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 Post subject: Ich möchte mein Baby zur Adoption freigeben
Unread postPosted: 10. May 2016 18:38 
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Neuling
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Ich möchte mein Baby zur Adoption freigeben

Hallo, ich bin 21 Jahre und ungewollt Schwanger geworden.. Ich habe die SS verdrängt, mein Baby ist aber gesund bin jetzt in ssw 32 +2
Für mich ist es nicht einfach aber ich überlege das Kind zur Adoption freizugeben... Ich hab keine "guten" Gründe wie andere in diesem Forum, ich fühle mich einfach nicht bereit, ich kenne viele junge mütter und ich möchte nicht wie sie mit meinem schatz am existenzminimum Leben, mit dem vater des Kindes bin ich schon Monate nicht mehr zusammen, noch weis er nichts davon ich habe Angst das er meine entscheidung nicht akzeptiert, da er selbst bei schrecklichen pflegeeltern grossgeworden ist.. Leider sehe ich ihn ihm aber auch keinen guten vater... Er wird mich finanziell nicht unterstützen können und psychischgeht es ihm sowieso nicht gut.. Ich habe Angst diese Entscheidung für immer zu bereuen egal wie ich mich entscheide... Ich würde gerne wissen wie andere mütter die ihr kind weggegeben haben damit zurecht kommen.

Email: wurde entfernt.


Last edited by mausi51 on 11. May 2016 12:03, edited 2 times in total.

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 Post subject: Re: Ich möchte mein Baby zur Adoption freigeben
Unread postPosted: 11. May 2016 06:24 
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Ich möchte mein Baby zur Adoption freigeben

Hallo, ich bin 21 Jahre und ungewollt Schwanger geworden.. Ich habe die SS verdrängt, mein Baby ist aber gesund bin jetzt in ssw 32 +2
Für mich ist es nicht einfach aber ich überlege das Kind zur Adoption freizugeben... Ich hab keine "guten" Gründe wie andere in diesem Forum, ich fühle mich einfach nicht bereit, ich kenne viele junge mütter und ich möchte nicht wie sie mit meinem schatz am existenzminimum Leben, mit dem vater des Kindes bin ich schon Monate nicht mehr zusammen, noch weis er nichts davon ich habe Angst das er meine entscheidung nicht akzeptiert, da er selbst bei schrecklichen pflegeeltern grossgeworden ist.. Leider sehe ich ihn ihm aber auch keinen guten vater... Er wird mich finanziell nicht unterstützen können und psychischgeht es ihm sowieso nicht gut.. Ich habe Angst diese Entscheidung für immer zu bereuen egal wie ich mich entscheide... Ich würde gerne wissen wie andere mütter die ihr kind weggegeben haben damit zurecht kommen.

Email:wurde entfernt.


Fuer eine Adoption gibt es niemals "gute Gruende" weil jeder Grund eine Zerstoerung der Seele des Kindes (und deiner eigenen) ist.

Tu es nicht, Du wirst es spaeter bitter bereuen. Tu es nicht, dein Kind wird dir dein Leben lang fehlen.
Und wenn du meinst es sei besser fuer das Kind, dann denkst du nicht an das Kind, sondern du taeuschst dir selber etwas vor.
Es gibt keine Situation, aus der man nicht noch etwas positives schoepfen kann. Es gibt auf der Welt millionen junger Frauen, die ohne Partner ihr Kind haben und gross ziehen und - es gelingt.Und die Frauen sind gluecklich.

Im uebrigen waechst der Mensch mit seinen Aufgaben.
Und abermals im uebrigen: Du weisst heute nicht, was morgen ist. Dein "Existenzminimum" ist doch nur ein Scheinargument. Ein Kind braucht keinen Computer, es braucht Liebe, Liebe, Liebe. Wetten dass es dann gluecklich aufwaechst?

://www.zeit.de/1994/41/wissen-wo-er-lebt

"Adoptionen erleben die leiblichen Mütter und die Kinder oft als Trauma. Sie sehnen sich nach Kontakt. „Offene Adoptionen“ erlauben jetzt Briefe und Besuche"

(Aber nur wenn es die Adoptions"eltern" erlauben und wollen und es gibt keinen Rechtsanspruch und sie koennen jederzeit grundlos ihre Einstellung aendern!, Hans)

"Adoptionen stellen für Säuglinge
und kleine Kinder ein
Verlusttrauma dar. Sie erleben
sich hilflos und ohnmächtig, die
Bindung zu ihrer Mutter
wiederherzustellen.

Seelische Bindung
beginnt mit dem Zeitpunkt der
Zeugung/Empfängnis,
entwickelt sich während der
Schwangerschaft,
prägt sich bei und nach der
Geburt und
verfestigt sich in den ersten drei
Lebensjahren

Die zentrale Bindung für jeden
Menschen ist die Bindung an die
Mutter.

Ein Verlusttrauma ist ein
Ereignis, bei dem ein Mensch
etwas für ihn existentiell
Wichtiges verliert, zu dem er eine
emotionale Bindung aufgebaut
hat.

Größtmögliche Verlusttraumata
entstehen durch
• Den Tod der Mutter
• Die Trennung von der Mutter

Je jünger ein Kind ist, desto
weniger kann es eine zeitweise
oder dauernde Trennung von
seiner Mutter seelisch ertragen.

Prof. Dr. Franz Ruppert
Psychologischer Psychotherapeut.

Zwar bin ich "nur" ein Vater, aber ich habe den Schrecken bei meiner Frau damals mitgemacht, nach der Adoption, und viele andere Muetter haben den Schrecken noch 40 Jahre spaeter in den Knochen. Und Vaeter erleben auch den Schmerz, der niemals vorbei geht.

Tu es nicht. Du weisst heute nicht, wozu dein Kind fuer dich gut sein wird.

Traurig so etwas zu lesen.
P.S.
Deine Verzweiflung habe ich durchaus bemerkt und weiss, dass du sie hast. Sie wird verschwinden, sobald du zu deiner Entscheidung stehst. Und du wirst dich fuer dich und dein Leben entscheiden, und dein Leben ist dein Kind, dein Fleisch, dein Blut, deine Seele, und nicht fuer den Gedanken an den Kaschmirpullover, den du dann nicht haben koenntest.

Es gibt die Geschichten von Frauen die entsetzliches erlebt haben, von Feinden vergewaltigt wurden und die dann die Frucht der Vergewaltigun in sich trugen und traumatisiert waren. Und denn kamen die Kinder zur Welt und die Frauen sagten "das Kind kann doch nichts dazu". Und sie behielten das Kind, trotz toter Ehemaenner, trotz Armut, trotz Vergewaltigung. Und liebten es.


file:///C:/Users/Usuario/Videos/Downloads/grosse-Herausforderungen-Adoption-Wiemann.pdf

Doch Schwangere, die ihr Kind zur Adoption
freigeben (müssen), sind vielfältigem Stress
ausgesetzt. Menschen, die im Mutterleib der
Ausschüttung von Stresshormonen ausgesetzt
waren, reagieren lebenslang empfindlicher auf
Stress, als Menschen, die eine harmonische
vorgeburtliche Zeit erlebt hatten (Hüther und
Krenz, 2005). Auch wird das Kind von dem frühen
Bruch im Leben geprägt.
Doch auch die Adoptierten haben es schwer. Sie
führen häufig trotz intakter Bindungen zu ihrer
seelisch-sozialen Familie zwei Leben: einerseits
den normalen Alltag mit ihrer emotionalen Familie,
andererseits ein Leben voller Trauer,
Selbstzweifel, manchmal auch Selbstablehnung
und seelischem Schmerz, wegen der Tatsache,
von den Ursprungseltern fortgegeben worden zu
sein


Und schau mal hier hinein wenn du magst:

*** The link is only visible for members, go to login. ***


"Adoption - egal welcher Art - ist eine dauerhafte Trennung von Mutter und Kind.
Die frühe Bindung zwischen Mutter und Kind ist ein entscheidender Lebensabschnitt für beide und kann bei einer Trennung zu einer Frühtraumatisierung des Kindes führen.

Viele Herkunftsmütter beklagen später, dass sie sich bei der Entscheidung von anderen beeinflussen oder sogar drängen lassen haben, z.B. von Personen, zu denen ein Abhängigkeitsverhältnis in irgendeiner Art besteht, wie Eltern, Partner usw. Ohne diese schwierige Situation abwerten zu wollen, das Kind wird es - wenn überhaupt - nur schwer nachvollziehen können.

Es kann für den Moment durchaus als persönlich richtige Entscheidung erscheinen. Es kann sich aber im Laufe der Zeit herausstellen, dass die Weggabe des Kindes die größte Fehlentscheidung des Lebens war. "
*** The link is only visible for members, go to login. ***


Verliere nicht den Mut.

Vielleicht liest es Mausi und kann was sagen.

_________________
Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


Last edited by mausi51 on 11. May 2016 12:03, edited 3 times in total.

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 Post subject: Re: Ich möchte mein Baby zur Adoption freigeben
Unread postPosted: 11. May 2016 12:01 
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Ich lassen den Faden noch eine Weile stehen, weil man eindrucksvoll sehen kann wie raffiniert die Fänger von adoptionswilligen Menschen teilweise vorgehen :biggrinn:

Cornelia

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Eine Herkunftsmutter, die die Weggabe von Anfang an bereut hat
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