Adoptionsforum

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 Post subject: Re: Die Suche nach meinen adoptierten Geschwister
Unread postPosted: 10. Mar 2015 09:29 
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Status: Adoptierte
Hallo Hansi!

Quote:
"Ich habe bereits meine leibliche Mutter und meinen leiblichen Vater kennen gelernt. Meine Mutter war von Anfang sehr ehrlich zu mir und erzählte mir alles was sie wusste." Aso, leibliche Mutter kennen gelernt und im naechsten Satz sagst du, Mutter war sehr ehrlich"quote]

Und da haben wir es: Es kommt zu Schwierigkeiten in der Kommunikation. Ich habe meine LEIBLICHE Mutter kennen gelernt. Das stimmt. Und meine Mutter, also die Frau die mich Tatsache groß gezogen hat, war immer ganz ehrlich mit mir. Vielleicht waren die Worte Tatsache etwas unglücklich gewählt.

Quote:
"Ich verurteile sie, weil sie mich obendrein noch belogen hat, als ich damals Fragen stellte."
Kein Widerspruch. Nur ein Verständnisproblem.

Quote:
Im Allgemeinen versteht man den Begriff "Mutter" als jene Frau, die dich in ihrem weichen Leib empfangen, dich mit ihrem Blut ernaehrt, dir ihre Gene weitergab, dich monatelang im Bauch behuetet und dich monatelang gespuert hat und dann, wohl unter Schmerz, in das
Licht des Lebens brachte. Das ist deine Mutter.[...]Sie hat dich ja nicht "einfach geboren", sondern dir Monatelang wesentliche Teile von sich selber an dich weiter gegeben. Ohne sie gaebe es dich nicht.
Kannst du gerne IM ALLGEMEINEN so sehen. Und ganz Unrecht hast du auch nicht. Ich sehe es dennoch etwas anders. Ich nenne es Natur der Sache. Für mich zählt da noch ein bisschen mehr dazu. Aber dazu darf jeder gerne seine eigene Meinung haben ;-)

Quote:
Das gibt es natuerlich nicht, dass ein Mensch grundsaetzlich alles, was er sagt als Luege sagt
Habe ich andere Erfahrungen gemacht!

Quote:
Versuche mal diese Frau, die dich mit ihrem Blut ernaehrt hat, ein wenig zu verstehen, so wie du verstanden sein willst.
Das weiß nun keiner, und vielleicht
glaubt es mir keiner, aber genau das mache ich. Und dennoch bin ich so erzogen worden, dass ich man sich manchmal auch die unangenehmen Dinge im Leben eingestehen muss.
Natürlich lügt man, um sich zu schützen. Dennoch ist es falsch!

Quote:
Welches Interesse haben solche Nachbarn daran, dir den Weg zu deiner lieblichen Mutter noch mehr zu versperren, sie noch schlechter zu machen? Wollen sie sich an deine Adoptivmutter anbiedern, einschmeicheln, schleimen?Welche Interesse haben solche Leute, sich in die Intimwelt des Anderen mit
irgendwelchen unbewiesenen Behauptungen einzumischen?
Auch das ist eine Interessante Sichtweise. Ich denke einfach, das die Leute reden. Und an allem ist ein Funken Wahrheit - wie mir ja auch von meinem leiblichen Vater erzählt wurde, der dort eine Zeitlang lebte. Ich glaube auch nicht, dass hier jemand schlecht gemacht werden sollte.

Quote:
Frage doch deine leibliche Mutter, was Wahr ist und was nicht.
Nochmal: Das hatte ich bereits öfter versucht - ohne Erfolg. Wenn sie sich zu sehr in ihren Aussagen verstrickte wurde sie still.

Quote:
"Mich wollte sie nach der Geburt nicht mal sehen."
Sagt wer?????? Und wer hat Interesse derartiges zu sagen?
Steht in meiner Akte.

Quote:
"Sie begann sogar allen zu erzählen, ich würde Drogen nehmen und wäre übelst aggressiv usw. Das war der Punkt wo ich sagte, jetzt reichts!"
Wer sind diese "allen" und wer hat es dir gesagt und was war sein Motiv deine leibliche Mutter noch schlechter in deinen Augen zu machen?"
Das alles klingt mir sehr sehr schwammig und teils sehr naiv von dir, das alles zu glauben was andere Leute hecheln.
Meine Freunde, die ich damals ab und mit nahm. Denn ich war ja Anfangs stolz darauf meine leibliche Mutter gefunden zu haben. Und daher stellte ich sie auch meinen Freunden vor. Und die sagten mir das. Kaum hatte ich den Raum verlassen, sagten sie mir, drehten sich meine leibliche Mutter und deren Mann zu ihnen um und erzählten solchen Geschichten. Und auch der ehemaligen Nachbarn meiner leiblichen Mutter, dich ich dort kennenlernte, wurden diese Geschichten erzählt. Und auch weiterhin, dass es mir bei meinen Pflegeeltern sehr schlecht ginge. Ich würde nichts zu essen bekommen und man würde mich dort einsperren... Ein nettes Mädel, die Nachbarin. Ich hatte zu tun, diese Geschichten klar zu stellen.

Quote:
"Bis ihr plötzlich diese Horrorgeschichten eingefallen sind" Welche?
Welche über meinem Bruder. Keine schönen Dinge. Ich mag sie nicht wieder geben! Ich fand später raus, dass auch diese Geschichten nicht der Wahrheit entsprachen.

Quote:
Vieles waere doch viel einfacher, wenn du dich mit deiner leiblichen Mutter verstaendigen koenntest.
Da gebe ich dir Recht.
Quote:
Sie koennte es dir sagen was deine Geschwister betrifft.
Ja, sie könnte. Sie macht es aber nicht.

Quote:
All das, was du hier ueber die Suche nach deinen Geschwistern und deiner leiblichen Mutter schreibst, zeigt mir nur, dass du eine tiefe Bindung an deine leibliche Mutter hast, eine Bindung, die du dir nicht zugeben willst, vielleicht weil dann deine Verletzung zu Tage kaeme, dass sie dich nicht bei sich behalten, sondern ins Heim gab.

Vielleicht hast du Recht. Vielleicht ist sie aber Tatsache der Mensch, der sie einfach ist! Und vielleicht in ich auch saumäßig zufrieden, dass sie mich ins Heim gegeben hat. Weil ich bei Leuten aufwachsen durfte, die mich gefordert und gefördert haben. Und die mir alles gaben, was ein Kind benötigt. Damals wie heute. Und weil ich ständig durch meine jüngste Schwester vor Augen geführt bekomme, was passiert wäre, wenn sie mich behalten hätte so wie sie. Ich denke, das haut schon eher hin.

Quote:
Weisst du, das erste, was ich meiner Tochter schrieb und persoenlich sagte, war die Erklaerung, dass wir sie nicht weggegeben haben, weil sie etwa nicht gut genug fuer uns gewesen sei. Viele Adoptierte denken das unbewusst: war ich nicht gut genug fuer Mama und Papa? Und unbewusst entwickeln sie aus dem Gefuehl von Schuld das Gefuehl von Zorn auf diese Eltern, fuer die sie wohl nicht gut genug war.
Verstehst du?

Ja, das verstehe ich! Und es mag bei dir vielleicht auch so sein. Aber zum Glück sind die Menschen in ihrem Handeln und Denken verschieden.

Quote:
Herkunftsvater

Hallo Racergirl
es ist sehr schwer "vernuenftig" auf dich einzugehen, weil du teils hochemotional schreibst, teils ungeduldig, teils verwirrend und/oder widerspruechlich, ueberheblich, ein Gemisch also.

Ein Beispiel:
"Ich habe bereits meine leibliche Mutter und meinen leiblichen Vater kennen gelernt. Meine Mutter war von Anfang sehr ehrlich zu mir und erzählte mir alles was sie wusste."
Aso, leibliche Mutter kennen gelernt und im naechsten Satz sagst du, Mutter war sehr ehrlich"
Spaeter schreibst du:
"Ich verurteile sie, weil sie mich obendrein noch belogen hat, als ich damals Fragen stellte."
Das ist ein Widerspruch.
Da sind sehr sehr viele Widersprueche. Im Allgemeinen versteht man den Begriff "Mutter" als jene Frau, die dich in ihrem weichen Leib empfangen, dich mit ihrem Blut ernaehrt, dir ihre Gene weitergab, dich monatelang im Bauch behuetet und dich monatelang gespuert hat und dann, wohl unter Schmerz, in das
Licht des Lebens brachte. Das ist deine Mutter.

Wenn du also von Mutter sprichst, dann denkt man nicht automatisch an die Adoptionsfrau, sondern die leibliche Mutter. Gut, du hast es spaeter geklaert, aber erst mal war es verwirrend..
Doch wenn du behauptest "Aber für den Begriff Mutter reicht es nicht, einfach nur ein Kind geboren zu haben" dann stimmt das auch nicht. Sie hat dich ja nicht "einfach geboren", sondern dir Monatelang wesentliche Teile von sich selber an dich weiter gegeben. Ohne sie gaebe es dich nicht.

Nun sagst du, das sei nicht dein Thema, aber ich glaube das nicht ganz, und ich will es dir auch erklaeren warum nicht. Doch zuerst noch schreibst du ueber deine leibliche Mutter:"Kein ehrliches Wort kam über ihre Lippen. Aber eben, das habe allein ich zu bewerten."

Das gibt es natuerlich nicht, dass ein Mensch grundsaetzlich alles, was er sagt als Luege sagt.

Was aber ist Luege? Menschen, die viel Luegen, sind unsichere Menschen, die unbewusst in sich die Angst tragen, dass sie, wenn sie "die Wahrheit" sagen, an ihrer Seele schaden nehmen, bestraft werden.
Wenn also deine leibliche Mutter deiner Ansicht nach wirklich viel gelogen hat, dann frage dich mal, warum, was sind ihre Aengste, vor welcher Wahrheit meint sie fluechten zu muessen, wie du vor ihr fluechtest.
Und verurteile sie nicht sofort als Verbrecherin. Auch du luegst, wir alle luegen, jeden Tag, und dennoch sind wir stolz auf unsere Ehrlichkeit, die Selbstbetrug ist. Versuche mal diese Frau, die dich mit ihrem Blut ernaehrt hat, ein wenig zu verstehen, so wie du verstanden sein willst.

"Naja die Leute reden. Zufällig wohnen die ehemaligen Nachbarn von meiner Erzeugerin nun in dem Dorf meiner Eltern...
Wie sagt man so schön: Gott sieht vieles, die Nachbarn noch mehr!"
Welches Interesse haben solche Nachbarn daran, dir den Weg zu deiner lieblichen Mutter noch mehr zu versperren, sie noch schlechter zu machen? Wollen sie sich an deine Adoptivmutter anbiedern, einschmeicheln, schleimen?Welche Interesse haben solche Leute, sich in die Intimwelt des Anderen mit
irgendwelchen unbewiesenen Behauptungen einzumischen?
Tratsch, Klatsch. Hetze, und nochmals Tratsch Klatsch und Hetze.Endlich darf man sich das Maul zerreissen. Die Geruechtekueche brodelt und alle beteiligen sich.
Frage doch deine leibliche Mutter, was Wahr ist und was nicht.

"Mich wollte sie nach der Geburt nicht mal sehen."
Sagt wer??????
Und wer hat Interesse derartiges zu sagen?

"Sie begann sogar allen zu erzählen, ich würde Drogen nehmen und wäre übelst aggressiv usw. Das war der Punkt wo ich sagte, jetzt reichts!"
Wer sind diese "allen" und wer hat es dir gesagt und was war sein Motiv deine leibliche Mutter noch schlechter in deinen Augen zu machen?"
Das alles klingt mir sehr sehr schwammig und teils sehr naiv von dir, das alles zu glauben was andere Leute hecheln.

"Bis ihr plötzlich diese Horrorgeschichten eingefallen sind"
Welche?

"Es ist jedoch nicht meine Aufgabe dir zu erklären was eine Mutter ist oder nicht"

Da hast du recht, aber es ist die Aufgabe des Menschen den anderen Menschen darauf hinzuweisen, ich sagte es, dass du dieser Frau dein Leben schuldest, sie dich mit ihrem Fleisch und Blut ernaehrt hat, und dass du ohne sie nicht mal existieren wuerdest. Allgemeint nennt man solche weibliche Wesen: Mutter.

Und jetzt kommen wir zur Suche nach deinen Geschwistern
Vieles waere doch viel einfacher, wenn du dich mit deiner leiblichen Mutter verstaendigen koenntest.
Sie koennte es dir sagen was deine Geschwister betrifft. Aber du willst es nicht, du willst in dieser Frau deine Feindin sehen, du zeigst hier groesste Verachtung fuer sie, du verhoehnst sie hier, du beschimpfst sie, und all das, sagst du, sind die Gruende, warum du mit ihr nichts (mehr) zu tun haben willst.

All das, was du hier ueber die Suche nach deinen Geschwistern und deiner leiblichen Mutter schreibst, zeigt mir nur, dass du eine tiefe Bindung an deine leibliche Mutter hast, eine Bindung, die du dir nicht zugeben willst, vielleicht weil dann deine Verletzung zu Tage kaeme, dass sie dich nicht bei sich behalten, sondern ins Heim gab.
Weisst du, das erste, was ich meiner Tochter schrieb und persoenlich sagte, war die Erklaerung, dass wir sie nicht weggegeben haben, weil sie etwa nicht gut genug fuer uns gewesen sei. Viele Adoptierte denken das unbewusst: war ich nicht gut genug fuer Mama und Papa? Und unbewusst entwickeln sie aus dem Gefuehl von Schuld das Gefuehl von Zorn auf diese Eltern, fuer die sie wohl nicht gut genug war.
Verstehst du?

Wer so emotional ueber einen Menschen spricht, wie du ueber deine leibliche Mutter, der hat noch eine starke tiefe Beziehung zu ihr.

Oder wurde einfach tief Enttäuscht!

Quote:
Denn du hasst deine Mutter, und das ist die andere Seite von Liebe.
Oh nein, das kam wohl etwas falsch bei euch an. Ich hasse sie nicht! Ich verurteile sie für ihre
Taten, ja das schon. Aber mittlerweile ist sie mir tatsächlich gleichgültig. Die ganze Schwierigkeit ist nur, dass ich bei der Suche nach den Geschwistern auch "an ihr vorbei muss".
Naja, und so wird sie eben wieder zum Gegenstand (nicht wörtlich gesehen)! Und dann kommen eben wieder einige Emotionen hoch. Aber nein, hassen tu ich sie nicht. Ich will eben nur einfach keinen Kontakt und ich will auch nicht, dass sie als meine Mutter bezeichnet wird.

Quote:
Du solltest dich mit ihr versoehnen. Dann kannst du alles ueber deine Geschwister erfahren.
Hatte ich 2009 bereits versucht - auch wieder ohne Erfolg.
Es kamen nur noch mehr Lügen und Horrorgeschichten. Und irgendwann reichts einfach!

Quote:
Sie mag als Beispiel Alkoholikerin, Pennerin, Verahrloste sein, und dennoch ist sie ein Mensch der seine Wuerde hat wie du.

Sie ist keins davon. Sie ist nur geistig sehr eingeschränkt!

Quote:
Aber meine Lebenserfahrung, die sagt mir, dass das Racergirl noch lange nicht fertig ist mit ihrer leiblichen Mama und dass sie darueber nachdenken soll, klug genug ist sie.
Deine Lebenserfahrungen in allen Ehren! Mit ihr bin ich fertig. Mit meiner Vergangenheit noch nicht. Daher auch die Suche!

Quote:
Drei Menschen sehen einen Unfall. Und alle drei sehen ihn anders und beurteilen ihn anders. Luegen alle drei?
Nein, jeder beurteilt den Unfall anders.
Wenn aber eine Frau 5 Kinder bekommen hat, aber erzählt dass es nur 2 sind... Lügt sie? Wenn ein Mensch von jemanden behauptet, er würde Drogen nehmen, obwohl jederzeit festgestellt werden kann, dass es nicht der Fall ist, lügt dieser Mensch?

Lieber Hansi, ich danke dir für deine Meinung - endlich mal ein vernünftiger Ton :-)


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 Post subject: Re: Die Suche nach meinen adoptierten Geschwister
Unread postPosted: 10. Mar 2015 12:01 
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Wenn aber eine Frau 5 Kinder bekommen hat, aber erzählt dass es nur 2 sind... Lügt sie? Wenn ein Mensch von jemanden behauptet, er würde Drogen nehmen, obwohl jederzeit festgestellt werden kann, dass es nicht der Fall ist, lügt dieser Mensch?

Gegenfrage: wenn du dein Leben lang wider besseres Wissen, eine Person, die für ihr Rollenspiel von Steuergeldern bezahlt wurde, als deine Mutter bezeichnest, lügst du dann? Wie groß war nochmal die Anzahl der lebenden Kinder deiner Mutter, die nicht adoptiert sind? Wie viele dieser fünf Kinder würdest du selbst als die Abkömmlinge deiner Mutter bezeichnen?
Umgangssprachlich ist der Ausspruch, jemand würde Drogen nehmen, keine wörtlich gemeinte Tatsachenbehauptung. Unter welchen Umständen und in welchem Zusammenhang hat sie das von sich gegeben, wenn ich fragen darf?


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 Post subject: Re: Die Suche nach meinen adoptierten Geschwister
Unread postPosted: 10. Mar 2015 14:31 
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Gegenfrage: wenn du dein Leben lang wider besseres Wissen, eine Person, die für ihr Rollenspiel von Steuergeldern bezahlt wurde, als deine Mutter bezeichnest, lügst du dann?


Das ist doch völlig aus dem Zusammenhang gerissen, meine Gute.
Davon mal abgesehen: Ich finde es völlig in Ordnung, dass es Menschen gibt, die nicht eigene Kinder pflegen und groß ziehen. Das ist kein
Rollenspiel, sondern eine Aufgabe. Und wenn sie für diese Aufgabe Steuergelder als finanzielle Unterstützung erhalten, ist das auch ligitim.
Für diese Menschen gebe ich gerne meine Gelder!

Ich kann ja verstehen, dass du vielleicht mit dem Jugendamt und/oder den Pflegeeltern deiner/s Kinder/s keine guten Erfahrungen gemacht hast.
Dennoch sind das deine Erfahrungen und haben hier nichts verloren. Sie beeinflussen dich einfach zu stark.

Aus diesem Grund werde ich nicht weiter auf deine Fragen und (komischen) Äußerungen eingehen. Du bist für eine ordentliche Diskussion einfach zu festgefahren in deinem Leben. Du versuchst mich (und auch andere) dahingehend zu beeinflussen mehr Verständnis für die leibliche Familie aufzubringen. Das ist auch ok so und bei dem Einen oder Anderen auch angebracht.

Aber versuche vielleicht auch mal einzusehen, dass manche Dinge und Menschen sind wie sie sind. Und man mit einem "Ja, aber.." nicht immer weiter kommt. Ich habe mir jedenfalls die, im Bezug auf meiner leiblichen Mutter, (damals) sehr schmerzliche Erkenntnis eingestehen müssen.
Und wenn du hier im Forum auf Menschen triffst, die einfach andere Erfahrungen machen/gemacht haben wie du, dann nimm diese doch vielleicht mal an ohne deine psychologischen Manipulationsversuche. Vielleicht hilft dir die eine oder andere Erfahrung auch mal im Bezug auf deine Familie. Manchmal lernt man noch viel dazu.

Ich habe hier jedenfalls viel, zu viel, über mich und meine Geschichte geschrieben. Um die es hier dennoch nicht geht und auch nie ging! Ich werde mich da jetzt raus nehmen!

An alle: Ich danke für eure Tips. Ich werde sie beherzigen! Und mir hat so manches schon geholfen!

Liebe Grüße


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 Post subject: Re: Die Suche nach meinen adoptierten Geschwister
Unread postPosted: 10. Mar 2015 17:43 
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Hallo Hansi!

Quote:
"Ich habe bereits meine leibliche Mutter und meinen leiblichen Vater kennen gelernt. Meine Mutter war von Anfang sehr ehrlich zu mir und erzählte mir alles was sie wusste." Aso, leibliche Mutter kennen gelernt und im naechsten Satz sagst du, Mutter war sehr ehrlich"quote]

Und da haben wir es: Es kommt zu Schwierigkeiten in der Kommunikation. Ich habe meine LEIBLICHE Mutter kennen gelernt. Das stimmt. Und meine Mutter, also die Frau die mich Tatsache groß gezogen hat, war immer ganz ehrlich mit mir. Vielleicht waren die Worte Tatsache etwas unglücklich gewählt.

Quote:
"Ich verurteile sie, weil sie mich obendrein noch belogen hat, als ich damals Fragen stellte."
Kein Widerspruch. Nur ein Verständnisproblem.

Quote:
Im Allgemeinen versteht man den Begriff "Mutter" als jene Frau, die dich in ihrem weichen Leib empfangen, dich mit ihrem Blut ernaehrt, dir ihre Gene weitergab, dich monatelang im Bauch behuetet und dich monatelang gespuert hat und dann, wohl unter Schmerz, in das
Licht des Lebens brachte. Das ist deine Mutter.[...]Sie hat dich ja nicht "einfach geboren", sondern dir Monatelang wesentliche Teile von sich selber an dich weiter gegeben. Ohne sie gaebe es dich nicht.
Kannst du gerne IM ALLGEMEINEN so sehen. Und ganz Unrecht hast du auch nicht. Ich sehe es dennoch etwas anders. Ich nenne es Natur der Sache. Für mich zählt da noch ein bisschen mehr dazu. Aber dazu darf jeder gerne seine eigene Meinung haben ;-)

Quote:
Das gibt es natuerlich nicht, dass ein Mensch grundsaetzlich alles, was er sagt als Luege sagt
Habe ich andere Erfahrungen gemacht!

Quote:
Versuche mal diese Frau, die dich mit ihrem Blut ernaehrt hat, ein wenig zu verstehen, so wie du verstanden sein willst.
Das weiß nun keiner, und vielleicht
glaubt es mir keiner, aber genau das mache ich. Und dennoch bin ich so erzogen worden, dass ich man sich manchmal auch die unangenehmen Dinge im Leben eingestehen muss.
Natürlich lügt man, um sich zu schützen. Dennoch ist es falsch!

Quote:
Welches Interesse haben solche Nachbarn daran, dir den Weg zu deiner lieblichen Mutter noch mehr zu versperren, sie noch schlechter zu machen? Wollen sie sich an deine Adoptivmutter anbiedern, einschmeicheln, schleimen?Welche Interesse haben solche Leute, sich in die Intimwelt des Anderen mit
irgendwelchen unbewiesenen Behauptungen einzumischen?
Auch das ist eine Interessante Sichtweise. Ich denke einfach, das die Leute reden. Und an allem ist ein Funken Wahrheit - wie mir ja auch von meinem leiblichen Vater erzählt wurde, der dort eine Zeitlang lebte. Ich glaube auch nicht, dass hier jemand schlecht gemacht werden sollte.

Quote:
Frage doch deine leibliche Mutter, was Wahr ist und was nicht.
Nochmal: Das hatte ich bereits öfter versucht - ohne Erfolg. Wenn sie sich zu sehr in ihren Aussagen verstrickte wurde sie still.

Quote:
"Mich wollte sie nach der Geburt nicht mal sehen."
Sagt wer?????? Und wer hat Interesse derartiges zu sagen?
Steht in meiner Akte.

Quote:
"Sie begann sogar allen zu erzählen, ich würde Drogen nehmen und wäre übelst aggressiv usw. Das war der Punkt wo ich sagte, jetzt reichts!"
Wer sind diese "allen" und wer hat es dir gesagt und was war sein Motiv deine leibliche Mutter noch schlechter in deinen Augen zu machen?"
Das alles klingt mir sehr sehr schwammig und teils sehr naiv von dir, das alles zu glauben was andere Leute hecheln.
Meine Freunde, die ich damals ab und mit nahm. Denn ich war ja Anfangs stolz darauf meine leibliche Mutter gefunden zu haben. Und daher stellte ich sie auch meinen Freunden vor. Und die sagten mir das. Kaum hatte ich den Raum verlassen, sagten sie mir, drehten sich meine leibliche Mutter und deren Mann zu ihnen um und erzählten solchen Geschichten. Und auch der ehemaligen Nachbarn meiner leiblichen Mutter, dich ich dort kennenlernte, wurden diese Geschichten erzählt. Und auch weiterhin, dass es mir bei meinen Pflegeeltern sehr schlecht ginge. Ich würde nichts zu essen bekommen und man würde mich dort einsperren... Ein nettes Mädel, die Nachbarin. Ich hatte zu tun, diese Geschichten klar zu stellen.

Quote:
"Bis ihr plötzlich diese Horrorgeschichten eingefallen sind" Welche?
Welche über meinem Bruder. Keine schönen Dinge. Ich mag sie nicht wieder geben! Ich fand später raus, dass auch diese Geschichten nicht der Wahrheit entsprachen.

Quote:
Vieles waere doch viel einfacher, wenn du dich mit deiner leiblichen Mutter verstaendigen koenntest.
Da gebe ich dir Recht.
Quote:
Sie koennte es dir sagen was deine Geschwister betrifft.
Ja, sie könnte. Sie macht es aber nicht.

Quote:
All das, was du hier ueber die Suche nach deinen Geschwistern und deiner leiblichen Mutter schreibst, zeigt mir nur, dass du eine tiefe Bindung an deine leibliche Mutter hast, eine Bindung, die du dir nicht zugeben willst, vielleicht weil dann deine Verletzung zu Tage kaeme, dass sie dich nicht bei sich behalten, sondern ins Heim gab.

Vielleicht hast du Recht. Vielleicht ist sie aber Tatsache der Mensch, der sie einfach ist! Und vielleicht in ich auch saumäßig zufrieden, dass sie mich ins Heim gegeben hat. Weil ich bei Leuten aufwachsen durfte, die mich gefordert und gefördert haben. Und die mir alles gaben, was ein Kind benötigt. Damals wie heute. Und weil ich ständig durch meine jüngste Schwester vor Augen geführt bekomme, was passiert wäre, wenn sie mich behalten hätte so wie sie. Ich denke, das haut schon eher hin.

Quote:
Weisst du, das erste, was ich meiner Tochter schrieb und persoenlich sagte, war die Erklaerung, dass wir sie nicht weggegeben haben, weil sie etwa nicht gut genug fuer uns gewesen sei. Viele Adoptierte denken das unbewusst: war ich nicht gut genug fuer Mama und Papa? Und unbewusst entwickeln sie aus dem Gefuehl von Schuld das Gefuehl von Zorn auf diese Eltern, fuer die sie wohl nicht gut genug war.
Verstehst du?

Ja, das verstehe ich! Und es mag bei dir vielleicht auch so sein. Aber zum Glück sind die Menschen in ihrem Handeln und Denken verschieden.

Quote:
Herkunftsvater

Hallo Racergirl
es ist sehr schwer "vernuenftig" auf dich einzugehen, weil du teils hochemotional schreibst, teils ungeduldig, teils verwirrend und/oder widerspruechlich, ueberheblich, ein Gemisch also.

Ein Beispiel:
"Ich habe bereits meine leibliche Mutter und meinen leiblichen Vater kennen gelernt. Meine Mutter war von Anfang sehr ehrlich zu mir und erzählte mir alles was sie wusste."
Aso, leibliche Mutter kennen gelernt und im naechsten Satz sagst du, Mutter war sehr ehrlich"
Spaeter schreibst du:
"Ich verurteile sie, weil sie mich obendrein noch belogen hat, als ich damals Fragen stellte."
Das ist ein Widerspruch.
Da sind sehr sehr viele Widersprueche. Im Allgemeinen versteht man den Begriff "Mutter" als jene Frau, die dich in ihrem weichen Leib empfangen, dich mit ihrem Blut ernaehrt, dir ihre Gene weitergab, dich monatelang im Bauch behuetet und dich monatelang gespuert hat und dann, wohl unter Schmerz, in das
Licht des Lebens brachte. Das ist deine Mutter.

Wenn du also von Mutter sprichst, dann denkt man nicht automatisch an die Adoptionsfrau, sondern die leibliche Mutter. Gut, du hast es spaeter geklaert, aber erst mal war es verwirrend..
Doch wenn du behauptest "Aber für den Begriff Mutter reicht es nicht, einfach nur ein Kind geboren zu haben" dann stimmt das auch nicht. Sie hat dich ja nicht "einfach geboren", sondern dir Monatelang wesentliche Teile von sich selber an dich weiter gegeben. Ohne sie gaebe es dich nicht.

Nun sagst du, das sei nicht dein Thema, aber ich glaube das nicht ganz, und ich will es dir auch erklaeren warum nicht. Doch zuerst noch schreibst du ueber deine leibliche Mutter:"Kein ehrliches Wort kam über ihre Lippen. Aber eben, das habe allein ich zu bewerten."

Das gibt es natuerlich nicht, dass ein Mensch grundsaetzlich alles, was er sagt als Luege sagt.

Was aber ist Luege? Menschen, die viel Luegen, sind unsichere Menschen, die unbewusst in sich die Angst tragen, dass sie, wenn sie "die Wahrheit" sagen, an ihrer Seele schaden nehmen, bestraft werden.
Wenn also deine leibliche Mutter deiner Ansicht nach wirklich viel gelogen hat, dann frage dich mal, warum, was sind ihre Aengste, vor welcher Wahrheit meint sie fluechten zu muessen, wie du vor ihr fluechtest.
Und verurteile sie nicht sofort als Verbrecherin. Auch du luegst, wir alle luegen, jeden Tag, und dennoch sind wir stolz auf unsere Ehrlichkeit, die Selbstbetrug ist. Versuche mal diese Frau, die dich mit ihrem Blut ernaehrt hat, ein wenig zu verstehen, so wie du verstanden sein willst.

"Naja die Leute reden. Zufällig wohnen die ehemaligen Nachbarn von meiner Erzeugerin nun in dem Dorf meiner Eltern...
Wie sagt man so schön: Gott sieht vieles, die Nachbarn noch mehr!"
Welches Interesse haben solche Nachbarn daran, dir den Weg zu deiner lieblichen Mutter noch mehr zu versperren, sie noch schlechter zu machen? Wollen sie sich an deine Adoptivmutter anbiedern, einschmeicheln, schleimen?Welche Interesse haben solche Leute, sich in die Intimwelt des Anderen mit
irgendwelchen unbewiesenen Behauptungen einzumischen?
Tratsch, Klatsch. Hetze, und nochmals Tratsch Klatsch und Hetze.Endlich darf man sich das Maul zerreissen. Die Geruechtekueche brodelt und alle beteiligen sich.
Frage doch deine leibliche Mutter, was Wahr ist und was nicht.

"Mich wollte sie nach der Geburt nicht mal sehen."
Sagt wer??????
Und wer hat Interesse derartiges zu sagen?

"Sie begann sogar allen zu erzählen, ich würde Drogen nehmen und wäre übelst aggressiv usw. Das war der Punkt wo ich sagte, jetzt reichts!"
Wer sind diese "allen" und wer hat es dir gesagt und was war sein Motiv deine leibliche Mutter noch schlechter in deinen Augen zu machen?"
Das alles klingt mir sehr sehr schwammig und teils sehr naiv von dir, das alles zu glauben was andere Leute hecheln.

"Bis ihr plötzlich diese Horrorgeschichten eingefallen sind"
Welche?

"Es ist jedoch nicht meine Aufgabe dir zu erklären was eine Mutter ist oder nicht"

Da hast du recht, aber es ist die Aufgabe des Menschen den anderen Menschen darauf hinzuweisen, ich sagte es, dass du dieser Frau dein Leben schuldest, sie dich mit ihrem Fleisch und Blut ernaehrt hat, und dass du ohne sie nicht mal existieren wuerdest. Allgemeint nennt man solche weibliche Wesen: Mutter.

Und jetzt kommen wir zur Suche nach deinen Geschwistern
Vieles waere doch viel einfacher, wenn du dich mit deiner leiblichen Mutter verstaendigen koenntest.
Sie koennte es dir sagen was deine Geschwister betrifft. Aber du willst es nicht, du willst in dieser Frau deine Feindin sehen, du zeigst hier groesste Verachtung fuer sie, du verhoehnst sie hier, du beschimpfst sie, und all das, sagst du, sind die Gruende, warum du mit ihr nichts (mehr) zu tun haben willst.

All das, was du hier ueber die Suche nach deinen Geschwistern und deiner leiblichen Mutter schreibst, zeigt mir nur, dass du eine tiefe Bindung an deine leibliche Mutter hast, eine Bindung, die du dir nicht zugeben willst, vielleicht weil dann deine Verletzung zu Tage kaeme, dass sie dich nicht bei sich behalten, sondern ins Heim gab.
Weisst du, das erste, was ich meiner Tochter schrieb und persoenlich sagte, war die Erklaerung, dass wir sie nicht weggegeben haben, weil sie etwa nicht gut genug fuer uns gewesen sei. Viele Adoptierte denken das unbewusst: war ich nicht gut genug fuer Mama und Papa? Und unbewusst entwickeln sie aus dem Gefuehl von Schuld das Gefuehl von Zorn auf diese Eltern, fuer die sie wohl nicht gut genug war.
Verstehst du?

Wer so emotional ueber einen Menschen spricht, wie du ueber deine leibliche Mutter, der hat noch eine starke tiefe Beziehung zu ihr.

Oder wurde einfach tief Enttäuscht!

Quote:
Denn du hasst deine Mutter, und das ist die andere Seite von Liebe.
Oh nein, das kam wohl etwas falsch bei euch an. Ich hasse sie nicht! Ich verurteile sie für ihre
Taten, ja das schon. Aber mittlerweile ist sie mir tatsächlich gleichgültig. Die ganze Schwierigkeit ist nur, dass ich bei der Suche nach den Geschwistern auch "an ihr vorbei muss".
Naja, und so wird sie eben wieder zum Gegenstand (nicht wörtlich gesehen)! Und dann kommen eben wieder einige Emotionen hoch. Aber nein, hassen tu ich sie nicht. Ich will eben nur einfach keinen Kontakt und ich will auch nicht, dass sie als meine Mutter bezeichnet wird.

Quote:
Du solltest dich mit ihr versoehnen. Dann kannst du alles ueber deine Geschwister erfahren.
Hatte ich 2009 bereits versucht - auch wieder ohne Erfolg.
Es kamen nur noch mehr Lügen und Horrorgeschichten. Und irgendwann reichts einfach!

Quote:
Sie mag als Beispiel Alkoholikerin, Pennerin, Verahrloste sein, und dennoch ist sie ein Mensch der seine Wuerde hat wie du.

Sie ist keins davon. Sie ist nur geistig sehr eingeschränkt!

Quote:
Aber meine Lebenserfahrung, die sagt mir, dass das Racergirl noch lange nicht fertig ist mit ihrer leiblichen Mama und dass sie darueber nachdenken soll, klug genug ist sie.
Deine Lebenserfahrungen in allen Ehren! Mit ihr bin ich fertig. Mit meiner Vergangenheit noch nicht. Daher auch die Suche!

Quote:
Drei Menschen sehen einen Unfall. Und alle drei sehen ihn anders und beurteilen ihn anders. Luegen alle drei?
Nein, jeder beurteilt den Unfall anders.
Wenn aber eine Frau 5 Kinder bekommen hat, aber erzählt dass es nur 2 sind... Lügt sie? Wenn ein Mensch von jemanden behauptet, er würde Drogen nehmen, obwohl jederzeit festgestellt werden kann, dass es nicht der Fall ist, lügt dieser Mensch?

Lieber Hansi, ich danke dir für deine Meinung - endlich mal ein vernünftiger Ton :-)


Wenn es dir gefaellt mich als "Hansi" herabzuwerten, tu es, ich freue mich immer wenn man dem Anderen mit so kleinen Dingen eine Freude machen kann. Kommt zwar ein bisschen aggressiv rueber, aber so bist du nun mal.
Im uebrigen empfinde ich deine Antworten als nicht gerade lernfaehig. Natuerlich, sagte ich schon, ist dir deine leibliche Mutter nicht egal. Waere sie dir egal, wuerdest du kein Wort ueber sie vergeuden. Aber so bist du angefuellt mit Bitterkeit ueber sie, was ausdrueckt, dass du doch eine starke innere Beziehung zu ihr hast, ob es dir gefaellt oder nicht. Und den wirklichen Frieden (in dir selber) wirst du erst finden, wenn du das bereinigst. Sagt dir ein Mann der dein Grossvater sein kann, der Hansi, du weisst schon.
Viel Glueck fuer deinen Lebensweg

_________________
Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


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 Post subject: Re: Die Suche nach meinen adoptierten Geschwister
Unread postPosted: 10. Mar 2015 20:18 
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Du bist für eine ordentliche Diskussion einfach zu festgefahren in deinem Leben.

Und wenn du hier im Forum auf Menschen triffst, die einfach andere Erfahrungen machen/gemacht haben wie du, dann nimm diese doch vielleicht mal an ohne deine psychologischen Manipulationsversuche. Vielleicht hilft dir die eine oder andere Erfahrung auch mal im Bezug auf deine Familie.

Ich habe hier jedenfalls viel, zu viel, über mich und meine Geschichte geschrieben. Um die es hier dennoch nicht geht und auch nie ging! Ich werde mich da jetzt raus nehmen!

Darf ich an dieser Stelle den Verdacht äußern, dass du dich gar nicht deinetwegen registriert hast und hier deine Anliegen veröffentlichst, sondern es dir immer nur darum ging, meine öffentlichen Meinungsäußerungen zu diskreditieren und als billigen Affekt zu verhöhnen? Meine Gesinnung bildete sich unabhängig von irgendwelchen Erfahrungen während meiner Pubertät und Jugend, weil ich nachgedacht habe. Und jemand Dahergewatscheltes wie du kann mich hier keiner angeblichen Manipulationsversuche meiner Mitmenschen überführen.
Du spuckst jetzt große Töne gegen mich, aber ich übersehe nicht, welchen Aspekt meines letzten Beitrags du in deiner Antwort nicht tangierst. Die Behauptung, jemand würde Drogen nehmen, ist dasselbe, wie deine obigen Aussagen über mich. Es ist eine typische Abwehrreaktion von jemandem, der sich ertappt fühlt und nicht niveauvoll über ein für ihn sensibles Thema reden kann. Aus meiner Sicht befinde ich mich in keiner Diskussion mit dir. Entweder Harry hatte Recht und du spielst uns allen nur etwas vor, oder ich habe einen entzündeten Nerv bei dir getroffen, ohne zu wissen, welcher es ist. Du hast geschrieben, dass du von deiner Mutter enttäuscht wurdest. Enttäuscht kann man nur werden, wenn man etwas erwartet. Zwar jammerst du, du würdest hier missverstanden werden, aber ich habe versucht, dich zu fragen, was du von deiner Mutter erwartest - von jeder Mutter erwartest. Wenn du andere Beiträge außerhalb deines Themas von mir gelesen hast, dann weißt du, dass ich mich dagegen ausspreche, wenn Adoptierte ihren gesuchten und gefundenen Müttern mit geheucheltem Verständnis begegnen, denn das verstärkt meiner Meinung nach die Entfremdung. Bei jeder Gelegenheit versuche ich, die Leute zu ermutigen, eine gesunde und selbstbewusste Erwartungshaltung ihren Eltern gegenüber einzunehmen, Konflikte, die bis dahin alleine ausgetragen und durchgedacht wurden, bei den Begegnungen zu verbalisieren. Selbst wenn wir alle die Zeit nicht zurück drehen können, ist es richtig und angebracht, seinen Eltern mal zu sagen, was man von ihnen erwartet hätte - einfach so. Das ist eine Meinungsäußerung, nicht zu verwechseln mit Manipulationsversuchen, ok? Und übrigens kennen wir uns nicht persönlich, daher erwarte ich von dir, dass du über meine Person nur Aussagen tätigst, die so in meinen Forenbeiträgen stehen, wenn's geht.

Ich finde es völlig in Ordnung, dass es Menschen gibt, die [...] Kinder pflegen und groß ziehen. Das ist kein
Rollenspiel, sondern eine Aufgabe. Und wenn sie für diese Aufgabe Steuergelder als finanzielle Unterstützung erhalten, ist das auch ligitim.
Für diese Menschen gebe ich gerne meine Gelder!

Bist du der Meinung, dass für so eine Aufgabe ausschließlich Menschen finanziell durch Steuergelder unterstützt werden sollten, die den betroffenen Kindern fremd sind, oder würdest du die Gelder auch weiterhin gerne geben, wenn sie mit denselben Prüf- und Qualitätsstandards auch auf die Privatkonten von Eltern fließen würden?


Last edited by nancy on 10. Mar 2015 20:35, edited 2 times in total.

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 Post subject: Re: Die Suche nach meinen adoptierten Geschwister
Unread postPosted: 10. Mar 2015 22:57 
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@Nancy,

xxxxxxx


Text wegen Beleidigungsmeldung entfernt.

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Last edited by mausi51 on 11. Mar 2015 15:20, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: Die Suche nach meinen adoptierten Geschwister
Unread postPosted: 10. Mar 2015 23:39 
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(an Nancy) ... Deine linken Winkelzüge mit, mit denen Du hier leider unzensiert agieren kannst.
Kannst Du das mit der Zensur auch näher erläutern?
Welche Regeln schweben Dir denn da vor?
Was darf, was darf nicht gesagt werden?
Welches Gedankengut ist deiner Meinung nach für dieses Forum angemessen, welches nicht?
Wo hört Kritik auf und wo fangen üble Nachrede, Beschimpfungen, Verunglimpfungen, Beleidigungen an?

Ich mache Dir einen Vorschlag: erarbeite mir einen entsprechenden Katalog, damit mein Spatzenhirn da endlich zielsicher stets die richtige Entscheidung treffen kann und immer Ruhe und Frieden herrschen.
So klug und umsichtig wie Du hier erscheinst, wird Dir diese Aufgabe sicher nicht schwer fallen.

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 Post subject: Re: Die Suche nach meinen adoptierten Geschwister
Unread postPosted: 11. Mar 2015 01:15 
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(an Nancy) ... Deine linken Winkelzüge mit, mit denen Du hier leider unzensiert agieren kannst.
Kannst Du das mit der Zensur auch näher erläutern?
Welche Regeln schweben Dir denn da vor?
Was darf, was darf nicht gesagt werden?
Welches Gedankengut ist deiner Meinung nach für dieses Forum angemessen, welches nicht?
Wo hört Kritik auf und wo fangen üble Nachrede, Beschimpfungen, Verunglimpfungen, Beleidigungen an?

Ich mache Dir einen Vorschlag: erarbeite mir einen entsprechenden Katalog, damit mein Spatzenhirn da endlich zielsicher stets die richtige Entscheidung treffen kann und immer Ruhe und Frieden herrschen.
So klug und umsichtig wie Du hier erscheinst, wird Dir diese Aufgabe sicher nicht schwer fallen.

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Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


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 Post subject: Re: Die Suche nach meinen adoptierten Geschwister
Unread postPosted: 11. Mar 2015 08:24 
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. Sagt dir ein Mann der dein Grossvater sein kann, der Hansi, du weisst schon.

JETZT versteh ich: xxxxxx!! :biggrinn: :biggrinn: :biggrinn:

Quote:
Alle, aber auch alle von Dir vorgebrachten Aspekte treffen wieder einmal einzig und allein auf Dich zu. Wie nennt man das in der Psychologie?

:jc_doubleup: :jc_doubleup: :jc_doubleup: :jc_doubleup:

Quote:
Lass' doch die Schreiber hier in Ruhe!
:midi27: :midi27: :midi27:

Wie mir ja mausi nun auch gezeigt hat, kommt es hier Tatsache nicht auf den "guten Ton" an. Na denn können wa den ja jetrost wechlassen, wa?
Meine Jüte, das wäre sooo schön hier, wenn es nicht son paar Blubberköppe hier jeben würde die sich ständig in den Vordergrund drängen müssen um von ihren eigenen
Schuldgefühlen abzulenken. Und wenn es obendrein nicht noch Moderatoren gäben würde, die das alles tolerieren...

Gut, liebe Martina und an all die anderen "Normaldenkenden" hier. Lassen wir das unnötige rungeblubber einfach mal aussen vor!

Ich habe nun Akteneinsicht beantragt und auch die Friedhofsverwaltung angeschrieben! Ich gehe davon aus, dass man damals den einfachsten Weg genommen hat um "ungeliebte" Kinder "loszuwerden". Am Wochenende war ich auf dem Friedhof, auf dem ich meine verstorbene Schwester vermutete. In dem Ort, wo sich das Heim befand. Ich habe allerdings erfahren, dass dort die Gräber bereits nach 25 Jahren abgeräumt werden. Somit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es nicht mehr existiert.
Oder meint hier einer, dass sie vielleicht überführt wurde?

Kann mir vielleicht jemand einen Tipp oder so etwas geben, wie ich an die Akteneinsicht am Besten ran gehe? Die letzte ist ja bereits fast 13 Jahre her und verlief ja nicht ganz so wie erhofft. Vielleicht hat ja jemand hier nützliche Erfahrungen gemacht!

Und, am Freitag treffe ich mich das erste Mal nach über 10 Jahren mit meiner Halbschwester! Ich bin da momentan etwas...angespannt. Eigentlich hatte ich mit dem Teil der "Familie" abgeschlossen. Und nun muss ich da weiter rein, als mi lieb ist. Aber ich bin mir sicher, dass es ganz angenehm wird. Sie ist ja eine ganz liebe! Wir gehen einen Kaffee trinken, reden und wenn wir dann auf einen Nenner kommen, gehen wir zum Standesamt :-)
Sie hat mir geschrieben, dass sie auch gerne mal wissen möchte, wen es da noch gibt. Und ich komme mit ihrer Hilfe an Informationen. Und sie muss nur warten, bis ich was weiteres weiß. Das ergänzt sich ganz gut, glaube ich. Wir haben uns dennoch beide dafür entschlossen, ihrer Mutter davon nichts zu sagen. Denn auch sie machte gewisse Erfahrungen und glaubt, dass ihre Mutter uns da rein gretschen könnte.

So, das nun zum neusten Stand!


Wort wegen Beleidigungsmeldung entfernt.


Last edited by mausi51 on 11. Mar 2015 15:23, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: Die Suche nach meinen adoptierten Geschwister
Unread postPosted: 11. Mar 2015 10:37 
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