Adoptionsforum

Austausch und Info von und für Betroffene rund um das Thema Adoption
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 Post subject: Re: Adoption des Stiefkindes... Aufklärung
Unread postPosted: 11. Jun 2015 09:43 
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Werter XYZ,
ich verstehe Sie insofern. dass Sie Ihr Kind schützen wollen.
Sie wollen es fröhlich aufwachsen sehen,- und ihm keinen Schaden "zufügen".
Darum geht es aber in Ihrem Fall nicht.
Es geht alleine darum. dass Ihr Kind das Recht hat,- auf seine wahre Herkunft.
Thats all.

Wenn Sie aber in 3 Jahren die Wahrheit auf den Tisch bringen wollen ist auch okay.
Sie verschweigen dieses ja nicht bis zum 40 ten Lebensjahr , sondern "nur" bis sie 10 Jahre ist.
Das die Adoption abgebrochen wird,- ist ein sehr sehr guter Schritt.
Wer weiss, wie lange Sie noch mit dieser Frau zusammen sind ?
Vielleicht ist in ein paar Jahren Schluß,- und Sie wollen eigene Wege gehen ?
Das weiß man ja vorher nie.
Noch ist alles eitel Sonnenschein.

Nun gut ,- Sie müssen es wissen.
Es ist Ihr Leben.
Seien Sie sich aber bewußt, dass die Beiträge hier nicht aus Hass geschrieben werden , sondern stehts zum Wohle des Kindes agiert wird.

LG :handshake:

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Ich hab mir diesen Weg hier ausgesucht.
Du wirst geliebt wirst gehasst und wirst auch verflucht.
Doch ich hab nur auf mein Herz gehört und wusste dann,
Du gehst den Weg eines Kriegers bis zum Schluss verdammt.



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 Post subject: Re: Adoption des Stiefkindes... Aufklärung
Unread postPosted: 11. Jun 2015 09:59 
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Auf dem Niveau zu schreiben? weil jemand ein Kind und deren Entwicklung und die Kindheit schützen will.....

Dem Kind interessiert es momentan nicht wo es her kommt sondern das Kinder lernt die Welt kennen und das Glücklich.....
Dem Kind es jetzt zu sagen würde die Welt kaputt machen weil es noch nicht richtig verstehen kann und es total durcheinander macht.....

Und das ich ein Fake bin weil ich meine eigene Meinung habe ist total krank....

Ich denke mal hier sind wirklich eingeschworene und vielleicht auch verletzte unter euch die eines nicht verstehen.....
Das jemand ein Herz hat.....

Nur weil das Gesetz es will tickt ihr so.... wäre das Gesetzt morgen anders rum... würdet ihr auch anders ticken....

Ich denke mal ich habe einige Antworten bekommen wo man drüber nachdenken kann und da bin ich dankbar.

So richtig versteht mich hier keiner und ich denke ich bin hier im falschen Forum....

Einen schönen Tag noch


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 Post subject: Re: Adoption des Stiefkindes... Aufklärung
Unread postPosted: 11. Jun 2015 10:24 
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Da muss ich entschieden protestieren!
Ich habe von Anfang gewßt (4 Jahre), dass die Adoeltern nicht meine sind,- und damit bin ich hervorragend aufgewachsen.
Ich war 4 (!!!) Jahre alt,-also noch 3 Jahre jünger , als dein Stiefkind.
Das ist so nicht wahr!!

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Ich hab mir diesen Weg hier ausgesucht.
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 Post subject: Re: Adoption des Stiefkindes... Aufklärung
Unread postPosted: 11. Jun 2015 12:00 
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Hallo xyzttt,
ich glaube dir, dass du dem Kind die Wahrheit verschweigst, weil du es schützen willst. Wobei ich eher den Eindruck habe, dass du die von dir viel beschworene "Illusion" schützen willst als das Kind selbst.
Natürlich interessiert sich das Mädchen nicht für die Frage, ob es da noch einen anderen Vater gibt, es geht ja selbstverständlich davon aus, dass du der leibliche Vater bist.
Und natürlich wird es unangenehm ihm die Wahrheit zu sagen.
Dass ihr den idealen Zeitpunkt bereits verpasst habt ist offensichtlich. Was hätte dagegen gesprochen schon während der Schwangerschaft mit ihrem Schwesterchen zu erwähnen, dass beide Kinder im Bauch der Mama waren, es aber zwei verschiedene Papas gibt? Oder im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft im näheren Umfeld? Ein Kleinkind geht mit sowas ganz souverän um, solange es sich sicher und geliebt fühlt. Es versteht die Tragweite des Ganzen nicht und wächst allmählich hinein, in seinem ganz persönlichen Tempo. Dies zu unterstützen wäre eure Aufgabe (gewesen).
Aber gut, das ist vorbei.
Jetzt wird es unangenehm werden. Aber aus meiner Sicht vor allem, weil dem Kind, je älter es wird, immer bewusster sein wird, dass ihr ihr kindliches Vertrauen ausgenutzt habt. Warum sollte dies in 3 Jahren anders sein?
Ich denke nach wie vor, ihr solltet sie behutsam mit der Wahrheit konfrontieren. Egal ob Adoption oder nicht. Das ist jetzt so ungefähr wie bei einer notwendigen Operation: Man will eigentlich das Kind nicht operieren lassen, will, dass es "heil" bleibt und all den Risiken nicht ausgesetzt wird. Aber langfristig gedacht schadet man dem Kind, wenn man nur den Moment betrachtet und nicht die Folgen der momentanen Untätigkeit. Ja, eine Operation ist mit Schmerzen verbunden und ein Krankenhausaufenthalt nicht angenehm für das Kind. Aber wichtig ist in dem Moment vor allem, weitere Schäden zu verhindern, die alles in Zukunft noch schlimmer machen werden.
Du schreibst, es dem Kind jetzt zu sagen würde seine Welt kaputt machen. Ich denke, es kommt sehr darauf an, was genau ihr dem Kind sagt. Wenn es darum geht, dass es da einen leiblichen Vater gibt, der sich NOCH NIE für sein eigenes Kind interessiert hat, so BÖSE ist, dass er seiner UNTERHALTSVERPFLICHTUNG nicht nachkommen will und was auch sonst euch an der Situation nicht gefällt, dann hast du sicherlich Recht. Das alles gehört aber in den Zuständigkeitsbereich der Erwachsenen. Für das Kind ist in erster Linie wichtig, dass es Verlässlichkeit und Liebe erlebt, die du als Stiefvater im täglichen Leben doch offenbar wunderbar bietest und weiterhin bieten kannst. Eure Verantwortung als (soziale) Eltern ist ebenso, dem Kind ein positives Gefühl für seine Herkunft zu vermitteln. Wenn ihr da nicht so viele Anhaltspnkte habt, weil ihr im Konflikt mit dem Vater liegt, dann dürfte es doch immerhin möglich sein, dem Kind positive Botschaften zu vermitteln, etwa dass es die schönen Augen oder das herzhafte Lachen oder was auch immer von seinem Papa hat. Das ist enorm wichtig für die Bildung einer gesunden Identität.
Die Wissenschaft sagt, dass ein Kind im Alter von etwa 8 Jahren die geistige Reife besitzt, die Tragweite dessen, was Adoption bedeutet, zu verstehen. Also auch Stiefkindadoption und die unweigerlich damit zusammenhängende Tatsache, dass es da noch einen anderen Elternteil gibt. Ich persönlich würde alles daran setzen, mein Kind einzuweihen, bevor es den vollen Umfang dessen, was ihm vorenthalten wurde versteht und damit auch die Tragweite des "Betrugs", den ihr mit ihr veranstaltet habt. Mir persönlich wäre es wichtig, dass das Kind mit dem (kindgerecht vermittelten und auch nur in dem Rahmen, der dem Kind gut tut) Wissen um seine spezielle Situation heranreifen kann, um nicht irgendwann die "volle Breitseite" zu bekommen und einen Vertrauensbruch zu erleben, der möglicherweise lebenslange Spuren in der Seele des Kindes hinterlässt.
Meine Meinung.
Alles Gute für "deine Maus".
LG Morgenmuffel

Übrigens: Wie willst du verhindern, dass das Mädchen von irgend jemand Anderem aufgeklärt wird? Nachbarn, Freunde, Cousinen etc. Wie wird sich das wohl für das Kind anfühlen? Und erzähl jetzt bitte nicht, dass das ausgeschlossen ist. Ist es nie.


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 Post subject: Re: Adoption des Stiefkindes... Aufklärung
Unread postPosted: 11. Jun 2015 16:19 
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So richtig versteht mich hier keiner und ich denke ich bin hier im falschen Forum....


Mal andersrum gefragt: Was hast Du Dir von diesem Forum versprochen? Brauchst Du einen Rat oder suchst Du nur Zustimmung? Wenn letzteres Fall ist, wird Dir das bei der Adoption aber wenig helfen. Und wenn Du jetzt mittendrin aufhörst, nur weil das Kind nichts wissen soll, werden die natürlich erst recht misstrauisch und statten Euch vielleicht von Amts wegen einen Besuch ab. Du solltest Deinen Rückzieher schon vernünftiger begründen, auch wenn es gelogen ist.

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 Post subject: Re: Adoption des Stiefkindes... Aufklärung
Unread postPosted: 12. Jun 2015 07:47 
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wie gesagt ,was auch am Anfang steht-

Ob es die Möglichkeit gibt anders zu adoptieren so dass man nicht gleich zick Gruppengespräche mit dem Jugendamt und co hat er es als wichtigstes sieht die Illusion des Kindes zu zerstören....
Das sehen hier viele zwar auch so aber Schade....

Wenn ich die Adoption abbreche muss er zick tausend € erstmal nachzahlen und macht psychischen Druck das er die kleine sehen will um bei uns alles kaputt zu machen.
Er will die kleine nicht sehen er will dann Terror wegen des Geldes machen.....
Das glaubt mir jetzt auch keiner....

Es müsste ein Vertrag aufgesetzt werden wo wir auf das Geld verzichten und er sie nicht sieht.....


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 Post subject: Re: Adoption des Stiefkindes... Aufklärung
Unread postPosted: 12. Jun 2015 10:59 
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wie gesagt ,was auch am Anfang steht-

Ob es die Möglichkeit gibt anders zu adoptieren so dass man nicht gleich zick Gruppengespräche mit dem Jugendamt und co hat er es als wichtigstes sieht die Illusion des Kindes zu zerstören....
Das sehen hier viele zwar auch so aber Schade....

Wenn ich die Adoption abbreche muss er zick tausend € erstmal nachzahlen und macht psychischen Druck das er die kleine sehen will um bei uns alles kaputt zu machen.
Er will die kleine nicht sehen er will dann Terror wegen des Geldes machen.....
Das glaubt mir jetzt auch keiner....

Es müsste ein Vertrag aufgesetzt werden wo wir auf das Geld verzichten und er sie nicht sieht.....


Das ist immer so ein Punkt, der mir nicht ganz einleuchten will. Ihr nehmt dem Vater übel, dass er sein Kind nicht sehen will, wollt Euch aber gerade vor dieser Situation schützen. Okay, hier könnte man das so erklären, dass das Kind nicht darunter leiden soll, wenn der Erzeuger urplötzlich seine Meinung ändert.

Wie das heute ist, weiß ich nicht, aber früher musste ein unehelicher oder geschiedener Vater sein Umgangsrecht gegenüber der Mutter erst einklagen, sofern das Kind bei der Mutter verblieben war und keine einvernehmliche Regelung zwischen beiden bestand. Auch heute dürfte er nicht aus heiterem Himmel (am besten noch unangekündigt, volltrunken und mitten in der Nacht) angepoltert kommen, er wolle sein Kind sehen, wie es hier mal eine Userin sehr übertrieben darstellte.

Aber noch mehr wundert mich, dass Ihr anscheinend sehr dahinter her seid, den Kindesvater von seinen Unterhaltsverpflichtungen zu entbinden. Ich meine, das Geld geht doch sowieso an Euch. Und wenn Ihr keinen Wert auf seine paar Kröten (zigtausend Euro werden es kaum sein) legt, dann verzichtet Ihr halt stillschweigend oder einvernehmlich darauf, ohne daraus eine offizielle Sache zu machen. Zwar musste mein Vater die vom Gericht festgelegten Unterhaltszahlungen seinerzeit noch in bar beim Jugendamt hinterlegen, aber das gibt es heute bestimmt nicht mehr.

Und wie ich schon einmal erwähnte: Das mit dem Vertrag könnt Ihr vergessen. Wenn Du mir nicht glaubst, frage am besten einen auf Familien- oder Vertragsrecht spezialisierten Anwalt bzw. Notar. Der wird Dir dann im einzelnen erklären, warum das so nicht geht. Das Wort "sittenwidrig" wird in dem Gespräch bestimmt auch fallen. Fängt schon damit an, dass Ihr in Sachen Unterhalt im Namen und zum Wohl des Kindes handeln müsstet, während das andere primär Eurer eigenen Bequemlichkeit dient.

Und nochmals: Warum hast Du eine solche Angst, dem Kind seine "Illusion" zu nehmen? Die Psychologen vom Jugendamt sind immerhin Fachleute, kennen die Situation und werden dementsprechend behutsam vorgehen. Auch aus amtlicher Sicht soll es hauptsächlich um das Wohl des Kindes gehen. Was wir Foris Dir glauben oder nicht, darum geht es doch nicht. Sämtliche Auskünfte und Ratschläge ergehen hier sowie nur unter Vorbehalt. Wir sind Betroffene mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, aber keine Profis.

Fazit: Für Euer Adoptionsvorhaben sehe ich angesichts Eures wenig gefestigten Standpunktes schwarz. Der einzige Rat, den ich Euch geben kann, ist, dass Ihr Euch mit dem leiblichen Vater zusammensetzt oder über Anwälte korrespondiert. Was Ihr Euch immer vor Augen halten müsst, ist, dass seine Unterhaltssäumigkeit weder positiv noch negativ irgendeinen Einfluss auf Eurer Adoptionsvorhaben haben wird. Das sind zwei getrennte Sachverhalte.

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 Post subject: Re: Adoption des Stiefkindes... Aufklärung
Unread postPosted: 16. Jun 2015 09:17 
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Ihr seht das alles als eine Sache...

geht es dem Kind schlecht geht man zum Psychologen und dann passt es.
Wird eine Frau vergewaltigt naja nicht schlimm da gibt es auch Ärzte und Psychologen und dann wird das...
Ich denke hier sind zu viele Adoptierte die den Standpunkt anders sehen als eine Junge Familie die das Kind als Kind aufwachsen lassen will.
Ich kann mir besseres vorstellen als ein Kind in irgendwelchen Praxen zu schleppen und sich den Kopf verdrehen zu lassen....
Ein Kind geht nachmittags auf den SPielplatz und spielt mit freunden als sich um sowas Gedanken zu machen.
Der Vater will keinen Kontakt und fertig. Geld will er auch nicht bezahlen.
Muss er Geld bezahlen will er Psychoterror machen und nach dem Motto jetzt will ich meine bezahlte Ware haben....
und es ist schwer und sehr schwer....
Wir werden alles einschlafen lassen dieAdoption abbrechen und uns mit Anwäten beraten.....


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 Post subject: Re: Adoption des Stiefkindes... Aufklärung
Unread postPosted: 16. Jun 2015 09:48 
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Hallo Zyttt,

zum einen hat eine Adoption egal ob Stiefkindadoption oder eine Volladoption gesetzliche Voraussetzungen, die man einfach nicht umgehen kann.

Das Umgangsrecht ist vom Gesetzgeber ausdrücklich erwünscht, es wird eher ein erschwerter Umgang mit Auflagen als ein Umgangsverbot ausgesprochen.

Dass Menschen sich vor Unterhaltspflichten drücken, kommt immer wieder vor, deswegen gibt es dafür einen Strafparagraphen.

Nur weil ein Vater keinen Unterhalt zahlt oder sein Kind nicht sehen will, ist das kein Grund, dass er per Vertrag auf dieses Kind verzichtet. Harald hat Recht, jede Vertragsregelung wäre sittenwidrig.

Zum anderen haben sich genügend Psychologen damit auseinandergesetzt, welcher Vertrauensbruch es ist, wenn das Kind es zu spät am besten noch von Dritten erfährt, dass du nicht der leibliche Vater bist.

Die meisten Adoptiveltern, ich will nicht alle schreiben, weil ich es nicht weiß, haben ihre Kinder frühzeitig aufgeklärt, sie schreiben es zumindest und ich glaube es ihnen. Unser Kind schläft besonders gut ein, wenn ich zum 100.000 Mal von der Abholreise erzähle, sie möchte es immer wieder wissen. Aber Eltern können doch nur ein Vertrauensverhältnis zu ihren Kindern und umgekehrt haben, wenn bei solch wichtigen Dingen die Wahrheit gesagt wird. Es gibt Kinder, die nehmen ihren Eltern die Weihnachtsmannlüge übel und dass ist gegen ein solches Thema eine Lappalie. Du wirst hier wenig Argumente finden, die dafür sprechen, das Kind nicht aufzuklären. Wie soll das Kind dir noch glauben, dass du es lieb hast wie ein eigenes Kind, wenn du es schon angelogen hast, dass du eben nicht der Vater bist?

Hast du vielleicht eher Angst vor dem Terror des leiblichen Vaters, weil dann eure Lüge auffliegt? Was macht ihr, wenn der leibliche Vater irgendwann vor der Schule steht, wie willst du das verhindern? Ich würde das Kind schnellstens aufklären, sich dann entschuldigen, dass ihr es jetzt aufklärt, dann könnt ihr in Ruhe und ohne Zwänge entscheiden, wie ihr mit dem Kindsvater verfahrt. Außerdem hat das Kind noch seine leibliche Mutter.

Golfi


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 Post subject: Re: Adoption des Stiefkindes... Aufklärung
Unread postPosted: 16. Jun 2015 09:58 
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Ich glaube, alles Argumentieren bringt hier nichts.
Wenn ich nicht wüsste, dass es keine gescheite Antwort von dir geben wird (du bist ja auf keine Frage und keinen Gedankenanstoß den man dir hier gab, eingegangen), würde ich jetzt gerne von dir verlangen, den Quatsch mit der Vergewaltigung zu belegen. Aber was soll's. Es war von deinem ersten Beitrag an klar, dass du schon genau weisst was du tun willst und kein Interesse an wirklichem Austausch und Auseinandersetzung mit dem Thema hast. Man fragt sich halt nur, warum du dich dann hier anmeldest.
Keiner sagt, geht zum Psychologen und dann passt es. Was du nicht hören willst ist: Wenn du die Wahrheit noch länger verschweigst, wird möglicherweise in Zukunft GAR NICHTS MEHR passen.
Tu was du nicht lassen kannst, aber beschwer dich später nicht, wenn das Vertrauensverhältnis zwischen dir und deiner Stieftochter nachhaltig gestört ist. Und heb den link zu diesem Forum gut auf, damit sie sich, wenn sie älter ist, mit anderen, "die den Standpunkt anders sehen" über ihre Enttäuschungen austauschen kann.

Alles Gute für das Kind.
Gruß von einer, die eine junge (Adoptiv-)Familie hat und deren Kinder ohne Lüge als Kinder aufwachsen


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