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 Post subject: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 13. Jan 2014 19:58 
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Hallo ich bin hier im Forum gelandet in der Hoffnung ein paar Infos zu finden.
Über Mütter die ihr Kind bereits zur Adoption frei gegeben haben.

Ab diesem Jahr gibt es ja auch die Anonyme Geburt. Suche ein paar Erfahrungen zu dem Thema
Danke


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 13. Jan 2014 20:37 
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Eine anonyme Geburt ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter ihre Identität gegenüber niemandem preisgibt und ihre Personenstandsdaten nicht erfasst werden.

Das ist doch nicht dein Ernst oder?! Hey jetzt pass mal auf, wenn du eine anonyme Geburt machst, dann wirst du deinem Baby einen noch größeren Schaden zufügen, als es bei einer normalen Adoption der Fall ist. Tut mir leid, aber für eine anonyme Geburt fehlt mir JEDES Verständnis!

Mädel du gebärst ein Baby, kein Spielzeug! Überlege dir bitte gut, was du da tust, verflixt nochmal!

Dass es überhaupt sowas wie eine anonyme Geburt in Deutschland gibt, ich könnte kotzen!


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 13. Jan 2014 20:43 
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Hallo,

Die sogenannte anonyme Geburt gibt es in Deutschland schon länger. Dasselbe in grün ist die.sogenannte Babyklappe. Beides illegal. Es ist mir neu, was du über anonyme Geburt schreibst. Was genau meinst du damit?
Du schreibst in deiner Vorstellung, dass du einen "zauberhaften" Sohn hast und wegen Problemen mit ihm über eine Adoption deines noch ungeborenen, zweiten Kindes nachdenkst. Das ist deshalb eine absurde Begründung, weil die Probleme sich nicht lösen werden, indem sie verdrängt werden. Darf ich dich fragen, warum du nicht abgetrieben oder verhütet hast, obwohl du weißt, dass Kinder keine Spielzeuge, sondern eine Herausforderung sind?
Ich empfehle dir das Sozialgesetzbuch 8 zu lesen und eventuell eine Familienhilfe beim Jugendamt zu beantragen - das wäre eine Person, die bei Organisation, Management und Anträgen helfen soll - oder eine Haushaltshilfe beim Arbeitsamt zu beantragen (ich glaube, das gibt es). Bist du alleinerziehend oder gibt es auch einen Mann, der eine Meinung dazu hat?

@moonshine
Eine anonyme Geburt ist eine kostenlose Geburt in einer Geburtsklinik, nach der das Neugeborene seiner Mutter nicht nahe gebracht oder mitgegeben wird. Auch kommt das Personal seiner Meldepflicht nicht im gesetzlich vorgeschriebenen Umfang nach, indem es die Personalien der Schwangeren nicht erfragt.


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 13. Jan 2014 21:04 
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@Moonshine 1990,

ich weiß dass Außenstehende das nicht nachvollziehen können. Das Kind war kein Wunschkind und ist trotz Verhütung entstanden und leider kamen komplizierte Umstände einem Abtreibungstermin in den Weg womit dieser Weg geschlossen wurde.

Der Weg und die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt dafür ist für mich ausgeschlossen das hat seine Gründe, der Fall würde hier alles sprengen.
Ich denke seit Monaten darüber nach und daher ist es alles andere wie "unüberlegt" oder Spielzeug.
Ich suche Erfahrungen von Müttern und keine "Moralpredigten" von Menschen welche weder die Situation noch die Hintergründe kennen. Und das sich die Probleme mit dem ersten Kind dadurch nicht lösen ist mir klar, aber man behütet das neue Kind vor den selben.
LG


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 13. Jan 2014 21:46 
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leider kamen komplizierte Umstände einem Abtreibungstermin in den Weg womit dieser Weg geschlossen wurde.

Neulich hat der User Harry 4244 im Faden "keine normale Adoption" behauptet, dass es für deutsche Frauen überhaupt kein Problem wäre, "bis unmittelbar vor der Niederkunft" abzutreiben. Ich bin gescheitert, aber vielleicht kannst du ihn ja eines Besseren belehren.
Wie dem auch sei, "komplizierte Umstände" waren dir offenbar wichtiger als 2 kurze Termine innerhalb von 3 Monaten bei einem Schwangerschafsberater und einem Frauenarzt wahrzunehmen. Versuche doch mal, die Schwangerschaftsberatung nachzuholen. Ich finde auch, dass das Jugendamt kein guter Ansprechpartner bei familiären Problemen, Konflikten oder einfach widrigen Situationen ist, aber es gibt gute Empfehlungen für den Umgang mit dem Jugendamt, unter deren Einhaltung man wahrscheinlich seine Ansprüche als Eltern geltend machen kann. Beispielsweise sollte man beim Kontakt mit dem Jugendamt immer einen vertrauenswürdigen Zeugen oder Anwalt dabei haben und Gesprächsprotokolle mitschreiben und gegenzeichnen lassen.
Offensichtllich hast du ein Verantwortungsgefühl gegenüber deinem Baby entwickelt, indem du ihm etwas ominös Schlimmes ersparen willst. Darf ich fragen, um was für Probleme es sich dabei handelt, eher um finanzielle, medizinische oder soziale? Rechnest du damit, dass du dein Verantwortungsgefühl für dein zweites Kind während seiner Geburt verlieren wirst?
LG


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 13. Jan 2014 22:16 
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@ Nancy,

wie ich vorhin schon sagte sind die Umstände Kompliziert. Zu den zwei Terminen die du genannt hast:
1. war ich bei einer Beratungsstelle
2. war ich sogar beim Frauenarzt für den Abbruch

wenn dich dann aber der Erzeuger "verhaften" und "einsperren" lässt als auf Deutsch "bekloppt" nur damit du zu dem Termin dann letztendlich nicht hingehen kannst hast du KEINE Chance mehr, denn wenn der Termin drüber ist, ist er drüber. Ich bekam zwar dann ein Physiologisches Gutachten das ich Gesund bin und nix habe und außer Schwanger es keine Diagnose gibt, aber die Termine / Zeit für den Abbruch sind dann verstrichen gewesen.
Die Hintergründe sind weder Finanziell noch haben sie etwas mit mir persönlich zu tun. Es gibt Situationen im Leben wo man als Mutter auch entscheiden muss ob man die eigenen Interessen ect. vor das Wohl eines Kindes stellt.
Wie gesagt, der gesamte Fall sprengt den Rahmen eines Forums.
LG


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 13. Jan 2014 22:45 
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Hallo Fenja 2014,

xxxxxxx Text wurde gelöscht, da er als Beleidigung gemeldet wurde. Cornelia Vielleicht kannst Du bis morgen warten, dann werden sich wohl auch abgebende Mütter mit diesem Thema befassen, die aus der Natur der Sache heraus viel bessere Ratschläge, nämlich aus eigener Erfahrung, geben können.

Alles Gute
Martina

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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 13. Jan 2014 22:53 
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sry aber man weiß wohl dass man schwanger ist, da hat man genug Zeit abzutreiben, Polizei zu rufen, wenn man Hilfe braucht, in ein Frauenhaus zu gehen, zum Schutz.

Du kannst mir nicht erzählen, dass du sagen wir mal 6 Monate lang es nicht geschafft hast, oder 3 Monate nicht geschafft hast abzutreiben oder Hilfe zu holen, ist das Baby noch in dir drin? Wie lange dauert es bis das Baby kommt, oder ist es schon geboren? Ein bisschen mehr Infos wären gut!


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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 13. Jan 2014 23:35 
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Kai,

meinst Du, Du hilfst der Fenja mit Deinen kritischen Bemerkungen? Hier sollte man in solchen Fällen mit viel Fingerspitzengefühl posten und nicht mit dem Hammer auf den Tisch hauen. Wenn man keine konstruktive Hilfe anbieten kann, wäre es besser, die Finger still zu halten. Probleme löst man eben nicht auf diese Weise, das solltest Du selber schon erfahren haben.

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 Post subject: Re: Kind zur Adoption frei geben Erfahrungen?
Unread postPosted: 13. Jan 2014 23:44 
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leider kamen komplizierte Umstände einem Abtreibungstermin in den Weg womit dieser Weg geschlossen wurde.

Neulich hat der User Harry 4244 im Faden "keine normale Adoption" behauptet, dass es für deutsche Frauen überhaupt kein Problem wäre, "bis unmittelbar vor der Niederkunft" abzutreiben. Ich bin gescheitert, aber vielleicht kannst du ihn ja eines Besseren belehren.


Du zitierst mich falsch: Ich hatte geschrieben "bis relativ kurz vor der Niederkunft". Hatte auch konkret die 22. Woche angegeben, wo allerdings schon die Grauzone des Erlaubten erreicht ist. Es ist aber noch nicht strafbar und die Mitte der Schwangerschaft ist zu dem Zeitpunkt schon erreicht oder sogar überschritten. Berichtige mich, wenn es nicht stimmt - denn es ist spät und ich bin zu müde zum Nachrechnen.

Weil ja von Dir - abweichend vom dortigen und auch hiesigen Threadthema - die Eugenik nun einmal ins Spiel gebracht wurde, wollte ich nur den schreienden Widerspruch zwischen gedankenloser Abtreibung gesunder Kinder und plötzlichen Skrupeln bei der Abtreibung kranker Kinder bzw. Vernichtung von Stammzellen aufzeigen.

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