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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 31. Jan 2014 22:31 
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Hallo minniemaus,

alleine Du entscheidest, was gut und richtig für Dich war/ist, kein anderer. Wer kann schon als Außenstehender die Hintergründe einer Abgabe/Annahme von außen bis ins kleinste Detail analysieren. Auch entscheidest Du, wer vom Gefühl her Deine "richtige" Mama ist, bei wem es sich für Dich richtig anfühlt, sie so zu nennen.

Auch mein Sohn sagt immer wieder: "Meine Eltern seid Ihr", dieses unterstreicht auch seine besondere Hinwendung zu uns. Sollten wir diese Intuitionen abwehren, indem wir ihm immer wieder klarmachen, dass wir nicht seine richtigen Eltern sind, sondern die, die ihm das Leben gaben? Denen sind wir freundschaftlich verbunden (mehr als es unserem Sohn eigentlich lieb ist) und damit, denke ich, erfüllen wir unseren Teil am Zusammenhalt beider Familien. Wenn wir gemäß dem hier Geschriebenen bestimmten, wer seine eigentlichen Eltern sind, so entfachten wir in ihm eine Unsicherheit, die u. U. Auswirkungen auf den Verlauf seinen weiteren Lebensweges hätten.

Er wurde abgegeben, wir haben ihn herzlich aufgenommen, er konnte uns nicht aussuchen, aber er hat jetzt ganz alleine die Entscheidung, wer welche Rolle in seinem Leben spielt oder spielen soll. Und diese Eigenentscheidung ist das, was den Adoptierten doch festen Boden unter den Füßen und auch Flügel für das weitere Leben verleiht.

Freue mich, dass die Adoption für Dich so gut gelaufen ist. Für jeden Adoptierten, der in eine gute Familie gekommen ist und sich dort angenommen und geliebt fühlt, freue ich mich immer sehr.

Liebe Grüße
Martina

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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 31. Jan 2014 23:39 
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Danke Martina für deine liebe Botschaft.
Viele Elternteile, egal, ob abgebend oder annehmend, verstehen die Lage von uns eigentlich heimatlosen Kindern, nicht. Hans hat es gut beschrieben.
Man schaut auf der Straße, sieht der mir ähnlich, könnte das meine Mutter sein? Weil man ja genau weiß, dass die Eltern nicht biologisch verwandt sind und irgendwo noch Vater, Mutter, Bruder oder Schwester laufen.
Meine Mutter sagt, es ging ihr genauso. Und wir haben uns gesehen. Sie hat mich erkannt, oder es geahnt oder gehofft.
Wir saßen beim selben Arzt im Wartezimmer, ich war da 3 oder 4 Jahre alt und sie erzählte später, ich sehe aus wie ihre Freundin als Kind ( deren Vater mein Erzeuger ist).
Nun nochmal zu Hans. Dein Text hat mir gut gefallen. Natürlich halte ich es für sinnvoll, Kinder in ihrer Familie zu lassen. Hilfen für die (meistens ja doch hauptsächlich) Mütter sind noch nicht weitgehend genug, viele werden hilflos stehengelassen.
Ich kenne leider auch genügend solcher Fälle, wo man mit Unterstützung die Familie zusammenlassen könnte, das Jugendamt dann aber die Kinder lieber rausnimmt. Ob zur Pflege oder zur Adoption.
Das deutsche Adoptionssystem ist nicht optimal, viele Dinge gehören überarbeitet.
Die Ergebnisse sind für alle schlimm. Die Frauen, die ihrer Kinder beraubt wurden, die sie aus einer Zwangslage heraus abgegeben haben oder sie lieber abgeben, als sie einer Situation auszusetzen, die sie für nicht akzeptabel für ein Kind halten.
Für die Kinder, die das Trauma des Verlassenseins erleiden und ohne Wurzeln sind. Die ihr ganzes Leben suchen, nach was auch immer. Liebe, Nähe, Vertrauen...
Und auch die Annehmenden. Die die Kinder bekommen, ohne die Verbindung der 9 Monate zu haben, nicht wissen, welcher Genmix dabei ist. Die das Trauma der Kinder täglich auffangen und die Launen ausbaden dürfen. Und dann kriegt man in der Wut an den Kopf geworfen: Du bist ja gar nicht meine Mama.

Wir müssen uns besser verständigen. Ein wenig auch an die anderen denken.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 1. Feb 2014 00:15 
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Danke, minniemaus,

hast Du Deinen Elter jemals verärgert gesagt, sie wären ja gar nicht Deine Eltern? Bei meinem Sohn hatte ich immer darauf gewartet wenn er nicht so durfte wie er wollte. Hat es mir aber nie an den Kopf geworfen. Zwar sagte er des Öfteren: Du kannst keine Kinder (oder Jugendlichen) erziehen, wenn es nicht nach seiner Mütze ging, aber dass ich nicht seine Mutter sei, gab er auch in der größten Rage nicht von sich. Vielleicht hatte er auch nie das Gefühl.

Unser Sohn wurde freiwillig abgegeben. Als er von seinen H-Eltern den Grund erfuhr, riss es ihm den Boden unter den Füßen weg. Aber er betrachtet es nach wie vor als Glücksfall, nicht bei ihnen aufgewachsen zu sein. Dass ich Wert auf regelmäßigen Kontakt von ihm zu seiner Herkunft lege, quittiert er bisweilen mit den Worten: "Das ginge mich gar nichts an". Es stört ihn auch nicht, dass wir ebenfalls losen Kontakt zu seiner weiteren Herkunftsverwandtschaft pflegen, woran er nicht so sehr interessiert ist. Na ja, vielleicht ist auch jeder Mensch anders.

Alles Gute für Dich

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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 1. Feb 2014 01:17 
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Nein, ich habe meine Eltern nie so angebrüllt. Ich kenne es aber von Freunden und habe es häufiger gehört.
Aber es scheint kompliziert für deinen Sohn zu sein. Aber solange er weiß, dass er kann aber nicht muss...


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 4. Feb 2014 18:32 
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[quote="[url=../post92015.html#p92015]
Natürlich sind wir keine Familie im herkömmlichen Sinn, das ist mir klar. Aber wir leben sehr gut damit, und das Wohl aller Beteiligten sollte doch bei einer Adoption an oberster Stelle stehen.

Nicht wahr?

minniemaus[/quote]


Liebe minnimaus, ich komme erst heute zu einer Reaktion, da ich mit Gaesten unterwegs war im Land

Ich moechte dir doch in einem Widersprechen.
Nein, das "Wohl aller Beteiligten" soll nicht an oberster Stelle stehen, sondern "das Wohl des Kindes"!

Damit moechte ich deine soziale Faehigkeit und Situation keinesfalls mindern oder herabwerten.
Gruesse, Saludos

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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 4. Feb 2014 19:40 
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Hallo,
@Hans: ich denke, dass es in den meisten Fällen um das Glück der abgebenden Eltern geht, durch sie wird der Prozess der Adoption in Gang gesetzt. Sie entscheiden sich aus(vorgeschobenen)Gründen, ein Kind, das nicht in ihr Leben passt, abzugeben, weil sie ohne es besser zurecht kommen. Dabei spielt weder das Kind eine Rolle, noch potentielle Eltern die es aufnehmen könnten. Das Kind wird nie gefragt..Vlt, kann man als Abgebender sein Gewissen damit beruhigen so zu argumentieren wie du, das mag sein, richtiger wird es dadurch nicht. Oft wird ja behauptet, es war für das Kind besser dass es abgegeben wurde, meistens war es aber nur den Eltern bequemer. Für mich zählen keine finanziellen Argumente, man weiß VOR der Zeugung das ein Kind Geld kostet.

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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 5. Feb 2014 16:20 
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meromelie wrote:
@Hans: ich denke, dass es in den meisten Fällen um das Glück der abgebenden Eltern geht, durch sie wird der Prozess der Adoption in Gang gesetzt. Sie entscheiden sich aus(vorgeschobenen)Gründen, ein Kind, das nicht in ihr Leben passt, abzugeben, weil sie ohne es besser zurecht kommen. Dabei spielt weder das Kind eine Rolle, noch potentielle Eltern die es aufnehmen könnten.
Du hast leider genau diese Erfahrung machen müssen, aber ich hoffe sehr, dass es sich nicht "in den meisten Fällen" so verhält.

meromelie wrote:
Das Kind wird nie gefragt..
Es ist absolut richtig, dass das betroffene Kind null, absolut null Mitspracherecht hat und die Adoption ebenso absolut null rückgängig zu machen ist, selbst wenn sie dem Kind geschadet hat. Der Gesetzgeber ist da gnadenlos.

meromelie wrote:
... Vlt, kann man als Abgebender sein Gewissen damit beruhigen so zu argumentieren wie du, das mag sein, richtiger wird es dadurch nicht.
Bis auf Ausnahmen dürfte kaum ein abgebender Elternteil ein ruhiges Gewissen nach dem Verzicht auf sein Kind haben, auch wenn sich manche diese nicht eingestehen wollen. Wenn man die wenigen verfügbaren Untersuchungen zu Herkunftseltern studiert, kann man erfahren, dass offenbar genau das Gegenteil der Fall ist. Von "Hans" weiß ich übrigens zufällig, dass es bei ihm garantiert nicht so ist wie Du vermutest. Ganz im Gegenteil. Wie auch beim Vater meiner Tochter, war er nicht für die Adoption.

meromelie wrote:
Oft wird ja behauptet, es war für das Kind besser dass es abgegeben wurde, ...
Das wird immer behauptet, aber meistens nicht von den abgebenden Eltern. In meinem Fall haben alle, die von der Geburt etwas wussten, außer dem Kindsvater und dessen Mutter(!) behauptet, dass es für das Kind so besser sei, als von zwei minderjährigen Eltern erzogen zu werden.

meromelie wrote:
... meistens war es aber nur den Eltern bequemer. Für mich zählen keine finanziellen Argumente, man weiß VOR der Zeugung das ein Kind Geld kostet.
Für Deutschland und Deutsche magst Du recht haben, aber es gibt Länder und z. B. Glaubensanhänger, auf die trifft das einfach nicht zu.

Gruß, Cornelia

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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 5. Feb 2014 19:02 
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Hallo,
@Hans: ich denke, dass es in den meisten Fällen um das Glück der abgebenden Eltern geht, durch sie wird der Prozess der Adoption in Gang gesetzt. Sie entscheiden sich aus(vorgeschobenen)Gründen, ein Kind, das nicht in ihr Leben passt, abzugeben, weil sie ohne es besser zurecht kommen. Dabei spielt weder das Kind eine Rolle, noch potentielle Eltern die es aufnehmen könnten. Das Kind wird nie gefragt..Vlt, kann man als Abgebender sein Gewissen damit beruhigen so zu argumentieren wie du, das mag sein, richtiger wird es dadurch nicht. Oft wird ja behauptet, es war für das Kind besser dass es abgegeben wurde, meistens war es aber nur den Eltern bequemer. Für mich zählen keine finanziellen Argumente, man weiß VOR der Zeugung das ein Kind Geld kostet.



Aus deinen Worten lese ich grosse Bitterkeit und Verletzung.
Und das ist voellig verstaendlich. Und sicher hast du allen Recht dazu.

Dennoch: so pauschal solltest du abgebende Eltern nicht aburteilen.
Korrekt, das Kind wurde nie gefragt. Wie auch, wenn das Kind bereits vor der Geburt zur Adoption freigegeben wird?
Und: Gruende, die genannt werden, solltest du auch als Gruende akzeptieren und nicht (pauschal) als "Gewissensberuhigung" abwerten. Wenn es so waere wie du sagst und denkst, dann die Frage: Warum verdammt nochmal leiden so viele abgebende Eltern darunter das Kind abgegeben zu haben? Bei einem guten Gewissen....?
Glueck bei abgebenden Eltern?

Davon abgesehen:
Es gibt tausende und abertausende von Eltern, die Hunger leiden, ganz erbaermlichen Hunger, und nicht wissen, wie sie sich selber, geschweige ein Kind, ernaehren koennen.
Die Welt ist voll von diesen armen Wesen.
Deutschland ist nicht das einzige Land der Welt und daher koennen deine Worte einzig und allein eventuell fuer Deutschland gelten, aber nicht pauschal fuer Eltern die etwa in der Sahel-Zone aus Elend und Not ihr Kind abgeben.

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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 6. Feb 2014 02:28 
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Oft wird ja behauptet, es war für das Kind besser dass es abgegeben wurde

Ich würde dich bitten, nicht das undefinierte, erfundene Nomen "Abgebende" als Synonym für Eltern zu verwenden, da ich diese Bezeichnung für diskriminierend halte. Tatsächlich entscheiden sich Annehmende zur Adoption, um sie dreht es sich bei den vom Steuerzahler vollfinanzierten Adoptionsvermittlern und sie regulieren die Anzahl der Adoptionen. Dass es für das betroffene Kind gut ist, adoptiert zu werden, wird ausnahmslos immer von Familienrichtern behauptet, da sie andernfalls gesetzlich dazu verpflichtet sind, die Adoption zu verbieten. Überlege dir also noch einmal, wem du diesen Schuh anziehst, meine Liebe.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 9. Feb 2014 11:42 
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hans, es tut mir leid, wenn ich dich verletzt haben sollte, das war nicht meine Absicht. Aber alles Geschilderte ist immer individuell und subjektiv, sowohl deine als auch meine postings. Und das Thema ist viel zu persönlich, als dass ich es aus der neutralen Position beurteilen könnte und wollte. Es geht nicht darum, alle Menschen zu verurteilen, die ihre Kinder weg gegeben haben. Ich kann sie nicht verstehen, aber ich toleriere sie. Mehr ist bei mir leider nicht drin. Wie ihr damit klar kommt, ist eine andere Frage und euer ganz persönliches Problem, ich könnte es nicht. Mir geht es darum , deutlich zu machen, dass im Adoptionsdreieck das Kind keinerlei Einfluss hat auf die Geschehnisse. Außerdem ist es mir wichtig, Menschen zu treffen, die das Gleiche erlebt haben wie ich und die nachvollziehen können, wie es mir geht. Das habe ich in meiner Vorstellung ja gesagt.Es geht mir ehrlich gesagt nicht darum, abgebende Eltern zu verstehen oder meinen Frieden mit meiner leiblichen Mutter zu machen. Ich bin alt genug und habe selber Kinder, das habe ich alles durch. Meine "Eltern "hatten alles, was man braucht um ein Kind groß zu ziehen, sie haben sich bewusst dagegen entschieden. Wenn alle Frauen ihre Kinder abgeben würden, deren Männer sie verlassen, wäre heutzutage ja fast kein Kind mehr in seiner Herkunftsfamilie...Das kann doch unmöglich ein Grund sein!! Ja, ich bin verletzt und in diesem Punkt auch verbittert!!

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