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 Post subject: Halboffene Adoption - Briefkontakt
Unread postPosted: 8. Oct 2015 11:29 
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Neuling
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Hallo ihr lieben,
Leider bin ich nicht direkt schlau im Internet geworden und hoffe mir kann jemand weiterhelfen!?

Ich habe einen Sohn (3) der seit ca. einem Jahr bei Adoptivpflegeeltern lebt. Zustimmung erfogte eher gezwungen freiwillig. Hintergründe sind hierbei erstmal uninteressant!
Es ist eine Halboffene Adoption, ich darf viertel jährlich Briefe und Fotos erhalten und ich darf dennen es auch zukommen lassen. Was sich in den einem schwierig gestaltete. Ich habe ein weiteres Kind geboren was nun bei mir aufwachsen wird. Durch die ganze Problematik kam ein Kontakt Austausch nicht zustande. Die Vormundschaft kümmerte sich seit Januar diesen Jahres weder um ein Entwicklungsbrief noch Fotos meines Sohnes. Das letzte mal war im November 2014. Bei der Adoptionsvermittlung kam auch ewig kein Kontakt zustande, da etwas mit meiner Nummer nicht stimmte und sich Ihre Email Adresse geändert hatte. Nun habe ich alles erneut mit meiner Familienhilfe in Angriff genommen und bekam ein Termin bei ihr für den 13.10.2015 sprich nächste Woche Dienstag! Ich möchte meinem Sohn bzw. den Adoptiveltern/pflege einen Brief+Fotos von mir Papa und Geschwisterkind zukommen lassen. Nun meine Fragen:

Was darf ich in dem Brief schreiben?
Darf ich mich als leibliche Mama in dem Brief zuerkennen geben oder doch nur als Tante?
Darf ich erzählen das meine kleinste sein Geschwisterchen ist?

Ich wäre so dankbar wenn mir einer von Euch weiterhelfen kann! Dazu muss ich anmerken ich bin relativ noch sehr jung, wurde darüber nicht wirklich aufgeklärt und mit dem Thema konnte ich mich noch nicht aufeinander setzten, da es ein langer und schmerzhafter weg war. Und ich sag es nochmal, Bitte helft mir, ich wäre unentlich dankbar

_________________
Wenn ich die Zeit bis zu der Geburt zurück Drehen könnte, dann mit dem wissen von heute, um für mein geliebten Sohn, die Mama zu sein, die ich hätte sein sollen!


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 Post subject: Re: Halboffene Adoption - Briefkontakt
Unread postPosted: 8. Oct 2015 17:05 
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Hallo ihr lieben,
Leider bin ich nicht direkt schlau im Internet geworden und hoffe mir kann jemand weiterhelfen!?

Ich habe einen Sohn (3) der seit ca. einem Jahr bei Adoptivpflegeeltern lebt. Zustimmung erfogte eher gezwungen freiwillig. Hintergründe sind hierbei erstmal uninteressant!
Es ist eine Halboffene Adoption, ich darf viertel jährlich Briefe und Fotos erhalten und ich darf dennen es auch zukommen lassen. Was sich in den einem schwierig gestaltete. Ich habe ein weiteres Kind geboren was nun bei mir aufwachsen wird. Durch die ganze Problematik kam ein Kontakt Austausch nicht zustande. Die Vormundschaft kümmerte sich seit Januar diesen Jahres weder um ein Entwicklungsbrief noch Fotos meines Sohnes. Das letzte mal war im November 2014. Bei der Adoptionsvermittlung kam auch ewig kein Kontakt zustande, da etwas mit meiner Nummer nicht stimmte und sich Ihre Email Adresse geändert hatte. Nun habe ich alles erneut mit meiner Familienhilfe in Angriff genommen und bekam ein Termin bei ihr für den 13.10.2015 sprich nächste Woche Dienstag! Ich möchte meinem Sohn bzw. den Adoptiveltern/pflege einen Brief+Fotos von mir Papa und Geschwisterkind zukommen lassen. Nun meine Fragen:

Was darf ich in dem Brief schreiben?
Darf ich mich als leibliche Mama in dem Brief zuerkennen geben oder doch nur als Tante?
Darf ich erzählen das meine kleinste sein Geschwisterchen ist?

Ich wäre so dankbar wenn mir einer von Euch weiterhelfen kann! Dazu muss ich anmerken ich bin relativ noch sehr jung, wurde darüber nicht wirklich aufgeklärt und mit dem Thema konnte ich mich noch nicht aufeinander setzten, da es ein langer und schmerzhafter weg war. Und ich sag es nochmal, Bitte helft mir, ich wäre unentlich dankbar

Selbstverstaendlich "darfst" du dich als leibliche Mama ausgeben, das bist do doch auch und das bleibst du dein ganzes Leben. Ich halte es sogar fuer Notwendig. Dazu gehoert auch die Erwaehnung (Fotos?) des Geschwisterchen.
Meine Tochter, die ich leider hatte adoptieren lassen, war hocherfreut ueber Tante und Onkels und neue Familie.
Niemand, kein Mensch und kein Gesetz kann dir die Mutterschaft des Kindes absprechen, und lass dich nicht "Bauchmama" titulieren, das reduziert (diskriminiert) dich auf deinen Bauch und mehr nicht.
Du bist die Mutter. Und dein Kind hat ein Schwesterchen.
Liebe gruesse, Hans

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Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


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 Post subject: Re: Halboffene Adoption - Briefkontakt
Unread postPosted: 8. Oct 2015 17:48 
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Wenn sich dein Kind noch in Adoptionspflege befindet, ist deine Entscheidung dann schon endgültig?
M.E. Fehlt es dann doch noch am Urteil
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 Post subject: Re: Halboffene Adoption - Briefkontakt
Unread postPosted: 8. Oct 2015 22:04 
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Natürlich ist Deine Situation sehr schmerzhaft, was ich gut nachvollziehen kann. Leider kenne ich die rechtliche Auswirkung der halboffenen Adoption in Eurem Falle und im allgemeinen nicht, das ich diese Form noch nicht erlebt habe.

Am sichersten fährst Du, wenn Du diese Angelegenheit mit den Mitarbeitern des Jugendamtes besprichst, die sich mit den Bestimmungen in diesem Fall auskennen. Die können Dir auch eine gute Anleitung in Bezug auf Inhalt, Formulierungen und Umfang der Briefe an Deinen Sohn geben. Dann gehst Du ganz sicher und die Ado-Pflegeeltern können den Kontakt nicht wegen irgendwelcher läppischen Regelverstöße aussetzen.

Dann gehst Du ganz sicher und kannst evtl. auch Deine Rechte durchsetzen. Die können Dir auch eine gute Anleitung in Bezug auf Inhalt, Formulierungen und Umfang der Briefe an Deinen Sohn geben.

Sehr traurig und schade wäre es, wenn die Ado-Eltern eine handhabe gegen den schriftlichen Kontakt gäbe, weil Ihr deren Meinung nach die Vorschriften und Abmachungen nicht eingehalten habt.

Viel Erfolg bei dem weiteren Kontakt zu Deinem Sohn wünscht Dir

Martina

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- Respekt vor anderen,
- übernimm Verantwortung für Deine Taten. (Dalai Lama)


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 Post subject: Re: Halboffene Adoption - Briefkontakt
Unread postPosted: 9. Oct 2015 11:39 
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Ich habe kein Durchblick mehr. Er wurde mir Juni 2012 weggenommen, seit November 2012 darf ich ihn durch den beschluss des Familiengerichtes garnicht mehr sehen und im Februar diesen Jahres waren mein Freund und ich beim Notar und seit dem keine Nachricht mehr erhalten. Das einzige was ich weiß Ist, dass der kleine schon seit März 2013 in der Familie lebt, die ihn adoptieren wollten. Mehr weiß ich nichts. Werde dies aber am Dienstag nochmal ansprechen. Wie gesagt ich bin noch ziemlich jung und keine Ahnung was Adoptionen angeht. Ich habe ihn ja noch nicht mal freiwillig frei gegeben, eher wurde ich dazu gedrängt, sonst würde ich kein Entwicklungbriefe und Fotos bekommen.

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 Post subject: Re: Halboffene Adoption - Briefkontakt
Unread postPosted: 9. Oct 2015 12:49 
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Hast du/Freund beim Notar irgendwas unterschrieben? Warum musstet ihr denn dahin? Du müsstest doch irgendetwas schriftliches bekommen haben. Pflegevertrag (Kurzzeit oder Dauerpflege). Ich persönlich kann dir nicht viel Hoffnung machen. Egal was die Adoptiv/Pflegeeltern oder Jugendamt versprochen haben, du hast leider keinen Rechtsanspruch auf Fotos, Briefe oder sonstiges. Das läauft alles freiwillig und wird oft nur deshalb versprochen um die Pflege oder Adoption durch zudrücken. Aber warte jetzt erstmal ab was das Jugendamt sagt, aber sei schlau und informiere dich vorher um dich nicht in die Ecke drängen zu lassen. Kannst du dir anwaltlichen Beistand besorgen der dich begleitet? Aber such dir einen der sich mit dem Thema auskennt. Viel Glück


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 Post subject: Re: Halboffene Adoption - Briefkontakt
Unread postPosted: 9. Oct 2015 13:14 
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Dann ist es de facto seit dem Notarvertrag eine rechtsgültige Adoption, also eine Inkognito-Adoption. Es gibt keine halboffene oder offene Adoption, das kann zwar zwischen Adoptiveltern und Herkunftseltern vereinbart werden, auf freiwilliger Basis. Aber dazu müssten beide Seiten wenigstens schriftlichen oder telefonischen Kontakt haben.

Es ist gängige Praxis vieler Jugendämter, Herkunftseltern mit Versprechungen und Lügen zur Freigabe zu drängen. Oder treffender gesagt: zu erpressen. Du wirst wohl kaum eine schriftliche Bestätigung, dass du Entwicklungsberichte und Fotos bekommst, in Händen halten (oder täusche ich mich da?)
Mit der Unterschrift beim Notar bist Du rechtlos, das steht klipp und klar im Vertrag.

Der Rest ist Verhandlungssache und ich wünsche Dir, dass Du am Dienstag auf aufgeschlossene Gesprächspartner_innen triffst, die Dich und Dein Anliegen verstehen und Willens sind, dir weiterzuhelfen.

Viel Glück
Maxi


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 Post subject: Re: Halboffene Adoption - Briefkontakt
Unread postPosted: 9. Oct 2015 13:49 
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Hallo Fighterheart,
da es die halboffene Adoption rechtlich gesehen gar nicht gibt, sondern nur in persönlichen Absprachen vereinbart wird, gibt es keine Vorschriften, wie der Umgang gehandhabt werden muss. Das bedeutet, dass du in deinen Briefen (sofern nichts anderes vereinbart wurde, was ich mir nicht vorstellen kann) alles schreiben kannst was du willst und dir wichtig ist mitzuteilen.
Allerdings würde ich mir an deiner Stelle im Vorfeld überlegen, ob du deinen Brief an deinen Sohn oder an die Adoptiveltern richten willst. Dein Sohn ist ja noch sehr jung. Für ihn sind ganz andere Informationen oder eine andere Form der Ansprache interessant als für die Adoptiveltern (die dann zur gegebenen Zeit dem älteren Kind vieles erzählen könnten, wenn du sie über Briefe an deinem Leben teilhaben lassen würdest). Vielleicht wären zwei Briefe- einer für deinen Sohn und einer für seine Adoptiveltern- eine Idee?
Ich frage mich nämlich, wie die Information, dass dein Sohn ein Geschwisterchen hat, das bei seiner leiblichen Mama bleiben kann, aufnimmt. Möglicherweise im ersten Moment ohne zu hinterfragen. Das wäre altersentsprechend. Aber was passiert, wenn er älter wird und seine Situation reflektiert? Wenn er weiss, dass er "weggegeben" wurde (die Gründe sind ja in aller Regel nicht mit wenigen Worten so zu erklären, dass es ein Kind vom Kopf und vom Herzen her versteht), aber sein Geschwisterchen "bleiben durfte"? Es scheint mir für ein Kind unmöglich, die Gründe dafür nicht in seiner eigenen Person zu sehen. Das wäre dann schon eine schwere Bürde, die dein Sohn da zu tragen hätte.
Verständlicherweise willst du dein zweites Kind aber nicht verschweigen. Deshalb meine Idee mit dem zweiten Brief an die Adoptiveltern. Sie könnten dann entscheiden, wann sie deinem Sohn zutrauen mit dieser Information emotional umgehen zu können.
Etwas anderes wäre es, wenn sich ein persönlicher Kontakt in Form von regelmäßigen Treffen entwickeln würde. Aber von einer offenen Adoption ist ja momenan nicht die Rede.

LG Morgenmuffel
die sich über Briefe der leiblichen Mütter ihrer Kinder riesig freuen würde


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 Post subject: Re: Halboffene Adoption - Briefkontakt
Unread postPosted: 9. Oct 2015 19:54 
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Hallo Fighterheart,
da es die halboffene Adoption rechtlich gesehen gar nicht gibt, sondern nur in persönlichen Absprachen vereinbart wird, gibt es keine Vorschriften, wie der Umgang gehandhabt werden muss. Das bedeutet, dass du in deinen Briefen (sofern nichts anderes vereinbart wurde, was ich mir nicht vorstellen kann) alles schreiben kannst was du willst und dir wichtig ist mitzuteilen.
Allerdings würde ich mir an deiner Stelle im Vorfeld überlegen, ob du deinen Brief an deinen Sohn oder an die Adoptiveltern richten willst. Dein Sohn ist ja noch sehr jung. Für ihn sind ganz andere Informationen oder eine andere Form der Ansprache interessant als für die Adoptiveltern (die dann zur gegebenen Zeit dem älteren Kind vieles erzählen könnten, wenn du sie über Briefe an deinem Leben teilhaben lassen würdest). Vielleicht wären zwei Briefe- einer für deinen Sohn und einer für seine Adoptiveltern- eine Idee?
Ich frage mich nämlich, wie die Information, dass dein Sohn ein Geschwisterchen hat, das bei seiner leiblichen Mama bleiben kann, aufnimmt. Möglicherweise im ersten Moment ohne zu hinterfragen. Das wäre altersentsprechend. Aber was passiert, wenn er älter wird und seine Situation reflektiert? Wenn er weiss, dass er "weggegeben" wurde (die Gründe sind ja in aller Regel nicht mit wenigen Worten so zu erklären, dass es ein Kind vom Kopf und vom Herzen her versteht), aber sein Geschwisterchen "bleiben durfte"? Es scheint mir für ein Kind unmöglich, die Gründe dafür nicht in seiner eigenen Person zu sehen. Das wäre dann schon eine schwere Bürde, die dein Sohn da zu tragen hätte.
Verständlicherweise willst du dein zweites Kind aber nicht verschweigen. Deshalb meine Idee mit dem zweiten Brief an die Adoptiveltern. Sie könnten dann entscheiden, wann sie deinem Sohn zutrauen mit dieser Information emotional umgehen zu können.
Etwas anderes wäre es, wenn sich ein persönlicher Kontakt in Form von regelmäßigen Treffen entwickeln würde. Aber von einer offenen Adoption ist ja momenan nicht die Rede.

LG Morgenmuffel
die sich über Briefe der leiblichen Mütter ihrer Kinder riesig freuen würde


Ich Danke für die hilfreiche Information. Eine tolle Idee zwei Briefe fertig machen und die schwerwiegenden Informationen dann den Adoptiveltern überlassen, wann sie es ihm zu trauen zu zeigen bzw. zu sagen. Ich wusste nicht mal das es keine halb oder offenen Adoptionen gibt! Mir wurde immer erzählt es sei eine halboffene Adoption. Na hoffentlich sehen es die Adoptiveltern nicht so hart, weil ich mich die letzten Monate nicht wirklich kümmern konnte. Ich habe ja die kleine geboren und sie hat die ersten 6 Monate aus dem Grund meines Sohnes auch nicht bei mir Leben. Gott sei dank konnte ich mich nun allen beweisen um sie wieder zubekommen. Ich musste Spagat zwischen allem machen, hatte keine Luft zum durchatmen gehabt in diesen Monaten. Wäre dies evtl. auch sinnvoll den Adoptiveltern in einem Brief etwas zu schildern, Warum in den letzten Monaten kein Kontakt zustande kam? Mich nimmt es Tag für Tag immer mehr mit nichts zuhaben von ihm außer wo er 1 1/2 war 3 Bilder dann hing es ja an der Unterschrift weil ich meine Stimme eigentlich nie geben wollte. :(

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Last edited by Fighterheart on 9. Oct 2015 20:33, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: Halboffene Adoption - Briefkontakt
Unread postPosted: 9. Oct 2015 22:10 
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Hallo Fighterheart,
ich als Adoptivmutter fände es gut, wenn ich solche Informationen von dir bekäme. Das erklärt die "Funkstille", die in den letzten Monaten deinerseits geherrscht hat. Für die Entwicklung einer gesunden Identität ist es für ein Adoptivkind enorm wichtig, ein positives Bild von seiner Herkunft zu haben. Und je besser die Adoptiveltern deines Sohnes dich und dein Verhalten verstehen, um so leichter fällt es ihnen, deinem Sohn dieses positive Verständnis zu vermitteln.
Klar, je mehr du von dir preisgibst, umso verletzbarer machst du dich. Und gerade weil halboffene und offene Adoptionen nur auf Grundlage von Goodwill auf beiden Seiten bestehen, bist du nicht geschützt davor, dass die Adoptiveltern den Kontakt zu dir abbrechen, dir Bilder und Informationen von deinem Sohn vorenthalten oder gar irgendwelche Informationen, die sie über dich haben, gegen dich verwenden. Das ist leider die Realität, die man nicht schönreden sollte. Aber bei weitem nicht alle Adoptiveltern handeln so, sondern entscheiden im Interesse des Kindes. Und für mein Verständnis ist Offenheit (auf beiden Seiten!) die beste Entscheidung im Sinne des Kindes.
Ich wünsche dir sehr, dass die Adoptiveltern deines Sohnes sich genauso viele Gedanken über das machen, was das Beste für den Kleinen ist, wie du das tust! Man merkt, dass du dich sehr verantwortlich fühlst, und dein Sohn hat es verdient mit diesem Wissen aufzuwachsen.

LG Morgenmuffel


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