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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 11. Mar 2015 15:59 
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Hans, tut mir leid, aber einiges will mir da nicht in den Kopf...
wenn du schreibst ich wär kein Papi sondern Adoptivvater, wäre ja der Umkehrschluß, dass ein abgebender Vater nur "Erzeuger" wär - da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Ich glaube, nein ich bin fest davon überzeugt, als Vater bezeichnet zu werden muß man sich verdienen. ...genau dazu ist Leistung erforderlich auf die man stolz sein darf, da ist die "Leistung" der Kindszeugung...naja.
Was "unseren" Sohn angeht, weis ich sehrwohl dass ich nicht der biologische Vater bin (da wird gar nichts verdrängt) - aber er ist Teil unserer Familie, also auch "unser" Sohn - das schließt doch die Herkunftsfamilie nicht aus. Ich würde es eher bedenklich finden, ihn nicht als unseren Sohn zu sehen, denn wer hier Unterschiede macht ist nicht als Adoptivelternteil geeignet - so meine Meinung. Gefühlsmäßig ist und bleibt unser Sohn "unser" Sohn.
Und wie kommst du drauf, das ein Kind zu adoptieren eine Ersatzhandlung wäre? Vor allem vor dem Hintergrund selbst adoptiert zu sein.

Muß leider erst mal los - mehr vielleicht später
Tobi

Tobi, Du triffst den Nagel auf den Kopf! Manche Leute können halt mit ihrem schlechten Gewissen nicht umgehen und projezieren es auf Leute, die Gutes tun. Ein schlechtes Gewissen ist ja per se ein gutes Zeichen, nur der Umgang damit ist manchmal nicht so einfach.


Es steht es dir nicht zu ueber mich zu urteilen. Behalte deine persoenliche Abwertung bitte in Zukunft fuer dich.
Vielleicht waere es an der Zeit, dass ich mal ein oeffentliches Werturteil ueber dich faelle, so wie du andere Leute hier oeffentlich voller Verachtung abwertest.
Dein Gekreische waere dann bis nach Timbuktu zu hoeren.

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Last edited by hans1 on 11. Mar 2015 16:20, edited 3 times in total.

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 11. Mar 2015 21:44 
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Ich lach mich weg... Guck an, da will ich mich mal in die Probleme und Sorgen der anderen Menschen einlesen, und siehe da... HANSI!
xxxxxxxxxx :biggrinn: :biggrinn: :biggrinn:

Meine Güte, er scheint nichts anderes zu tun zu haben am Tag. Wahrscheinlich ist er jemand, der Tatsache den ganzen Tag vor sich hin grübelt
über sein Leben. Vielleicht so sehr von Schuldgefühlen geplagt - und ich meine nicht nur seine eigenen! Und anstatt sich damit auseinander zusetzen, wird auf anderen Menschen rauf gekloppt!

Lieber Tobi, lass dich von so einem "F***ling" nicht entmutigen! Wenn ich richtig gelesen habe, bist du Adoptiv-Vater - also Vater! Es ist egal über welchem Weg du an dein Kind gekommen bist! Die Liebe, die Zuneigung machen dich zum Vater - nicht irgendwelche Gene!

Ich wurde selbst adoptiert - zwar erst vor kurzem - lebe aber bei meinen Eltern seit dem ich Kleinkind bin. Meine Eltern haben mir das Leben gerettet, das sag ich immer wieder. Und genau aus diesen Gründen sind Menschen wie du und meine Eltern die wahren Helden in der ganzen Geschichte!

Text wegen Beleidigungsmeldung entfernt.


Last edited by mausi51 on 15. Mar 2015 23:28, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 11. Mar 2015 21:56 
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Und nochmal von mir, lieber Tobi, die allerherzlichsten Glückwünsche!!!

Tips im Umgang mit adoptierten Kindern muss ich dir nicht geben - du bist ja selbst eins und kannst dich bestens einfühlen!
Ich freu mich für dicch, deine Frau und auch für euren kleinen Wurm, der dank euch eine Chance im Leben bekommt! Hut ab!

Lass die Miesmuscheln hier links liegen! Wenn du dagegen argumentierst wissen sie irgendwann nicht mehr weiter, denn sie wissen selber
wie haltlos ihre Aussagen sind. Tja, und dann wirst du und deine Geschichte als fiktiv bezeichnet, damit lösen sich ihre Konflikte.

Das sagt dir die "fiktive" Racergirl, die sich hier nur angemeldet hat um Ärger zu verbreiten :biggrinn:


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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 11. Mar 2015 22:51 
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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 11. Mar 2015 23:36 
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@hans1 ...war das gerade die Einsicht die hier zum Vorschein kam? :biggrinn:

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 12. Mar 2015 05:29 
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@hans1 ...war das gerade die Einsicht die hier zum Vorschein kam? :biggrinn:

Nicht nur das ich dir gegenueber nicht patzig war und bin, sondern dich sehr Ernst nahm, deine Bemerkung also eine dummdreiste Unterstellung ist, sehe ich, das du zum Nachdenken, warum ein Adoptierter Adoptiert nicht bereit bist.
Auch durch zehn Adoptionen wirst du niemals Vater sein, hoechstens ernaehrer, liebender, Erzieher usw, aber nicht erzeugender Vater, so weh es auch tun mag.
Nun schwelge weiter in deinem Wahn "Vater" zu sein, der du schon rein biologisch nicht bist.
Ich bitte in Zukunft von dreisten Antworten abzusehen, es sei denn du gehoerst zu der Trollin da oben.
Uebrigends, wenn du Bestaetigung suchst, musst du Nullen suchen. Scheinen hier einige weibliche vorhanden zu sein. Lies mal dazu Nietzsche.

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 12. Mar 2015 06:16 
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Also Tobi, jetzt muss ich aber mal dem xxxxxxxxxx Recht geben... er war immer sooo anständig zu dir und du wagst es eine Frage, eine berechtigte Frage, zu stellen. Tsss tsss

Im Ernst: xxxxxxxxxx

Du bist Vater! Und um mich zu wiederholen, es ist egal wie du an dein Kind gekommen bist. Die Liebe, die Führsorge, die Erziehung machen dich dazu. Und glaube mir - dein Junge wird es ganz ähnlich sehen.

Ich traf bereits auf adoptierte Kinder, die wirklich unfair von ihren Eltern behandelt werden. Wo ich mich immer frage, warum man dann diesen schweren Weg der Adoption geht... Völlig unverständlich! Nach einem Gespräch mit dem Adoptierten war ich verblüfft. Er war über die Umstände nicht erfreut und dennoch sagte er zu mir: "Sie sind und bleiben meine Eltern, egal wie sie sich aufführen." Als ich dann nach der leiblichen Familie fragte, antwortete er: "Die sind mir völlig gleichgültig. Schließlich hat es denen auch nie interessiert was aus mir wird. Warum sollte ich mir also die Mühe machen und sie suchen? Nee! Ich habe ja Eltern!"

Seine Meinung teile ich nicht ganz. Aber dennoch hat mich das schon berührt! Sie sind seine Eltern, mehr als die anderen.

Ich will damit sagen, unsere Gefühle entscheiden ob wir Vater oder Mutter sind. Nicht die Tatsache ob wir in der Lage sind Kinder in die Welt zu setzen. Wobei daran in meinen Augen nichts ehrbares ist. Das können viele!! Aber nicht jeder kann sein Kind auch groß ziehen!

Lieber Tobi, du wurdest adoptiert und adoptierst selber. Das ist echt interessant!! Darf ich mal vorsichtig fragen wie es zu dieser Entscheidung kam? War das eine bewusste Entscheidung oder habt ihr die aus gesundheitlichen Gründen getroffen?

Ich frage deswegen, weil für mich auch eine Adoption eher in Frage käme als ein eigenes Kind. Das klingt jetzt ziemlich makaber. Aber nur alleine bei der Vorstellung schwanger zu sein bekomme ich herzrasen! Also Panik vor dem Herren. Naja jedenfalls mit meiner Phobie werden wir wohl kinderlos bleiben. Hat Vorteile, aber eben auch Nachteile!

Meine Mutter möchte natürlich auch irgendwann stolze Oma werden. Trotzdem respektiert sie meine Entscheidung.

Sie selber hatte in der Schwangerschaft einen Unfall erlitten, sodass sie darauf ein Abort nach dem anderen erlitt.

Es trifft im Leben leider viel zu oft die falschen!!

So, wie wir ja wissen wurde ich von blau Männchen hier her geschickt um Unruhe und Ärger zu stiften. Ich denke, ich habe hier wieder genug Stoff abgeliefert um meiner Aufgabe gerecht zu werden. Sie werden stolz auf mich sein :biggrinn: :biggrinn:


Text wegen Beleidigungsmeldung entfernt.


Last edited by mausi51 on 15. Mar 2015 23:05, edited 2 times in total.

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 12. Mar 2015 12:50 
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@hans1
Hans, mit den Genen gebe ich dir recht (gibt´s eigentlich noch andere außer biologische?) - das war´s dann aber auch schon -geniale Leistung.
Wie willst du soziale und kulturelle Eigenschaften weitergeben?

Wie kann ein Mann der Frau zuliebe einer Adoption zustimmen? Ist er nicht selbst für sein Tun verantwortlich? Hatte er keinen "Arsch in der Hose" um ein Kind aufzuziehen und im ein Vater zu sein? Der einzige Grund dafür der mir dazu einfällt, wäre eine Krankheit.

Wie soll man denn als Adoptiveltern sein "Adoptivkind" (und ich find den Begriff hier so unangemessen) sehen?
Als Kind zweiter Klasse? Egal wie, alles andere außer als eigenes, geliebtes Kind und vollwertiges Familienmitglied wäre dem Kind gegenüber ungerecht und falsch. Und nur um die Kinder geht es - nicht um irgendwelche Befindlichkeiten der Eltern ob nun abgebend oder aufnehmend. Deren Gefühle sind wichtig und zu respektieren und zu akzeptieren- nicht mehr und nicht weniger.
Und da wär auch die Antwort darauf, was einen antreibt zu adoptiern - einem Kind ein zu Zuhause, Liebe, Wärme und Geborgenheit zu geben, Werte zu vermitteln... das könnte man noch lange fortsetzen - kurz alles, was den abgebenden Eltern, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich ist oder war.

Und was das patzige angeht, kehr vor deiner eigenen Tür - auch wenn du es mir gegenüber nicht warst, so warst du es doch anderen gegenüber!

Gruß Tobi

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
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[...] was einen antreibt zu adoptiern - einem Kind ein zu Zuhause, Liebe, Wärme und Geborgenheit zu geben, Werte zu vermitteln... das könnte man noch lange fortsetzen - kurz alles, was den abgebenden Eltern, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich ist oder war.
Dazu muss man das Kind nicht notwendigerweise adoptieren.
Im Unterschied zur Dauerpflege, ist das Ziel einer Adoption immer, das betroffene Kind juristisch unumkehrbar von der biologischen in eine Ersatzfamilie zu geben und das in der Regel über dessen Kopf hinweg. Das ist Fakt, egal wie gut/schlecht oder sinnvoll das für das Kind am Ende ist. Wer also adoptiert, hat diesen Aspekt auch immer im Visier, nicht nur das Wohl des Kindes.
Das war aber keineswegs eine Kritik, sondern nur eine bloße Feststellung.

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
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Menschen, die Verachtung und Angst empfinden, wenn sie über das Eltern Werden sprechen, werden niemals und unter keinen Umständen in der Lage sein, einem Kind gut zu tun. Wenn dann noch die Einstellung hinzu kommt, man könne seine Fantasien einfach an Kindern ausleben, egal wie sie in so eine Abhängigkeitssituation gekommen sind, ist für mich persönlich der Fall sowieso klar.


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