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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 10. Feb 2014 23:16 
Mausi, es geht nicht darum, dass Meinungen vertreten werden, die (angeblich) keiner hören will (ich meinerseits bin sehr an nancys These interessiert). Es geht darum, dass es schwierig ist, immer nur einfach still zu sein, wenn jemand die etwas unvorteilhafte Gabe hat, andere immer und immer wieder vor den Kopf zu stossen. Ich musste mir wiederholt anhören, dass ich menschenverachtend sei, krank und hochmütig. Dies einzig aufgrund von mir geäusserten Meinungen. Ich kann das wegstecken, aber glaube mir, es nervt, wenn dann immer gleich eine Rüge kommt, sollte einem jemanden, der genauso vor den Kopf gestossen wird, der Kragen doch mal platzen.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 10. Feb 2014 23:18 
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Warum denn? Weil "der User" eine Meinung hat die fast keiner hören will?

Eine Meinung? Die schreibt sich ihre "Meinungen" zurecht, wie sie es grad brauchen kann.

Quote:
Dann hört nicht hin


(fast) unmöglich. Demnach müsste man hier gefühlt jeden 2. Beitrag "überlesen"

Quote:
und vor allem: mischt euch nicht in diese Diskussionen ein.


Diskutiert werden kann in diesem Forum nach wie vor nur, solange sich ein gewisser User nicht zu Wort meldet. Schade, daß dieses anscheinend immer noch nicht von Mod-/Adminseite bemerkt wurde.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 10. Feb 2014 23:58 
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Laurianne, welche These?


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 11. Feb 2014 00:41 
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Mausi, es geht nicht darum, dass Meinungen vertreten werden, die (angeblich) keiner hören will (ich meinerseits bin sehr an nancys These interessiert). Es geht darum, dass es schwierig ist, immer nur einfach still zu sein, wenn jemand die etwas unvorteilhafte Gabe hat, andere immer und immer wieder vor den Kopf zu stossen. Ich musste mir wiederholt anhören, dass ich menschenverachtend sei, krank und hochmütig. Dies einzig aufgrund von mir geäusserten Meinungen. Ich kann das wegstecken, aber glaube mir, es nervt, wenn dann immer gleich eine Rüge kommt, sollte einem jemanden, der genauso vor den Kopf gestossen wird, der Kragen doch mal platzen.
Ich glaube, ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt. Meine Kritik betraf einzig und alleine den Fakt, dass ein User einen anderen als paranoid bezeichnet hat, was zu weit geht. Hilft das der Diskussion zurück auf einen besseren Weg? Ich meine nein.

Es ist allerdings ebenso wenig zielführend wie jemadem zu sagen, seine Meinung sei "krank". Über die anderen Attribute kann man sich streiten, ich würde sie aber auch nicht ohne Not verwenden. Ansonsten fehlt mir völlig das Verständnis dafür, dass manche User glauben, sich nur mit derartigen verbalen Ausdrücken Gehör verschaffen zu müssen. Belegbare Fakten und nachvollziehbare Erklärungen wären jedenfalls sinnvoller.

Cornelia

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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 11. Feb 2014 10:03 
Laurianne, welche These?


Diese These:

"Härtefälle sind ja auch schwer vermittelbar und daher uninteressant für das Jugendamt. Sie sehen ihre Arbeit darin, und das manifestiert sich in den entsprechenden Gesetzen und internen Empfehlungen, die besten Babys der Republik im Auftrag von staatsunkritischen Privatleuten zu finden."

Mit anderen Worten: du stellst die These auf, dass der Staat Eltern die "besten Babys der Republik" entzieht und an "staatsunkritische Privatleute" vermittelt.

Dazu stellen sich mir Fragen: welchen Eltern werden die Kinder entzogen? Staatskritischen? Was sind "beste Babys der Republik"? Wie findet man sie? Was verstehst du unter "staatsunkritische Privatleute"?

Gruss


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 11. Feb 2014 10:25 
Mausi, es geht nicht darum, dass Meinungen vertreten werden, die (angeblich) keiner hören will (ich meinerseits bin sehr an nancys These interessiert). Es geht darum, dass es schwierig ist, immer nur einfach still zu sein, wenn jemand die etwas unvorteilhafte Gabe hat, andere immer und immer wieder vor den Kopf zu stossen. Ich musste mir wiederholt anhören, dass ich menschenverachtend sei, krank und hochmütig. Dies einzig aufgrund von mir geäusserten Meinungen. Ich kann das wegstecken, aber glaube mir, es nervt, wenn dann immer gleich eine Rüge kommt, sollte einem jemanden, der genauso vor den Kopf gestossen wird, der Kragen doch mal platzen.
Ich glaube, ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt. Meine Kritik betraf einzig und alleine den Fakt, dass ein User einen anderen als paranoid bezeichnet hat, was zu weit geht. Hilft das der Diskussion zurück auf einen besseren Weg? Ich meine nein.

Es ist allerdings ebenso wenig zielführend wie jemadem zu sagen, seine Meinung sei "krank". Über die anderen Attribute kann man sich streiten, ich würde sie aber auch nicht ohne Not verwenden. Ansonsten fehlt mir völlig das Verständnis dafür, dass manche User glauben, sich nur mit derartigen verbalen Ausdrücken Gehör verschaffen zu müssen. Belegbare Fakten und nachvollziehbare Erklärungen wären jedenfalls sinnvoller.

Cornelia


Wenn ich ehrlich bin, möchte ich weder als paranoid, noch als menschenverachtend, hochmütig oder skrupellos bezeichnet werden.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 11. Feb 2014 11:18 
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sind wir denn nicht hier, um uns einzumischen?? Ich habe nicht angefangen mit den Beleidigungen! Jeden der mich fair behandelt, behandle ich genauso.

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wehmütig grüßt die ,die ich bin, die , die ich sein möchte...


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 11. Feb 2014 11:44 
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Diese These:

"Härtefälle sind ja auch schwer vermittelbar und daher uninteressant für das Jugendamt. Sie sehen ihre Arbeit darin, und das manifestiert sich in den entsprechenden Gesetzen und internen Empfehlungen, die besten Babys der Republik im Auftrag von staatsunkritischen Privatleuten zu finden."

Mit anderen Worten: du stellst die These auf, dass der Staat Eltern die "besten Babys der Republik" entzieht und an "staatsunkritische Privatleute" vermittelt.

Dazu stellen sich mir Fragen: welchen Eltern werden die Kinder entzogen? Staatskritischen? Was sind "beste Babys der Republik"? Wie findet man sie? Was verstehst du unter "staatsunkritische Privatleute"?

Gruss

Die "entsprechenden Gesetze" würden mich noch interessieren.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 11. Feb 2014 11:48 
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du stellst die These auf, dass der Staat Eltern die "besten Babys der Republik" entzieht und an "staatsunkritische Privatleute" vermittelt.

Das ist keine These, sondern eine in den Raum geworfene Spekulation. In diesem Faden habe ich keine These geäußert. Thesen wollen einen wissenschaftlichen Unterbau haben. Und tatsächlich habe ich an anderer Stelle Thesen geäußert, die sich aber mehr mit Rechtlichem befassen. Nun, da du diesbezüglich gerne Ausflüchte findest, von wegen du habest momentan keine Zeit und kenntest dich ohnehin mit dem deutschen Recht gar nicht aus, zweifle ich an deinem Interesse für meine Thesen. Aber gut. Eine offen gebliebene Frage an dich war, was moonshines Mutter hätte tun müssen um ihn zurückzubekommen, nachdem er anscheinend ohne Hilfeplan, Pflegevertrag, Sorgerechtsentzug, Absichtserklärung zur Adoptionsfreigabe oder Einwilligungserklärung vermittelt worden war. Bitte bei der Antwort auch nicht die Belege vergessen.


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 Post subject: Re: Plädoyer für ein bisschen mehr Toleranz gegenüber Eltern
Unread postPosted: 11. Feb 2014 12:07 
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Ach, nun plötzlich ist es "Spekulation".

Eine offen bleibende Frage wird auch bleiben, ob moonshines Mutter ihn hätte zurückbekommen wollen.
Nicht, dass sie eine gedankenlose Frau sei, sondern weil die Situation sich für sie richtig anfühlte. Soll es ja auch geben, nur halt nicht in jedem Universum.


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