Adoptionsforum

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 Post subject: Re: Albtraum Adoption
Unread postPosted: 26. May 2013 20:48 
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@ Senah

Da der Startbeitrag doppelt vorhanden war, habe ich die vorhandenen Beiträge zusammen geführt und den zweiten Faden ins Archiv verschoben, damit nicht an zwei Stellen über das Gleiche diskutiert wird ;)

Cornelia

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 Post subject: Re: Albtraum Adoption
Unread postPosted: 26. May 2013 23:55 
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Hallo ihr Lieben
Mir geht es nach diesem Film, genauso wie euch. Ich weinte!
Dieser und auch ein weiterer Film, als auch meine eigenen Erfahrungen bestätigen meine Denkweise über die Vorgehensweise von Kinden die aus Äthiopien adoptiert worden sind. (Bin ursprünglich selbst aus Äthiopien. Falls jetzt jemand denken sollte, ich würde das Land schlecht machen wollen. Möchte ich ganz und gar nicht, aber einen Orden würde ich meiner Heimat bzgl. Adoptionen nicht verleihen, wenn ich könnte)
Ich stellte in dem Film auch einige parallelen gegenüber meiner eigenen Adoption fest.
Ob ihr es mir glaubt oder nicht, als man die A-Mutter in dem Film das erstmal gezeigt hat, sagte mir mein Gefühl, dass die Frau falscher ist als ein falscher fuffziger. Mein Bauchgefühl hatte recht.


Jetzt möchte ich auf einige Punkte von Annalis eingehen:
Mosho: "Ich will nach Hause, ich möchte dahin zurückkehren wo ich geboren wurde!"
Was hindert die A-eltern, die mit ihr doch toal überfordert sind daran, sie in ihr Heimatdorf
zurückzubringen? Das Gesetz? Ihr Egoismus? Ihre vermeintliche Sorge, versagt zu haben? Angst, von der
Gesellschaft verurteilt zu werden? Oder.......was?"

- Eigentlich hindert die A-Eltern nichts daran Masho wieder nach Äthiopien zurück zu ihren Eltern zu bringen. Das Gesetz sowieso nicht.
Egoismus, der "eigene" Kinderwusch und versagt zu haben spielen da schon eher eine große Rolle. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass sie sich vor Masho's H-Eltern nicht die Blöße geben wollen. Weil die A-Eltern in den Augen der H-Eltern mit der Rückgabe der Kinder (in)direkt sagen KÖNNTEN "Wir haben es nicht geschafft euren Kindern ein glückliches Leben zu bescheren". Der Vater hat sich doch zu Beginn der Freigabe von Masho & Roba erhofft, dass sie es in ihrer neuen Familie besser haben werden, er sprach von guter Bildung die man in Europa hat, dass wenn die Kinder eines Tages zurückkehren ihr Wissen in Äthiopien weitergeben.
Hinzu kommt auch, dass wir alle nicht wissen, was evtl. den Kindern noch für Leid angetan worden ist, als die Kamera nicht dabei war. Im Falle das sie Masho wieder zurück bringen, könnte ja die Gefahr bestehen, dass sie erzählt was geschehen ist, was zum Nachteil der A-Eltern wäre. Und es ist für Erwachsene immer leichter zu sagen, die Kinder seien verzogen,sind nicht GEHORSAM, die Kinder machen was sie wollen,... anstatt mal besser auf die Hilferufe der Kinder zu hören und auf sie einzugehen.


die A-Mutter ist m.Mn. nach eine dumme ignorante Nuss Typus Intellektuell und der A-Vater ein hilfloser Clown.
- :thumbsup :thumbsup

Die A-eltern fordern nur Gehorsam ein!!!
sie sagen: "sie ist besessen! verhext, damit sie hier nur Probleme macht" (kein Kommentar, too strange)

- Das mit dem verhext (was sie ja wirklich ernst meinte), ist für mich persönlich die typische Denkweise eines unwissenden Europäers über Afrika.
Wenn sie WIRKLICH wüsste von welchem Stamm Äthiopiens Masho und Roba sind, wüsste sie zu 100%, dass ihr Volk NICHTS mit Hexerei und Zauberei und Vodoo oder wie sich der ganze Mist schimpft zutun hat. Da sie es scheinbar gar nicht weiß, zeigt es mir völliges Desinteresse der Herkunft der Kinder. Nach dem Motto "mir egal woher sie sind, Hauptsache ich (wir) haben Kinder"
Wahrscheinlich denkt sie auch noch Afrika sei ein Land dort wird afrikanisch gesprochen...

Der Bruder scheint "problemloser" zu sein. Ich frage mich aber, was wohl später aus ihm wird.
- Der Bruder macht den Eindruck als sei er problemloser(oder ist tatsächlich), weil er noch relativ klein war als er von den Gestalten adoptiert worden ist. Er war ja 2 Jahre alt. Und ein 2-jähriges Kind kann man besser oder leichter um"formen" oder an etwas neues Gewöhnen als ein Kind was 2-3 Jahre älter ist. Masho sprach zwar kein Wort dänisch als sie aufgenommen worden ist, aber dennoch konnte sie verständlichere Gefühle ausdrücken, als ihr kleiner Bruder. Gefühle zeigen ist auf allen Sprachen gleich :)
Der kleine ist halt im Gegensatz zu Masho O-Ton "GEHORSAM!"


Mosha wird weitergegeben; na super! Ich frage mich da nur, warum anscheinend niemand der Beteiligten auf die glorreiche Idee kommt, sie dorthin zu bringen wohin sie will, das sagt sie ja schon jahrelang immer wieder, wie sind denn diese Leute drauf???
Dafür müssten die A-Eltern ihre Zustimmung geben, dass tun sie ja nicht, weil es ja "IHRE" Kinder sind, wie die A-Mutter doch sagte.
Vielleicht würden sie ja Masho alleine zurück schicken wollen, weil sie die Jungen denke ich mal behalten wollen sie behalten, weil er scheinbar problemloser ist.

Die A-Mutter ist eine ganz durchtriebene egoistische Gestalt, die von Beginn an nur an ihr WOHL gedacht hat und der A-Vater ist so ein Meinungsloser Mitläufer, der den Eindruck macht, als hätte er nichts zu sagen.





Für die die den Film aus Gefühlsgründen nicht bis zum Ende oder nur ein kurzes Stück gesehen haben, ich kann es nachvollziehen.
Es hat auch nichts mit Feigheit zutun!!!!
Dennoch bin ich der Meinung, dass man über diese Thematik wie in dem Film endlich mal offen drüber reden muss!!! Damit meine ich jetzt nicht hier das Forum, sondern in der Allgemeinheit!


Wünsche euch allen einen tollen Start in die neue Woche! :)

LG, Senah

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Früher ging ich ja davon aus, dass Menschen mit einer gewissen Grundintelligenz ausgestattet sind. - Wie naiv ich war!


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 Post subject: Re: Albtraum Adoption
Unread postPosted: 27. May 2013 00:06 
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mausi51 wrote:
@ Senah

Da der Startbeitrag doppelt vorhanden war, habe ich die vorhandenen Beiträge zusammen geführt und den zweiten Faden ins Archiv verschoben, damit nicht an zwei Stellen über das Gleiche diskutiert wird ;)

Cornelia



Das ist Super :thumbsup

Hatte den ersten Beitrag versehentlich in der falschen Kategorie eingegeben, wollte ihn dann eigentlich auch löschen, was aber leider nicht ging :)

Danke!

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 Post subject: Re: Albtraum Adoption
Unread postPosted: 27. May 2013 00:17 
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strampelhexe wrote:
Hallo ,
ich bin ja ziemlich unbedarft in dieses Forum gestolpert mit einer bis dato ziemlich romantischen Vorstellung von Adoption (ihr wißt schon: Armes, benachteiligtes Kind kommt in Adofamilie und alles wird gut). Mögliche Schattenseiten sind ja auch schwer zu erfassen, da die in der Regel für den Außenstehenden im Verborgenen liegen (bleiben).
Auch wenn ich mich immer noch nicht als grundsätzlicher Gegner betrachten würde, habe ich hier aber inzwischen gelernt, das man das Ganze viel differenzierter betrachten muß.
Liebe Senah, mir helfen Deine Beiträge sehr dabei, Danke an dieser Stelle mal dafür.

Zum Film selber:
beim zuschauen beschäftigten mich viele Fragen und so habe ich mich ein wenig auf die Suche nach weiteren Informationen gemacht. Nun ist mein Englisch nicht soo klasse, trotzdem habe ich aus folgendem Interview mit der Filmemacherin Katrine Rijs Kjær
noch einige zusätzliche Informationen für mich herausfiltern können. Wen es interessiert:

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Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag Euch allen
Nicole



Mögliche Schattenseiten sind ja auch schwer zu erfassen, da die in der Regel für den Außenstehenden im Verborgenen liegen (bleiben).

Aber auch nur, weil in der Öffentlichkeit so gut wie nie darüber gesprochen wird (flüchtig vielleicht).
Es kommt mir etwas vor als sei es ein Tabu Thema. Es könnte ja das Geschäft mit Auslandsadoption schädigen!


Danke dir für den Link. Mich interessiert es wahnsinnig!!!

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 Post subject: Re: Albtraum Adoption
Unread postPosted: 28. May 2013 00:05 
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 Post subject: Re: Albtraum Adoption
Unread postPosted: 28. May 2013 11:34 
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IllyBidol wrote:
Was mich immer wieder verwundert ist, dass alternde Adoptionsbewerber, die gar keine Erfahrung mit Kindern haben, gleich zwei Kinder aus einem völlig anderen Kulturkreis adoptieren. Solche Fälle gibt es in Deutschland doch auch genug.



Das finde ich einen interessanten Ansatz. Es würde mich auch interessieren. Ich war bisher immer der Annahme das es in Deutschland genug ältere Kinder zur Adoption gibt die auch Eltern suchen. Oft ist man zu alt und geht ins Ausland, bekommt dort aber seltenst einen Säugling, meist eher Kinder zwischen 1.5 und 6 Jahren. Warum geht man dann nicht nach Deutschland zurück um ein Kind zu adoptieren das einem Kulturell viel näher ist?
Hat man Angst das die eventuelle Ablehnung der Kinder aufgrund der selben Sprache deutlicher zum Ausdruck gebracht werden kann? Oder will man das man wenn man dann doch schon ältere Kinder adoptiert das man es sehen kann das die Kinder nicht sichtbar von einem sind? (Helfer in der Not Symptom..).

EDIT
Hups, habs irgendwie falsch verstanden. hab mir den film nicht angeschaut. bzw. Falsch weitergedacht :) war der Annahme das wenn man 2 Kinder auf einmal adoptiert sie ja beide keine Säuglinge sein können oder so ähnlich.. Ich versteh mich selber grade nicht mehr.

grüße kenza


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 Post subject: Re: Albtraum Adoption
Unread postPosted: 28. May 2013 12:43 
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kenza wrote:
IllyBidol wrote:
Was mich immer wieder verwundert ist, dass alternde Adoptionsbewerber, die gar keine Erfahrung mit Kindern haben, gleich zwei Kinder aus einem völlig anderen Kulturkreis adoptieren. Solche Fälle gibt es in Deutschland doch auch genug.



Das finde ich einen interessanten Ansatz. Es würde mich auch interessieren. Ich war bisher immer der Annahme das es in Deutschland genug ältere Kinder zur Adoption gibt die auch Eltern suchen. Oft ist man zu alt und geht ins Ausland, bekommt dort aber seltenst einen Säugling, meist eher Kinder zwischen 1.5 und 6 Jahren. Warum geht man dann nicht nach Deutschland zurück um ein Kind zu adoptieren das einem Kulturell viel näher ist?
Hat man Angst das die eventuelle Ablehnung der Kinder aufgrund der selben Sprache deutlicher zum Ausdruck gebracht werden kann? Oder will man das man wenn man dann doch schon ältere Kinder adoptiert das man es sehen kann das die Kinder nicht sichtbar von einem sind? (Helfer in der Not Symptom..).

EDIT
Hups, habs irgendwie falsch verstanden. hab mir den film nicht angeschaut. bzw. Falsch weitergedacht :) war der Annahme das wenn man 2 Kinder auf einmal adoptiert sie ja beide keine Säuglinge sein können oder so ähnlich.. Ich versteh mich selber grade nicht mehr.

grüße kenza


Interessante Frage. Meines Wissens nach ist es aber in Deutschland eher so, dass ältere Kinder nicht mehr zur Adoption freigegeben werden, sondern wenn, dann als (Dauer-)Pflegekind. Und das ist ja nochmal eine andere Entscheidung, ob man Pflegefamilie oder Adoptivfamilie werden/sein kann/will.


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 Post subject: Re: Albtraum Adoption
Unread postPosted: 28. May 2013 13:14 
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kenza wrote:
Ich war bisher immer der Annahme das es in Deutschland genug ältere Kinder zur Adoption gibt die auch Eltern suchen. Oft ist man zu alt und geht ins Ausland, bekommt dort aber seltenst einen Säugling, meist eher Kinder zwischen 1.5 und 6 Jahren. Warum geht man dann nicht nach Deutschland zurück um ein Kind zu adoptieren das einem Kulturell viel näher ist?
Dieses unrühmliche Beispiel handelt von Dänemark und betrifft ergo dänische Gesetze/Vorschriften.

Was das Alter der Kinder angeht ist es doch in der Regel so, dass bei Auslandsadoptionen die Kinder grundsätzlich älter sind als hierzulande, da das ganze Verfahren eine längere Vorbereitungszeit erfordert. Ein Wechsel in die neue Familie ab Geburt geht dort z. B. schon mal gar nicht. Genau das aber macht Adoptionen aus einem völlig anderen Kulturkreis besonders schwierig, da sich die betroffenen Kinder mehr oder weniger bewußt mit ihrer völlig anderen Herkunftskultur identifiieren. Wie schon jemand anderes hier schrieb, dürfte die Eingewöhnung des kleineren Bruders u.a. deswegen besser gelungen sein. Das Mädchen hat seine früheres Leben bewußt im Kopf, im Herzen und vor Augen und vermisst das alles. Da als Ersatz wenig Liebe und Verständnis dienten, wurde ihr die Umgewöhnung zusätzlich und völlig unnötig schwer bis unmöglich gemacht.

Cornelia

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 Post subject: Re: Albtraum Adoption
Unread postPosted: 28. May 2013 17:33 
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Senah wrote:
Hallo ihr Lieben
Mir geht es nach diesem Film, genauso wie euch. Ich weinte!
Dieser und auch ein weiterer Film, als auch meine eigenen Erfahrungen bestätigen meine Denkweise über die Vorgehensweise von Kinden die aus Äthiopien adoptiert worden sind. (Bin ursprünglich selbst aus Äthiopien. Falls jetzt jemand denken sollte, ich würde das Land schlecht machen wollen. Möchte ich ganz und gar nicht, aber einen Orden würde ich meiner Heimat bzgl. Adoptionen nicht verleihen, wenn ich könnte)
Ich stellte in dem Film auch einige parallelen gegenüber meiner eigenen Adoption fest.
Ob ihr es mir glaubt oder nicht, als man die A-Mutter in dem Film das erstmal gezeigt hat, sagte mir mein Gefühl, dass die Frau falscher ist als ein falscher fuffziger. Mein Bauchgefühl hatte recht.


Jetzt möchte ich auf einige Punkte von Annalis eingehen:
Mosho: "Ich will nach Hause, ich möchte dahin zurückkehren wo ich geboren wurde!"
Was hindert die A-eltern, die mit ihr doch toal überfordert sind daran, sie in ihr Heimatdorf
zurückzubringen? Das Gesetz? Ihr Egoismus? Ihre vermeintliche Sorge, versagt zu haben? Angst, von der
Gesellschaft verurteilt zu werden? Oder.......was?"

- Eigentlich hindert die A-Eltern nichts daran Masho wieder nach Äthiopien zurück zu ihren Eltern zu bringen. Das Gesetz sowieso nicht.
Egoismus, der "eigene" Kinderwusch und versagt zu haben spielen da schon eher eine große Rolle. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass sie sich vor Masho's H-Eltern nicht die Blöße geben wollen. Weil die A-Eltern in den Augen der H-Eltern mit der Rückgabe der Kinder (in)direkt sagen KÖNNTEN "Wir haben es nicht geschafft euren Kindern ein glückliches Leben zu bescheren". Der Vater hat sich doch zu Beginn der Freigabe von Masho & Roba erhofft, dass sie es in ihrer neuen Familie besser haben werden, er sprach von guter Bildung die man in Europa hat, dass wenn die Kinder eines Tages zurückkehren ihr Wissen in Äthiopien weitergeben.
Hinzu kommt auch, dass wir alle nicht wissen, was evtl. den Kindern noch für Leid angetan worden ist, als die Kamera nicht dabei war. Im Falle das sie Masho wieder zurück bringen, könnte ja die Gefahr bestehen, dass sie erzählt was geschehen ist, was zum Nachteil der A-Eltern wäre. Und es ist für Erwachsene immer leichter zu sagen, die Kinder seien verzogen,sind nicht GEHORSAM, die Kinder machen was sie wollen,... anstatt mal besser auf die Hilferufe der Kinder zu hören und auf sie einzugehen.


die A-Mutter ist m.Mn. nach eine dumme ignorante Nuss Typus Intellektuell und der A-Vater ein hilfloser Clown.
- :thumbsup :thumbsup

Die A-eltern fordern nur Gehorsam ein!!!
sie sagen: "sie ist besessen! verhext, damit sie hier nur Probleme macht" (kein Kommentar, too strange)

- Das mit dem verhext (was sie ja wirklich ernst meinte), ist für mich persönlich die typische Denkweise eines unwissenden Europäers über Afrika.
Wenn sie WIRKLICH wüsste von welchem Stamm Äthiopiens Masho und Roba sind, wüsste sie zu 100%, dass ihr Volk NICHTS mit Hexerei und Zauberei und Vodoo oder wie sich der ganze Mist schimpft zutun hat. Da sie es scheinbar gar nicht weiß, zeigt es mir völliges Desinteresse der Herkunft der Kinder. Nach dem Motto "mir egal woher sie sind, Hauptsache ich (wir) haben Kinder"
Wahrscheinlich denkt sie auch noch Afrika sei ein Land dort wird afrikanisch gesprochen...

Der Bruder scheint "problemloser" zu sein. Ich frage mich aber, was wohl später aus ihm wird.
- Der Bruder macht den Eindruck als sei er problemloser(oder ist tatsächlich), weil er noch relativ klein war als er von den Gestalten adoptiert worden ist. Er war ja 2 Jahre alt. Und ein 2-jähriges Kind kann man besser oder leichter um"formen" oder an etwas neues Gewöhnen als ein Kind was 2-3 Jahre älter ist. Masho sprach zwar kein Wort dänisch als sie aufgenommen worden ist, aber dennoch konnte sie verständlichere Gefühle ausdrücken, als ihr kleiner Bruder. Gefühle zeigen ist auf allen Sprachen gleich :)
Der kleine ist halt im Gegensatz zu Masho O-Ton "GEHORSAM!"


Mosha wird weitergegeben; na super! Ich frage mich da nur, warum anscheinend niemand der Beteiligten auf die glorreiche Idee kommt, sie dorthin zu bringen wohin sie will, das sagt sie ja schon jahrelang immer wieder, wie sind denn diese Leute drauf???
Dafür müssten die A-Eltern ihre Zustimmung geben, dass tun sie ja nicht, weil es ja "IHRE" Kinder sind, wie die A-Mutter doch sagte.
Vielleicht würden sie ja Masho alleine zurück schicken wollen, weil sie die Jungen denke ich mal behalten wollen sie behalten, weil er scheinbar problemloser ist.

Die A-Mutter ist eine ganz durchtriebene egoistische Gestalt, die von Beginn an nur an ihr WOHL gedacht hat und der A-Vater ist so ein Meinungsloser Mitläufer, der den Eindruck macht, als hätte er nichts zu sagen.





Für die die den Film aus Gefühlsgründen nicht bis zum Ende oder nur ein kurzes Stück gesehen haben, ich kann es nachvollziehen.
Es hat auch nichts mit Feigheit zutun!!!!
Dennoch bin ich der Meinung, dass man über diese Thematik wie in dem Film endlich mal offen drüber reden muss!!! Damit meine ich jetzt nicht hier das Forum, sondern in der Allgemeinheit!


Wünsche euch allen einen tollen Start in die neue Woche! :)

LG, Senah



Gruesse Dich Senah!
Haette ich all das geschrieben, was du schreibst, waere ich hier wieder als Adoptionsfrauenhasser, als Boesartig und so weiter von den edlen altruistischen Damen hier bezichtigt wordne.

Es ist "schoen" (aber bedrueckend) dass du es fuer mich formulierst.

Dieser Problematik wegen ist der Grund, warum ich grundsaetzlich gegen Adoptionen bin, erst recht gegen Auslandsadoptionen.

Kinder sind keine Ware. Egal wo auf der Welt. Egal aus welchen Gruenden man sie sich besorgen will.
Niemand hier im Forum kann in das Herz der hiessigen Adoptionsfrauen hineinblicken, auch wenn sie sich hier noch so edel gebaerden. Also weiss man nicht, wie deren Wirklichkeit aussieht.
Kinder duerfen niemals Ware sein.
Saludos.


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 Post subject: Re: Albtraum Adoption
Unread postPosted: 28. May 2013 17:57 
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Hans wrote:
Gruesse Dich Senah!
Haette ich all das geschrieben, was du schreibst, waere ich hier wieder als Adoptionsfrauenhasser, als Boesartig und so weiter von den edlen altruistischen Damen hier bezichtigt wordne.

Es ist "schoen" (aber bedrueckend) dass du es fuer mich formulierst.

Dieser Problematik wegen ist der Grund, warum ich grundsaetzlich gegen Adoptionen bin, erst recht gegen Auslandsadoptionen.

Kinder sind keine Ware. Egal wo auf der Welt. Egal aus welchen Gruenden man sie sich besorgen will.
Niemand hier im Forum kann in das Herz der hiessigen Adoptionsfrauen hineinblicken, auch wenn sie sich hier noch so edel gebaerden. Also weiss man nicht, wie deren Wirklichkeit aussieht.
Kinder duerfen niemals Ware sein.
Saludos.


Dem stimme ich zu. Vor allem, da mein Fall von denselben angeblich hier mitleidenden Usern höhnisch und wiederholt als Kollateralschaden bezeichnet wurde. Die Vermutung liegt also nahe, dass hier Etliche schreiben und Empathie heucheln, die in ihrem eigenen Wirkungskreis genau das gleiche Unrecht und Leid bewusst verstärken und etablieren. Beispielsweise fällt an Martinas Post auf, dass sie über Dinge schreibt, von denen sie nur wissen konnte, wenn sie sich eben doch die Dokumentation bis kurz vor Schluss angeschaut hat, statt sofort nach den ersten Bildern gequält abgeschaltet zu haben. Welch Unverfrorenheit, bei diesem Punkt zu lügen.
Interessant, dass ausschließlich Senah etwas Markantes am Mädchen aufgefallen ist. Am Ende ihrer Zeit bei den Annehmenden war sie auffällig apathisch, fand ich. Halten andere User das für ein normales Verhalten eines so jungen Kindes (ca. 10 oder 11 Jahre) zu Hause?


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