Adoptionsforum

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 16. Mar 2015 22:42 
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Martinas Sohn wird sich diesem Kindergarten hier bestimmt nicht freiwillig aussetzen.
Kennst Du ihn? Dein Statement liest sich so als ob man gezwungen sei, hier Mitglied zu sein. Welcher "Zwang" könnte das denn sein?

Käfer wrote:
Babys,die von ihren Müttern nach der Geburt verlassen werden,stehen Todesängste aus. Und sie sind in Lebensgefahr.
Todesängste und Lebensgefahr? Kannst Du das etwas präzisieren? Meinst Du "normale" Wegadoptionen oder die Fälle wo die Mütter/Eltern ihre Kinder aussetzen?

Ich werde hier gar nichts mehr präzisieren. Wozu auch? Hier wird ja schon unterstellt,dass es manche Adoptierte nur angeblich gibt. Und anderen soll man alles glauben,was sie hier schreiben? Wen es interessiert,der kann mir ne PN schreiben.
Gut,dass es noch andere Foren gibt.
Warum so pampig? Was hat das, was andere schreiben, mit mir zu tun?

Du hast einen Beitrag geschrieben auf den ich mit der Bitte auf weitere Erklärungen geantwortet habe, denn deine Behauptungen leuchteten mir nicht ein.

Es ist egal was man schreibt,es wird sofort zerpflückt,als Frechheit hingestellt,als unwahr,man muss sofort Belege liefern,die aber dann auch nicht gut genug oder nicht glaubhaft sind usw. Wen es wirklich interessiert,der kann mir ne PN schicken.

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 16. Mar 2015 22:49 
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apropos Spenden an Haiti: Las gerade neulich wieder, dass viele Millionen Dollar und Euro an Spendengeldern noch auf Konten von Hilfsorganisationen ruhen, die bislang nicht zwecks Hilfe zum Wohle der dort unter erbärmlichsten Umständen lebenden Bevölkerung verteilt wurden.

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 17. Mar 2015 00:09 
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Hallo Hans,

da hast du aber lange für deine stets gepfefferte Antwort gebraucht. Was lange währt, wird endlich gut.

Nein, ich habe dir weder irgendetwas mit deinen Gesundheitsbehandlungen noch irgendetwas mit deiner Ehefrau unterstellt. Offenbar verwechselst du das. Das kann ja mal passieren, denn du weißt ja gar nicht mehr, wohin mit deinem Haß auf Adoptionseltern.

Wieviel hast du eigentlich nach Haiti gespendet, damit es den Leuten dort besser geht? Ach ich vergaß, du bist ja ein leiser Wohltäter.

Golfi

Hola Golfi, ich habe das ja nicht behauptet, sondern in Frageform gestellt, und du hast das ja ganz reizend aufgeklaert.....
Habe ich lange gebraucht fuer meine Antwort? Du, ich habe halt nicht die viele unnuetze Zeit wie ihr hier, und sitze nicht staendig am Computer, ich saufe manchmal, gehe mit Weibern aus, betruege Weib und Kínder und verhure mein Geld, also tut mir leid wenn ich nicht so schnell war.

Sag mal, hast du in der Schule mal gelernt, dass es ausser "Hass" auch anders gibt, wie etwa "Ablehnung" oder "Verachtung" oder "Verneinung". Dieses Neudeutsche Grundpauschalisieren, alles ist gleich Hass, Aufschrei und Hass, ihr seid wirklich, glaube ich, in der Entwicklung stecken geblieben.

Die Spende fuer Haití ging an sechs Kínder, die meine Latina-Frau mit in die Ehe brachte. Hast du auch soviele? Und Nein, wenn ich Spende, dann schreib ich das in alle Foren, Twittere es und setze Anzeige in die FAZ. Wie kaeme ich dazu das "still" zu machen. Uebrigens, nachher habe ich eine Orgie, du kannst ja mal vorbeikommen... Die Damen finden mich alle nett. Aber nur weil ich Geld habe, ich weiss....

Mal offen gesagt: Ist das nicht Wahnsinn? Ich versuche etwas ueber Schaeden mitzuteilen, mit Zitaten und Studien, die Adoptionen ausloesen und kein Mensch, die alle ihre adoptieren Kínder heiss und innig lieben interessiert es, alle stuerzen sich nur auf mich, als haette ich diese Schaeden erfunden. Keine hier denkt wirklich an die Kinder. Ehrlich gesagt, widerlich. Kein Schamgefuehl.

Denkst du das nicht auch manchmal in einer stillen Minute? Ach, ich vergass, du sitzt ja stets am Computer nehme ich an.

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Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 17. Mar 2015 00:23 
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Quote:
=hans1] Ich habe sie deshalb zitiert und sie hat ihre eigenen Worte als Beleidigung loeschen lassen, sie weiss also sehr genau, dass sie beleidigt und verletzt.Knieschischuss sagt man dazu. Man schiesst sich selber ins Knie. Lernt bei der Bundeswehr, aber da musten ja nur Maenner hin, dazu waren sie gut genug.

Ich habe hier nichts löschen lassen! Sagt man zu dieser Fehlbehauptung Kopfschuss?

Außerdem. Wissenschaftler die etwas auf sich halten, üben nicht einfach Kritik um ihr Wissen "unbedingt an den Mann" bringen zu wollen und aufzuzeigen, wie frevelhaft die Kritisierten handeln, sondern sie üben konstruktive Kritik die dann Lösungsvorschläge oder andere/bessere Vorgehensweisen aufzeigt. Anstatt wie in diesem Fall den Ado-Eltern falsches Handeln in Form von Adoption vorzuwerfen, das (angeblich) für die Kinder ein totales Desaster sein soll, hätten seriöse Wissenschaftler darüber referiert, was für die abgegebenen Kinder, die nicht zu Hause aufwachsen können, geschehen soll. Darüber wurde in den seitenlangen, "angeblich" wissenschaftlich fundierten Ausstößen nicht ein einziges Wort verloren. Mit Johann Wolfgang von Goethe gesagt (und wer will dem widersprechen?):

Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor
;
Heiße Magister, heiße Doktor gar
Und ziehe schon an die zehen Jahr
Herauf, herab und quer und krumm
Meine Schüler an der Nase herum –
Und sehe, daß wir nichts wissen können!
Zwar bin ich gescheiter als all die Laffen,
Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen;
Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,
Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel –


Ich habe wirklich gelacht, Martina du bist ein Scherzkeks und predigst, wie sich serioese Wissenschaftler zu verhalten haben. Du und serioes. Ich fass es nicht, ausgerechnet die Martina sagt das.

"angeblich" wissenschaftlich fundierten Ausstößen"
Haettest du soviel "Arsch in der Hose" das den Wissenschaftlern auch persoenlich ins Gesicht zu sagen?
Alles was dir nicht passt ist "angeblich". Mensch Martina, neue Entdeckung, die Erde ist keine Scheibe!

Ja ja ja, Kopfschuss.

Ich hoffe doch du kannst den Faust auswenig, oder hast du den Text wieder mal geklaut, aus einem Buch, aus dem Internet, (waere ja nicht das erste mal!). Willst du uns nicht aufklaeren, woher du den Text hast? Das macht man so bei Zitaten, erinnerst du dich?
Und sag nicht "auswendig", das glaubt dir keiner.
Oder hast du gar das grade selber gedichtet.....wou"!

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 17. Mar 2015 01:04 
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Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Als Autor habe ich Johann Wolfgang von Goethe angegeben, ("Mit Johann Wolfgang von Goethe gesagt und wer will dem schon widersprechen!) also habe es nicht selbst gedichtet oder geklaut!!!
Wohl nicht die richtige Brille dabeigehabt? Nächstes mal einstecken, dann brauche ich nicht so viel zweimal tippen!
Quote:
hans1 schrieb: Mal offen gesagt: Ist das nicht Wahnsinn? Ich versuche etwas ueber Schaeden mitzuteilen, mit Zitaten und Studien, die Adoptionen ausloesen und kein Mensch, die alle ihre adoptieren Kínder heiss und innig lieben interessiert es,

Habe übrigens einen tollen Spruch gefunden:

"Im höheren Lebensalter sind wir, wenn wir alle Antworten wissen, uns aber niemand mehr danach fragt". Mediana edad
(Also ebenfalls nicht selbst gedichtet, auch nicht geklaut!)

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Last edited by Martina on 17. Mar 2015 01:17, edited 3 times in total.

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 17. Mar 2015 01:05 
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Außerdem. Wissenschaftler die etwas auf sich halten, üben nicht einfach Kritik um ihr Wissen "unbedingt an den Mann" bringen zu wollen und aufzuzeigen, wie frevelhaft die Kritisierten handeln, sondern sie üben konstruktive Kritik die dann Lösungsvorschläge oder andere/bessere Vorgehensweisen aufzeigt. Anstatt wie in diesem Fall den Ado-Eltern falsches Handeln in Form von Adoption vorzuwerfen, das (angeblich) für die Kinder ein totales Desaster sein soll, hätten seriöse Wissenschaftler darüber referiert, was für die abgegebenen Kinder, die nicht zu Hause aufwachsen können, geschehen soll. Darüber wurde in den seitenlangen, "angeblich" wissenschaftlich fundierten Ausstößen nicht ein einziges Wort verloren.

Man trägt immer wieder das Dogma vor, Menschen, die als Kinder adoptiert wurden, wären ohne die Annehmenden alleine in einer dreckigen Gasse verendet. Man sei als Annehmende nicht an der eigentlichen Adoptionsvermittlung ("Abgabe") beteiligt gewesen und habe keinen Einfluss darauf gehabt, was mit den betroffenen Kindern geschehen ist, man sei zur Kindesannahme von den Eltern der Kinder gezwungen worden. Man behauptet, für die angenommenen Kinder würde man sich interessieren, aber in diesem Forum habe ich noch nie gelesen, dass man als erwachsener Bürger die Eltern eines solchen Kindes aufgesucht habe, seine Familie, mit ihnen geredet hätte, das Kind gefragt hätte, wie man ihm helfen könnte. Die Annehmenden und Bewerber für Kinder scheinen nur ein einziges Argument zu kennen, mit dem sie jedem Menschen gegenüber den Grund für ihre Vereinnahmung eines Menschen rechtfertigen: "das Kind kann - aus welchen Gründen auch immer - nicht bei seinen Eltern sein.". Dabei liegt der eine Grund auf der Hand: sie wurden durch ein Staatsorgan als "anzunehmend" deklariert, d.h. weil sie aus Sicht des Staates adoptiert werden müssen, ob sie und ihre Angehörigen wollen oder nicht, wurde ein Umgangsverbot und ein Datenschutz der "neuen Familie" verhängt. Meines Wissens existieren keine Adoptierten, die vor ihrer Deportation notariell, also rechtskräftig von ihren Eltern zur Adoption freigegeben gewesen sind. Und meines Wissens decken sich statistisch gesehen die Zahlen der Adoptivkinder mit denen der Adoptionsbewerber, genauer gesagt, sind es nach meiner Rechnung etwas mehr statistisch erfasste Adoptierte als statistisch erfasste Bewerber.
Angenommen es gäbe ein Kind, dessen seine Eltern überdrüssig sind. Muss dieses Kind zwangsläufig adoptiert werden in Deutschland? Existieren keine entfernteren Verwandten, die für eine unbestimmte Zeit in der Zukunft für die Pflege, Versorgung und Förderung einspringen würden? Existieren keine Pfleger, keine SOS-Kinderdörfer? Wäre dieses Kind ohne deutsches Adoptionsrecht ein Huckleberry Finn oder Oliver Twist? Wer so eine fettgedruckte Frage stellt wie Martina und Luna, der weiß es entweder nicht besser, weil er keine Fantasie und keine Vorstellung hat von etwas, das sich "Sozialstaat" nennt, oder er versucht ganz bewusst, andere in ihrem Denken zu manipulieren, damit ein überflüssiges und Menschen schädigendes Verhalten von ihm übersehen, mit Wohlwollen ignoriert oder gar als alternativlos gepriesen wird.

Ich dachte, du schreibst, was es aus wissenschaftlicher Sicht bedeutet, Vater, Mutter oder Kind zu sein? Quasi eine Art Definition? Eigentlich hast du geschrieben, warum du dich über Martina aufregst. Warum alle Frauen irgendwie gaga sind. Das kann ich dir direkt beantworten: wir haben ein Gaga-Organ dafür - die Hystera. Manche Frauen nicht mehr. Die werden dann schrullig, was auch nicht besser als gaga ist. Also freu' dich, dass du als Mann geboren wurdest. Quasi direkt ein Abbild Gottes. Für Eva tat's eine Rippe. Und weil sie den Adam verführt hat, wurde sie und alle Frauen nach ihr mit der monatlichen Blutung und den Schmerzen der Geburt bestraft. Du siehst: wir haben unsere Strafe schon bekommen.

Dann ging es um pränatale Bindung und Prägung. Dazu lehne ich mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass jeder Adoptivbewerber, der nicht völlig ignorant ist, sich mit diesen Themen beschäftigt. Wir sind nun auch nicht gerade "auf der Wurstsuppe hergeschwommen".

@Nancy: du schreibst weiter oben, dass jeder, der kein Kind aufziehen möchte, verhütet oder abtreibt (sinngemäß wiederholt). Nunja, die leibliche Mutter von B. hat nicht verhütet. Termine zur "Abtreibung" hat sich nicht wahrgenommen. Sie konnte es einfach nicht. Sie wollte das Leben in ihr nicht töten. Sie hat sich auch ausdrücklich gegen Pflegeeltern oder andere sog. Hilfen zur Erziehung entschieden. Für sie kam nur die Adoption in Frage. Was also hätte mit B. passieren sollen? Wenn ihr Wunsch die Adoption war? Bevor die Frage kommt: der leibliche Vater war jederzeit involviert.

Hat ein haitianisches Kind, was auf Haiti von zwei Haitianer gezeugt wurde, andere pränatale Bedingungen, als ein haitianisches Kind, was in Deutschland von zwei Haitianern gezeugt wurde? Weil du sowas andeutest in deinem Beitrag.

Deine blasphemischen, sexistischen, pietätlosen Äußerungen ignoriere ich hier mal und versuche nur auf deine Fragen einzugehen.
Relevant für die pränatalen Einflüsse sind auch Lebensbedingungen wie Stress und Hektik und die Ernährung der Mutter, deine Frage zum haitianischen Kind ist also relativ eindeutig mit "Ja." zu beantworten.
Was mit einem gewollten und geliebten Kind passieren sollte, für dessen Zukunft sich Mutter und Vater interessieren, liegt doch auf der Hand für jeden, der das Grundgesetz kennt. Eine Adoptionsvermittlung ist in solchen Fällen illegal, ein solches Kind ist nicht dafür geeignet, weil seine Eltern in die Pflicht genommen werden können, ohne, dass eine Gefährdung für das körperliche und geistige Wohl dieses Kindes zu befürchten ist. Eine Möglichkeit wäre, der ehelichen oder unehelichen Familie so bequeme Bedingungen wie Pflegefamilien zu verschaffen, sodass ein Elternteil zu Hause die Fürsorge und Pflege des Kindes übernehmen kann, bzw. das bei Getrenntleben alleine tun kann, ohne Existenzängste haben zu müssen. Je nach individuellen Lebensvorstellungen der Eltern könnten die staatlichen Förderungen wie Krippenbetreuung u.Ä. alternativ oder ergänzend zur elterlichen Individualförderung in Anspruch genommen werden. Wie genau sahen denn die ausgeschlagenen Angebote des Jugendamts an die Eltern aus? Ich bin neugierig.

Übrigens: deiner Beschreibung nach zu urteilen, kann von einem Wunsch der Mutter nicht die Rede sein. Wenn Abtreibung eine dermaßen konkrete Überlegung für ihr Kind war (damit will ich sagen, man hat sich sehr konkret mit der Lebensfrage auseinandergesetzt und sich auch deinen klaren Worten zufolge diesbezüglich ganz klar und bewusst entschieden auf der Grundlage von Einfühlungsvermögen - man würde selbst auch nicht abgetrieben sein wollen, also wünscht man das auch nicht seinem Kind - es ist eine persönliche Mutter-Kind-Bindung entstanden), dann wird Adoption nicht ihr Wunsch gewesen sein, sondern maximal ihre Wahl aus einem "Hilfsangebotskatalog", deswegen frage ich nach den restlichen Angeboten. Das Jugendamt wird zu ihr gesagt haben, dass sie eine Auswahl nicht verweigern darf. Sie könnte Kriterien genannt haben, die sie sich als Mutter für das Aufwachsen ihres Kindes vorstellt, wie Individualförderung, Familienzusammengehörigkeit mit durchschnittlichem Lebensstandard, Zukunfsperspektiven,... Das alles würde für eine vorbildliche Erziehungsfähigkeit der Mutter sprechen, oder siehst du das anders?

Wir kennen die Macht der Werbung. Man sieht einen Spot und dann will man das Präsentierte haben, aber es handelt sich dabei um einen vermeintlichen Wunsch. In Wirklichkeit wurde man manipuliert und hatte keine Wahl. Für Adoptionen machen Adoptionsvermittler Werbung. Das ist ihre im AdVermiG vorgeschriebene Berufstätigkeit - Schwangerschafts- und Elternberatung in Verbindung mit Adoptionsvermittlung - ein krasser Gegensatz zum Artikel 6 GG, der überhaupt keine systematische Eltern-Kind-Entfremdung kennt, sondern lediglich ein Kinderschutzprinzip. Muss ein Kind, für das seine Mutter sehr empathische, altruistische Gefühle hat, durch das Jugendamt ausdrücklich zu seinem Schutz von ihr getrennt werden, was meinst du?


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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
Unread postPosted: 17. Mar 2015 09:05 
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Ich fass es wirklich nicht: da kommt ein User wieder, um hier seine Freude und sein Glück zu teilen und es wird wirklich alles drangesetzt, um ihm das Glück zu vermiesen, ihn als Kinderklauer (wenn nicht Schlimmeres, wie eine wohlbekannte Userin Adoptionseltern immer wieder unterstellt) darzustellen usw. usw.
Könnt "ihr" wirklich nicht akzeptieren, dass es Menschen gibt, denen es gut geht? Was bringt "euch" das eigentlich, eure eigenen Frustrationen, eure Unzufriedenheit und möglicherweise Neid pauschal über andere auszukübeln?


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Hoffentlich erbarmt sich irgendwann einer und schließt diesen Kindergarten!

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 Post subject: Re: Statusbericht nach über 2 Jahren
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Du brauchst Dich ja mit diesem "Kindergarten" nicht mehr zu befassen. Einfach diesen Thread, der Dir augenscheinlich zum Hals heraushängt, nicht mehr anklicken, schon ist Deine Welt wieder (in so weit) in Ordnung.

Aber - "wer die Neugier kennt, weiß was ich leide". (Johann Wolfgang von Goethe, leicht abgewandelt).

Wer leben will und sich wohl befinden,
kümm’re sich nicht um des Nachbarn Sünden.


Paul Heyse

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Unread postPosted: 17. Mar 2015 12:33 
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Du hattest auch schon mal bessere Weisheiten drauf, Martina.

Das hier ist ein Adoptionsforum, und es geht nicht an, dass andere unter Euren Privatkriegen leiden - entweder, weil sie indirekt mitbeleidigt werden, oder (und vor allem!) weil Hilfesuchende mit ernsthaften Anliegen hier nicht mehr zum Zuge kommen.

Allerdings muss ich sagen, dass ich auch die Forenleitung nicht verstehe. Statt Euch Streithähnen eine Zwangspause zu verordnen, sieht sie diesem unsäglichen Treiben entweder tatenlos zu oder streitet sogar mit.

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