihren Status den Anspruch nicht mehr eigenverantwortlich sein zu müssen? Geniessen sie einen allumfänglich Schutz ohne sich für etwas verantworten zu müssen?


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 13. Feb 2014 15:50 
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Macht die schiere Tatsache, dass Eltern Kinder zeugen und gebären sie unangreifbar? Haben sie alleine gestützt auf ihren Status den Anspruch nicht mehr eigenverantwortlich sein zu müssen? Geniessen sie einen allumfänglich Schutz ohne sich für etwas verantworten zu müssen?

Art 6 GG
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

Eltern sind nicht nur eigenverantwortlich wie jedermann, sondern auch verantwortlich für ihren Nachwuchs und sollen gleichzeitig theoretisch unter besonderem Schutz stehen (wie zum Beispiel vom Aussterben bedrohte Tierarten).
Warum also willst du Eltern angreifen? Was geht in so einem Menschen vor? Warum, Laurianne? Warum ist deine Frage an mich so formuliert als würde es überhaupt gar keine Eltern geben, die nicht angegriffen zu werden brauchen?


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 13. Feb 2014 17:05 
Macht die schiere Tatsache, dass Eltern Kinder zeugen und gebären sie unangreifbar? Haben sie alleine gestützt auf ihren Status den Anspruch nicht mehr eigenverantwortlich sein zu müssen? Geniessen sie einen allumfänglich Schutz ohne sich für etwas verantworten zu müssen?

Art 6 GG
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

Eltern sind nicht nur eigenverantwortlich wie jedermann, sondern auch verantwortlich für ihren Nachwuchs und sollen gleichzeitig theoretisch unter besonderem Schutz stehen (wie zum Beispiel vom Aussterben bedrohte Tierarten).
Warum also willst du Eltern angreifen? Was geht in so einem Menschen vor? Warum, Laurianne? Warum ist deine Frage an mich so formuliert als würde es überhaupt gar keine Eltern geben, die nicht angegriffen zu werden brauchen?


Ich bin froh, hast du so geantwortet. Angegriffen habe ich niemanden und will ich auch nicht. Das liegt mir fern. Ich habe lediglich eine (zugegebenermassen) provokante Frage gestellt, da ich befürchtet habe, dass du der Ansicht bist, der alleinige Status Elternschaft rechtfertige sämtliche Handlungen bis hin zum sich Nicht-Kümmern um ein Kind aus Unpässlichkeit oder Bequemlichkeit. Das hast du aber jetzt ja klargestellt.

In diesem Sinne aber eine Frage zurück an dich: Warum formulierst du deine Aussagen oftmals so, als würde es überhaupt keine Adoptivelter geben, die nicht angegriffen zu werden brauchen?


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 13. Feb 2014 17:18 
Macht die schiere Tatsache, dass Eltern Kinder zeugen und gebären sie unangreifbar? Haben sie alleine gestützt auf ihren Status den Anspruch nicht mehr eigenverantwortlich sein zu müssen? Geniessen sie einen allumfänglich Schutz ohne sich für etwas verantworten zu müssen?

Art 6 GG
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

Eltern sind nicht nur eigenverantwortlich wie jedermann, sondern auch verantwortlich für ihren Nachwuchs und sollen gleichzeitig theoretisch unter besonderem Schutz stehen (wie zum Beispiel vom Aussterben bedrohte Tierarten).
Warum also willst du Eltern angreifen? Was geht in so einem Menschen vor? Warum, Laurianne? Warum ist deine Frage an mich so formuliert als würde es überhaupt gar keine Eltern geben, die nicht angegriffen zu werden brauchen?[/quote

Ich bin froh, hast du so geantwortet. Angegriffen habe ich niemanden und will ich auch nicht. Das liegt mir fern. Ich habe lediglich eine (zugegebenermassen) provokante Frage gestellt, da ich befürchtet habe, dass du der Ansicht bist, der alleinige Status Elternschaft rechtfertige sämtliche Handlungen bis hin zum sich Nicht-Kümmern um ein Kind aus Unpässlichkeit oder Bequemlichkeit. Das hast du aber jetzt ja klargestellt.

In diesem Sinne aber eine Frage zurück an dich: Warum formulierst du deine Aussagen oftmals so, als würde es überhaupt keine Adoptivelter geben, die nicht angegriffen zu werden brauchen?



Aber nochmals: Was meinst du mit "gottgewollt"?


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