Adoptionsforum

Austausch und Info von und für Betroffene rund um das Thema Adoption
It is currently 10. Jul 2020 19:15

All times are UTC + 1 hour [ DST ]




Post new topic Reply to topic  [ 225 posts ] Go to page  Previous  1 ... 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 ... 23  Next
FollowersFollowers: 2
BookmarksBookmarks: 0
Views: 43657

AuthorMessage
 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 20. Apr 2014 00:23 
Offline
Forumseigener Vielschreiber
Forumseigener Vielschreiber

Joined: 12.2013
Posts: 620
Thanks: 2
Thanked: 42 times in 39 posts
Gender: Male
Geschlecht: Mann
Status: Herkunftsvater
Vermutlich wärest Du dann auch in der Lage, Dich selbst zu entscheiden, wo Du hingehörst (zur einen oder zur anderen Familie, das kommt auf Dich an) und könntest dann den Leuten, die Dich ständig auf Adoption reduzieren (möglicherweise, weil Du bestimmte Signale aussendest), ganz klar signalisieren oder sagen, dass die Adoption in Deinem Leben absolut keine Rolle mehr spielt und sie damit mundtot machen.
Darin, zu versuchen, Mitmenschen, die nichts Böses tun, skrupellos mundtot zu machen, ist unsere Martina eine Spezialistin.

Jemand, der Hilfe sucht, muss sich auch helfen lassen wollen. Das ist nicht immer einfach, aber Grundvoraussetzung für die Beziehung zwischen Behandelndem und Patient. Der Patient muss willens und in der Lage sein, sich geistig-seelisch zu bewegen. Er darf nicht sagen, dass er hiervon und davon nichts hören will. So geht das eben nicht. Sogar jemand, der selber Fachkenntnisse in dem Bericht hat, ist mangels Objektivität nur bedingt Experte in eigener Sache. Auch ein Arzt operiert sich schließlich nicht selber, um mal diesen Vergleich anzubringen.
Der Patient muss gar nichts. Eine Behandlung, die dem Willen des Patienten widerspricht, nennt man Zwangstherapie. Das kannst du nicht ernsthaft (dazu in der virtuellen Welt) einem anonymen User anraten. Davon distanziere ich mich. Außerdem hat Adoptiv uns hier überhaupt nicht um Hilfe gebeten. Was ist an den folgenden Äußerungen so schwer zu verstehen, Harald?
Kennt ihr solche Erfahrungen ?
Ich habe mich eigentlich hier angemeldet, um nachzufragen und mich mit anderen auszutauschen, ob andere das Gefühl kennen, immer (überwiegend negativ) mit dem Thema konfrontiert zu werden.
Und ich wollte hier im Forum nur andere nach ihren Erfahrungen in Bezug auf das Leben als Adoptierter in ihrem Umfeld fragen.
Um die gehts doch gar nicht, es geht darum, wie man *mich* behandelt
Keiner der 5 User, die als Adoptierte schreiben und sich schon in diesem Faden zu Worte gemeldet haben, hat auf die eigentliche Frage geantwortet.



Sorry, man kann einen Adoptiertem keine ehrliche (!) Antwort geben, und dabei dessen Wurzeln einfach ignorieren.
Gebe du doch die Antwort.

_________________
Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


Top
 Profile  
 
 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 20. Apr 2014 00:36 
Offline
Forenfamilie
Forenfamilie

Joined: 09.2012
Posts: 2173
Thanks: 31
Thanked: 19 times in 19 posts
Gender: None specified
Status: mit Adoptierten verwandt/befreundet
Wenn ich diese Behauptung im Kontex seiner bisherigen "Aussagen" setze, muss ich sie arg bezweifeln.
Ich wüsste nicht, warum. Insgesamt bestätigt der Verlauf des Fadens sogar seine Wahrnehmung von negativen Reaktionen. Immer wieder muss er sich rechtfertigen, wird mit Ratschlägen bombardiert, während seine eigenen Fragen ignoriert werden und er wird massiv herabgewürdigt ("belächelt" wäre zu euphemistisch).
Sicherlich kann kein Adoptierter es genießen, seinen Eltern zu begegnen, wenn er dazu genötigt wurde. Wer hier so vehement Druck macht und meint, eine Adoption wäre erst dann so richtig toll und gelungen, wenn das Adoptivkind seine Familie kennenlernt, nur um sich von ihr abzuwenden, der sollte mal einen Blick in das Gesetz werfen, wo von Ausforschung-, Umgangs- und Auskunftsverbot die Rede ist. Wer als Adoptivkind den Kontakt zu seiner Familie sucht, schwimmt gegen den Strom.

Sorry, man kann einen Adoptiertem keine ehrliche (!) Antwort geben, und dabei dessen Wurzeln einfach ignorieren.
Gebe du doch die Antwort.
Ich kann keine Antwort darauf geben, weil ich kein Adoptivkind bin. Wie und ob und wenn nein, warum nicht darauf geantwortet werden kann, dazu können sich die Adoptierten hier äußern.


Top
 Profile Visit website  
 
 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 20. Apr 2014 08:40 
Offline
Forenfamilie
Forenfamilie
User avatar

Joined: 12.2007
Posts: 5510
Location: 87700
Thanks: 4
Thanked: 55 times in 51 posts
Gender: Female
Link zu mir:: www.cornelia-oehlert.de
Geschlecht: Frau
Status: Herkunftsmutter
Martina wrote:
... obwohl er und wir nie daran dachten, dass ihm die fehlte - ...
Ob er tatsächlich nie das Gefühl hatte, dass ihm etwas fehlt, könnt ihr gar nicht verlässlich wissen, denn es ist nicht in letzter Konsequenz sicher, dass er euch das gesagt hätte; dass Adoptiveltern hoffen, ihr angenommenes Kind vermisse nichts und ist mit der neuen Familie zufrieden, ist normal; alle Eltern wollen, dass ihr Kind glücklich und zufrieden ist.

Quote:
... er hatte von außen her keine Probleme mit seinem Status.
Eben - von außen betrachtet war es offenbar so, aber daraus kann man nicht schließen, dass es tatsächlich so ist/war.

Quote:
Er managt heute die Beziehung zu seiner Herkunft nach eigenem Gefühl und Wellenschlag (ganz sporadisch), was die Familie mittlerweile auch akzeptiert.
Seine leibliche? Ihr akzeptiert das ja offenbar nicht, denn immer wieder berichtest Du hier, dass ihr diese Leute eigenmächtigt einlädt, während er ab und an keinen Kontakt will. Damit mischt ihr euch in seine ganz persönlichen Belange ein.

Quote:
Ein peruanisches Sprichwort ist in dieser Konstellation an Weisheit unübertrefflich: "Ohne unsere Wurzeln können wir nicht gedeihen".
Was habt ihr eigentlich seit seiner Aufnahme in eure Familie aktiv dafür getan, dass ihm diese Wurzeln nicht verloren gehen; außer, ihm als (fast) Erwachsenem zu raten, selbst nach seinen Wurzeln zu suchen?

Quote:
... und könntest dann den Leuten, die Dich ständig auf Adoption reduzieren (möglicherweise, weil Du bestimmte Signale aussendest), ganz klar signalisieren oder sagen, dass die Adoption in Deinem Leben absolut keine Rolle mehr spielt und sie damit mundtot machen.
Mundtot kann man jemanden nur durch Überzeugung machen, aber dazu braucht man plausible Argumente. Die kann ich hier leider nicht finden und so geht es anderen Usern offenbar auch.

_________________
Eine Herkunftsmutter, die die Weggabe von Anfang an bereut hat
www.cornelia-oehlert.de


Top
 Profile  
 
 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 20. Apr 2014 11:46 
Offline
Forenfamilie
Forenfamilie
User avatar

Joined: 10.2009
Posts: 1080
Location: Duisburg
Thanks: 0
Thanked: 41 times in 37 posts
Gender: Male
Geschlecht: Mann
Status: Adoptierter
Quote:
Der Patient muss gar nichts. Eine Behandlung, die dem Willen des Patienten widerspricht, nennt man Zwangstherapie. Das kannst du nicht ernsthaft (dazu in der virtuellen Welt) einem anonymen User anraten. Davon distanziere ich mich. Außerdem hat Adoptiv uns hier überhaupt nicht um Hilfe gebeten.


Hier geht wohl einiges durcheinander. Ich habe "adoptiv" so verstanden, dass er sich (freiwillig) in psychologische oder psychotherapeutische Behandlung begeben hat, diese aber abbrach, weil die Hilfestellung dort nicht zu seinen bereits festgelegten Ansichten passte. Sein Problem - und das hat der Psychologe/die Psychologin vermutlich schnell erkannt - ist in Wahrheit nicht die Thematisierung des Adoptiertseins in seiner Umgebung, sondern ein tiefsitzendes, wenngleich verleugnetes Problem mit seiner Herkunft, welches bei ihm infolge wenig behutsamer Auskünfte entstanden ist, die ihm ein möglicherweise verzerrtes Bild von seiner Mutter vermittelt haben. Vielleicht würde er sich in Grund und Boden schämen, wenn er ihr persönlich begegnen würde und sein Bild zu ihrem Vorteil revidieren müsste. Natürlich kann es auch umgekehrt sein und alles stellt sich als genau richtig heraus - aber das weiß er eben nicht, solange er diesen Teil geradezu zwanghaft ausblendet und bei dem Thema abblockt.

Zum Thema "Hilfe": Weshalb sonst sollte - die Möglichkeit eines (leider schon oft gehabten) schlechten Scherzes mal außer Acht gelassen - sich hier ein User melden und den Austausch suchen? Die Ebenen, auf denen hier Hilfe gesucht wird, sind unterschiedlich. Die einen haben ein konkretes Anliegen (beispielsweise Personensuche), andere suchen juristischen Rat, wieder andere versuchen "nur", ein Trauma zu bewältigen. Und dazwischen gibt es zahlreiche Schattierungen. Auch ich suche hier immer noch Hilfe, obgleich ich sie nie erhalten habe und - da bin ich mittlerweile realistisch - wohl auch nie erhalten werde.

_________________
Image Image


Top
 Profile  
 
 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 20. Apr 2014 17:48 
Offline
Forenfamilie
Forenfamilie

Joined: 09.2012
Posts: 2173
Thanks: 31
Thanked: 19 times in 19 posts
Gender: None specified
Status: mit Adoptierten verwandt/befreundet
Hier geht wohl einiges durcheinander. Ich habe "adoptiv" so verstanden, dass er sich (freiwillig) in psychologische oder psychotherapeutische Behandlung begeben hat, diese aber abbrach, weil die Hilfestellung dort nicht zu seinen bereits festgelegten Ansichten passte. Sein Problem - und das hat der Psychologe/die Psychologin vermutlich schnell erkannt - ist in Wahrheit nicht die Thematisierung des Adoptiertseins in seiner Umgebung, sondern ein tiefsitzendes, wenngleich verleugnetes Problem mit seiner Herkunft, welches bei ihm infolge wenig behutsamer Auskünfte entstanden ist, die ihm ein möglicherweise verzerrtes Bild von seiner Mutter vermittelt haben. Vielleicht würde er sich in Grund und Boden schämen, wenn er ihr persönlich begegnen würde und sein Bild zu ihrem Vorteil revidieren müsste. Natürlich kann es auch umgekehrt sein und alles stellt sich als genau richtig heraus - aber das weiß er eben nicht, solange er diesen Teil geradezu zwanghaft ausblendet und bei dem Thema abblockt.
Das ist deine wohlwollende Interpretation. Genausogut könnte die Therapeutin etwas wie Martina mit Adoptiv im Sinn gehabt haben. Das halte ich sogar für viel denkbarer. Adoptiv blendet seine Mutter übrigens nicht aus und blockt auch wesentlich weniger ab als die meisten anderen User. Das ist jedenfalls mein persönlicher Eindruck, wenn ich Folgendes lese:
Meine Herkunft beschäftigt mich eigentlich nicht - ausschließlich dann, wenn man sie thematisiert und 'missbraucht', um daraus Geschichten zu spinnen oder Vorwürfe zu machen. Allerdings interessierten mich dann immer nur die Eckdaten, also ob meine Erzeugerin z.B. Krankheiten etc. hatte oder ob die erfundenen Geschichten der anderen stimmen. Also interessiert es mich nur hinsichtlich der Eigenschaften bezogen auf mich in meinem jetzigen Leben.
Ich war zwar schon mal so weit (als das Thema in meinem Umfeld eskalierte) mich beim Amt zu informieren und mit der Beamtin in Kontakt zu treten, aber das hat ja auch nur Ärger gegeben, so nach dem Motto. "Warum wollen Sie denn unbedingt, dass ihre Leibliche Mutter unbedingt behindert war ?
Was fällt Ihnen eigentlich ein ? Ich habe doch mit ihr Kontakt gehabt, nicht Sie !! Und was sollte das bringen, wenn Sie vorbelastet gewesen wäre ?!"
Das war peinlich genug . . .

Aus freien Stücken hätte ich das Thema wohl längst vergessen. Und ich wäre auch nie zum Amt gegangen, hätte mir sicher nicht das HAus angeschaut, in dem die LM damals eine Zeit lang wohnte und die Nachbarn gefragt, was hier damals war. So dumm war nich noch mit 16. Übrigens wurde mir hier klar, dass sie offensichtlich nicht gerade in sozial schwachen Kreisen verkehrte . . .

Ist mir heute alles sehr peinlich.
Wie es für mich aussieht und wie man mir sagte, gab es bei der Mutter auch keinen Bedarf. Sie hatte finanziell keine Probleme und es machte auch nicht den Eindruck, als sein sie 'sozial schwach' gewesen.
Furcht ? Keine Ahnung . . . Furcht warum ?
Ich fragte beim Amt, ob ich evt. aufgrund von finanziellen Problemen zur Adoption freigegeben wurde. Daraufhin bekam ich die Antwort: "Nein, es ging hier um den persönlichen Wunsch der Mutter. Bei finanziellen Problemen hätten wir (das Amt) ja eingreifen können. In Deutschland verhungert keiner . . ."
Die leibliche Mutter hatte, wie es in den Akten mehrfach notiert ist, aus freien Stücken sich für die Adoption entschieden und sie hatte ihren Wunsch von Anfang an klar geäußert, weil ein Kind für die aus persönlichen Gründen nicht in Frage kam. Zudem äusserte sie auch mehrmals den Wunsch, bitte diskret mit der Sache umzugehen und nach Möglichkeit keinen Kontakt mehr zu ihr aufzunehmen. . .

Die Mutter dürfte aufgrund ihres Lebens eine gewisse Intelligenz mitgebracht haben.
Ehrlich gesagt, verstehe ich im Moment noch nicht, worauf du hinaus willst. Weshalb gerade *wegen* guter Gene in Staatshand genommen ? Wie soll ich das verstehen ?
Und nein, ich brauche sie nicht kennenzulernen; behindert war sie sicher nicht, wie man aus den Unterlagen beim Amt erkennen kann

Ich kann die Sache doch heute nicht mehr ändern.
Die Gene meiner leiblichen Mutter waren nicht so, wie viele sie gerne gehabt hätten, nämlich 'krank, kaputt' oder mit der ein oder anderen Krankheit behaftet. Immerhin gabs einige deutliche Anzeichen dafür, dass sie sicher auch nicht gaaaanz so dumm gewesen sein konnte.
Auch ich habe keine genbedingten Krankheiten; zumindest keine, die der Medizin bekannt sind
Ich habe sie selbst nie gesehen und würde sie vor mir stehen, wäre es eine völlig fremde Person. Wenn andere das asozial von mir finden, dann ist das voll OK. Damit kann ich dann gut leben . . . ist eben meine Meinung.
ich weiß nur, dass sie damals 21 war und ..., dass es eine sehr selbstbewusste, sachliche und zielstrebige Frau war, die nicht viel mit sich reden ließ und kurz und knapp sagte, sie wolle ihr Kind abgeben. Sie machte auf die Beamtin einen sehr intelligenten, autoritären und auch auffallen attraktiven (wurde extra betont) Eindruck und sie wollte über den leiblichen Vater nicht reden, da er gesellschaftlich eingebunden war (verheiratet, einige Jahre älter, Status) und sie erhebliche Nachteile vermutete (für beide Seiten). Zudem wollte sie kein Kind aufziehen.
Na ja, eigentlich hört sich ja alles ganz positiv an und mein Selbstbewusstsein sollte bzgl. Abstammung nicht leiden.
Das sind viele Informationen. Für jemanden, der dem Akteninhalt und seiner Verfasserin vollstes Vertrauen entgegenbringt, ist seine negative Meinung über seine Mutter eine gesunde, vernünftige Entscheidung.

Zum Thema "Hilfe": Weshalb sonst sollte sich hier ein User melden und den Austausch suchen?
Wenn jeder, der den Wunsch hat, mit Anderen zu kommunizieren, schon deshalb hilfebedürftig sein soll, was für Menschen bleiben dann übrig um vermeintlich helfen zu können?


Top
 Profile Visit website  
 
 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 20. Apr 2014 18:48 
Offline
Forenfamilie
Forenfamilie

Joined: 02.2008
Posts: 2254
Thanks: 37
Thanked: 47 times in 41 posts
Gender: Female
Geschlecht: Frau
Status: Adoptivmutter
Quote:
Cornelia schrieb:
Seine leibliche? Ihr akzeptiert das ja offenbar nicht, denn immer wieder berichtest Du hier, dass ihr diese Leute eigenmächtigt einlädt, während er ab und an keinen Kontakt will. Damit mischt ihr euch in seine ganz persönlichen Belange ein.

Ganz so ist es ja nicht: Wir schlagen ihm Einladungen zu uns vor, die er weitergibt oder auch nicht. Diese Einladungen laufen ausschließlich über ihn (obwohl die H-Eltern uns gelegentlich von sich aus anrufen). Auch jetzt zu Ostern hatten wir ihm wieder den Vorschlag einer Einladung gemacht, den er aber abwinkte. Ausschließlich einer Tante von ihm hatten wir eigenmächtig eine Einladung ausgesprochen, als Revanche für eine Einladung ihrerseits. So gesehen mischen wir uns nicht in seine Belange ein, zumal er auf dieser Schiene sehr empfindlich ist.
Quote:
Martina schrieb:
Ein peruanisches Sprichwort ist in dieser Konstellation an Weisheit unübertrefflich: "Ohne unsere Wurzeln können wir nicht gedeihen".

Quote:
Cornelia schrieb:
Was habt ihr eigentlich seit seiner Aufnahme in eure Familie aktiv dafür getan, dass ihm diese Wurzeln nicht verloren gehen; außer, ihm als (fast) Erwachsenem zu raten, selbst nach seinen Wurzeln zu suchen?

Vom Jugendamt bekamen wir bei seiner Annahme eine Belehrung über die Funktion der "Inkognitoadoption" - genau wie Du! und nahmen an, wir dürfen uns nicht mit den Herkunftseltern in Verbindung setzen. Als ich mich hier im Forum anmeldete, war mein Sohn schon älter und gegen eine Kontaktaufnahme und wir wollten uns keineswegs in seine persönlichen Angelegenheit einmischen. Wenn Du zum Zeitpunkt der Adoption alles bis ins Kleinste überblickt hast, ist das schön für Dich und zeugt von einer großen Weitsicht, aber wir waren in diesem Punkt ziemlich blauäugig, was ich hier auch schon des Öfteren zugab.

Quote:
Martina schrieb:
... und könntest dann den Leuten, die Dich ständig auf Adoption reduzieren (möglicherweise, weil Du bestimmte Signale aussendest), ganz klar signalisieren oder sagen, dass die Adoption in Deinem Leben absolut keine Rolle mehr spielt und sie damit mundtot machen.

Quote:
Cornelia schrieb:
Mundtot kann man jemanden nur durch Überzeugung machen, aber dazu braucht man plausible Argumente.

Ich habe versucht, plausible Argumente aufzuführen. Dass Du die in meinem Fall nicht erkennst, hat hier im Forum schon eine lange Tradition
Quote:
Die kann ich hier leider nicht finden und so geht es anderen Usern offenbar auch.

[b]Ja ich habe es mitbekommen, die anderen User sind bislang ausschließlich nancy, die Hauptmoderatorin dieses Forums!!!!


Zudem, was gehen Dich meine Belange an, ich habe weder hier im Forum noch explizit Dich um Rat(Schläge) gefragt! Ich mische mich ja auch nicht in Deine Angelegenheiten ein!

_________________
Habe stets Respekt:
- Respekt vor Dir selbst,
- Respekt vor anderen,
- übernimm Verantwortung für Deine Taten. (Dalai Lama)


Top
 Profile  
 
 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 20. Apr 2014 19:21 
Offline
Forenfamilie
Forenfamilie

Joined: 02.2008
Posts: 2254
Thanks: 37
Thanked: 47 times in 41 posts
Gender: Female
Geschlecht: Frau
Status: Adoptivmutter
Quote:
Nancy schrieb am Samstag, 19. April 2014, 23:56
Darin, zu versuchen, Mitmenschen, die nichts Böses tun, skrupellos mundtot zu machen, ist unsere Martina eine Spezialistin.

Du verwechselst mein mit Deinem Gebaren. Im Mundtotmachen bis Du doch die unangefochtene Spezialistin hier im Forum, schon vielfach gepriesen und noch öfter beklatscht. Mit meinem Beitrag habe ich nicht versucht, jemanden mundtot zu machen. Wenn meine Ratschläge Dir so 'bescheuert' erscheinen, fehlen Dir ganz offensichtlich für Dich persönlich sämtliche Illusionen für die weitere Zukunft. Oder wolltest Du in meinem Fall nur, wie schon so oft, mit beiden Füßen Tritte in meine Richtung verteilen?

_________________
Habe stets Respekt:
- Respekt vor Dir selbst,
- Respekt vor anderen,
- übernimm Verantwortung für Deine Taten. (Dalai Lama)


Top
 Profile  
 
 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 20. Apr 2014 22:26 
Offline
Forenfamilie
Forenfamilie

Joined: 09.2012
Posts: 2173
Thanks: 31
Thanked: 19 times in 19 posts
Gender: None specified
Status: mit Adoptierten verwandt/befreundet
Du verwechselst mein mit Deinem Gebaren. Im Mundtotmachen bis Du doch die unangefochtene Spezialistin hier im Forum, schon vielfach gepriesen und noch öfter beklatscht. Mit meinem Beitrag habe ich nicht versucht, jemanden mundtot zu machen. Wenn meine Ratschläge Dir so 'bescheuert' erscheinen, fehlen Dir ganz offensichtlich für Dich persönlich sämtliche Illusionen für die weitere Zukunft. Oder wolltest Du in meinem Fall nur, wie schon so oft, mit beiden Füßen Tritte in meine Richtung verteilen?

"Mimimi.", das kannst du in Cornelias neuem Faden "Platz für Kritik" wiederholen, meine Liebe.


Top
 Profile Visit website  
 
 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 20. Apr 2014 22:39 
Offline
Forenfamilie
Forenfamilie

Joined: 02.2008
Posts: 2254
Thanks: 37
Thanked: 47 times in 41 posts
Gender: Female
Geschlecht: Frau
Status: Adoptivmutter
Quote:
20. Apr 2014, 22:26 » nancy
Quote:
"Mimimi.", das kannst du in Cornelias neuem Faden "Platz für Kritik" wiederholen, meine Liebe.

1. Bin ich nicht 'Deine Liebe'.
2. Platziere ich meine Antwort auf Deine Kritik in dem Faden, den Du dazu benutzt hast.

_________________
Habe stets Respekt:
- Respekt vor Dir selbst,
- Respekt vor anderen,
- übernimm Verantwortung für Deine Taten. (Dalai Lama)


Top
 Profile  
 
 Post subject: Re: auf Adoption reduziert
Unread postPosted: 20. Apr 2014 22:56 
Offline
Forenfamilie
Forenfamilie

Joined: 09.2012
Posts: 2173
Thanks: 31
Thanked: 19 times in 19 posts
Gender: None specified
Status: mit Adoptierten verwandt/befreundet
2. Platziere ich meine Antwort auf Deine Kritik in dem Faden, den Du dazu benutzt hast.

Meine Antwort auf deine rhetorische Frage würde das Thema aber nicht mehr tangieren und ich denke, das weißt du auch. Deswegen habe ich so geantwortet, wie ich geantwortet habe, meine Liebe. Du hättest deine Idee mit einem Bezug zu Adoptiv rechtfertigen können, wenn sie zu etwas nütze wäre. Hast du aber nicht.


Top
 Profile Visit website  
 
Display posts from previous:  Sort by  
Post new topic Reply to topic  [ 225 posts ] Go to page  Previous  1 ... 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 ... 23  Next

All times are UTC + 1 hour [ DST ]


Visitors came by the following search terms to this page:

content

armutsadoption adoption und zerissenheit Scholl-Latour adoptiert unzufrieden mit adoption freigabe zur adoption aufgrund von finanziellen mangel

You cannot post new topics in this forum
You cannot reply to topics in this forum
You cannot edit your posts in this forum
You cannot delete your posts in this forum
You cannot post attachments in this forum

Jump to:  
Beteilige Dich mit einer Spende
© phpBB® Forum Software | phpBB3 free Forum by UserBoard.org | All Rights Reserved.
» Contact & Abuse Support-Forum Gooof Webdesign free forum Dein Forumo Forum web tracker