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 Betreff des Beitrags: Re: Illegale Adoption, Europa, Lateinamerika, Kinderverkauf
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Mai 2016 15:04 
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Euer Ansinnen verlässt eindeutig den Boden der Legalität, ist kriminell.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsches Paar will sich endlich Kinderwunsch erfüllen! HILF
Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Jul 2016 16:57 
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Wir sind ein deutsches Pärchen, dass sich seit Jahren nichts sehnlicher wünscht, als ein eigenes Kind.
Wir kommen aus dem Osten Deutschlands und würden alles dafür tun, endlich ein Kind bei uns zu haben.
Auf natürlichen Weg ist das für uns leider genauso wenig möglich wie eine Adoption. Habt Ihr Ideen? Wisst Ihr wie wir unbürokratisch
ein Kind bekommen können? Schreibt mir eine SMS: 015161917992 Ich melde mich dann!



Ich komme erst jetzt dazu, wieder hier zu lesen.
Ehrlich, dieses Posting ist so dreist, ich kann mir nicht vorstellen, dass es ernst gemeint ist.

Trotzdem melde ich es vorsichtshalber mal, nicht dass es hier noch Ärger gibt.

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Viele Grüße
Chakimaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Illegale Adoption, Europa, Lateinamerika, Kinderverkauf
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jul 2016 23:54 
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Oha, ich sehe gerade, dass ich das im falschen Faden gepostet habe.
Sorry, das sollte ein Thema weiter unten landen.

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Chakimaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Illegale Adoption, Europa, Lateinamerika, Kinderverkauf
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Jul 2016 17:24 
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Wir sind ein deutsches Pärchen, dass sich seit Jahren nichts sehnlicher wünscht, als ein eigenes Kind.
Wir kommen aus dem Osten Deutschlands und würden alles dafür tun, endlich ein Kind bei uns zu haben.
Auf natürlichen Weg ist das für uns leider genauso wenig möglich wie eine Adoption. Habt Ihr Ideen? Wisst Ihr wie wir unbürokratisch
ein Kind bekommen können? Schreibt mir eine SMS: 015161917992 Ich melde mich dann!



Ich komme erst jetzt dazu, wieder hier zu lesen.
Ehrlich, dieses Posting ist so dreist, ich kann mir nicht vorstellen, dass es ernst gemeint ist.

Trotzdem melde ich es vorsichtshalber mal, nicht dass es hier noch Ärger gibt.



Oha, ich sehe gerade, dass ich das im falschen Faden gepostet habe.
Sorry, das sollte ein Thema weiter unten landen.


Verstehe ich jetzt nicht. Du hattest doch recht und hast auch korrekt im richtigen Faden zitiert! Sofern das Posting des Thread-Urhebers ernst gemeint war, dann ist es eindeutig kriminell, da auf Kinderhandel hinauslaufend.

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 Betreff des Beitrags: Re: Illegale Adoption, Europa, Lateinamerika, Kinderverkauf
Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Nov 2016 09:57 
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:jc_doubleup:
Hans,

Interessante Einblicke und Ansichten.

Aber deine Ansicht über das kulturelle Erbe geht ja noch über Raffai hinaus. Akzeptiert für mich ist Raffais Ansicht, dass der Embryo und sein Unterbewusstsein vorgeburtlich durch die Mutter geprägt wird. Aber, dass sie soziokulturelle Aspekte somit weiter vererbt? Aber kann ein Mensch zum Beispiel körperliche Nähe, Spiritualität, Offenheit, etc.seiner Kultur vermissen, wenn er sie nie kennen gelernt hat?

Doch nur, wenn er/sie schon die Kultur erlebt hat, oder? Um die Fälle geht es dir, oder?

Zwecks Sippschaft: ich wurde in eine Sippe hinein adoptiert und leider als Nesthakchen. Es mag sein, dass es mir daher echt zuviel ist, dieses hast du schon Tante, Onkel, Cousine,.... Informiert/geholfen /.. Meine Hochzeit wurde im engsten Familienkreis mit gut 80 Verwandten gefeiert. Da gab es kein entrinnen.

Kümmert sich denn dann die restliche Sippe um das Waisenkind? Ich meine nicht finanziell, sondern in sozialer Hinsicht.

LG Daijanira


Ich bin natuerlich kein Wissenschaftler und kann nur wiedergeben was ich erfahre, erlese und erlebe. Und durch Nachdenken erweiss.

Warum sehnt sich der Mensch nach dem Paradies, wo es das doch gar nicht gegeben hat, er es also nie erlebt hat, und somit auch gar nicht vermissen kann?
Warum ist der Mensch spirituell, obwohl die biologisch-chemisch orientierte westliche Welt verneint ,dass es eine goettliche Schoepfung gibt, der Mensch das spirituelle also gar nicht vermissen duerfte?
Warum sehnt sich der Mensch nach Zweisamkeit, obwohl es der westlichen Ansichten nach ja viel wichtiger ist nur Sexualitaet auszuleben (am besten mit 14 schon, damit man weiss ob der Partner mal zu einem passt)?

Es muss also etwas existieren, dass ueber das rein biologische-chemische hinaus geht.

Kann das der Schluessel der Erkenntnis sein?
Ich denke Ja.
Lies mal Novalis, die blaue Blume.

Und es ist schon erstaunlich, ich habe das ja neulich erwaehnt, dass in Deutschland adoptierte lateinamerikanische Kinder leben, die ganz ungluecklich sind, obwohl sie von der lateinamerikanischen Kultur, Erziehung ect. so gut wie nichts mitbekamen und erst innerlich Ruhe fanden, als sie wieder in Lateinamerika waren.

Ich kann das auch, wenn so etwas gueltig ist, an mir feststellen. ich selber habe vaeterlicherseits Latinowurzeln und war, obzwar in D geboren, in Deutschland immer - na, irgendwie unzufrieden. Erst als ich zu Besuch nach Lateinamerika kam, spuerte ich binnen kurzer Zeit: das ist es wonach du immer Sehnsucht hattest aber nie ausdruecken konntest, diese ganze soziale Kultur, dieses Aufatmen, diese Zuwendungen, diese Offenheit.
Es gibt ja das kollektive Unterbewusste (C.G.Jung) dass bei all diesen Ueberlegungen beiseite gewischt oder ignoriert wird, als gaebe es das nicht, dieses Unterbewustsein, das die verschiedenen Voelker und Gruppen untereinander verbindet, unausgesprochene Zugehoerigeit. Nenne es meinethalben Instinkt.
Gerade an Beispielen der Indios oder der Afrikaner zur Zeit der Sklaverei ist erkenntlich, wie tief so etwas wirkt.

(C.G. Jung definierte das kollektive Unbewusste als den überpersönlichen Bereich des Unbewussten: Es sei der "Teil der Psyche, der von einem persönlichen Unbewußten dadurch negativ unterschieden werden kann, daß er seine Existenz nicht persönlicher Erfahrung verdankt und daher keine persönliche Erwerbung ist".[1] Die erfahrungswissenschaftliche Basis, auf der er das Konzept des kollektiven Unbewussten induktiv formulierte, bestand im Wesentlichen aus Träumen und Motiven aus der Kulturgeschichte (Religionen, Mythen, Märchen) im interkulturellen Vergleich, welche auf eine ähnliche psychische Grundlage aller Menschen schließen ließen".
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Ja ob die Familienverbaende sich untereinander helfen, das kann ich eindeutig mit Ja beantworten, ob sie es auch im Falle von sog. Waisenkindern tun, ich weiss, dass sie es tun, wenn sie erfahren, dass ein Familienmitglied im Waisenhaus sei. Die Familien sind ja keine geschlossenen Verbaende die alle an einem Ort leben, sondern verstreut, und man besucht sich - es ist also eine Frage der Kommunikation, und, der Latino ist etwas traege, des Anstosses.

Okay, in den Grossstaetten gibt es eigentlich keine Transportprobleme um Waisenhaus, aber sobald du in den Cordilleren lebst oder der Savana, wird es schon schwieriger. Da faehrst du nicht mal eben schnell mit dem Bus ins Waisenhaus ( und damit fangen die Probleme an. Von Deutschland aus sehen die Abstaende gering aus, wie, nur 150 Kilometer, packt man in einer Stunde. Nee, da braucht man drei – vier Stunden, der Serpentinen wegen,der Schlagloecher wegen, der Flussueberquerugn wegen und was es alles gibt) .

Und wie soll er diesem Kind im Waisenhaus sozial helfen? An Besuchstagen? Ihm zwei Stunden, 4 Stunden von mir aus, erzaehlen wie so das Leben ist und ihm Tortilla und Empanadas mitbringen? Das vermittelt es ja nicht, so ein Kind muss ja auch in der Gemeinschaft leben.

Ich meine, wenn du in einer Huette lebst und dein Geld reicht kaum fuer deine Familie, dann wird sich auch der Latino ueberlegen, ob er so ein Kind mit ernaehren kann. Darum plaediere ich immer dafuer, dass, wenn man solchen Kindern was gutes tun will, man eigentlich diese Familienverbaende materiell hilft, damit sie das Kind prolemlos in ihrem Kulturkreis aufziehen und halten koennen.

Solange es aber nicht um das Wohlergehen des Kindes geht, sondern um das Wohlergehen adoptionswilliger Paare, die sich ihre Sehnsuechte erfuellt sehen wollen, wird mein Plaedieren ein Traum bleiben, ich sehe das schon nuechtern.


Sehr gute Aufklärung Hans. Dazu fällt mir noch ein: Wenn z.B. Wellensittiche schon seit Generationen in Volieren - und seien sie noch so luxuriös ausgestattet - leben, (Käfige lass ich bewusst außen vor) flüchten sie in die Freiheit sobald sie eine Gelegenheit dazu finden. So ist die Natur. Je weiter sich die menschliche Spezies von ihr entfernt, desto weniger spürt sie ihr Unterbewusstsein und negiert ganz einfach das, was darin gespeichert ist und ggf. sich nach (Er-) lösung sehnt.

Annalis


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 Betreff des Beitrags: Re: Illegale Adoption, Europa, Lateinamerika, Kinderverkauf
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Feb 2017 12:29 
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Mal etwas neueres zum Thema das aber schon aelteren Datums ist:

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"Zwischen 1997 und 2007 sind nach Angaben der Hilfsorganisation mehr als 25.000 guatemaltekische Kinder von ausländischen Familien adoptiert worden. Internationale Standards zum Schutz der Kinderrechte seien dabei nicht gewährleistet und illegale Praktiken verbreitet gewesen."

Brauchst da noch Worte?

Eigentlich schon.


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