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Austausch und Info von und für Betroffene rund um das Thema Adoption
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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 18. Apr 2014 15:13 
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Dann wurde mir immer der Wunsch in den Mund gelegt, meine leibliche Mutter treffen zu wollen (die ja nicht meine Mutter ist sondern lediglich die Erzeugerin) und mich in der Adoptivfamilie nicht wohl zu fühlen (wobei es ja meine Familie ist; ich hab ja nur die).


Du hast 2 Familien 1 mal Adoptivfamilie und 1 mal leibliche Familie das ist Fakt. Desweiteren wie kann "deine leibliche Erzeugerin" nicht deine Mutter sein? Es gibt keine leibliche Erzeugerin sondern wenn dann nur eine Erzeugerin. Diese Erzeugerin wie du sie so nennst, ist in Normalfall zu 99 % immer deine Mutter, es sei denn man hat mit dir ein Gen Experiment oder so gemacht. Ich finde es assozial von Dir, dass du sie nicht als Mutter betitelst! Lass Dir das mal bitte durch den Kopf gehen, denn nur wegen deiner Mama und deinem Papa lebst du, existierst du.


Hallo !

Eine Frage mal: Wen meinst Du jetzt mit 'Mama oder Papa' ? Meine leiblichen oder meine Adoptiveltern ?

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Ich habe eher das Gefuehl, du bist fixiert davon, dass dich andere Leute schlecht behandeln weil du ein Adoptierter bist.
Traegst du denn ein Schild um den Hals "Hallo ich bin Adoptiert" oder wie geschieht das so im Alltag?

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Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 18. Apr 2014 15:17 
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Nun ist aber gut. Ich distanziere mich hiermit von den massiven Unterstellungen, Adoptiv würde sich die für ihn negativen Folgen seiner Adoption einbilden.


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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 18. Apr 2014 15:22 
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'Stab gebrochen über meine LM' ? Um die gehts doch gar nicht, es geht darum, wie man *mich* behandelt (der ja eigentlich mit dem Thema Adoption gar nichts zu tun hat)


Als Adoptierter hast Du nun einmal mit dem Thema Adoption zu tun - ob es Dir in den Kram passt oder nicht. Dass Du - damals im Säuglingsalter - in die Entscheidung nicht persönlich einbezogen wurdest, liegt in der Natur der Sache. Daraus zu folgern, dass Du mit der Sache nichts zu tun habest, ruft bei mir aber schon ein fettes "Hä?" hervor.

Deine so zur Schau gestellte Gleichgültigkeit nehme ich Dir nicht ab, da Du sonst nicht überall in Deinem Umfeld etwas zu dem Thema heraushören würdest. Wahrscheinlich fragen die sich gerade, warum Du immer damit anfängst. Da Dich Deine biologische Mutter nun einmal ausgetragen hat, nicht zu vergessen auch Dein halbes Genom von ihr stammt, ist sie aus der Geschichte rein technisch nicht wegzudenken. Ob sie Dich nun unter Zwang (Armut oder gesellschaftliche Konventionen) und unter Tränen oder ohne eigentliche Notwendigkeit und eiskalt hergab und welche Konsequenzen Du daraus für Dich ziehst, ist eine andere Frage.

Da die meisten hier ihre leiblichen Eltern kennenlernen woll(t)en - was nichts darüber aussagt, wie gut oder schlecht sie zu ihren Adoptiveltern stehen - und die von Dir geschilderte Situation insgesamt sehr ungewöhnlich ist, kann Dir hier wohl niemand mit Erfahrungen dienen, die Dir irgendwie weiterhelfen.

Weiters stellt sich mir die Frage, weshalb Du (nach meiner Überzeugung nur vermeintlich Deine Umgebung) Dich bei der Fragestellung so stark auf Deine Mutter konzentrierst. Da ist ja auch noch Dein - wenngleich offiziell unbekannter - Vater, der an der Sache auch nicht ganz unbeteiligt war und von dem die andere Hälfte Deines Genoms stammt. Der Unterschied ist allein der, dass Du nur über Deine Mutter an herankämest. Aber auch er gehört zu der Geschichte. Und solange Du beide Deine Eltern nie persönlich kennenlernst, bleiben sie beide unbekannte Größen, über die sich niemand ein Urteil erlauben sollte. Du allein darfst es, obgleich ich es unter den gegebenen Umständen für wenig ratsam halte. Versuche, wenigstens Deine Mutter kennenzulernen oder mehr über sie herauszufinden. Hinterher kannst Du dann trotzdem der Meinung sein, dass es sich nicht gelohnt hat. Aber dann wärest Du nicht mehr im Ungewissen.

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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 18. Apr 2014 16:28 
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Ich habe eher das Gefuehl, du bist fixiert davon, dass dich andere Leute schlecht behandeln weil du ein Adoptierter bist.
Traegst du denn ein Schild um den Hals "Hallo ich bin Adoptiert" oder wie geschieht das so im Alltag?



Nein, man weist mich nur oft darauf hin oder spricht mich darauf an. Dann gibt man mir immer das Gefühl, meine jetzigen Eltern 'seien nicht meine Eltern sonder die Dingsda . . . nach denen ich doch suchen sollte, weil ich das ja innerlich wollen würde und das nur verdrängen würde.'
Ach so ja: Und ich müsste dankbar sein, denn die hätten mir ja auch das Leben geschenkt.

Für mich ist das alles eine dreiste Frechheit und Diskriminierung. Und wofür sollte ich denn bitte 'dankbar' sein ?

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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 18. Apr 2014 17:14 
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Also adoptiv, je mehr ich von deinen posts lese, kommt mir bei dir alles nicht ganz koscher vor tut mir leid aber ich glaube das du uns was vorspielst.....
wünsche dir trotzdem schöne ostern


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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 18. Apr 2014 17:30 
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Was soll ich den vorspielen ?


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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 18. Apr 2014 20:35 
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Was soll ich den vorspielen ?


Ich hatte schon denselben Gedanken wie berlin. Deiner Geschichte fehlt die innere Stimmigkeit. Es gibt leider Leute, die sich gerne einen Spaß erlauben und sehen, wie viele Leute sich ehrlich abmühen, einem Ratschläge zu erteilen und andere sich untereinander zoffen. Ein Beispiel ist die immer wiederkehrende Sache mit dem Stiefkind, das adoptiert werden soll und der böse leibliche Vater gibt sein Einverständnis nicht, obgleich er sich nicht für das Kind interessiert und sich um den Unterhalt drückt. Das war in mindestens drei Fällen erkennbar dieselbe Troll-Gruppe, die sich immer wieder durch Unkenntnis in Dingen eine Blöße gab, die sie - unabhängig vom Bildungsstand - als Betroffene längst gewusst oder sich an einen Anwalt (anstelle eines Laienforums) zwecks Klärung gewendet hätten.

Kannst Du uns vielleicht etwas näher erklären, was Du von uns erwartest? Dein Fall erscheint mir aus psychologischer Hinsicht sehr absonderlich und widersprüchlich. Gleichfalls Deine Absichten hier sind unklar. Wie stellst Du Dir unter diesen Voraussetzungen einen Erfahrungsaustausch mit anderen vor?

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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 18. Apr 2014 21:54 
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Inwiefern? Wofür du dankbar sein solltest, wurde dir doch unmissverständlich gesagt. Jemand, der nicht dankbar für sein Leben ist, ist oft autoagressiv. Das kannst du nicht gerne sein.


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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 19. Apr 2014 04:23 
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Wer, du kluges Kind, behauptet, er bilde es sich ein??
In Zukunft wollen wir doch bitte wieder alles richtig lesen.

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AndreasKs im Forum von MANNdat

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 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 19. Apr 2014 04:37 
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Nein, man weist mich nur oft darauf hin oder spricht mich darauf an. Dann gibt man mir immer das Gefühl, meine jetzigen Eltern 'seien nicht meine Eltern sonder die Dingsda . . . nach denen ich doch suchen sollte, weil ich das ja innerlich wollen würde und das nur verdrängen würde.'
Ach so ja: Und ich müsste dankbar sein, denn die hätten mir ja auch das Leben geschenkt.

Für mich ist das alles eine dreiste Frechheit und Diskriminierung. Und wofür sollte ich denn bitte 'dankbar' sein ?

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Entschuldige, wer ist "man" der dich oft darauf hinweist?
Ich fragte bereits, wie macht sich das im Alltag, wenn du also kein Schild um den Hals traegst? Fragt dich vorher der Baecker: sind sie leiblich oder Adoptiert? Oder wie darf man sich das vorstellen??
Ehrlich gesagt, das alles klingt sehr sehr verwaschen.
Ausser dem Amt weiss es doch niemand. Oder weiss es auch der Fussgaenger auf dem Buergersteig gegenueber?

Also wer ist "man"???
Wer gibt dir das Gefuehl, deine Adoptiveltern sind nicht deine Eltern?
Und wie kann dir jemand ein Gefuehl geben, wo die Gefuehle doch in dir drin sind und du allein verantwortlich bist fuer deine Gefuehle?

Konkretisiere das doch mal, damit wir hier damit umgehen koennen.
Bisher klagst du nur sehr sehr verwaschen und allgemein, das ist schon seltsam.

Wenn du empoert darueber bist, durch eine leibliche Mutter geboren worden zu sein und dafuer Dankbar sein zu sollen - dann sage das doch der leiblichen Mutter, dass du keine Dankbarkeit hast.

Aber dem willst du dich auch nicht stellen. Statt dessen reagierst du, nun ja, etwas ungewoehnlich.

Was also stimmt nicht bei oder mit dir?

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