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 Post subject: Re: Pl?ädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 13. Feb 2014 20:14 
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Aber nochmals: Was meinst du mit "gottgewollt"?

Mit "gottgewollt" meine ich hier, dass ich persönlich ein Kind als Geschenk Gottes ansehe. So haben Eltern ein besonderes Privileg, wenn sie ein Kind bekommen. Entsprechend gilt das natürlich nicht für Annehmende, Stiefeltern und Eltern von In-vitro-Kindern o.ä., da solche Menschen durch menschliche Machenschaften zu einem Kind gekommen sind.
Eltern sind nicht nur eigenverantwortlich wie jedermann, sondern auch verantwortlich für ihren Nachwuchs und sollen gleichzeitig theoretisch unter besonderem Schutz stehen (wie zum Beispiel vom Aussterben bedrohte Tierarten).

Warum formulierst du deine Aussagen oftmals so, als würde es überhaupt keine Adoptivelter geben, die nicht angegriffen zu werden brauchen?

Annehmende hätten die Verantwortung gehabt, Eltern zu beschützen, denn wer soll Eltern beschützen, wenn nicht ihre zur Zivilcourage verpflichteten Mitmenschen? Insofern beschuldige ich durchaus alle Annehmenden, die ein fremdes Kind mit der unfassbar gängigen Begründung: "aus welchen Gründen auch immer" bei sich aufnehmen und es dazu erziehen, sie seine Eltern zu nennen, der Ignoranz, zivilen Verantwortungslosigkeit und vorsätzlichen Schädigung schutzwürdiger Mitmenschen.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 13. Feb 2014 20:34 
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 Post subject: Re: Pl?ädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 13. Feb 2014 20:39 
Aber nochmals: Was meinst du mit "gottgewollt"?

Mit "gottgewollt" meine ich hier, dass ich persönlich ein Kind als Geschenk Gottes ansehe. So haben Eltern ein besonderes Privileg, wenn sie ein Kind bekommen. Entsprechend gilt das natürlich nicht für Annehmende, Stiefeltern und Eltern von In-vitro-Kindern o.ä., da solche Menschen durch menschliche Machenschaften zu einem Kind gekommen sind.
Eltern sind nicht nur eigenverantwortlich wie jedermann, sondern auch verantwortlich für ihren Nachwuchs und sollen gleichzeitig theoretisch unter besonderem Schutz stehen (wie zum Beispiel vom Aussterben bedrohte Tierarten).

Warum formulierst du deine Aussagen oftmals so, als würde es überhaupt keine Adoptivelter geben, die nicht angegriffen zu werden brauchen?

Annehmende hätten die Verantwortung gehabt, Eltern zu beschützen, denn wer soll Eltern beschützen, wenn nicht ihre zur Zivilcourage verpflichteten Mitmenschen? Insofern beschuldige ich durchaus alle Annehmenden, die ein fremdes Kind mit der unfassbar gängigen Begründung: "aus welchen Gründen auch immer" bei sich aufnehmen und es dazu erziehen, sie seine Eltern zu nennen, der Ignoranz, zivilen Verantwortungslosigkeit und vorsätzlichen Schädigung schutzwürdiger Mitmenschen.


Hallo Nancy

Danke für deine ehrlichen und klaren Antworten. Es macht es für mich einfacher, manche deiner Aussagen zu verstehen, auch wenn ich sie nicht in jeder Hinsicht teile.

Gut Nacht.


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 Post subject: Re: Pl?ädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 13. Feb 2014 22:10 
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Es macht es für mich einfacher, manche deiner Aussagen zu verstehen, auch wenn ich sie nicht in jeder Hinsicht teile.

Dein Kompliment kann ich so überhaupt nicht zurückgeben, aber meinst du hier "Aussagen" oder "Ansichten"? Aussagen teilen kann man wohl nur auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Ich wüsste nicht, inwiefern es hier um Ansichten ging. Ich habe auch nur eine einzige geäußert, nämlich die, dass Kinder für mich Geschenke Gottes sind (natürlich an ihre Eltern). Wenn du die nicht teilst, dann mag das vielleicht deine Art und Weise, Kinder zu behandeln, erklären.


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 Post subject: Re: Pl?ädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 14. Feb 2014 08:28 
Es macht es für mich einfacher, manche deiner Aussagen zu verstehen, auch wenn ich sie nicht in jeder Hinsicht teile.

Dein Kompliment kann ich so überhaupt nicht zurückgeben, aber meinst du hier "Aussagen" oder "Ansichten"? Aussagen teilen kann man wohl nur auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Ich wüsste nicht, inwiefern es hier um Ansichten ging. Ich habe auch nur eine einzige geäußert, nämlich die, dass Kinder für mich Geschenke Gottes sind (natürlich an ihre Eltern). Wenn du die nicht teilst, dann mag das vielleicht deine Art und Weise, Kinder zu behandeln, erklären.



Du bist eine Meisterin darin, deine Gesprächspartner zu zermürben, indem du sie immer und immer wieder falsch verstehen willst, ihnen Dinge unterstellt, die nicht stimmen, indem du Sachen so hindrehst, dass sie andre in einem schlechten Licht erscheinen lassen. Das ist schade und ich hoffe, dass dir dies nicht irgendwann einmal bei der Erlangung der Ziele, die du dir vielleicht gesetzt hast, im Wege steht. Schade daher, weil du mit deinem herausragenden Scharfsinn tatsächlich Dinge ändern , dir aber vielleicht dabei selber im Wege stehen könntest. Du brauchst darauf nicht zu antworten. Nur um es vorweg zu nehmen. Das ist nicht als Beleidigung gemeint, sondern vielmehr als Rat dahingehend, dein Verhalten deinen Gesprächspartnern gegenüber zu überdenken. Du kannst das tun oder lassen, gerade wie du willst. Das war es dann von mir.


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 Post subject: Re: Pl?ädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 14. Feb 2014 09:37 
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Mit "gottgewollt" meine ich hier, dass ich persönlich ein Kind als Geschenk Gottes ansehe. So haben Eltern ein besonderes Privileg, wenn sie ein Kind bekommen. Entsprechend gilt das natürlich nicht für Annehmende, Stiefeltern und Eltern von In-vitro-Kindern o.ä., da solche Menschen durch menschliche Machenschaften zu einem Kind gekommen sind.

Gottes Wege sind unerforschlich.
Ein Kind ist ein Geschenk Gottes, wem er das Geschenk zuteilt, ist von menschlicher Seite aus undurchsichtig.
Wer meinst du zu sein darüber zu richten, was Gottes Wege und Ziele sind? Hätte Moses das Volk Israels aus Ägypten führen können wäre er nicht von der Prinzessin angenommen worden?


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 Post subject: Re: Pl?ädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 14. Feb 2014 10:04 
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Vielen Dank, Laurianne, für deine elfenbein-towerischen Beobachtungen, Beurteilungen und Ratschläge. Sicherlich hast du dir damit Mühe gegeben.

Ein Kind ist ein Geschenk Gottes, wem er das Geschenk zuteilt, ist von menschlicher Seite aus undurchsichtig.

Den Annahmebeschluss, der mit "Gott" unterschrieben ist, würde ich gerne mal sehen.


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 Post subject: Re: Pl?ädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 15. Feb 2014 17:54 
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[quote="14. Feb 2014, 09:04 » nancy
Den Annahmebeschluss, der mit "Gott" unterschrieben ist, würde ich gerne mal sehen.[/quote]Das Neue Testament.
Da steht der Annahmebeschluss mit Gott drin, vermittelt von Jesus Christus.


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 Post subject: Re: Pl?ädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 16. Feb 2014 23:17 
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Das Neue Testament.
Da steht der Annahmebeschluss mit Gott drin, vermittelt von Jesus Christus.

An welcher Stelle genau steht im NT, dass Gott will, dass Menschen willkürlichen Handel mit Kindern und Babys treiben?


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 Post subject: Re: Pl?ädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 17. Feb 2014 14:35 
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Das Neue Testament.
Da steht der Annahmebeschluss mit Gott drin, vermittelt von Jesus Christus.

An welcher Stelle genau steht im NT, dass Gott will, dass Menschen willkürlichen Handel mit Kindern und Babys treiben?


Was glaubst Du wohl, wie Maria und Joseph an ihren Ältesten gekommen sind? Seine Geschwister waren vermutlich auch adoptiert oder geklaut. Damit das aufhörte, ließ der alte Herodes die Menschenhandelsdrehscheibe Bethlehem dem Erdboden gleichmachen, was entstellenderweise als Kindermord in die Geschichte einging. Die scheinheilige Familie floh daraufhin nach ... äh ... Ägypten und ließ sich dort falsche Papiere ausstellen. Nachdem der alte Herodes gestorben war und dessen Sohn - der wegen seiner eigenen Familienplanung von Johannes dem S... äh ... Täufer ständig beleidigt wurde - das weniger eng sah, ging es dann wieder nach Hause, weil das Leben im Pyramidenland auf Dauer zu kostspielig wurde.

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