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 Post subject: Wir suchen euch!
Unread postPosted: 6. Dec 2016 15:26 
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Neuling
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Hallo liebe Adoptiveltern,
wir – das sind Michelle und Johanna- studieren Pädagogik im Masterstudiengang an der Uni in Mainz und führen gemeinsam ein Forschungsprojekt im Rahmen eines unserer Seminare durch. Dabei interessieren wir uns für eure persönlichen Familiengeschichten in Bezug auf die Adoption eures Kindes. Insbesondere würden wir gerne erfahren, wie oder ob ihr euren Kindern mitgeteilt habt, dass ihr sie adoptiert habt.
Alle eure Daten werden anonymisiert, eure Namen und von euch erwähnte Orte werden in keinem Fall veröffentlicht.
Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr Lust hättet mit uns zu sprechen und uns von eurer Geschichte zu erzählen.
Liebe Grüße
Michelle Schmidt und Johanna Eimermann


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 Post subject: Re: Wir suchen euch!
Unread postPosted: 8. Dec 2016 01:57 
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Hallo liebe Adoptiveltern,
wir – das sind Michelle und Johanna- studieren Pädagogik im Masterstudiengang an der Uni in Mainz und führen gemeinsam ein Forschungsprojekt im Rahmen eines unserer Seminare durch. Dabei interessieren wir uns für eure persönlichen Familiengeschichten in Bezug auf die Adoption eures Kindes. Insbesondere würden wir gerne erfahren, wie oder ob ihr euren Kindern mitgeteilt habt, dass ihr sie adoptiert habt.
Alle eure Daten werden anonymisiert, eure Namen und von euch erwähnte Orte werden in keinem Fall veröffentlicht.
Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr Lust hättet mit uns zu sprechen und uns von eurer Geschichte zu erzählen.
Liebe Grüße
Michelle Schmidt und Johanna Eimermann

Seit wann sind adoptierte Kinder Eigentum von fremden Menschen die sie adoptiert haben? Sie sind hoechstens, wenn wir schon von Eigentum reden, das Eigentum der leiblichen Eltern.
Warum nicht eine Geschichte ueber das Leid der Muetter und Vaeter, die ihre Kinder mal weggaben, ohne zu wissen welche Konsequenzen das hat?
Ach so, depremierendes will man in der lustigen Wohlfuehlgesellschaft nicht wissen.
Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.

Und darum ist es kompletter Quatsch bei Adoptionsmenschen von "euren Kindern" zu faseln. Ueberlegt mal was ihr da sagt.

"Wir suchen euch" , und ich dachte, ein adoptiertes Menschenkind sucht seine leiblichen Eltern, wie es meistens der Fall ist,. also wirklich, mit solchen Spruechen in einem Adoptionsforum aufzutauchen...ziemlich Instinktlos.

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Die Verbindung von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, ist eine Essenz. Die Verbindung zweier Erwachsener, die Kinder adoptieren, ist eine Konstruktion.
AndreasKs im Forum von MANNdat

Leibliche Eltern waren immer auch soziale Eltern und können nicht einfach auf den biologischen Ursprung reduziert werden.


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 Post subject: Re: Wir suchen euch!
Unread postPosted: 8. Dec 2016 09:07 
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Schreiberling
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OH Mein GOTT
(bitte sehr langgezogen und im Brustton tiefster Überzeugung jedes Wort einzeln für sich lesen)

Lieber Hans,

In obigem Eingangspost wurde in keinster, aber auch schon in garkeinster Weise irgendwie auch nur angerissen, dass irgendein Mensch das Eigentum eines anderen sein könnte. Die beiden sprechen von Euren Kindern. Das hat im normalen deutschen Sprachverständnis nichts mit Besitz oder Eigentum zu tun, sondern ist einfach normaler Gebrauch von Sprache.
Vielleicht schlägst du den Schreiberinnen Alternativen vor, wie sie diesen Satz für dich korrekt formulieren sollten.

Was du vielleicht auch (bestenfalls) nicht gelesen, wahrscheinlicher aber nicht verstanden hast, ist die Tatsache, dass die beiden Pädagogik studieren. WISSENSCHAFT! Das liegt dir doch sonst so am Herzen. Sie wollen hierbei wohl erforschen, wie es adoptierten Kindern in Ihren Familien geht, und wie sich die Adoption auf ihre Erziehung auswirkt. (Das nehme ich zumindest mal so an).
Sie sind keine Journalistinnen und wollen daher keine Geschichte schreiben.
Kapiert? gut!

Nachdem du dich Quasi mit deiner Aussage eigentlich völlig blamiert hast, weil sie eindeutig zeigt, dass du wohl lesen, das gelesene aber nicht gedanklich erfassen kannst, kommst du wieder mit Deinen üblichen Plattitüden daher.
"......Essenz....Konstruktion......biologischer Ursprung....blabla...."

Hans! Bitte lass es einfach in jedem Thema Deinen geistigen Müll abzuladen, wenn du noch nicht einmal kapiert hast um was es geht!

BITTE!!!

Übrigens, dass du es wagst von Instinktlosigkeit zu sprechen schlägt doch dem Fass den Boden aus.
So empathielos wie du mit adoptierenden oder adoptionswilligen Forumsteilnehmern umgehst, glaube ich kaum, dass du das Recht hast andere Menschen wegen Ihrer Formulierungen zurechtzuweisen.

Hans! Es tut mir echt leid, mit dir auf diesem Niveau schreiben zu müssen, ich bin normal wirklich kein streitsüchtiger Mensch, aber was du hier drin abziehst ist einfach nur peinlich und geht so nun mal wirklich nicht.

lieben Gruss mit der Hoffnung auf baldige Rückkehr zur sachlichen Ebene
Sarastro


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 Post subject: Re: Wir suchen euch!
Unread postPosted: 8. Dec 2016 22:20 
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Herzchen, "eure Kinder" bedeutet nun mal das selbe wie "euer Auto, dein Haus, euer Tisch, und das bezeichnet man als Eigentum.
Wenn du dir vorgenommen hast dich auf mich einzuschiessen, und dazu in einer infantilen, um nicht zu sagen bescheuerten Art wie es bei Schwachsinnigen vorkommt,na, viel Spasss, auf sowas geh ich gar nicht ein.

Was mir am Herzen liegt ist nicht etwa Wissenschaft an sich, sondern die Hervorhebung welche grundlegend bedeutende Rolle die leiblichen Eltern haben und welche grundlegend wichtige Bedeutung leibliche Eltern fuer ihre Kinder haben. Und dazu verwendet man mituner wissenschaftliche Erkenntnisse, aber niemals "die" Wissenschaft, oder ist diese differenzierung intellektuell zu anspruchsvoll fuer dich??.

Ich betone das nochmals, gerichtet an an diese Studenten (die Ansprueche an den Unis werder ja auch immer geringer wie allgemein zu lesen ist) : Die gehen mit einer arroganten Selbstverstaendlichkeit davon aus, dass irgendwelche Menschen, die Kinder zu sich nehmen, die leibliche Eltern gezeugt und geboren haben "eure" Kinder sind. Unreflektierter Schwachsinn hoch drei.

So und jetzt spiel weiter in deinem Sandkasten.Du brauchst das.

Nachsatz: Dass dich (und wohl auch den beiden jungen Leuten die sich bemuehen wissenschaftlich sein zu wollen) das von mir erwaehnte Leid der leiblichen Eltern einen Dreck interessiert, in dem du dieses Argument einfach ignorierst, hast du ja deutlich gemacht. Mangelnde Empathie nennt man auch schlich Antisozial.

Schon die Titelei "Wir suchen euch" ist derart Instinktlos, das es einem schuettelt. Kinder suchen ihre Eltern in Adoptionsforen, es gibt ja ausreichend Beispiele hier, falls du so etwa lesen solltest, was ich bei dir mit Recht bezweifle.

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AndreasKs im Forum von MANNdat

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 Post subject: Re: Wir suchen euch!
Unread postPosted: 9. Dec 2016 08:57 
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Hallo Johanna, hallo Michelle,

Ihr seid Studenten, von daher ist das Thema für euch im Studium nur aus Forschungssicht interessant. Wer ein Kind adoptiert, tut dies heute im Bewusstsein, dass dieses Kind durch die Trennung von seinen leiblichen Eltern oder durch schlechte Erfahrungen wie Gewalt, Alkohol und Drogen in der Schwangerschaft, durch sonstige Schwierigkeiten im Leben seiner leiblichen Eltern, durch schwierige Heimaufenthalte oder schlechte Erfahrungen oder häufige Wechsel in Pflegefamilien schwer traumatisiert ist.

Es ist also nicht damit getan, dem Kind mal eben zu sagen, dass es adoptiert ist, sondern Adoptiv- und Pflegeeltern werden darauf vorbereitet, das Kind im Wissen, dass es nicht das leibliche Kind ist, aufwachsen zu lassen und dabei auch immer wieder die leibliche Familie einzubeziehen. Das Thema kommt auch immer wieder auf den Tisch, sei es wenn Wut oder Trauer beim Kind hochkommt, wenn Schwierigkeiten aufgrund der Andersartigkeit aufkommen,...

Die persönliche Familiengeschichte mal eben zu erzählen wollen viele bestimmt nicht, weil sie eben persönlich ist, auch wenn es anonym bleibt, ist es trotzdem die höchstpersönliche Geschichte von Kind und Familie. Ich kenne euch doch gar nicht oder erzählt ihr jedem, der von euch ein Forschungsprojekt anfertigen will eben eure persönliche Lebensgeschichte? Ich möchte Hans auf gar keinen Fall zustimmen, hinsichtlich seines Beitrages, die lockere Sprache hat mich aber auch irritiert, denn es fehlt die Sensibilität zum Thema. Adoptionen haben häufig etwas von einer persönlichen Leidensgeschichte, sei es eine ungewollte Kinderlosigkeit bei Adoptiveltern oder eine Reue auf Seiten der Herkunftseltern oder dass sich Kinder ungeliebt fühlen. Das mag man nicht unbedingt mal eben so anonymisiert erzählen.

Wenn ein Kind schon länger in der Familie ist, mag auch nicht mehr jeder erzählen, da viele sich durch den Alltag kämpfen. Ich empfehle euch als Einstieg (nicht böse gemeint)die Bücher von Irmela Wiemann und Bettina Bonus. Beide kennen sich mit dem Thema hervorragend aus.

Ich wünsche euch viel Glück bei der Suche. Ansonsten gibt es weitere Foren, vielleicht habt ihr dort mehr Glück.

V. G. Golfi


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 Post subject: Re: Wir suchen euch!
Unread postPosted: 9. Dec 2016 14:25 
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Lieber Hans,

Ich bin zwar nicht Dein Herzchen, aber wenn es Dich glücklich macht....bitte. Den Hinweis, dass so eine Rückkehr zur Sachlichkeit nicht vereinfacht wird, musst du dir aber wohl gefallen lassen.

Meine Frau, Meine Mutter, Mein Vater, Meine Onkeln, Meine Cousinen, Meine Geschwister, Mein Chef....... werden sich wohl dagegen wehren, wenn ich behauptete sie wären mein Eigentum. Mein Tisch, Mein Auto und Mein Haus hingegen sind sehrwohl Mein Eigentum.
Sprache ist doch oft kompliziert, gell?
Du sagst, Euer Kind bedeutet das selbe wie Euer Auto. Ich glaube da irrst Du.

Kinder von Adoptiveltern als "eure Kinder" zu bezeichnen, ist kein "unrefleektierter Schwachsinn hoch drei" sondern ganz normal. zumindest bei Menschen die keine Hexenjagd auf alles betreiben was im entferntesten mit Adoption zu tun hat. Mein Adoptivsohn hat eine andere Geschichte als die meisten anderen Kinder, das ist richtig, und dem tragen wir auch - soweit es in unserer Macht steht - Rechnung.

Auf dein "Argument" mit dem Leid der Eltern bin ich nur nicht eingegangen, weil es an dieser Stelle einfach nichts zu suchen hatte.

Den Teil mit dem Sandkasten hab ich übrigens jetzt auch nicht beachtet, ist mir "itellektuell zu anspruchsvoll" sry.

"Wir suchen euch" ist übrigens ein vollkommen legitimer einstieg in den Post der beiden.
Dass du dabei enttäuscht bist, weil kein verschlepptes Kind seine geraubten Eltern sucht ist aber verständlich.


So. Das wars mal.
Was hab ich jetzt wieder falsch gemacht?


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 Post subject: Re: Wir suchen euch!
Unread postPosted: 10. Dec 2016 11:32 
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Dazu möchte ich noch anmerken, dass ich einmal - und nie wieder - auf so eine Studenten - Profilierungsgeschichte eingegangen bin, perdon liebe Sucherinnen, so kommt ihr mir leider vor.
Da kam so ein typisch intellektueller Schwachsinn heraus, der niemand genützt hat ausser vielleicht der Interviewerin selbst (hoffentlich wenigstens das) und mir nur sehr weh getan hat. Es sieht doch ein Blinder mit dem Krückstock, dass ihr keine Ahnung von der Materie habt, also - wenn es euch wirklich interessiert, es gibt jede Menge Literatur darüber, ich kann golfi da nur Recht geben.

Maxi


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 Post subject: Re: Wir suchen euch!
Unread postPosted: 10. Dec 2016 16:43 
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Und was mich persönlich ärgert: Herkunftseltern und Adoptierte haben wieder nichts zu sagen?!


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 Post subject: Re: Wir suchen euch!
Unread postPosted: 14. Dec 2016 22:14 
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Und was mich persönlich ärgert: Herkunftseltern und Adoptierte haben wieder nichts zu sagen?!


Das ist leider immer so. Wir sind das letzte Glied in einer Dreierkette.

Eigentlich muss man über Herkunftseltern + Kinder zuerst eine Doku erstellen, und danach kommen die Adoptiveltern.
:girldenken:

_________________
Ich hab mir diesen Weg hier ausgesucht.
Du wirst geliebt wirst gehasst und wirst auch verflucht.
Doch ich hab nur auf mein Herz gehört und wusste dann,
Du gehst den Weg eines Kriegers bis zum Schluss verdammt.



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 Post subject: Re: Wir suchen euch!
Unread postPosted: 15. Dec 2016 11:39 
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Ich weiß nicht genau was hier für ein Problem herrscht.
Sie wenden sich mit ihrer Anfrage an Adoptionseltern, weil sie konkret wissen wollen
" wie oder ob ihr euren Kindern mitgeteilt habt, dass ihr sie adoptiert habt."
Da Herkunftseltern in der Regel keine Kinder adoptiert haben, wäre interessant zu wissen, was genau ihr gern zu sagen hättet in diesem konkreten Beispiel.
Die beiden Damen, die hoffentlich einen anderen Weg gefunden, um an ihre Infos zu kommen, wollen keine Doku erstellen. Sie wollen wissen, ob und wie Adoptionseltern ihren Kindern sagen, dass sie adoptiert sind.
Das ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?


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