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 Post subject: spätfolgen adoptierter erwachsener?
Unread postPosted: 11. Feb 2015 03:29 
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Hallo zusammen,

ich bin neu hier im forum, kurz zu mir ich bin 34 und mutter von 2 kindern, ich wurde im babyalter adadoptiert.

mich würde sehr interessieren ob es auch andere betroffene gibt die unter den gleichen problemen leiden wie ich.

ich habe wahnsinnige probleme eine "erwachsene" beziehung zu führen. ich habe sehr starke verlustangst, bin extrem eifersüchtig und neige dazu zu "klammern"! leider gingen aus diesen gründen alle meiner bisherigen beziehungen in die Brüche.

nun bin ich seit 7 monaten wieder in einer Beziehung und je tiefer mein Gefühl wird umso stärker und ausgeprägter werden auch meine vorgenannten muster.

können diese Probleme auf meine adoption zurück zu führen sein? gibt es ähnliche Erfahrungen unter betroffenen und wenn ja was kann helfen? Therapie? gibt es bücher zu diesem Thema?

ich würde mich sehr über antworten freuen, ich bin wirklich verzeifelt denn ich bin sehr glücklich mit meinem neuen partner und möchte nicht wieder alles durch meine negativen Gefühle kaputt machen.

liebe grüße
cedisma


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 Post subject: Re: spätfolgen adoptierter erwachsener?
Unread postPosted: 11. Feb 2015 08:41 
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Hallo cedisma,

willkommen hier im Forum!

Was Du schilderst, kann mit deiner Wegadoption aus der biologischen Familie zusammenhängen. Dazu gibt es diverse wissenschaftliche Nachweise. Da man aber identische Verhaltensmuster auch bei Nichtadoptierten findet, würde ich mich davon nicht zu sehr beeinflussen lassen, sonst empfindest Du deinen Status noch als negativ oder zumindest als "hinderlich".

Hier im Forum haben schon einige Adoptierte berichtet, dass ihnen die Zusammenarbeit mit dafür ausgebildeten Therapeuten viel gebracht habe. Da Du offenbar in der Richtung bisher keine Erfahrung gemacht hast, solltest Du tatsächlich über eine derartige Herangehensweise nachdenken.

Mit (Fach)Buchempfehlungen halte ich mich in diesem Fall zurück, denn ohne die Reflexion in Beisein eines Sachkundigen kann das Verinnerlichen solcher Buchinhalte in die falsche Richtung gehen. Für hilfreicher halte ich hier die Lebensberichte von Adoptierten, denn dort findet man oft authentische Anleitungen mit den diversen Verhaltensmustern umzugehen.

Wahrscheinlich ist die Kombination aus Therapie und Biografiebüchern die hilfreichste Variante.

Du bekommst sicher noch Antworten von Adoptierten oder Adoptiveltern, die hierzu genug Erfahrungen gesammelt haben.

Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du bald das richtige Rezept findest, diese Last loszuwerden.


Cornelia

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Eine Herkunftsmutter, die die Weggabe von Anfang an bereut hat
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 Post subject: Re: spätfolgen adoptierter erwachsener?
Unread postPosted: 12. Feb 2015 01:42 
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Hallo cedisma,
Wir sind hier in einem Internetforum und schon deshalb keineswegs in der Lage, deinen Geisteszustand als beispielsweise therapiebedürftig zu bewerten.
Was ich mich bei der Schilderung deiner Lebenssituation besonders frage, ist, wie du mit deinen Kindern umgehst. Hast du das alleinige Sorgerecht und gibt es da gar keine rechtlichen Konflikte mit dem Vater oder den Vätern? Pflegen sie/ pflegt er einen intensiven Umgang mit den Kindern und wenn nein, hast du nie den Eindruck, dass sie den Vater vermissen oder ist vielleicht sogar das der ausschlaggebende Grund für dich, ständig neue Partnerschaften zu suchen, in der Hoffnung, den Kindern einen besseren Vater feil zu bieten? Die Wahrheit ist doch, dass du den Vater nicht austauschen kannst, so wie deine Annehmenden deine Eltern nicht austauschen konnten. Vielleicht sehnst du dich nach Anerkennung durch deine Eltern, vielleicht willst du dir selbst das Gefühl geben, besser zu sein als sie, vielleicht würde es deinen Kindern gut tun, sie kennenzulernen und einen normalen Großeltern-Enkel-Umgang während ihrer Kindheit zu haben. Kennst du deine Eltern?


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 Post subject: Re: spätfolgen adoptierter erwachsener?
Unread postPosted: 12. Feb 2015 04:38 
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Hallo cedisma,
Wir sind hier in einem Internetforum und schon deshalb keineswegs in der Lage, deinen Geisteszustand als beispielsweise therapiebedürftig zu bewerten.
Was ich mich bei der Schilderung deiner Lebenssituation besonders frage, ist, wie du mit deinen Kindern umgehst. Hast du das alleinige Sorgerecht und gibt es da gar keine rechtlichen Konflikte mit dem Vater oder den Vätern? Pflegen sie/ pflegt er einen intensiven Umgang mit den Kindern und wenn nein, hast du nie den Eindruck, dass sie den Vater vermissen oder ist vielleicht sogar das der ausschlaggebende Grund für dich, ständig neue Partnerschaften zu suchen, in der Hoffnung, den Kindern einen besseren Vater feil zu bieten? Die Wahrheit ist doch, dass du den Vater nicht austauschen kannst, so wie deine Annehmenden deine Eltern nicht austauschen konnten. Vielleicht sehnst du dich nach Anerkennung durch deine Eltern, vielleicht willst du dir selbst das Gefühl geben, besser zu sein als sie, vielleicht würde es deinen Kindern gut tun, sie kennenzulernen und einen normalen Großeltern-Enkel-Umgang während ihrer Kindheit zu haben. Kennst du deine Eltern?



Verzeihung cedisma, wenn ich nicht konkret auf dich eingehe, aber hier muss was zur klaehrung gesagt sein, damit es wieder u deinem eigentlichem problema kommen kann.

xxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx
anstatt sich selbst befriedigende abstrakte Pseudotheorien zu basteln, und sich selber darán hochzuziehen,sollte man einfach mal auf den fragenden menschen eingehen,oder die klappe halten, weil nur ein gefuehl entsteht: da will sich jemand sehr wichig machen auf Kosten problembeladener Menschen.
Sorry,musste mal grundseatzlich gesagt sein.
xxxxxxxxxxx
Ich finde es ungeheuerlich so einer Frau mit so einer Eiseskaelte zu kommen und vage pseudotheorien aufzustellen, die der person in keiner weise hilft.

Das ist, als jemanden, der am verbluten ist, zu insistieren ob er in der kindheit sich an einem Nagel gestossen hat und daher unbewusste anziehung auf spitze gegenstaende besitzt und ob er nicht ueber die moeglchkeit, dass es auch stumpfe naegel gibt meditieren will, anstatt im den arm abzubinden.

xxxxxxxxxx Ich wuerde mich schaemen einer fremden Person zu fragen ob die kinder alle von ein und dem selben Mann sind und dann einfach zu unterstellen sie wolle in wirklichkeit den váter austauschen. Ist schon frechheit hoch drei.
Wie gesagt,ein dickes Blatt Papier.

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Text wegen Beleidigungsmeldung teilweise entfernt

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Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


Last edited by mausi51 on 15. Feb 2015 10:50, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: spätfolgen adoptierter erwachsener?
Unread postPosted: 12. Feb 2015 07:50 
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Das ist, als jemanden, der am verbluten ist, zu insistieren ob er in der kindheit sich an einem Nagel gestossen hat und daher unbewusste anziehung auf spitze gegenstaende besitzt und ob er nicht ueber die moeglchkeit, dass es auch stumpfe naegel gibt meditieren will, anstatt im den arm abzubinden.


Dafür ein ganz dickes :jc_doubleup: , Hans.


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 Post subject: Re: spätfolgen adoptierter erwachsener?
Unread postPosted: 12. Feb 2015 09:58 
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Das ist, als jemanden, der am verbluten ist, zu insistieren ob er in der kindheit sich an einem Nagel gestossen hat und daher unbewusste anziehung auf spitze gegenstaende besitzt und ob er nicht ueber die moeglchkeit, dass es auch stumpfe naegel gibt meditieren will, anstatt im den arm abzubinden.


Dafür ein ganz dickes :jc_doubleup: , Hans.


In der Tat sehe ich cedisma nicht als eine sprichwörtlich gerade verblutende Person. Das wäre wohl anders, wenn ihre Erziehungsfähigkeit wegen geistiger Unzulänglichkeit/Therapiebedürftigkeit in Frage stehen würde, was bei Psychotherapien von Müttern bekanntermaßen grundsätzlich der Fall ist.


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 Post subject: Re: spätfolgen adoptierter erwachsener?
Unread postPosted: 12. Feb 2015 17:20 
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Ich möchte hinzufügen, dass jemand, der sich selbst als sehr glücklich mit seiner Lebenssituation beschreibt, meiner unmaßgeblichen Meinung nach keine Psychotherapie braucht. Wer das anders sieht, möge es mir bitte erklären. Fakt ist doch: würde cedisma sich nunmehr wegen einer vermeintlichen Angststörung in Behandlung begeben, würde sie zunächst auf Antidepressiva eingestellt werden, was, das bestreitet kein Fachmann, eine Zusatzbelastung für Kinder bedeutet. Für eine nicht stabile Beziehung erst recht (mit der Bezeichnung "nicht stabil" meine ich lediglich die relativ kurze Dauer von einem halben Jahr). Will sie an der neuen Beziehung festhalten, würde ich ihr empfehlen, den Mann jetzt nicht auch noch mit einer Psychotherapie zu vergraulen - die meisten Männer können damit nichts anfangen und schämen sich für die Psycho-Freundin. Wenn aber die Idee mit der Therapiebedürftigkeit von dem Freund selbst kam, dann ist das gar kein gutes Zeichen - solche Männer sind die Mühe und Liebe nicht wert. Das ist meine Meinung und wer eine gegenteilige Haltung nicht begründen, sondern mich hier nur für meine Meinungsäußerung beleidigen und beschimpfen will, kann sich von mir aus einen Psychotherapeuten suchen und sich psychotherapieren lassen.


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 Post subject: Re: spätfolgen adoptierter erwachsener?
Unread postPosted: 12. Feb 2015 18:52 
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Warum sollte sich ein Mann schämen,wenn seine Freundin zur Psychotherapie geht? Ich kenne keinen! Bei Verlustängsten braucht man auf sicher keine Antidepressiva. Woher hast du denn dein unfundiertes Wissen,Nancy?

Cedisma,falls du irgendwelche Fragen hast,schick mir einfach eine PN.

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Last edited by Käfer on 12. Feb 2015 18:53, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: spätfolgen adoptierter erwachsener?
Unread postPosted: 12. Feb 2015 22:23 
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Woher hast du denn dein unfundiertes Wissen,Nancy?


Und selbst? Schon mal eine Verlustangsttherapie genossen? Wohl kaum, immerhin gibt es sowas gar nicht. Wenn doch, bitte ich darum, hier die entsprechende Nummer aus dem ICD-10- oder DSM-Katalog zu nennen.


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 Post subject: Re: spätfolgen adoptierter erwachsener?
Unread postPosted: 12. Feb 2015 22:37 
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Und selbst? Schon mal eine Verlustangsttherapie genossen? Wohl kaum, immerhin gibt es sowas gar nicht. Wenn doch, bitte ich darum, hier die entsprechende Nummer aus dem ICD-10- oder DSM-Katalog zu nennen.

Das werd ich cedisma per PN mitteilen,falls Interesse besteht.

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